BDEF - REPORT

Der BDEF-REPORT  2/2008 in Ausschnitten:

Sie können den BDEF-REPORT (mit Bildern) auch direkt bekommen. Soweit Sie nicht Mitglied eines unserer Mitgliedsvereine sind, werden Sie "Einzelmitglied" im BDEF! Bei einem Jahresbeitrag von nur 40.- Euro erhalten Sie neben dem REPORT und sonstigen Informationen auch ein Exemplar des jährlich erscheinenden BDEF-Jahrbuches.
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Ältere Rundschreiben finden Sie unter "Dies und Das"

Inhalt:

Editorial

55. Morop-Kongress in Antwerpen (Belgien) 

BDEF lässt Kinderaugen strahlen 

10 Jahre Modellbahnbörse Beindersheim 

80 Jahre Fernschnellzug RHEINGOLD 

Dampf-Romantik im Berner Oberland 

Tag der offenen Tür in München-Pasing 

Masterplan Güterverkehr und Logistik 

Modul-Ausstellung in Speyer 

Automatische U-Bahn im Testbetrieb 

BDEF-Arbeitskreis Frauen auf der CREATIVA 

“american railroads” in Sinsheim 2008

Der Transrapid ist tot, es lebe – das Bahnnetz! 

Junior College Europa in Sinsheim 2008 

25 Jahre Modellbahnclub Pfaffenwinkel 

Fleischmann-Sonderedition „50 Jahre BDEF“ 

10 Jahre Modellbahnfreunde Niederrhein 

„50 Jahre BDEF“ – das Buch zum Jubiläum

Editorial

Liebe Eisenbahn- und Modellbahnfreunde und -freundinnen!

Am 2. Mai findet in Mülheim an der Ruhr beim 51. Bundesverbandstag die ordentliche Delegiertenversammlung statt. Selbstverständlich hoffen wir, dass sich möglichst viele Vereinsvertreter dort einfinden, um die Chancen dieses Verbandsparlamentes zu nutzen. Wie in jedem anderen Verein auch, ist der Verbandsvorstand des BDEF nicht eine abgehobene Institution, sondern satzungsgemäß das Organ, das die Beschlüsse und Wünsche der Mitgliederversammlung umzusetzen hat.
Eine erfolgreiche Vorstandsarbeit kann nur gemacht werden, wenn die Mitgliedsvereinigungen aktiv dazu beitragen – sowohl personell, als auch mit Zielvorgaben, Wünschen und Ideen.
Leider sehen wir uns vereinzelt damit konfrontiert, dass sich Mitgliedsvereine bei zufälligen Zusammentreffen mit Vorstandsmitgliedern, oder auf Umwegen, über zu seltene Kontakte zwischen Verein und Vorstand beklagen. Interessanterweise hören wir derartige Vorhaltungen nicht von Mitgliedsvereinigungen, die regelmäßig die Verbandstage oder die Regionaltreffen besuchen. 
Ich kenne dies von meinem Modelleisenbahnclub am Ort, wo es auch Mitglieder gibt, die sich nur alle Jubeljahre einmal auf einen kurzen Besuch blicken lassen und dann über alle und alles ihre Kritik ausschütten. Wir aktiven Club-Mitglieder haben uns daran gewöhnt und wissen, dass eigentlich nur derjenige Kritik – und sei sie noch so konstruktiv - aussprechen sollte, der selbst mitmacht.
Ein Phänomen im deutschen Vereinsleben ist seit einigen Jahren auch die immer häufiger anzutreffende Verbraucher-Mentalität nach dem Muster „für meinen Beitrag erwarte ich Dienstleistungen“. Dies, liebe Freunde, werden Sie in ihrem Verein sicherlich genauso beobachtet haben, wie wir im Bundesverband. Die ursprüngliche Idee eines Vereins, dass alle Mitglieder als Gemeinschaft etwas leisten, scheint „out“ zu sein.
Wir alle – und damit meine ich den Vorstand und die Mitgliedsvereinigungen - wollen diese Entwicklung abbremsen und uns wieder auf gemeinsame Aktionen besinnen. Also, liebe Freunde, kommen Sie zur Delegiertenversammlung am 2. Mai, diskutieren Sie mit, stimmen Sie mit ab und stellen Sie Anträge zur künftigen Arbeit des BDEF. Und nicht zu vergessen: Geben Sie Ihre Stimme einem neuen Verbandsvorsitzenden Ihrer Wahl. Ich selbst werde – wie bekannt – nicht mehr kandidieren. Nach neun Jahren Vorsitz – und damit Rekordinhaber – werde ich etwas kürzer treten, aber dem Verband – falls es der neue Vorstand wünscht – weiterhin in verringertem Umfang zur Verfügung stehen.
Eine kleine Abschiedsrede werde ich am Abend des 3. Mai beim Festabend „50 Jahre BDEF“ in Mühlheim halten, wo bereits der neue Vorsitzende die Gäste begrüßen wird. 
Sie alle bei der Feier zum 50. „Geburtstag“ des BDEF begrüßen zu dürfen, würde uns zeigen, dass der BDEF stets eine große Gemeinschaft war und sein wird, und dass unsere Verbundenheit unsere Stärke ist.

Mit herzlichen Grüßen, 
Gerhard A. Bayer 

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BDEF lässt Kinderaugen strahlen

Der BDEF hat zusammen mit dem Arbeitskreis Asyl Germering ( www.ak-asyl-germering.de ) im Februar ein Projekt der besonderen Art ins Leben gerufen. Im Asylbewerberheim der oberbayerischen Stadt Germering finden in unregelmäßigen Abständen an den Wochenenden Modellbahn-Spiel-Nachmittage statt. Hier können die Kinder nun nach Herzenslust mit Bauklötzen, Konstruktionsspielzeug, Bausteinen, Spielzeugautos und natürlich einer Modelleisenbahn auf einer NOCH-Spiellandschaft spielen. Damit soll den Kindern dort in ihrem tristen Leben etwas Mut gemacht und Abwechslung geboten werden. Geleitet wird das Projekt vor Ort von Bernhard Rieger (Leiter der AGBM). 
Im Vorfeld dachten wir uns: Klar die Buben dort werden mit der Modellbahn spielen und die Mädchen dann doch lieber andere Spiele machen, aber weit gefehlt. Es stellte sich heraus, dass die Mädchen genauso mit Begeisterung am Trafo drehen und mit den Modellautos spielen. Die größeren Mädchen beschäftigen sich gerne auch mit Landschaftsdetails, malen Straßen, Plätze und Weg auf u.s.w. Die Jungs haben vor allem Ihren Spaß daran die Züge Wettrennen fahren und entgleisen zu lassen. Ein Wunder was so eine PIKO-Dampflok alles aushält. 
Also wieder eine Beweis dafür, dass die Mädchen und Frauen genauso für unser schönes Hobby geeignet sind, wie ihre männlichen Artgenossen (– oder sogar besser?)
An dieser Stelle sei den Sponsoren des Projektes, den Firmen NOCH und PIKO recht herzlich für die zur Verfügung gestellten Materialien (Spielanlage, Schienen, Waggons, Lokomotiven, u.s.w.) gedankt.

