BDEF - REPORT

Der BDEF-REPORT  5/2007 in Ausschnitten:

Sie können den BDEF-REPORT (mit Bildern) auch direkt bekommen. Soweit Sie nicht Mitglied eines unserer Mitgliedsvereine sind, werden Sie "Einzelmitglied" im BDEF! Bei einem Jahresbeitrag von nur 40.- Euro erhalten Sie neben dem REPORT und sonstigen Informationen auch ein Exemplar des jährlich erscheinenden BDEF-Jahrbuches.
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Ältere Rundschreiben finden Sie unter "Dies und Das"

Inhalt:

Editorial

40 Jahre Modelleisenbahnverein Landsberg am Lech e.V.

Kampagne: „Keine Riesen-LKWs!“

15 Jahre MEC Pfullendorf

Jubiläum im MEC Marburg e.V.

12. Echtdampf Hallentreffen

Dietmar Gahler verstorben

Internationaler Modellbauwettbewerb von NOCH

Neues Fördermitglied: www.modellbaugips.de

IG Eisenbahn-Touristik e.V. erweitert Reiseangebot 
– Rabatte für BDEF Mitglieder –

Neues Fördermitglied: DIGICONVERT

Modellbahnausstellungen an besonderen Feiertagen

Neues Fördermitglied: CASISOFT

Nicht vergessen! REGIONALTREFFEN 2007

MOROP Kongress in ILMENAU

Märklin übernimmt Spur 1 Spezialisten Hübner

Exkursion zum AW Meiningen bzw. zu PIKO am 4. September

Verkauf der Modelleisenbahn GmbH an Franz Josef Haslberger

Exkursion nach Arnstadt und Erfurt am 5. September

 

Editorial

Liebe Eisenbahn- und Modellbahnfreunde!

Mit einer extra dicken Rauchwolke begrüßte die Dampflok 94 1538 der Rennsteigbahn am Morgen des 4. September die am Bahnhof Ilmenau-Bad wartenden Teilnehmer des 54. MOROP-Kongresses. Anschließend stellte sie ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis und zog den Zug mit fünf Wagen über den berühmten Rennsteig mit seinen Steigungen von bis zu 61 Promille. 
Dies war der Beginn von vier Tagen mit Fahrten im Thüringer Land zu interessanten und sehenswerten Örtlichkeiten.
Der BDEF konnte als Ausrichter des MOROP-Kongresses über 140 Teilnehmer aus 16 Nationen begrüßen und ihnen ein attraktives Programm bieten. Besonders erwähnenswert ist die intensive und freundliche Unterstützung, die wir von den Verantwortlichen der Stadt Ilmenau, der Deutschen Bahn und von den bei den Exkursionen Besuchten erhielten. 
Mit einem zweiteiligen Bericht über den MOROP-Kongress – beginnend in diesem REPORT – erinnern wir an die schönen Tage im Thüringer Wald.

Mit herzlichen Grüßen

Gerhard A. Bayer, 
BDEF-Vorsitzender 

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Kampagne: „Keine Riesen-LKWs!“

