Die Anlage zeigt Motive, wie man sie am Niederrhein vorfindet. Ebenso kann man sich vorstellen, im Harz oder bei den sächsischen Bahnen zu sein. Neben detailreich gestalteten Stadtszenen kommt auch die Industrie mit Zeche, Warenlager bis hin zur Kohlenhandlung, nicht zu kurz. Auf zwei Ebenen ist ein interessanter Bahnbetrieb mit bis zu zehn Zügen möglich. Da viele Vereinsmitglieder Fans amerikanischer Bahnen sind, ist auch der gemischte Betrieb, Deutschland, Schweiz und USA nicht selten.
Nachdem die alte Modulanlage „Schönweiler“ in die Jahre gekommen war und die Auf- bzw. Abbauzeiten jenseits von Gut und Böse lagen, entschieden wir uns 2009 eine neue „große“ Ausstellungsanlage zu bauen. Viel Zeit ging für die Planung und Umsetzung von Prototypen ins Land. Durch die Mitwirkung wirklich fähiger Leute konnten Metall- Holz und Elektroarbeiten zügig umgesetzt werden.
Das Grundprinzip der 12 Module oder besser gesagt Segmente wurde auf Basis der gut funktionierenden Anlage „Wernigersiel“ umgesetzt. Mit einer Gesamtgröße von 5,40 x 14 Meter ist der Anlagenring zwar kleiner als sein Vorgänger, bietet aber bei einer durchgängigen Tiefe von 1,7 Meter eine größere Schaufläche. Durch die besondere Bauart konnte die Aufbauzeit auf eine Stunde reduziert werden. Da alle Bauteile und Details fest montiert sind, können zur Freude der Zuschauer sehr filigrane Szenen umgesetzt werden.
Bericht in der Zeitschrift „volldampf“ (PDF)
Diese und viele weitere Anlagen könnt ihr während der Intermodellbau Dortmund vom 16. bis 19. April 2026 sehen.