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80 Jahre Fernschnellzug RHEINGOLD

Einmalige Jubiläumsreise vom 27. bis 30. Juni 2008 in die Schweiz.

Vor 80 Jahren, im Mai 1928, setzte die Deutsche Reichsbahn gemeinsam mit der Mitropa erstmals den wohl bekanntesten und komfortabelsten deutschen Fernschnellzug Rheingold ein, der rasch internationale Berühmtheit erlangte. Seine wechselvolle Geschichte wird seit nahezu vier Jahrzehnten vom Freundeskreis Eisenbahn Köln e.V. sorgfältig dokumentiert und gepflegt.
Aus diesem Anlass bietet der rührige Traditionsträger FEK als Kooperationspartner des Pullman-Club AG, Zürich, und des Eisenbahn-Kurier vom 27. bis 30. Juni 2008 eine außergewöhnliche Jubiläumsreise an. Sie wird aus Original- Rheingold-Wagen dreier Epochen bestehen, kombiniert mit einem Spezialprogramm auf Normal- und Schmalspur. Ziele der von Köln ausgehenden Fahrt sind das Berner Oberland und der Genfer See.
Zuglokomotiven der Rheingold-Wagen von 1928, 1951 und 1962/63/69, darunter der berühmte „Dome Car“, werden auf der klassischen Route bis Basel eine schweizerische Re 4/4 I der Centralbahn und anschließend historische Schweizer Elloks bis Zweisimmen sein. Unterwegs sind Film- und Fotohalte wie auch Begleitung durch ein Kamerateam vorgesehen.
Am 2. Tag (28. Juni) bringt ein Extrazug der Montreux-Berner Oberland-Bahn, bestehend aus historischen Komfortwagen, die Teilnehmer an den Genfer See, mit Gelegenheit zu einem gemütlichen Bummel an der „Schweizer Riviera“, einer Schiffsreise oder zum Besuch der Museumsbahn Blonay-Chamby. Den Tagesabschluss bildet eine landestypische Fondue-/Raclette-Mahlzeit.
Tags darauf werden in Zweisimmen zwei Rheingold-Wagen auf Meterspur-Rollböcken verladen und auf die Strecke im Simmental gefahren. Der Rest des Tages bleibt zur freien Verfügung, u.a. mit Gelegenheit, das Endspiel der Fußball-Europameisterschaft im Fernsehen zu verfolgen.
Die Rückreise erfolgt am Montag, 30. Juni 2008, mittags, mit mehreren Unterwegshalten und Wiederankunft in Köln gegen 21 Uhr.
Für die drei Übernachtungen wurde mit dem Hotel Les Hauts de Gstaad in Saanenmöser eines der Spitzenhäuser der Ferienregion Berner Oberland – mit atemberaubender Aussicht – ausgewählt.
Für diese nicht wiederholbare, erstklassige Reise wird ein Gesamtarrangement mit Übernachtung, Vollverpflegung am An- und Abreisetag sowie Halbpension (Frühstück und Abendessen am 28 und 29. Juni, einschließlich der Sonderfahrt nach Montreux) geboten. Gemessen an der Einmaligkeit und der Vielzahl von Besonderheiten sowie der Hotelqualität hält sich der Teilnehmerpreis von 890,- Euro (Einzelzimmerzuschlag 100,- Euro) in vergleichsweise angemessener Höhe. 
Schriftliche Reservierungswünsche nimmt unser BDEF-Ehrenmitglied und früherer 1. Vorsitzender Friedhelm Ernst, dem auch die Reiseleitung obliegt, gern entgegen. 
Die Anschrift lautet: Friedhelm Ernst, Ebertplatz 10, 50668 Köln, Tel. 0221 121302.

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Tag der offenen Tür in München-Pasing

Erstmals öffnet Deutschlands größte Werkstatt für Reisezugwagen am 31. Mai 2008 von 10 bis 17 Uhr die Türen für die Öffentlichkeit. Zur Feier des 70. Werkstatt-Jubiläums veranstaltet DB Regio Oberbayern ein buntes Programm. Beim Blick hinter die Kulissen wird 
gezeigt, wie die Reisezugwagen des 
Nah- und Fernverkehrs der Deutschen Bahn AG gewartet, repariert und gereinigt werden.
Die Besucher erwartet eine umfangreiche Ausstellung von nostalgischen und modernen sowie internationalen Schienenfahrzeugen, z.B. der Aussichtswagen des Rheingold, Lok E 44, E 18, E 101.

Anreise mit dem Bayernticket (27 € für bis zu 5 Personen, 19 € für Einzelperson), MVV-Partner- oder Single-Tageskarte bis München-Langwied (S-Bahn-Linie 4) oder ab München HBf stündlich mit Pendelzügen. Weitere Informationen unter: www.bahn.de/bayern 

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Modul-Ausstellung in Speyer

Der unerwartete Erfolg der ersten Modelleisenbahnausstellung im Jahr 2007 war genügend Ansporn für die Speyerer Modellbauer auch im Jahr 2008 eine solche Veranstaltung auf die (Modul-) Beine zu stellen. 
Was zunächst als kleiner Stammtisch von zehn Personen gegründet wurde, ist heute deutschlandweit einer der größten Insider-Clubs, der sich mit den Fahrzeugen des bekannten Modellbahnherstellers aus Göppingen beschäftigt. Über 70 registrierte Mitglieder umfasst der Modellbahn-Stammtisch, der sich regelmäßig jeden vorletzten Mittwoch des Monats ab 19 Uhr im AV03 Heim in Speyer trifft und auch Mitglied im BDEF ist.
Oftmals hüten engagierte Modelleisenbahnfreunde Ihre Schätze, vor der Öffentlichkeit gut verborgen, in Kellern oder im Speicher, weiß Ulrich Klumpp, der Sprecher des Stammtisches. Dem wollen die Speyerer Modellbahner entgegenwirken und stellen daher einen Teil Ihrer Arbeiten als Modulanlage erneut der Öffentlichkeit vor.
Die derzeit 25 Köpfe zählende und von Harald Meincken aus Neustadt/W. organisierte Modulbaugruppe hat für das Wochenende 19./20. April ihre zweite Modellbahn-Modul-Ausstellung in Speyer geplant. Gezeigt wird auf über 60 Modulen ein umfangreicher Fahrbetrieb auf Märklin Wechselstromgleisen.

Das sind zehn Module mehr als im Vorjahr. Gesteuert werden die Züge digital per Computer, wobei ein manuelles Eingreifen – man könnte auch Spielen dazu sagen – durchaus gewollt ist. Zum Einsatz kommen über 50 verschiedene Züge, von der romantischen Dampflok (Kuckucksbähnle) bis hin zum modernen ICE. Als besondere Leckerbissen sind kleine dynamische Alltagsszenen sowie eine automatisierte Fahrbahn für LKW, Busse und PKW integriert. Kostenloses Informationsmaterial rund um die Modelleisenbahn liegt bereit, um den sicherlich entstehenden Modellbahnhunger schnell stillen zu können.
Die 2. Modellbahn-Modul-Ausstellung in Speyer findet am Samstag, 19. April (11 bis 18 Uhr) und am Sonntag, 20. April 2008 (10 bis 17 Uhr) in der Halle des AV03 in 67346 Speyer in der Raiffeisenstraße 14 statt. Hierzu sind alle Modellbahnfreunde aus Speyer und Umgebung recht herzlich eingeladen. 
Nähere Infos unter www.mist-rhein-neckar.de  oder von Ulrich Klumpp, Tel. 06232-677741. Der Eintritt ist für Kinder und Jugendliche frei, Erwachsene zahlen 2,- €.