Gemeinsam gegen die rollende Gefahr auf der Straße. Mit der Kampagne „Keine Monstertrucks!“ will ein breites Bündnis aus Umwelt- und Verkehrsverbänden die Zulassung so genannter Gigaliner auf Deutschlands Straßen verhindern. Am 21. August stellte die Allianz pro Schiene die Initiative ihrer Mitgliedsverbände vor. Mit einer Aktionsplattform im Internet www.gueter-auf-die-schiene.de klären die Verbände über die negativen Folgen einer Zulassung von Riesen-Lkw in Deutschland und Europa auf und koordinieren Aktionen, mit denen sich jeder Einzelne gegen eine Zulassung von Monstertrucks wehren kann.
„Mit der Kampagne wollen wir die Irreführung der Öffentlichkeit durch die Lkw-Lobby beenden, die konsequent die Gefahren der für unsere Straßen völlig überdimensionierten Fahrzeuge verschleiert“, sagt Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. Im Herbst wollen die Länderverkehrsminister über eine bundesweite Zulassung von Riesen-Lkw abstimmen. Deutschlands Umgang mit diesen wird auch in der EU genau beobachtet. Dort steht kommendes Jahr eine entsprechende Entscheidung an. „Wir wollen über die Gefahren aufklären und die bislang vor allem in Fachkreisen geführte Diskussion in die Öffentlichkeit tragen. Denn mit den Monstertrucks kommen Mensch und Umwelt verkehrspolitisch unter die Räder“, so Flege.
Gern führen die Befürworter der so genannten Gigaliner den vermeintlichen Umweltvorteil der bis zu 25,25 Meter langen und bis zu 60 Tonnen schweren Fahrzeuge an. Für NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller ist das nur ein Scheinargument: „Statt Umweltvorteile bringen Riesen-Lkw riesige Umwelt-Probleme. Monstertrucks führen zu einer Verkehrsverlagerung von der umweltfreundlichen Schiene auf die preiswertere Straße. Mehr Lkw sind die Folge. Das führt zu mehr CO2, mehr Luftschadstoffen und mehr Lärm und ist unvereinbar mit den Klimaschutzzielen der Bundesregierung.“
„Der Straßentransport ist pro Tonnenkilometer dreimal energieaufwändiger als der Schienenverkehr“, so BUND-Bundesgeschäftsführer Gerhard Timm. „Durch größere Lkw wird es außerdem nicht weniger Fahrten geben. Die Monster-Lkw können wegen ihrer Ausmaße viele Ziele nicht direkt erreichen, so dass zusätzliche Zubringerfahrten von und zu Verteilzentren erforderlich sind. Ohne die massive Verlagerung auf die Schiene ist Klimaschutz nicht machbar.“
Michael Gehrmann, Bundesvorsitzender des VCD, betont das Sicherheitsrisiko, das eine Zulassung von Monstertrucks mit sich bringt: „Bereits heute ist die Gefahr, bei einem Straßenverkehrsunfall tödlich zu verunglücken, doppelt so hoch, wenn ein Lkw beteiligt ist. Riesen-Lkw mit höherer Masse und Länge haben längere Bremswege, steigern die Unübersichtlichkeit auf den Straßen und führen zu längeren Überholvorgängen. Dadurch wird das bereits bestehende Unfallrisiko nochmals deutlich erhöht."
Diese Sicherheitsrisiken lassen sich auch nicht durch umfangreiche Investitionen in die Straßeninfrastruktur vollends ausräumen. 
Bis zu acht Milliarden Euro wären laut Bundesverkehrsministerium allein für Umbaumaßnahmen an Brücken nötig, damit sie den Belastungen durch Monstertrucks standhalten können. „Das sind Kosten, die auf die Allgemeinheit abgewälzt werden“, sagt GDBA-Bundesvorsitzender Klaus-Dieter Hommel. Derartige Investitionen in die Straße würden die Schiene im Wettbewerb um die knappen staatlichen Infrastrukturmittel zusätzlich benachteiligen. Hommel befürchtet auch andere Anreize zur Verkehrsverlagerung: „Da die Mautsätze in Deutschland nicht nach Fahrzeuggewicht oder -länge differenziert sind, erspart der Einsatz von Riesen-Lkw den Speditionen Mautkosten.“
Eine drohende Verkehrsverlagerung empört auch Norbert Hansen, Vorstandsvorsitzender der TRANSNET: „Mit Riesen-Lkw würde der Staat den Gütertransport auf der Straße künstlich billiger machen. Das ist ein Generalangriff auf den umweltfreundlichen Schienengüterverkehr, der in den vergangenen Jahren enormen Zuwachs verzeichnen konnte. 
Wenn die Bundesregierung die Monstertrucks zulässt, verabschiedet sie sich von ihrem Ziel, mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene zu bringen.“
Aus der Zusammenfassung einer bislang unveröffentlichten Studie, die das Bundesverkehrsministerium in Auftrag gegeben hat, wären bei einer flächendeckenden Gigaliner-Zulassung jährlich 125.000 Monstertrucks in Deutschland unterwegs, die Güter transportierten, die vorher auf der Schiene waren.
Der Allianz pro Schiene-Vorsitzende Norbert Hansen meint dazu: „Das Argument, Gigaliner würden zur Entlastung der Straßen beitragen, weil man aus drei 40-Tonnen schweren Lkw zwei 60-Tonner machen kann, ist damit widerlegt.“ Hinzu käme darüber hinaus die Verlagerung vom ebenfalls als umweltverträglich geltenden Verkehrsträger Binnenschiff auf Riesen-Lkw. „Dieser Rutschbahneffekt ist in der Studie noch gar nicht berücksichtigt und wird zu zusätzlichem Riesen-Lkw-Verkehr führen“, so der Vorsitzende des Schienenbündnisses. 
Aufmerksam macht der Allianz pro Schiene-Vorsitzende auch auf die drohenden mittelfristigen Verschiebungen zwischen den Verkehrsträgern. „Wenn der Lkw-Verkehr durch die bundesweite Einführung von Gigalinern schlagartig um 20 Prozent billiger wird, werden noch mehr Unternehmen zur Lagerhaltung auf der Straße übergehen. Es werden neue, unnötige Lkw-Fahrten in einer Art Staubsaugereffekt auf die Straßen geholt, die sich vorher nicht gerechnet haben.“ Hansens Fazit: „Deutschland wird mit Gigalinern im Stau und in Abgasen ersticken. Diese Fahrzeuge als Ökoliner zu bezeichnen, wie es kürzlich Niedersachsens Verkehrsminister Walter Hirche getan hat, grenzt an Volksverdummung“.
Die Verkehrsminister der Länder und der Bundesverkehrsminister wollen am 9. und 10. Oktober dieses Jahres während der Verkehrsministerkonferenz in Merseburg darüber entscheiden, ob Gigaliner bundesweit zugelassen werden, wie es der Verband der Automobilindustrie (VDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA) seit Monaten fordern. Die im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums erstellte Studie „Verkehrswirtschaftliche Auswirkungen von innovativen Fahrzeugkonzepten auf den konventionellen Schienengüterverkehr“ wird eine wichtige Entscheidungsgrundlage sein. In der Zusammenfassung heißt es wörtlich, dass mit der bundesweiten Zulassung der Gigaliner „ein sehr großer Marktbereich der Bahn ,angegriffen' wird“. Im Bereich der Transporte für die Automobilindustrie werde es zu „erheblichen Rückverlagerungen (50 bis 60 %)“ von der Schiene auf die Straße kommen.
Weitere Informationen zum Thema Monstertrucks finden sich auf www.gueter-auf-die-schiene.de
Dort ist ich die Teilnahme an der natürlich auch vom BDEF unterstützten Unterschriftensammlung gegen die Riesen-LKWs möglich.

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Jubiläum im MEC Marburg e.V.

Im Rahmen der jährlichen Hauptversammlung des MEC Marburg e.V. wurde Dr. Wolfgang Lampe durch den ersten Vorsitzenden Hermann Gräser zu 55 Jahren Mitgliedschaft im MEC Marburg gratuliert. Dem 77-jährigen Diplom-Chemiker wurden hierbei die goldene Ehrennadel des BDEF und ein zum Anlass passendes Lokomotivschild überreicht. Dr. Wolfgang Lampe gehört zu den Gründungsmitgliedern des MEC Marburg, welcher im Jahre 1950 zunächst als loser Zusammenschluss von Modellbahninteressierten, später im Jahre 1952 als ordentlicher Verein ins Leben gerufen wurde, und ist heute noch als einziges Gründungsmitglied dem Verein erhalten geblieben. Obwohl in seiner 55-jährigen Vereinszugehörigkeit nie im Vorstand tätig, engagierte sich der Jubilar über Jahre hinweg im Bereich der Entwicklung von Elektronik-Komponenten für die Anlagensteuerung. 
Neben der Mitgliedschaft im MEC Marburg ist Dr. Lampe seit 1960 noch Mitglied im MEC Kreuzlingen/Bodensee (Schweiz). Sein besonderes Interesse im Modellbahnbereich gilt der Spur 0. In diesem Zusammenhang entstanden auch schon zahlreiche Messingeigenbauten.

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Dietmar Gahler verstorben

Dipl. Ing. Dietmar Gahler, der Erfinder der „Modellbahnsteuerung per Computer” ist am Samstag, den 1. September 2007, im Alter von 68 Jahren an den Folgen einer schweren Krankheit gestorben. Als er Ende 1984 begann, die Verbindung zwischen einem Heimcomputer und einer Modelleisenbahn zu entwickeln, trieb ihn zunächst nur die Neugier des Tüftlers ob und wie man so etwas realisieren könnte. Dass daraus schließlich eine Modellbahnsteuerung entstehen würde, die als einziges System ohne Lokdekoder eine europaweite Verbreitung finden und dauerhaft neben den Digitalsystemen existieren würde, ahnte er damals sicher noch nicht. In den folgenden 19 Jahren widmete der gelernte Bauingenieur seine Freizeit fast ausschließlich der Modellbahnsteuerung. Nach einem gesundheitlichen Rückschlag im Herbst 2001 zog er sich im August 2003 schließlich vollständig ins Privatleben zurück. Er legte die Weiterführung der MpC in die Hände seines Partners und widmete sich nun intensiv seinen Hobbys, die er so viele Jahre stets hintangestellt hatte. Um den Kontakt zu Modellbahnern und Angehörigen der Branche aufrecht zu halten, besuchte er zwar immer noch gerne die Modellbahnmessen in Köln, Leipzig, München und Dortmund. Die meiste Zeit schenkte er nun jedoch seiner Familie. Endlich konnte er in Begleitung seiner trikebegeisterten Frau Anna Ausflüge mit der Harley-Davison genießen oder sie unternahmen mit dem neugewonnenen Freundeskreis größere Reisen mit ihren beiden Trikes und der angehängten “Knutschkugel”. Leider war ihm hierfür jedoch nur eine viel zu kurze Zeit beschieden. Bereits im Januar 2007 erhielt er die Diagnose von der schweren Krankheit, die seinen Körper nun schließlich besiegt hat. In unseren Köpfen aber wird er weiterleben. Wir werden ihn als gradlinigen und schnörkellosen Menschen, als neugierigen und zielstrebigen Tüftler, als klardenkenden und hilfsbereiten Ansprechpartner, als liebenswerten und hochgeschätzten Freund in Erinnerung behalten. 
Wir werden sein Lebenswerk, die „Modellbahnsteuerung per Computer”, in seinem Sinne und im steten Gedenken an ihn weiterentwickeln. Er aber wird uns fehlen. 
Frank Ringstmeier, 4.9.2007

