Der Modelleisenbahnclub SPIJKSPOOR präsentiert die Modelleisenbahn „Stolberger Spitzkehre“ im Maßstab 1:45 Spur 0.
Stellen sie sich im Sommer 1968 eine Zeitreise vor. Sie sind in Münsterbusch, Gemeinde Stolberg bei Aachen, angekommen. Bei niedriger Geschwindigkeit fährt eine Dampflokomotive BR50 dicht zwischen den Häusern den Hügel hinauf, um schließlich über die für die geologischen Verhältnisse notwendige Spitzkehre den Endpunkt Münsterbusch zu erreichen. Die dort ansässigen Unternehmen, darunter auch die Zinkfabrik, nutzen die Strecke zum Be- und entladen. Etwas weiter entfernt arbeitet die Bahnmeisterei hart daran, verschiedene Dinge zu reparieren. Auf dem Baustoffhandelsgelände stehen ausreichend Baumaterialien zur Verfügung und im Schrotthandel werden wertvolle Schrottmaterialien aus dem auf der Schiene angelieferten Schrott gesammelt und sortiert.
Im krassen Gegensatz zu den Aktivitäten rund um den Bahnhof können Sie auf der Terrasse des Gasthofs einfach das schöne Sommerwetter genießen, ein erfrischendes Bier trinken und den Blick über die Wiesen mit Kühen und Rapsfeldern schweifen lassen. In der Zwischenzeit überprüfen die Leute ihr Auto an der Tankstelle und in der Garage, damit Sie Ihre Reise fortsetzen können. Viele Szenen sind animiert und teilweise durch Besucher selbst zu aktivieren.
Schauen, hören, riechen und schmecken Sie die Atmosphäre der späten 60er Jahre und werden sie beim Anschauen selbst ein Teil dieser Anlage.
Der Modelleisenbahnclub SPIJKSPOOR entwickelte 2014 Pläne, um in diesem, für die Mitglieder erstmalige Probe in diesem neuen Maßstab ein typisches Beispiel für einen Streckenabschnitt mit industriellem Charakter darzustellen. Das 3,5 km kurze Gleisstück vom Bahnhof Stolberg bei Aachen bis zum Zink Werk auf dem Münsterbuschplateau diente als Beispiel. Um diesen Ort zu erreichen, war eine sogenannte Spitzkehre eine Notwendigkeit um die Höhenunterschiede zu überbrücken, was im Modell die besondere „T“ -Form der Anlage bedeutete. Die Umgebung um die Häuser der Spinnereistraße sind fast eine Kopie der Realität in den sechziger Jahren, anderswo könnte die Umgebung so „gestaltet“ sein. Nach fünf Jahre Bauzeit war die Anlage 2020 ausstellungsfertig. Seitdem wird die Anlage immer weiter gestaltet.
Dies war jedoch nur dank der besonderen Hilfe von Herrn Roland Keller möglich, der als Teenager auf diesem Straßenabschnitt Züge, Strecken, Bahnhöfe und Umgebungen ausgiebig fotografiert und uns selbstlos mit Hunderten von Detailfotos geholfen hat.
Diese und viele weitere Anlagen könnt ihr während der Intermodellbau Dortmund vom 16. bis 19. April 2026 sehen.