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BDEF-Arbeitskreis Frauen auf der CREATIVA

Vom 12. bis 16. März 2008 fand die Messe CREATIVA in den Westfalenhallen in Dortmund statt. Bei der CREATIVA handelt es sich um eine der größten Publikumsmessen für kreatives Gestalten. Das Publikum dort besteht zu mehr als 80 % aus Frauen, die sich mit kreativen Hobbys beschäftigen. Da auch die Modelleisenbahn ein vielseitiges und kreatives Hobby ist, nutze der AKF, vertreten durch seine Leiterin Heidi Wolf sowie Angelika Amelung vom MEC Bremen, diese Gelegenheit, erstmals um einem breiten überwiegend weiblichem Publikum seine Ziele und Projekte vorzustellen. Bei dieser Gelegenheit wurde eine neue Infobroschüre des AKF veröffentlicht. 
Damit Besucherrinnen aufmerksam gemacht werden konnten, wurden kleine Dioramen in verschiedenen Baustufen, die von Frauen des MEC Bremen erbaut wurden, sowie ein H0-Diorama der AKF-Leiterin Heidi Wolf ausgestellt. Die Dioramen wurden von den Besuchern zum Teil mit großer Bewunderung angenommen. Nicht zuletzt durch diese Dioramen kamen zahlreiche Gespräche mit interessierten Frauen zustande. 
Darüber hinaus wurden auf der Messe kleine Workshops angeboten, in denen den Teilnehmerinnen vermittelt wurde wie mit einfachen Mitteln realistisch wirkende Mauern selbst gebaut, patiniert und ausgestaltet werden können. Außerdem bestand die Möglichkeit, sich an Bausätzen für kleine Modelleisenbahn-Häuschen zu versuchen.
In den diversen Gesprächen stellte sich schon bald heraus, dass die Zahl aktiver Modellbahnerinnen größer als angenommen ist. Zwar gaben die meisten Frauen an, dass sie sich ausschließlich mit der Gestaltung der Modellbahnanlagen ihrer Männer und Lebensgefährten beschäftigten, aber dennoch ergaben sich auch Gespräche mit einigen Frauen, die sich auch um technische Dinge an den Modellbahnanlagen kümmern. Neben diesen erfreulichen Erkenntnissen musste aber auch festgestellt werden, dass sehr viele Frauen nach wie vor große Berührungsängste mit dem Hobby Modelleisenbahn haben. Nicht selten hörte man die Aussage „Das ist was für meinen Mann, aber nichts für mich“. 
Abschließend kann jedoch ein sehr positives Resümee gezogen werden. Die Präsenz auf der CREATIVA zeigte besonders Frauen wie interessant das Hobby Modelleisenbahn auch für sie sein kann. Sämtliche Rückmeldungen auf der Messe und den nachfolgenden Gesprächen lassen darauf hoffen, dass schon bald erste Meilensteine erreicht sein werden. Allerdings wurde auch klar, dass noch viel Arbeit vor dem AKF liegt um das Hobby Modelleisenbahn auch bei Frauen zu etablieren. Ein erster Anfang ist gemacht!

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Der Transrapid ist tot, es lebe – das Bahnnetz!

Das unsinnige Projekt "Transrapid" ist hoffentlich endgültig zu den Akten gelegt worden. Nein ganz noch nicht: In Niedersachsen möchte ein FDP-Verkehrsminister weiterhin eine Versuchsstrecke für ein Verkehrssystem betreiben, das sich in 74 Jahren nicht durchsetzen konnte, weil es nur mit massiver staatlicher Unterstützung betrieben werden kann. Und das, obwohl gerade die FDP immer "Weniger Staat, weniger staatliche Betriebe" fordert.
Der Grund des Transrapid-Endes ist einfach: Mit dem Bahnnetz gibt es eine ökologisch und ökonomisch bessere, über viele Jahrzehnte erprobte Alternative. Verkehrsunternehmen, die darauf fahren, sind in der Lage, Personen in großer Anzahl in kurzer Zeit (z.B. bei Großveranstaltungen) zu befördern, Schnellverbindungen zwischen den Metropolen herzustellen, große Gütermengen zu vertretbaren Kosten zu bewegen und Gefahrgut sicherer ans Ziel zu bringen als alle anderen Verkehrsträger. Und das teilweise sogar auf Mischbetriebsstrecken! Darüber hinaus erschließt das Bahnnetz Deutsch¬land immer noch ordentlich. 
Zwei Vorteile machen es geradezu zur Basis künftiger Verkehre in Deutschland im 21. Jahrhundert: es erlaubt energieeffiziente Verkehre und es ist ein Verkehrssystem für alle Bevölkerungsgruppen, leider häufig belegt mit den Begriffen wie „für Arme, Arbeitslose, Ausländer usw.“. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung ist es aber auch und gerade ein Verkehrsmittel, das älteren Menschen das Reisen erlaubt. 
Deshalb sollte das Ende des Transrapid zum Anlass genommen werden, das Bahnnetz verstärkt auf Engpässe, Lücken und Verbesserungsmöglichkeiten, auch unter Gesichtspunkten der Energieeffizienz zu untersuchen. 
So will es auch die Bundesregierung in ihrem „Masterplan Güterverkehr“. Nur überlässt sie das nach dem vorliegenden Entwurf der DB Netz AG. Das bedeutet wieder einmal, dass die Verantwortung von Parlament und Regierung abgeschoben wird an ein Unternehmen im Eigentum des Bundes. Verkehrswegeplanung und Festlegung von Prioritäten ist Sache der Volksvertretungen!
Da stellt sich schon die Frage, wenn im Masterplan die Strecke Aachen – Horka als vorrangige europäische Güterachse ausgewiesen wird, die mit ECTS auszurüsten ist, wo dies denn passieren wird. Noch gibt es verschiedene Wege zwischen Aachen und Horka, von denen einige für den Güterverkehr besser sind und andere Vorteile für die Güterverkehrssparte der DB oder sogar für die anderen DB-Sparten haben. 
Auch wird zu fragen sein, welche Fahrzeuge auf der neuen Flachtrasse durch den Schwarzkopf¬tunnel zur Umgehung der Spessart-Steilrampe zugelassen sein werden und ob es im Interesse der Kapazität der Achse Köln – Würzburg nicht sinnvoll wäre, die Idee einer Strecke Gelnhausen – Partenstein (Mitte des 19. Jahrhunderts aktuell!) wieder aufleben zu lassen, statt die Mottgers-Spange zu planen. 
Wo werden die Güterverkehre zwischen Mannheim und Nürnberg künftig abgewickelt? Werden die Modernisierung und die Herstellung der Zweigleisigkeit zwischen Minden und Rotenburg (Wümme) aus dem Bundesverkehrswegeplan 1985 umgesetzt? Werden die Strecken Nürnberg – Hof – Reichenbach und Regensburg – Hof elektrifiziert, damit man auf kürzestem Weg zwischen Berlin und München fahren kann?
Kurzum, es gibt viel zu untersuchen und noch mehr zu investieren in das Verkehrsmittel des 21. Jahrhunderts, die gute (aber nicht die alte!) Eisenbahn.