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Ein neues Fördermitglied des BDEF stellt sich vor: www.modellbaugips.de

Die dentona AG wurde 1977 gegründet und firmiert seit März 2000 als Aktiengesellschaft. Sie ist ein modernes Unternehmen, das an verteilten Standorten – Zentrale und Verwaltungssitz in Dortmund (Bild), Produktions- und Logistikzentrum in Lippendorf (Leipzig) – Verbrauchsmaterialien für die Zahntechnik produziert. Seit Mitte 2005 engagiert sich dentona® auch im Bereich Modellbau.
Gemeinsam mit dem bekannten Modellbauer Wolfgang Maass, Nienburg, wurde nach einem erfolgreichen Debüt auf der Messe modell-hobby-spiel in Leipzig im September 2005 eine eigene Modellbaugips-Produktlinie aufgebaut und dem Markt auf der Homepage www.modellbaugips.de , sowie auf verschiedenen weiteren Messen präsentiert. 
dentona® vereint die gesamte Wertschöpfungskette unter einem Dach: von der Forschung über die Zusammenstellung erlesener Rohstoffe bis zur Herstellung des Modellbauzubehörs und deren Auslieferung zum Endverbraucher. Dadurch kann dentona® hochwertigste Produkte garantieren – seit mehr als 30 Jahren im Dentalbereich und seit kurzem auch im Modellbau.
Am Beispiel der Spezialgipsproduktion lässt sich sehr gut veranschaulichen, welcher Aufwand betrieben wird, um den Kunden das zu liefern, was sie erwarten: Spitzenleistung! Standardisierte Abläufe, hochqualifizierte Mitarbeiter sowie zahlreiche Materialprüfungen. Der angenehme Vanille-Duft ist der Beweis für die originale Dentona-Qualität.
Modellbauer finden bei dentona® mit mountain-plaster und mountain-rock zwei Hart-, bzw. Superhartgipse für die optimale und stabile Gestaltung von Landschaften aller Art. Mit form-plaster bietet dentona® darüber hinaus einen Hartgips, der sich perfekt für den Ausguss von Silikonformen eignet. Alle dentona-Modellbaugipse sind auch nach dem Durchtrocknen mit Werkzeugen weiter zu bearbeiten und lassen sich gut einfärben. mountain-plaster gibt es auch bereits vorgefärbt in erdbraun oder magic-grey, einem leicht marmorierten hellen Grauton. form-plaster ist auch in ziegelrot und magic-grey erhältlich.
Über die Gipse hinaus finden Sie im Online-Shop von modellbaugips.de noch brasil 22, ein dünn fließendes Abformsilikon (1:1), den Silikonentspanner coppie-flux sowie dento-fix, einen Sekundenkleber auf Cyanidbasis, bei dem die Spitze auch nach Anbruch nicht verklebt.
Im neuen dentona-Modellbauforum (ebenfalls www.modellbaugips.de) bietet sich die Möglichkeit, direkt mit Fragen an das dentona-Team oder andere Modellbauer heranzutreten oder eigene Werke vorzustellen. Außerdem können private Homepages und Clubseiten kostenlos verlinkt und Termine eingetragen werden.
Kontakt: dentona AG, Frau Susanne Hiegemann, IGZ Am Kraftwerk Lippendorf, 04575 Neukieritzsch, Tel. 034342 83030, Fax: 034342 83032.

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Neues Fördermitglied: DIGICONVERT

Digiconvert Modellbahntechnik wurde 2001 gegründet. Seit frühster Jugend dem „Virus Modellbahn“ verfallen, ist es besonders die digitale Steuerungstechnik, die bei Digiconvert im Vordergrund steht. Dem Motto „Modellbahn digital gesteuert“ folgend, werden Dienstleistungen zur digitalen Steuerung der Modellbahn angeboten. Dies ist der Umbau der Fahrzeuge auf digitalen Betrieb durch Einbau eines Decoders, Einbau von Lissysensoren, Soundumbauten, Einbau von Beleuchtungen in Modellbahnfahrzeuge, Reparaturservice, Erstellung von Gleisbildstellpulte, Updateservice der Decoder und Zentralen, etc. Digiconvert gibt Hilfestellung bei technischen Problemen rund um die Modellbahn. Beratung ist wichtiger Bestandteil der Firmenpolitik. Ebenso werden Schulungen zu Modellbahnthemen angeboten, um dem Neueinsteiger die Scheu vor der „neuen“ Technik zu nehmen und das technische Verständnis für die digital gesteuerte Modellbahn zu fördern.
Kontakt: Digiconvert Modellbahntechnik, Michael Trelenberg, Knappenstr. 7, 46238 Bottrop, Tel. 02041 697211, Telefax 02041 697227, Internet: http://www.digiconvert.de , e-Mail: info@digiconvert.de

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Neues Fördermitglied: CASISOFT

Sommer 2006, irgendwie erreichte ein Sporen bildender Spaltpilz, auch Bazillus genannt, die Büroräume der Casisoft MindWare GmbH in Detmold. Einigen Mitarbeitern war schnell klar, hierfür gibt es keine Medizin, man muss sich mit dem Befall arrangieren. So geschah es. Der modellbahn-fokus.de wurde geboren. 
Als Spezialisten für Online-Marketing und -Kommunikation war es den Initiatoren klar, dass die neuen digitalen Medien hierbei eine wichtige Rolle einnehmen sollten. 
Nach monatelanger Arbeit ging das Online-Magazin modellbahn-fokus.de am 1.6.2007 an den Start. Mit einem Mix aus Neuheiten-Vorstellungen, Branchen-News und einem großen herstellerübergreifenden Modellbahn-Katalog informiert modellbahn-fokus.de über die im Markt erhältlichen Modellbahn-Artikel in einer qualitativ hochwertigen Darstellung und hofft damit, den Bazillus in die ganze Welt tragen zu können.
Kontakt: “modellbahn-fokus.de” - CASISOFT Mindware GmbH, Claus Biaesch-Wiebke, Emilienstraße 33, 32756 Detmold, Tel. 05231 30820-10, Fax: 05231 30820-20, e-Mail: info@modellbahn-fokus.de, Internet: http://www.modellbahn-fokus.de 

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MOROP Kongress in ILMENAU

Der 54. MOROP-Kongress ist Geschichte. Nach langer Vorbereitung konnte der BDEF als Ausrichter den über 140 Teilnehmern aus 16 Nationen in Deutschland eine Veranstaltung präsentieren, die sicher lange in bester Erinnerung bleiben wird.
Als sich der BDEF vor zwei Jahren um die Ausrichtung bewarb, war der Kongress für Regensburg geplant. Die unzulängliche Resonanz von Stadt und Bahn führte jedoch dazu, dass ein anderer Austragungsort gefunden werden musste. So kam uns zugute, dass für 2008 der Bundesverbandstag ursprünglich in Ilmenau/ Thüringen geplant war und die dort hervorragenden Bedingungen es zuließen, dafür bereits 2007 den MOROP-Kongress abzuhalten.
Die Entscheidung für Ilmenau war optimal. Insbesondere die hervorragende Organisation vor Ort durch den Sonderbeauftragten des BDEF, Dr. sc. Franz Rittig, ließ die Teilnehmer die besonderen Sehenswürdigkeiten in Thüringen, die liebenswerte Stadt Ilmenau und die freundlichen Menschen im Land erkennen. Das von Dr. Rittig vorgeschlagene Programm glänzte u.a. durch drei Ganztagesexkursionen mit der Dampflok 94 1538 und durch die Auswahl von besonders sehenswerten Zielen. Alle Fahrten wurden mit hohem Engagement von der Rennsteigbahn GmbH und dem Dampfbahnverein mittlerer Rennsteig ausgeführt.
Als Tagungshotel war das Hotel Tanne ausgewählt worden, das einem Großteil der Teilnehmer aufnahm und die erforderliche Infrastruktur für eine große Modellbahnausstellung, für die Arbeitssitzungen in Seminarräumen und für die Festabende bot. Leitung und Personal des Hotels kamen uns häufig entgegen und erfüllten auch manchen Sonderwunsch.
Der Oberbürgermeister der Stadt Ilmenau, Gerd-Michael Seeber, hatte die Schirmherrschaft über den Kongress übernommen und die Organisation tatkräftig unterstützt. So hatte er u.a. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn dafür gesorgt, dass die Taufe eines ICE-Zuges auf den Namen „Ilmenau“ genau in die Zeit des MOROP-Kongresses fiel.
Traditionsgemäß ist der MOROP-Kongress zweiteilig. Die ersten beiden Tage sind den Arbeitssitzungen der Technischen Kommission und des Verbandsvorstands vorbehalten. Hier wird die eigentliche Kongress-Arbeit geleistet, die letztlich in der Delegiertenversammlung am Montagnachmittag mündet. Diese Arbeitstage werden am Montagabend mit einem Festabend beendet, der zugleich die kommenden vergnüglichen Tage mit ihren Exkursionen einläutet.
Bei den Arbeitssitzungen der Technischen Kommission wurde wieder eine Reihe von Normen Europäischer Modellbahnen – NEM – neu verabschiedet, bzw. revidiert. Hervorzuheben ist dabei die Festschreibung einer durchaus umstrittenen Epoche VI für Modellbahnen. Einen ausführlichen Bericht die Ergebnisse der TK bringt der BDEF-REPORT in Kürze.
Zur Delegiertenversammlung 2007 standen Neuwahlen des MOROP-Präsidiums an. Der bisherige Präsident Michel Broigniez aus Luxemburg und sein deutscher Vize Jürgen Berghäuser wurden in ihren Ämtern für die nächsten vier Jahre bestätigt. Für den nicht mehr kandidierenden französischen Vizepräsidenten Bernard Frotté wurde als Nachfolger Jack Trevès aus Paris gewählt. Der Leiter der Technischen Kommission Hans Hug war schon letztes Jahr in sein Amt berufen worden. Hans Hug ist seit Jahren auch Präsident der Eisenbahn-Pressevereinigung FERPRESS, deren Jahreshauptversammlung am Sonntagabend auch in Ilmenau stattfand.
Eine besondere Ehrung wurde der Thüringischen Universitäts- und Goethe-Stadt Ilmenau am 1. September zuteil: Die Deutsche Bahn AG taufte ihren ICE-T 411 053-2 auf den Namen der Stadt. In der Anwesenheit von vielen Honoratioren und Politikern wurde der Festakt um die Mittagszeit am Bahnsteig 3a im Erfurter Hauptbahnhof durchgeführt. Mit eingeladen waren die Führungsspitzen von MOROP und BDEF.
Die offiziellen „Amtsprachen“ des MOROP sind Deutsch und Französisch. Als Entgegenkommen an die außergewöhnlich starke Delegation aus Spanien (fast 30 Teilnehmer) wurden die Ansprachen des Festabends auch ins Spanische übersetzt. Mit Catalina Wolling hatte die Stadt Ilmenau eine passende Dolmetscherin zur Verfügung gestellt. Einen großen Teil der Übersetzung ins Französische hatte der Stellvertretender BDEF-Vorsitzende Peter Briegel vorbereitet: weitere Übersetzungen übernahm der Michel Broigniez.
Neben den Begrüßungsansprachen vom BDEF und vom MOROP hörten die Teilnehmer Grußworte vom Oberbürgermeister der Stadt Ilmenau, Gerd-Michael Seeber, vom Konzernbevollmächtigen der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Thüringen, Gerold Brehm, von der Bundestagsabgeordnete Petra Hess und vom Chef der Rennsteigbahn Dr. Lüder Kaltwasser und natürlich „unserem“ Dr. Franz Rittig, der es nicht vergaß, den Sponsor „Verlagsgruppe Bahn“ mit seinem anwesenden Verlagsleiter Thomas Hilge lobend zu erwähnen.
Durch die drei Sprachen zogen sich die eigentlich kurzen Ansprachen ein wenig in die Länge, so dass dann nach dem erlösenden Satz „… das Büffet ist eröffnet“, die ein oder andere Thüringer Bratwurst etwas zu dunkel gegrillt war, was aber der guten Stimmung nicht abträglich war.