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25 Jahre Modellbahnclub Pfaffenwinkel

Anfang der 80er-Jahre existierte im oberbayerischen Peißenberg eine Gruppe begeisterter Modelleisenbahner, welche über den bis dahin betriebenen Stammtisch hinaus den Bau einer eigenen Clubanlage anstrebten. Nach einigen Irrungen und Wirrungen bei der Gründung eines Vereines, insbesondere in der satzungsmäßigen Festlegung der Clubaufgabe (Nachbau des Bahnhofes Weilheim sowie der Strecke bis zum Bahnhof Peißenberg und Teilen des ehemaligen Kohle-Bergwerkes Peißenberg) erfolgte am 24.06.1983 die Eintragung ins 
Vereinsregister des Amtsgerichtes Weilheim.
Seit 01.07.1983 ist der Verein Mitglied im Dachverband BDEF.
Nach dem Bau einer ersten Kompaktanlage unter schwierigen räumlichen Verhältnissen und Besuchen bei befreundeten Modellbahnvereinen, Ausstellungen, Stadtgründungsjubiläen konnten die erforderlichen Kontakte geknüpft werden um die Anmietung des Dachgeschosses im Bahnhof Peißenberg zu ermöglichen. 
In unzählig vielen Ausbaustunden mussten dann ab 1988 die räumlichen Voraussetzungen für unser neues Clubdomizil geschaffen werden. Seit diesem Zeitpunkt beschäftigt sich der „harte Kern“ der Mitglieder unverdrossen und mit gleichbleibender Freude am Hobby mit dem Bau einer Clubanlage. Nebenbei entstanden auch noch eine ansehnliche Modulanlage in eigener Normung sowie eine Vorführanlage für Elektronikkomponenten.
Der Modell-Bahn-Club Pfaffenwinkel veranstaltet im Jubiläumsjahr am 25./26. Oktober die 6. Peißenberger Modellbahntage.
Ergänzende Informationen gibt es für Interessierte auf der Homepage www.mbcpfaffenwinkel.de  

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10 Jahre Modellbahnfreunde Niederrhein

Im Herbst/Winter 1997 erschienen in verschiedenen Eisenbahnmagazinen und den lokalen Zeitungen in Raum Moers Anzeigen von Günter Rohpeter auf der Suche nach Gleichgesinnten für sein Hobby Modelleisenbahn. Bald hatten sich einige zusammengefunden und trafen sich mangels Clubraum in einer Gaststätte in Moers. Man war sich in einem „harten Kern“ auch über die Zielsetzung einer Vereinsgründung im Raum Moers einig. 
Ziel des noch zu gründenden Vereins war der Bau einer Modellbahnanlage mit in Wechselstrom. Das rührte daher, dass der „harte Kern“ aus Märklinisten bestand und für uns daher nichts anderes in Frage kam.
Es folgten diverse Raumbesichtigungen, die teilweise viel versprechend waren, aber an den noch zu tätigenden Umbauten (einen alten Kuhstall kann man nicht direkt für eine Modellbahn nutzen), den zu hohen Nebenkosten oder den langsamen Mühlen der Behörden scheiterten.
Anfang März 1998 besichtigten wir Räume, die nicht nur in der Größe, sondern auch in der ganzen Substanz des Gebäudes für unsere Zwecke geeignet waren, so dass ein Pachtvertrag für die nächsten 10 Jahre abgeschlossen wurde. Einen kleinen Haken hatte die Sache allerdings: Das Vereinsheim lag nicht wie gewünscht im Raum Moers, sondern in Wesel. 
Am 1. April 1998 konnten wir unser Vereinsheim beziehen und sind seitdem an unseren Bautagen in der Rheinstraße 8 in 46483 Wesel zu erreichen. Am 22. April 1998 wurde unser Verein „Modellbahnfreunde Niederrhein e.V.“ mit 12 Personen gegründet und wurden am 1. September 1998 Mitglied im BDEF. Ende September wurden wir auch als gemeinnütziger Verein anerkannt.
Nachdem wir im März 98 den Pachtvertrag unterschrieben hatten, konnte sofort ohne Umbaumaßnahmen in den Räumen mit dem Aufbau der H0-Anlage (ca. 120 m²) und der stationären Spur-1-Anlage (ca. 90 m²) begonnen werden.
In Sommer 98 bauten wir auch unsere Ausstellungsanlage in Spur 1. Mit der Modulanlage waren wir bisher auf ca. 50 Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen.
Anfang 2008 hat unser Verein über 80 Mitglieder.
Aus Anlass unseres 10-jährigen Bestehens veranstalten wir im unserem Vereinsheim in der Rheinstraße 8 in Wesel am 26.4. und 27.4.08 einen Tag der offenen Türe.
Zu finden sind wir auch im Internet unter www.modellbahnfreunde.de 

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55. Morop-Kongress in Antwerpen (Belgien)

FEBELRAIL lädt vom 30. August bis 5. September 2008 nach Antwerpen (Belgien) ein.

Die Stadt Antwerpen, gelegen an der Schelde, ist bekannt für ihren Seehafen, den zweitgrößten von Europa, für ihr wichtiges Industriegebiet und auch als Welthauptstadt der Diamanten. Antwerpen ist auch ein kommerzielles und kulturelles Zentrum von außergewöhnlicher Bedeutung. Die Museen und Kirchen mit Kunstwerken der Maler Rubens und Van Dijck, das Museum der Buchdrucker Plantin und Moretus und die vielen anderen Museen, die gotische Kathedrale und die historischen – oft barocken – Gebäude sind Zeugen der ruhmreichen Vergangenheit Antwerpens. Die Stadt ist daneben auch ein Zentrum für moderne Kunst.
Antwerpen verfügt über ein ausgedehntes Straßenbahnnetz und ist ebenfalls ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt. Sieben elektrifizierte Eisenbahnstrecken kommen in Antwerpen zusammen: eine Strecke aus Roosendaal (Niederlande), eine aus Lier, zwei aus Brüssel, eine aus Boom, eine aus Gent (mit einem Tunnel unter der Schelde) und die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke aus Breda (Niederlande) die in nächster Zukunft in Dienst gestellt wird.
Antwerpen wird auch von internationalen Zügen bedient, nämlich den Thalyszügen Paris-Brüssel-Antwerpen-Amsterdam und den „Beneluxzügen“ Brüssel–Antwerpen-Amsterdam. Außerdem empfängt und versendet der Rangierbahnhof Antwerpen- Nord täglich eine sehr große Anzahl von Güterzügen.
Der monumentale frühere Kopfbahnhof „Antwerpen-Centraal“ wurde vor kurzem ganz umgebaut und untertunnelt. Diese Nord-Süd-Verbindung ist 2007 für den Zugverkehr geöffnet worden. Dieser Tunnel hat die Kapazität des Bahnhofs stark erhöht und ermöglicht, dass die Züge aus und nach den Niederlanden ohne Kopfmachen den Bahnhof bedienen können.
Die Bahnsteige sind jetzt über drei Ebenen verteilt und ein neues Einkaufszentrum wurde vor kurzem im Bahnhofsgebäude eröffnet worden.
Das Bahnhofsgebäude selbst wird zurzeit gründlich erneuert. Die Kongressteilnehmer werden den Bahnhof in seinem ursprünglichen Glanz von 1905 bewundern können.