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Exkursion zum AW Meiningen bzw. zu PIKO am 4. September

Bereits am ersten Ausflugstag wurde mit der Fahrt über den legendären Rennsteig ein Highlight geboten. Die Dampflok 94 1538 hatte zwar alle Mühe auf den bis zu 61 Promille steilen Strecken, aber schaffte es dennoch souverän. Der Zug bestand – wie auch die folgenden Tage – aus drei Plattformwagen Cid, einem Güterwagen Oppeln (Wasserwagen und Hilfsdiesel) und einem Schürzen-Speisewagen, der durch den hervorragende Service stets gut gefüllt war.
Die Fahrt ging bis Themar, wo sich die Interessen teilten. Eine Gruppe fuhr mit dem Regio-Shuttle zu einer Besichtigung des Modellbahnherstellers PIKO in Sonneberg. Für die begleitenden Damen gab es als Sonderprogramm eine Besichtigung bei einem Teddybär-Hersteller.
Die zweite und wesentlich größere Gruppe besuchte das Dampflok-Ausbesserungswerk der DB in Meiningen. Da zwei Tage zuvor in Meiningen Tag der offenen Tür war, konnten unsere Besucher noch einige interessante Exponate sehen, die normalerweise nicht vor Ort sind. Besonderes Interesse fand bei allen Besuchern natürlich auch der Wiederaufbau des ADLER, der schon ziemlich weit gediehen ist.

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Exkursion nach Arnstadt und Erfurt am 5. September

Am Mittwoch übernahm die Steilstrecken-Diesellok 213 „Marion“ der Rennsteigbahn unseren Zug, um die Delegierten pünktlich in Richtung Erfurt zu bringen, wo zuerst die Dampf- und Dieselloksammlung des Museums-Bw Arnstadt besichtigt wurde. Extra für die MOROP-Gäste hatten die Verantwortlichen des „BW Arnstadt hist.“ ihre Lokomotiv-Schätze aus dem Rundlokschuppen gezogen und so eine prächtige Parade geboten. Im Laufe des Besuchs wurden dann ein um die andere Dampflok vom Akku-Schlepper auf die Drehscheibe gezogen, einmal voll im Kreis gedreht und anschließend wieder in den Schuppen geschoben. Vor Begeisterung verstummten zum Teil die Gespräche und es herrschte andächtige Stille – unterbrochen vom Klicken der Fotoapparate – beim Anblick der eleganten 01.5 oder der mächtigen 44 Öl auf der Drehscheibe.
Auch die Modelleisenbahner kamen auf ihre Rechnung und konnten die hübsche Anlage im Clubheim des BDEF-Mitglieds „Interessengemeinschaft zur Erhaltung des Bw-Arnstadt im Modell e.V.“ besichtigen.
Während all dieser Aktivitäten wurden im Hintergrund auf dem von Ilmenau mitgeführten Flachwagen zwei Waggonachsen verladen, die die Rennsteig-Bahner für ihren Wagenpark brauchten.

Anschließend ging es zur Betriebszentrale der Erfurter Bahn (ex EIB), wo uns die Chefin Heidemarie Mähler persönlich begrüßte. In Gruppen aufgeteilt konnten die weiträumigen, hochmodernen Anlagen besichtigt werden. Hier werden die Fahrzeuge der Erfurter Bahn, der Süd-Thüringen-Bahn und die Franken-Shuttle gewartet und versorgt. Großes Interesse fanden vor allem die in Betrieb befindliche Unterflur-Radsatzdrehmaschine und der Prototyp des neuen Bombardier-Triebwagens ITINO.
Im Verwaltungsgebäude der EB konnten zudem die große, attraktive Modellbahnanlage und die Sammlungen des MEC Erfurt besichtigt werden, und die örtlichen Straßenbahnfreunde zeigten ihre Strab-Anlage. Dass ein Modelleisenbahnclub in einem modernen Verwaltungsgebäude die gesamte 1. Etage als Clubheim zur Verfügung hat, dürfte wohl einmalig sein. Ein Zeichen dafür, wie sich die EB-Chefin Mähler für Eisenbahn in allen Formen und Größen einsetzt.
––––––––
Mit Bildern und Beschreibungen der Exkursionen zur Oberweißbacher-Bergbahn und zur Gothaer Waldbahn am Donnerstag und Freitag der Kongress-Woche werden wir den Bericht vom MOROP-Kongress in Ilmenau im nächsten BDEF-REPORT fortsetzen. 

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40 Jahre Modelleisenbahnverein Landsberg am Lech e.V.

Am 28.11.2007 feiert der Modelleisenbahnverein Landsberg am Lech e. V. sein 40-jähriges Jubiläum. An diesem Tag vor 40 Jahren trafen sich 13 Modellbahnbegeisterte in Landsberg am Lech, von denen noch am selben Abend 12 den Verein gründeten und ihren Beitritt in den Verein erklärten. Als Monatsbeitrag wurden 2,– DM und als Aufnahmegebühr 10,– DM festgelegt. Schüler und Jugendliche zahlten bereits damals die Hälfte, bis sie eigene Einkünfte erzielen. Bei der Suche nach einem geeigneten Vereinsheim kam man sehr bald auf die Idee, einen Eisenbahnwaggon als Vereinsheim zu beschaffen. Im Mai 1968 wurde der erste von heute drei Waggons, ein ehemaliger Eilzugwagen Typ B4ye, ausgemustert im November 1967, Wagen-Nr.: 73586, Baujahr 1936, Waggonfabrik Dessau, erworben. Am 25.06.1968 konnte das Vereinsgelände am Landsberger Bahnhof angemietet werden, wo Sie uns noch heute finden. Von 1968 bis 1972 wurde der Waggon von innen und außen renoviert. Zugleich wurde mit dem Bau einer H0-Anlage begonnen. Die Zweileiter-Gleichstrom-Anlage wird analog betrieben, wobei seit Baubeginn einige Umbauten vorgenommen wurden. Im Mai 1974 wurde die Anlage das erste Mal, im Rahmen des Bundesverbandstages des BDEF in Kempten, der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Dezember des gleichen Jahres wurde auch die 1. Weihnachtsausstellung in Landsberg durchgeführt. Die Weihnachtsausstellung, immer am 2. und 3. Adventwochenende, wird seitdem jährlich durchgeführt und gehört schon wie der Christkindl Markt zur Tradition in Landsberg. Bei den Ausstellungen fahren wir mit bis zu 65 Zügen im automatischen Blockbetrieb auf der Anlage. Von 1974 bis 1987 nahm der Verein mit dem ersten Waggon auch an Ausstellungen an anderen Orten teil. Heute sind Fahrten mit unseren Waggons leider nicht mehr möglich. Die Bahn hat uns den Gleisanschluss demontiert, sodass wir den Bahnhof Landsberg auf dem Schienenweg nicht mehr verlassen können.
Im April 1988 erwarb der Verein von der ÖBB den 2. Waggon. Ein Reisezugwagen der deutschen Bauart AByse Nr. 63027 - 04 - 006, Baujahr 1939. Dieser Waggon war bis Januar 1988 bei der ÖBB im Einsatz. Am 08.10.1988 wurde der Waggon feierlich eingeweiht. Seitdem dient der Waggon als Vereinsheim mit kleiner Küche, Bibliothek, kleiner Werkstatt und einem erhaltenen 1.Klasse Abteil. Am 26.05.1993 kaufte der Verein von der Deutschen Reichsbahn den 3. Waggon. Es handelt sich um einen ausgemusterten Packwagen der Baureihe Dye, Baujahr 1932. Der Wagen mit der Nr. 505092-25382-0 hatte zuletzt seinen Standort im Bahnhof Schlotheim. Nach aufwendigen Renovierungsarbeiten befinden sich im Waggon jetzt ein Werkstattraum und eine 10m lange computergesteuerte Digitalanlage, auf der der Landsberger Bahnhof aus der Zeit um 1928 nachgebaut wurde. Mit dieser Anlage in Elementbauweise können wir auch zu Ausstellungen z.B. befreundeter Vereine fahren.
Seit 1989 organisieren wir außerdem alle drei Jahre eine große Modellbau-/ Modellbahnausstellung in Landsberg. Die letzte Ausstellung im Jahre 2006 wurde vom Publikum sehr gut angenommen. Sie war mit über 5.000 Besuchern eine der größten privaten Ausstellungen im südbayerischen Raum.
Zur Zeit hat der Verein 48 Mitglieder. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen und können an unserem Vereinsabend gerne reinschnuppern. Wir treffen uns jeden Mittwoch ab ca. 19 Uhr in den Waggons am Landsberger Bahnhof. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt für Erwachsene 50,– € und für Jugendliche 25,– €. 
Kontakt: MEV Landsberg am Lech e.V., 1. Vors. Ludwig Oeller, Donnersbergstraße 3, 86916 Kaufering, Tel. 08191 6082, e-Mail: ludwig.oeller@mev-ll.de
2. Vors. Stefan Prechtl, Laubstraße 1, OT Schöffelding, 86949 Windach, Tel.: 08193 950778, e-Mail: stefan.prechtl@mev-ll.de 
Internet: http://www.mev-ll.de .

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15 Jahre MEC Pfullendorf

Während die Vorzüge der Modulanlage – Flexibilität, Transportfreundlichkeit sowie die Möglichkeit, mit wenigen Teilen anzufangen und diese dann Stück für Stück zu einer Großanlage zu ergänzen – in Fachkreisen allgemein bekannt sind und sie zu einer bei Vereinen beliebte und verbreitete Anlagenform machen, ist die Modulidee bei den meisten Modelleisenbahnern, die ihrem Hobby für sich zu Hause frönen, noch weitgehend unbekannt.
Hier bewiesen die „Väter“ des MEC Pfullendorf einen erstaunlichen Weitblick, als sie vor 15 Jahren bei der Gründung ihres Modelleisenbahn-Club den Bau einer Modulanlage beschlossen. Unbekümmert und durch modellbahnerische Vorkenntnisse weitgehend unbelastet gingen sie frisch ans Werk, und schon bald war ein großer sechsgleisiger Personenbahnhof (flexibel von 7,50 m bis 9,50 m), der mit dem Faller-Car-System eine zusätzliche Attraktion bekommen sollte, entstanden. Die Streckenmodule steuerten zunächst die Eisenbahnfreunde vom EF Bad-Saulgau bei, sodass von Anfang an eine komplette, wenn auch nicht fertige Anlage auf den Ausstellungen präsentiert werden konnte.
Nach Jahren des weiteren Ausbaues der Anlage und der höheren Ansprüche im Fahrbetrieb kam schließlich die Erkenntnis, dass ein befriedigender Betrieb letztlich nur durch den drastischen Umbau des Bahnhofes zu erreichen war. Mit einer bescheidenen Güteranlage und einem Mini-BW für die lokal stationierten Lokomotiven sollte der Bahnhof zusätzliche Betriebs- und Rangiermöglichkeiten bekommen. Konsequent und vollständig wurde so die Anlage überarbeitet, wobei die Sanierung in weiten Teilen einem völligen Neubau gleichkam. Heute sind nur noch wenige Abschnitte aus den Anfangsjahren im Originalzustand erhalten. Man kann aber zu Recht sagen, dass die heutige Anlage ein reelles und imposanten Gleisbild sowie eine durchaus sehenswerten landschaftliche Geschlossenheit darstellt.
Die Streckenmodule werden nach der vom MEC Barsinghausen entwickelten „Nord-Modul“-Bauweise gebaut. Diese Modul-Norm erlaubt den Einsatz von Märklin-K-Gleisen und bietet zudem die Möglichkeit auch im Gleichstrom-System zu fahren. Die Module, welche sich anfangs weitgehend in Privatbesitz befanden, werden Jahr für Jahr um ein paar Teile erweitert, wodurch die Anzahl der vereinseigenen Module mittlerweile ein sehenswertes Ausmaß angenommen hat. Joker-Module und unterschiedliche Kurvenstücke sorgen dafür, dass immer wieder neue, spannungsvolle Aufbauvarianten entstehen, sodass die Anlage noch nie zweimal in der gleichen Form gezeigt werden musste.
Derzeit entstehen zwei neue Wendemodule, welche rechtzeitig zum 15-jährigen Bestehen des Vereins ihren Fahrbetrieb aufnehmen können. Da das landschaftliche Konzept schon steht, aber aus Zeitmangel nur zum Teil realisiert werden kann, haben Besucher die Möglichkeit problemlos hinter die Kulissen zu schauen. Selbst die Vereinsjugend ist dem Modulbau verfallen. Ihre eingleisige Anlage kann als Nebenbahn an zwei Abzweige des Bahnhofes angeschlossen werden. Sie ist jedoch auch autark voll betriebsfähig.
Zu den Hanullern haben sich seit einigen Jahren auch die N-Bahner im Verein eingefunden. So bietet eine ebenfalls als Modulanlage ausgeführte zweigleisige Streckenführung den Freunden anderer Spurweiten ebenfalls ein imposantes Fahrvergnügen. Und nicht zu vergessen wären auch die Blechbahner, die auf einer Segment-Anlage alten Märklin-H0-Zügen wieder zu neuem Glanz verhelfen. Dies wird dadurch noch unterstrichen, dass besonders darauf Wert gelegt wird die damalige Bauweise von Gelände und Gebäuden nachzuempfinden.
Das Vereinsheim, das aus einem Ausstellungsraum sowie einer Werkstatt und einem gemütlichen Aufenthaltsraum besteht, befindet sich im Gemäuer einer alten Klosteranlage im Herzen der Stadt Pfullendorf. Seit dieses Domizil vor einigen Jahren bezogen werden konnte, lebt das Vereinsleben durch zunehmende Mitgliederzahl so richtig auf. Kann hier doch ungestört und zu jeder Zeit gebaut, gefahren oder einfach nur gequatscht werden (Treffen immer Freitag ab 20 Uhr).
Wie schon das Sprichwort sagt: aus Kindern werden Leute, aus Modellbahn-Anfängern „alte Hasen“, und manchmal auch aus einem Modellbahnerstammtisch ein ausgewachsener Verein mit durchaus betriebssicheren und sehenswerten Anlagen. Aber bis es soweit ist, kann es schon mal 15 Jahre dauern.
Wir möchten Sie herzlich dazu einladen, mit uns in der Pfullendorfer Stadthalle unser 15-jähriges Bestehen zu feiern. 
Öffnungszeiten: 24.11.07: 11 - 20 Uhr
25.11.07: 10 - 17 Uhr
Auf ca. 500 m² werden 15 internationale Vereinsanlagen in verschiedenen Spurweiten gezeigt.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt
Kontakt: mec-pfullendorf@web.de 