Zur Deckung der allgemeinen Kosten des Kongresses, den Eröffnungsempfang, usw., wird eine Kongressgebühr erhoben. Sie enthält NICHT der Kosten für Exkursionen und Mahlzeiten. Für Teilnehmer am Eröffnungsempfang und an den Exkursionen 96,- € (Delegierte – 25 %).
Auszug aus dem Kongressprogramm,
Samstag 30. August 2008
Hafenrundfahrt 14,- €
Sonntag 31. August 2008
Arbeitssitzungen, 
Hafenrundfahrt 14,- €,
FERPRESS Jahreshauptversammlung,
Montag 1. September 2008
Arbeitssitzungen, 
MOROP-Delegiertenversammlung, 
Diamantmuseum 10,- €
Eröffnungsempfang (Preis in der Kongressgebühr einbegriffen),
Dienstag 2. September 2008
Ausflug nach Thuin und Charleroi 50,- €,
Mittwoch 3. September 2008
Ausflug nach Maldegem und Brügge 45,- €,
Donnerstag 4. September 2008
Ausflug zu der Bocqtalbahn (Ardennen) 68,- €,
Freitag 5. September 2008
Antwerpen. Besichtigung Zentralbahnhof. Fahrt mit historischen Straßenbahnwagen und historischen Bussen, Besichtigung der Modellbahnanlange des Vereins AMRA. 40,- €.
Festlicher Kongressabschluss mit Bankett und Ansprachen 48,- €,
Samstag 6. September 2008
Zugfahrt nach Brüssel 35,- €.
HOTELS
Die Hotels sind wegen ihrer Lage in der unmittelbaren Nähe des Zentralbahnhofs, ihrer günstigen Preise und der Versammlungsmöglichkeiten gewählt worden:
– Hôtel TOURIST**, Pelikaanstraat
Preise pro Person und pro Nacht, mit Frühstück: Doppelzimmer: 40 €, Einzelzimmer: 65 €.
– Hôtel AGORA*** , Astridplein
Preis pro Nacht und pro Person, mit Frühstück: Doppelzimmer: 50 €, Einzelzimmer: 80 €.
Die Versammlungen (Delegiertenversammlung einbegriffen) und die gemeinsamen Mittagessen der ersten zwei Tage werden im Hotel Tourist stattfinden. Wegen der Entfernung ist leider keine Übernachtung in einer Jugendherberge möglich.
ANMELDUNGEN
Die Anmeldungen sind nur mit dem offiziellen Anmeldeformular und Hotelreservierungsformular möglich! 
Anmeldeschluss: 15. JUNI 2008
Das detaillierte Programm und die Anmeldeformulare sind im Internet unter www.morop.eu zu finden.

FEBELRAIL V.O.E., Dachverband der belgischen Vereine von Eisenbahnfreunden, Holle Eikaard 45, BE-2550 Kontich (Belgien)
Tel +32 (0) 34575371, Fax +32 (0) 93442477, http://www.febelrail.be , info@febelrail.be 

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10 Jahre Modellbahnbörse Beindersheim

Jubiläumsveranstaltung in den EWR-Hallen in Worms/Rh. mit Großspur-Treff

Am Sonntag, dem 17.2.08 fand in der historischen Turbinenhalle und dem Kesselhaus des EWR in der Nibelungenfestspielstadt Worms/Rh. auf über 950 m² eine große Jubiläumsmodellbahnbörse mit Ausstellung, Fahrbetrieb, Herstellern und Spur 0 + 1 Treff statt.
Neben einer normalen Börse, auf der 32 Börsenhändler ihre überwiegend gebrauchten Modellbahnen und Zubehör anboten, wurden den Besuchern in mehreren Vitrinen über 150 hochwertige Messinghandarbeitsmodelle der Firmen Lemaco, Fulgurex, Metropolitan, Mikro-Metakit, M+F, Heinzl, ZUBA und Schnabel gezeigt. Zusätzlich wurden Club-Modulvorführstrecken des NBC-Rhein-Neckar, der EF Biblis, die prämierte Jugendmodulanlage des Rot Kreuz Berufsbildungswerkes, über 20 Messedioramen der Firma Preiser, die Kirmesmodellschau Cannstatter Wasen, eine 8m x 4m große, private LGB-Anlage mit Industrieanschluss, exklusive Modellbahnen von Bavaria und Peter Vieg, Spur 0 Modellbau/Antriebe und eine Modellschau mit Teststrecke der Eisenbahnfreunde Weinheim Spur 0 geboten. 
Gleichzeitig war die Ausstellung Start eines neuen Spur-0- und Spur-1-Treff „Mitte“. Dieses Vorhaben war leider durch zwei kurzfristige Absagen etwas getrübt. 
Erstmalig präsentierte sich auch der BDEF auf einer Veranstaltung seines Fördermitglieds Modellbahnbörse Beindersheim mit einem kleinen Informationsstand. Angeregte Gespräche und die Beantwortung vieler Fragen zeigten die Richtigkeit dieser Entscheidung.
Die Veranstaltung darf als sehr erfolgreich angesehen werden, fanden doch knapp 2.000 Besucher den Weg in die schönen Räumlichkeiten, in denen am 7. Dezember 2008 der Großspurtreff seine Fortsetzung finden wird. 
Weitere Infos bei Michael Günther, Osthofen, Tel. 06242 1253 oder unter www.modellbahnboersen.de 

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Dampf-Romantik im Berner Oberland

In Brienz im Berner Oberland stampft, zischt und schnauft die Brienz Rothorn Bahn seit 1892 hinauf aufs Brienzer Rothorn. Sie ist die einzige Dampfzahnradbahn mit Dampfloks aus drei Generationen und täglichem Dampfbetrieb, während der gesamten Saison! Vom 18. – 22. Juni 2008 steigt in Brienz eines der größten Dampffeste der Schweiz – STEAMIN’ BRIENZ. Während dieser Zeit verwandelt sich Brienz zum Dampf-Mekka und lässt die Herzen der Dampffreunde höher schlagen.
Es wird mit vielen Dampfattraktionen aufgewartet, wie nostalgische Dampfwalzen, historischen Traktoren, Dampfmodelleisenbahnen und Dampfmodellbooten, verschiedenen Dampfkleineisenbahnen und der nostalgischen Ballenberg-Dampfbahn. Auch auf dem Brienzersee können sich die Gäste bei einer Dampfschifffahrt mit der DS Lötschberg vergnügen. Zudem haben die Gäste die Möglichkeit, bei der Brienz Rothorn Bahn hinter die Kulissen zu sehen und sich über den Beruf des Heizers zu informieren.
Weitere Informationen über Steamin’ Brienz erhalten Sie bei der Brienz Rothorn Bahn.
Am 19. Juli 2008 wird ein weiteres Highlight auf dem Brienzer Rothorn stattfinden. Die Brienz Rothorn Bahn in Zusammenarbeit mit der Sörenberg-Bahn werden den längsten Käse-Fondue-Tisch auf 2350 m ü. M. aufdecken und dadurch einen Guinness Weltrekord anstreben. Weitere Informationen über e-Mail: info@brienz-rothorn-bahn.ch 
Auf den Besuch vieler Eisenbahnfreunde freut sich die Brienz Rothorn Bahn AG, Postfach, CH-3855 Brienz, Tel. +41 33 952 22 22