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12. Echtdampf Hallentreffen

Mit Teilnehmern aus vielen Ländern Europas und Ausstellern wird das 12. Echtdampf-Hallentreffen vom 11. bis 13. Januar 2008 in der Messe Sinsheim stattfinden. Dann fauchen und dampfen wieder unzählige Dampfmodelle in den Messehallen auf Schienen, auf Podesten, auf dem Wasserbecken und auf dem Boden um die Wette.
Das 12. Echtdampf-Hallentreffen 2008 nimmt Gestalt an. Rund 50 % der Altaussteller haben ihre Messestände bereits fest gebucht. Erwartet werden rund 90 Aussteller, Kleinserienhersteller und Werkzeuganbieter, die zum Thema Dampfmodellbau ein umfassendes Angebot bereitstellen. Bis dato kommen sie aus Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Luxemburg, Japan, Ungarn und der Schweiz. Die Vorbereitungen von Seiten der Messe Sinsheim für das 12. Echtdampf-Hallentreffen laufen auf Hochtouren und es geht in den kommenden Wochen darum, einigen hundert Gastfahrern und Mitgliedern von Dampfmodellbauclubs und ihren vielen Dampfmodellen, die den Originalmaschinen nachgebaut wurden, Stellplätze auf den Gleisanlagen, auf den Podesten und am Wasserbecken zu zuweisen. Mit dabei sind außerdem die Tinplate Spur I Dampfanlage von Franz Holzapfel aus München und Phantasiemodelle wie ein Feuer spuckender Drache. Das Echtdampf-Hallentreffen bietet weltweit sicher die meisten und schönsten Dampfmodelle unter einem Dach und entsprechend begeistert ist das internationale Publikum, das hautnah an die Exponate heran kommt und in Gesprächen und Vorführungen sehr viel über den Dampfmodellbau erfährt. Unter diesem Aspekt führt beispielsweise Christop Selig aus Düsseldorf in die CNC-Technik ein. So wie für ihn – er baut an einer 3-zylindrigen Dampfmaschine – ist es für viele Modellbauer unerlässlich, dass sie sich in der computerunterstützten Steuerung von Werkzeugmaschinen zum Bohren, Fräsen, Drehen oder Schleifen eines Werkstücks auszukennen. 
Weitere Informationen im Internet: www.echtdampf-hallentreffen.de 

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Internationaler Modellbauwettbewerb von NOCH

Unter dem Motto “Meine Lieblingsszene“ veranstaltet die Firma NOCH im Rahmen ihrer Aktionswochen im Herbst einen internationalen Modellbauwettbewerb. In den NOCH Aktionswochen werden Modellbahn-Profis, Kinder, Jugendliche und Eltern animiert, ihre persönliche Lieblingsszene zu gestalten und zu fotografieren und die Fotos an die Firma NOCH einzusenden. Dort werden die Fotos durch eine Profi- Jury bewertet. Einsendeschluss ist der 04. April 2008. Den Gewinnern winken attraktive Preise. Der erste Preis ist ein Wochenende in Hamburg für zwei Personen mit Besuch des Miniatur- Wunderlandes (zwei Nächte für zwei Personen, Eigenanreise). Als Sonderpreise gibt es attraktive Landschaftsbau-Pakete u. a. für die schönste, von Vater und Sohn erbaute Szene oder für die schönste, von einer Familie erbaute Szene. 
Die Aktionswochen starten am 15. Oktober 2007 bei den teilnehmenden Händlern im In- und Ausland. Die Adressen dieser Händler sind auf der NOCH Homepage unter www.noch.de und www.noch.com veröffentlicht. Eine Anmeldung ist ab dem 15. Oktober bei den teilnehmenden Händlern möglich. Mehr über den internationalen Modellbauwettbewerb und die teilnehmenden Händler erfahren Sie im Internet unter www.noch.de oder www.noch.com. 

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IG Eisenbahn-Touristik e.V. erweitert Reiseangebot
– Rabatte für BDEF Mitglieder –

Die 1984 gegründete Interessengemeinschaft Eisenbahn-Touristik im Leine- und Weserbergland e.V. mit Sitz in Hildesheim (BDEF Mitglied) führt seit nunmehr über 20 Jahren erfolgreich Reisen von und für Eisenbahnfreunde durch. Im vergangenen Jahr ist aus organisatorischen und finanztechnischen Gründen eine Ausgliederung der Reiseaktivitäten des Vereins erforderlich geworden. Die hierzu gegründete Eisenbahn-Touristik-International e.K. wird vom langjährigen Vorsitzenden der IG Eisenbahn-Touristik e.V., Burkhard Leicht, geleitet. Neuer Vereinsvorsitzender ist Uwe Schulz. Beide Institutionen sind partnerschaftlich miteinander verbunden. Durch diese Maßnahme konnte das Reiseangebot erheblich erweitert werden. 2006 wurden 23, im Jahr 2007 schon 32 Veranstaltungen durchgeführt. Für das kommende Jahr sind u.a. interessante Studienreisen nach Spanien, Rumänien, Norwegen, Frankreich und in die Schweiz, sowie nach Ägypten in Vorbereitung. Zahlreiche Ziele in Deutschland runden das Programm ab. Ausführliche Informationen zum aktuellen Reiseprogramm im Internet unter www.eti-online.de
Informationen zum Verein unter http://iget.homepage.t-online.de

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Modellbahnausstellungen an besonderen Feiertagen