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Masterplan Güterverkehr und Logistik

„Weichen für den Wandel sind gestellt“

Erfreut hat die Allianz pro Schiene auf den Entwurf zum Masterplan Güterverkehr und Logistik reagiert, den Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) am 14. März vorgestellt hat. „Der Wille zur Gestaltung einer zukunftsträchtigen Verkehrspolitik ist klar erkennbar. Die Weichen für den Wandel zu einer nachhaltigen Verkehrspolitik sind gestellt“, kommentierte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, den 66 Seiten umfassenden Entwurf. Das Handlungskonzept für die künftige Verkehrspolitik und die Entwicklung des Logistik und Wirtschaftsstandortes Deutschland umfasst 37 konkrete Maßnahmen und wird jetzt an das Bundeskabinett weitergeleitet.
„Die aktuellen Herausforderungen der Verkehrspolitik finden sich im Masterplan wieder und geben den Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft eine wichtige Orientierung“, so Flege. Die überwiegende Anzahl vorgeschlagener Maßnahmen zur Bewältigung des wachsenden Güterverkehrsaufkommens sei vernünftig und in absehbarer Zeit realisierbar. Mit dem vorliegenden Masterplan-Entwurf bekenne sich die Bundesregierung „erfreulich konkret“ zur Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene. Das Ziel, dem Schienengüterverkehr bis 2025 einen Marktanteilszuwachs von bis zu drei Prozentpunkten zu ermöglichen, hält das Schienenbündnis jedoch für „zu wenig ambitioniert“. Flege: „Wir halten einen Zuwachs von acht Prozentpunkten im selben Zeitraum für machbar.“ 
Kritik übte der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer an der fehlenden Gewichtung künftiger Investitionen in die Verkehrsträger: „In Österreich und Frankreich haben sich die Regierungen auch finanziell sehr deutlich zu Gunsten der Schiene festgelegt. So ein Bekenntnis fehlt bislang von der Bundesregierung.“ Auch ein CO2-Minderungsziel für den gesamten Verkehrssektor müsse unbedingt formuliert werden. Dennoch sei der Masterplan ein Meilenstein auf dem Weg zu einer umweltverträglichen Verkehrspolitik.
Den aktuellen Entwurf zum Masterplan Güterverkehr und Logistik erhalten Sie unter 
http://www.allianz-pro-schiene.de/cms/upload/media/ PMs/PMs_08/080314_Masterplan-Gueterverkehr-und-Logistik-Entwurf.pdf

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Automatische U-Bahn im Testbetrieb

Die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg wird voraussichtlich im späten Frühjahr 2008 deutschlandweit die erste vollautomatische U-Bahn auf die Strecke bringen. Sie wird auf der neuen U-Bahn-Linie U3 zwischen dem U-Bahnhof Maxfeld im Norden und der Station Gustav-Adolf-Straße im Südwesten verkehren. In Phase 1 wird die automatische U-Bahn dabei im so genannten Mischbetrieb teilweise das Streckennetz und sechs Bahnhöfe der bereits bestehenden U-Bahn-Linie U2 nutzen. Das ist weltweit eine Besonderheit. In Phase 2 soll bis Ende 2009 auch die gesamte U2 (Röthenbach – Flughafen) unter rollendem Rad auf automatischen Betrieb umgestellt werden. Die Steuerung und Überwachung des Automatikbetriebes erfolgt mittels modernster Technik. Eine Vielzahl von Rechnern im Fahrzeug, entlang der Strecke, im Stellwerk und in der Zentralen Serviceleitstelle sind optimal aufeinander abzustimmen. Sie tauschen miteinander Daten aus und setzen so die Prozesse in Gang. Bei den überwachenden Rechnern handelt es sich um so genannte 2-von-3-Systeme. Das bedeutet, dass alle Systeme redundant ausgelegt sind und immer zwei Rechner für einen Prozess zum selben Ergebnis kommen müssen. Alle Vorgänge wie das Anfahren, Beschleunigen und Bremsen sowie das Öffnen und Schließen der Türen werden künftig automatisch gesteuert. Alle Züge und Bahnhöfe werden kontinuierlich überwacht. Bei Bedarf werden Züge sofort gestoppt. Die Mitarbeiter der Zentralen Serviceleitstelle der VAG sind jederzeit über alle Vorgänge informiert und werden im Falle des Falles aktiv. Bereits in der Woche vor Weihnachten 2007 liefen die Vorbereitungen für den Erprobungsbetrieb an. Dabei stand zunächst das Fahren nach Fahrplan auf dem Programm. Bei all diesen Fahrten war das Notfahrpult immer noch geöffnet. Die Testfahrer mussten aber bereits in dieser Phase den so genannten Totmannknopf nicht mehr gedrückt halten. Am 21. Januar 2008 ist nun eine neue Phase des Erprobungsbetriebes angelaufen. Seitdem ist das Notfahrpult abgeschlossen. Es sind zwar nach wie vor Testfahrer an Bord. Sie sollen aber nur noch im Störungsfall eingreifen. Die automatischen Fahrten laufen wochentags, jeweils ab 9 Uhr bis zum Betriebsschluss. Nach wie vor stehen dabei Fahren nach Fahrplan auf dem Programm, betriebliche Szenarien und Abläufe – aber alles noch ohne Fahrgäste. 
Aktuell erhalten die Mitarbeiter der Leitstelle, die für die U1 zuständig sind, eine dreitägige Schulung, damit auch sie im Fall des Falles unterstützen können. In Theorie und Praxis geht es um die Sicherheit bei der Bedienung des DT3 im manuellen Fahrbetrieb, z.B. für Überführungsfahrten zwischen Betriebshof Langwasser und Plärrer, die Bedienungseinrichtungen im Fahrzeug, Maßnahmen zur Störungsbeseitigung und generell das Störungsmanagement. Infos über die Abläufe im automatisierten Betrieb und das Bahnsteigsicherungssystem runden das in mehreren Modulen aufgebaute Schulungsprogramm ab.
Was läuft im Erprobungsbetrieb?
Nach wie vor steht im Erprobungsbetrieb das Fahren nach Fahrplan auf dem Programm, quasi als Daueraufgabe. Insgesamt rund 150 verschiedene so genannte Testfälle umfasst die Liste der VAG, die in den nächsten Wochen abgearbeitet werden muss. Zu jedem Testfall gibt es ausführliche Beschreibungen, wie diese ideal-typisch ablaufen sollen. Es gibt Testfälle, die täglich durchgespielt werden. Es gibt aber auch Testfälle, in der Regel die großen Notfallszenarien, die nur einmal laufen. Hier sind dann auch Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste mit im Boot. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie eintreten ist zwar relativ gering, aber sie müssen dennoch bedacht und durchexerziert werden, damit auch in diesen Fällen jeder Griff, jede Aktion sitzt. Der Erprobungsbetrieb wird noch bis April 2008 laufen. Im Anschluss an den Erprobungsbetrieb schreiben die Gutachter für die Technische Aufsichtsbehörde TAB bei der Regierung von Mittelfranken die abschließenden Stellungnahmen. Nach Prüfung der Unterlagen und Stellungnahmen stünde dann die Freigabe des automatisierten U-Bahn-Systems durch die TAB an. Voraussichtlich Ende April 2008 soll dann der erste Fahrgastbetrieb gestartet werden, die offizielle Einweihung ist für Juni 2008 vorgesehen. Bei einer Testfahrt am 1. Februar 2008 konnten sich Journalisten bereits davon überzeugen, dass die neue automatische U-Bahn sehr weich und dynamisch fährt und punktgenau in den Bahnhöfen zum Halten kommt.
Um die Bevölkerung und natürlich die künftigen Fahrgäste zu informieren, gibt es einen neuen modular aufgebauten Infostand, an dem ein Video und thematische Infotafeln über die neue U3 informieren. Der Stand wechselt etwa alle zwei Wochen seinen Standort entlang der U2-Bahnhöfe. Zeitweise sind auch VAG-Mitarbeiter vor Ort. Mit ihnen können Interessierte ihre Fragen direkt klären. Zum anderen hat die VAG bereits damit begonnen, diversen Organisationen einen auf sie zugeschnittenen Vortrag anzubieten. Aber auch für einzelne Bürger wird die VAG ab April Vortragstermine in einem neuen U-Bahnhof anbieten, zu denen man sich ab März unter www.vag.de anmelden kann. Um diese intensive Informationskampagne stemmen zu können, hat die VAG aus den unterschiedlichen am Projekt beteiligten Abteilungen, wie den verschiedenen Werkstätten, dem Fahrweg, der Leitstelle, dem Fahrerlager, der Servicedienste und natürlich aus dem Projektteam rund 70 engagierte Mitarbeiter rekrutiert, die je nach Neigung Vorträge bei Bürger- und Ortsvereinen, in Seniorenheimen, Kindergärten, Schulen oder vor Expertenrunden halten werden.

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“american railroads” in Sinsheim 2008

Auch in ihrem 14. Jahr hat die Faszination Modellbau Sinsheim vom 13. bis 16. März 2008 mehr als 53.000 Besucher begeistert. Als erste publikumsoffene Messe nach der Nürnberger Spielwarenmesse präsentierten die Aussteller der Faszination Modellbau Sinsheim erstmals die heiß ersehnten Neuheiten der Saison 2008 der Öffentlichkeit. Dabei nahm der Bereich Modelleisenbahn mit rund 150 Ausstellern den größten Raum ein.
Die Faszination Modellbau Sinsheim präsentierte sich in diesem Jahr mit einer optimierten Hallenplanung und in neuer Optik dem Publikum. In der 10.000 m² großen Halle 1, der neuen Heimat der Modelleisenbahnen, war in diesem Jahr zum fünften Male die Sonderschau „American Railroads“ des Bundesverbandes Deutscher Eisenbahn-Freunde e.V. (BDEF) zu sehen. Sechs Anlagen nach amerikanischem Vorbild zauberten Western-Flair in die Messehalle.
Zum wiederholten Male konnte der BDEF auch sein Junior College Europa® durchführen. Trotz der etwas kleineren Ausführung hatten viele Kinder und Jugendliche die Gelegenheit wahrgenommen, um sich mit den vielfältigen Möglichkeiten des Hobbys Modelleisenbahn vertraut zu machen (siehe Seite 16).
Immer wieder neue Highlights bietet auch der Privatanlagen-Wettbewerb, bei dem zehn Privatpersonen ihre liebevoll gestalteten Anlagen der Öffentlichkeit präsentierten und um den Titel wetteiferten. Dabei wurden gleich zwei 1. Plätze vergeben, und zwar an Wolfgang Stößer mit seiner Spur N-Anlage „Blockstelle Eselsbrück-Hauptstelle zwischen Felsen und Wasser“ und an Michael Kirsch mit seiner „Landwitzer Feldeisenbahn“ in Spur N.
Die 15. Faszination Modellbau Sinsheim findet vom 12. bis 15. März 2009 auf der Messe Sinsheim statt.

Modelleisenbahnclub Kiel e.V.
Im Maßstab N beeindruckte diese Anlage rund um das maßstäbliche Gebäude der Grand Central Station von Chicago, die von Wolkenkratzern eingerahmt wurde, neben denen sich die 4-geschossigen Wohnhäuser recht putzig ausnahmen. Stimmig gestaltete Straßenszenen rundeten die Kulisse ab und mit der hervorragend gestalteten Hintergrundleinwand setzten sie die langen Güterzüge eindrucksvoll ins Blickfeld. Hier konnte der Vorteil der kleinen Spurweite mit 100-Wagen-Zügen so richtig ausgespielt und dem Besucher ein Eindruck von den Dimensionen amerikanischer Züge vermittelt werden.

Modelleisenbahnverein Görlitz
Im Maßstab H0 präsentierten die Görlitzer eine dicht bestückte freelance-Segment-Anlage, die zahlreiche für Europäer typisch amerikanische Details aufwies. Dies erzeugte bei den Puristen der amerikanischen Szene ein gewisses Naserümpfen. Die Masse der Besucher jedoch umringte diese Anlage und war von dem regen Zugverkehr, den zahlreichen Details und vor allem vom dem aktionsgeladenen BW-Geschehen ganz angetan.

New Poncayard – American Railroad Association Gent 
In der im englischen und belgisch/niederländischen Sprachraum so beliebten Showcase-Form präsentierten die Eisenbahnfreunde aus Gent einen Industriepark, der äußerst überzeugend gestaltet war und mit unzähligen Details überzeugte. Durch diese beeindruckende Kulisse schlängelten sich die Güterzüge mit verblüffend echtem Sound und spielten sich zahlreiche Rangierbewegungen ab. Auch hier wurde nach Plan gefahren, so dass der Zuschauer immer wieder neue Zugbewegungen miterleben konnte und immer wieder erneut in den Bann gezogen wurde.

Stuttgart model railroaders
Die SMR (Stuttgart Model Railroaders) ist eine Gruppe befreundeter Modelleisenbahner, die gemeinsam das Modellbahnhobby in modularer Form betreiben. Begonnen hatte es mit einem gemeinsamen Besuch der „Convention for American Railroadfans of Switzedand" Mitte der 90er-Jahre. Seither treffen sich die US-Modulbahner regelmäßig um gemeinsam an Modulen zu bauen.
Die Anlage in Baugröße H0 besteht aus Modulgruppen von insgesamt 15 Mitstreitern und einem gemeinsam erbauten Abstellbahnhof (Yard) sowie diversen Zwischenmodulen. Voraussetzung ist eine gewisse Mindestfläche, da die SMR mit einem Mindestradius von 1 m und Güterzügen mit bis zu 100 Wagen versuchen, die amerikanische Weite auch optisch ins Modell umzusetzen.
Die Züge werden digital gesteuert und mit Digitrax Chief und FRED's gefahren, das heißt der Lokführer läuft immer mit dem Zug mit und hält über sein tragbares Sprechfunkgerät Kontakt mit dem Dispatcher, der am PC die Weichen und Fahrstrassen stellt und den Fahrplanbetrieb koordiniert.
Auf einer Fläche von knapp 180 m² vermittelten die SMR einen Eindruck von der Eisenbahn im Nordosten Colorados.

Westport Terminal Railroad – Dresden
Diese riesige Winkel-Anlage aus Fremo-Modulen im Maßstab H0 mit den Abmessungen 16 m x 19 m war ganz im Sinne der Fans amerikanischer Bahnen. Hier fuhren stimmige Züge nach Fahrplan durch gekonnte detaillierte Landschaften und kleine Siedlungen. Große Begeisterung löste hier das Angebot an die Besucher aus, einmal selbst mit dem Regler einen Zug steuern zu können.

Privatanlage Paul Schraepen – Hasselt / B
Diese Anlage in der Königsspur – Spur I – zog die Besucher durch die show-case-Ausführung in ihren Bann, die die Blicke zwangsläufig auf das Wesentliche lenkten und keine Ablenkung zuließ. Eine gut gestaltete Hintergrundkulisse, der typische (elektronisch erzeugte) Sound und die prachtvollen, großen Fahrzeuge waren eine Augenweide.

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Junior College Europa in Sinsheim 2008

Der BDEF „verführte“ bei der 14. Faszination Modellbau in Sinsheim wieder mit seinem bekannten „Junior College Europa®“ die Jugend zum Einstieg in das attraktive Hobby Modelleisenbahn. 
Unter dem in vielen Sprachen verständlichen Begriff „Junior College“ führen wir Jugendliche zu der Modellbahn und in die Thematik mit einem spielerischen Wettbewerb ein. In Zusammenarbeit mit Modellbahnherstellern und den örtlichen BDEF-Mitgliedsvereinigungen vermittelt der BDEF auf Messen und Ausstellungen die ganze Welt und das volle Spektrum der Modellbahn an Kinder und Jugendliche. 
Es findet kein „Workshop“ statt, sondern es handelt sich um eine Erlebniswelt zum Selbsterfahren. Jeder Teilnehmer erhält ein Ticket zur Teilnahme an den Stationen des „Junior College“. Die „absolvierten“ Stationen werden auf dem Ticket eingetragen; nach einem erfolgreichen Durchlauf winken attraktive Preise, in Form von Modellbahnartikeln. Bei vielen Stationen gilt „make & take“, also „Basteln und Mitnehmen“ (z.B. Bäume, Figuren, Häuschen, elektronische Schaltungen). Die erfahrenen Betreuer aus den Vereinen der näheren Umgebung helfen den Teilnehmern auf Anfrage. Die Kinder und Jugendlichen sollen „Lernen durch Selbermachen“ und nicht durch „Zuschauen, wie es andere machen“.
 
Eine Besonderheit ist stets, dass fast genauso viele Mädchen wie Jungen beim Junior College Europa mitmachen.

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Fleischmann-Sonderedition „50 Jahre BDEF“

Deutschland im Jahr 1958 – die Bundesrepublik vor 50 Jahren

In der Adenauer-Republik gilt: keine Experimente! Besonders für die Frauen: Sie sollen mit einem Lächeln auf den Lippen dafür sorgen, dass der Ehemann rundum zufrieden ist. Auf „Bräuteschulen“ erhalten sie Unterricht in den Disziplinen Putzen, Kochen und Anstand. Für „Hobbys“ ist kein Platz im Leben einer Frau.
Im Jahr 1958 wird der Bundesverband Deutscher Eisenbahn-Freunde e. V. – kurz BDEF – gegründet. Rasch entwickelt sich der Verein mit über 300 angeschlossenen Organisationen zum mitgliederstärksten Verband von Modelleisenbahnern und Eisenbahnfreunden in Europa und zählt nach einem halben Jahrhundert über 12.000 Mitglieder, von denen die meisten Männer sind.
Ist die Modellbahn reine Männersache? Sicher nicht! Die kreative Beschäftigung mit der Modellbahn macht allen Spaß – Männern und Frauen, von Kindern ganz zu schweigen! Der BDEF hat in nachahmenswerter Weise den „Arbeitskreis Frauen“ (AKF) vor kurzem ins Leben gerufen. Die von Männern dominierte Modellbahnszene beleben nun Modellbahnerinnen aller Altersgruppen. Sie sind keine Randerscheinungen mehr, sondern sorgen mit frischem Elan für neue Ideen und Impulse.
Die Bundesbahn vor 50 Jahren: 
Die einzigartigen Schlepptender-Dampfloks der BR 41 sind noch zahlreich auf deutschen Gleisen vertreten und befördern schnelle Güter- und Personenzüge, selbst vor Schnellzügen machten sie nicht Halt.
FLEISCHMANN möchte die Arbeit des BDEF und besonders des AKF mit dem H0-Sondermodell der Schlepptenderlok „41 167“ (Art. 413001) unterstützen. Eine Besonderheit dieser Lok, die in limitierter Auflage erscheint, ist der Tender 2‘2’T 32 in genieteter Bauart. Ein Teil des Kaufpreises dieser Lok kommt den aktuellen BDEF-Projekten zugute.

Bestellen Sie dieses limitierte H0-Sondermodell bei Ihrem Fachhändler!

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„50 Jahre BDEF“ – das Buch zum Jubiläum 

50 Jahre BDEF waren für uns natürlich auch Anlass, ein Jubiläumsbuch aufzulegen, das bereits Mitte April druckfrisch ausgeliefert wird. Dieses in anspruchsvollem Layout erscheinende Buch – Querformat 17 cm x 24,5 cm, 96 Seiten mit fester Einbanddecke – zeigt die Entwicklung des Bundesverbandes anhand von Erinnerungen einzelner Personen, von Gegenüberstellungen „damals – heute“ und von Geschichten und Geschichtchen aus 50 Jahren. Der unterhaltsame und informative Inhalt ist keine Anhäufung von einzelnen Daten und den dazugehörigen Ereignissen, sondern ein umfassendes Abbild des Verbands. Dem Anlass angemessen enthält es ein Grußwort vom Bundespräsidenten Horst Köhler und ein Geleitwort vom Bahn-Chef Hartmut Mehdorn. Freuen Sie sich auf „BDEF – 50 Jahre Verbundenheit“, ein Buch zum Lesen und Anschauen. 
Die Teilnehmer am Festabend in Mülheim erhalten dieses Jubiläumsbuch selbstverständlich als Erinnerung ausgehändigt. Unsere Mitgliedsvereinigungen erhalten – ähnlich wie beim BDEF-Jahrbuch – mehrere Exemplare unaufgefordert zugesandt. 

Das Buch ist über unsere Geschäftsstelle zum Preis von 14,90 Euro (zzgl. 3,- Euro Versandkosten pro Exemplar) beziehbar. 

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© BDEF 2008
Letzte Änderung: 08. Juni 2008 (GB)