Uns erreichte die Anfrage eines Modellbahnclubs aus Sachsen, welche Regelungen es zur Durchführung von Veranstaltungen an besonderen Feiertagen gebe. Dem Club war die Durchführung einer Ausstellung am Totensonntag durch die örtlichen Behörden untersagt worden. Begründet wurde dieses damit, dass es eine zentrale Regelung gebe, die die Durchführung solcher Veranstaltungen an den stillen Feiertagen verbiete. Diese Vorschrift sollte durch das Bundesland Rheinland-Pfalz initiiert worden sein und gelte bundesweit als Empfehlung. Eine Umfrage unter einigen Clubs, die regelmäßig Modellbahnausstellungen veranstalten, ergab, bisher über keine diesbezüglichen Erfahrungen zu verfügen. Dem Verfasser dieser Zeilen wurde fast unisono geraten, nur keine schlafenden Hunde zu wecken. In weiteren Gesprächen stellte sich dann aber doch heraus, dass viele Clubs schon die eine oder andere Erfahrung mit Ordnungsbehörden gesammelt haben. Also Grund genug, der Sache auf den Grund zu gehen. Ein Blick auf den Kalender verrät, dass es in Deutschland eine Vielzahl von Feiertagen gibt, die nur in einzelne Bundesländer gelten, woraus dann auch erkennbar wird, dass Feiertagsreglungen Ländersache ist. Zu den so genannten „stillen Feiertagen“, die bundesweit gelten, gehören der Karfreitag, der Volkstrauertag und der Totensonntag. Darüber hinaus mag es in einzelnen Bundesländern noch Feiertage geben, die diesen Charakter tragen, die dem Verfasser aber nicht bekannt sind. An diesen Feiertagen, die durch ein besonderes Gedenken, ob öffentlich oder kirchlich, geprägt sind, verbieten sich alle Veranstaltungen, die diesen Charakter zuwiderlaufen, insbesondere Vergnügungen aller Art. Wie verhält es sich nun bei Modellbahnausstellungen? Zuständig für Feiertagsangelegenheiten sind die Innenminister der Länder. Eine erste Anfrage bei der Koordinierungsstelle der Innenministerkonferenz ergab, es gibt keine einheitlichen Regelungen, auch keine Empfehlungen, die hierzu allgemein gültig sind. Und da hier der anfragenden Club auf eine Regelung in Rheinland-Pfalz verwiesen wurde, lag es nahe, dort nachzufragen. Der hier zuständige Referent unterstrich auch noch einmal, dass es sich bei allen Angelegenheiten betreffs der Feiertage um länderspezifische Regelungen handelt. Er verwies auch auf den Grundsatz, dass alle Veranstaltungen an den stillen Feiertagen den Charakter dieser Tage angemessenen zu sein haben. Er hätte aber keine Bedenken gegen Modellbahnausstellungen an diesen Tagen. Das kann und mag natürlich durchaus aber auch im Ermessen der örtlich zuständigen Behörden liegen. Er verwies aber auch auf einen anderen Umstand: Da auf vielen Modellbahnausstellung auch Händler ihre Waren anbieten oder gleichzeitig Gebrauchtwarenbörsen stattfinden, gilt natürlich hier das jeweilige Ladenschlussgesetz. Auch wenn es hierzu in letzter Zeit in den einzelnen Ländern weitgehende Liberalisierungen gegeben hat, steht aber dann die Frage, ob auch an den Sonntagen ein Verkauf stattfinden darf, ganz bestimmt verbietet sich aber an den stillen Feiertagen eine gewerbliche Tätigkeit.
Wer also an einem der stillen Feiertage eine Modellbahnausstellung durchführen möchte, ist gut beraten, sich vorher bei den zuständigen Behörden zu erkundigen, ob hiergegen Einwände bestehen. Die Zuständigkeit hierfür ist in den Ländern und Kommunen unterschiedlich geregelt, es kann das Landratsamt oder in größeren Gemeinden und Städten das Bürgermeisteramt sein. Wer sich in den Zuständigkeiten nicht auskennt, dann genügt meistens schon ein Anruf im Büro des Bürgermeisters, im zuständigen Gewerbeamt oder bei den in vielen Städten eingerichteten Bürgerämtern. Entweder bekommt man dort bereits eine Auskunft oder wird an die zuständige Stelle verwiesen.
Sicherlich entfällt eine solche Nachfrage, wenn man im eigenen Clubheim einen Tag der offenen Tür durchführen möchte. Größere Modellbahnausstellungen erfordern eine lange Vorbereitung, die oftmals mit viel Aufwand verbunden ist. Umso größer sind die Enttäuschung und vor allem der Ärger bei allen Beteiligten, wenn man diese dann kurzfristig aus behördlicher Anordnung abgesagt werden muss.
Da diese unklare Rechtslage nun unbefriedigend ist, auch im Hinblick auf das jeweilige Ermessen der örtlichen Behörden, haben wir uns die Mühe gemacht, die Innenministerien der anderen 15 Länder anzuschreiben und Auskunft über die Rechtslage erbeten. Es wird sicherlich etwas Zeit dauern, bis hierzu die Antworten eingegangen sind und eine Auswertung erfolgen kann. Wir werden dann darüber berichten.

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Nicht vergessen! REGIONALTREFFEN 2007

Traditionsgemäß finden im Herbst die Regionaltreffen des BDEF statt. Diese Regionaltreffen bieten den Teilnehmern in „privaterer“ Atmosphäre die Möglichkeit, dem BDEF-Vorstand und den Clubs aus der Region ihre Ideen, Wünsche und Probleme darzulegen. Gerne nutzen viele auch die Möglichkeit, sich mit den Clubs aus der gleichen Region über spezifische Themen dieser Region zu unterhalten. Versäumen Sie nicht, an diesen Regionaltreffen teilzunehmen! 
Wir freuen uns, Sie in großer Zahl auf den diesjährigen Regionaltreffen wiederzusehen. Bis dahin!

20.10.2007: Regionaltreffen NORD in Hildesheim 
27.10.2007: Regionaltreffen SÜD in Landsberg/Lech
03.11.2007: Regionaltreffen OST in Berlin 
10.11.2007: Regionaltreffen MITTE in Schöllkrippen 
17.11.2007: Regionaltreffen SÜDWEST in Karlsruhe 
24.11.2007: Regionaltreffen WEST in Kerpen 

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Märklin übernimmt Spur 1 Spezialisten Hübner

Wenige Wochen nach Übernahme wesentlicher Assets des Marktführers für Gartenbahnen, der Lehmann Patentwerk oHG, kurz LGB genannt, vermeldet der Marktführer für Modelleisenbahnen, die Gebr. Märklin & Cie. GmbH, einen weiteren Firmenkauf. Seit Mittwoch, 22. August 2007 ist die Firma Hübner Feinwerktechnik GmbH in den Märklin Firmenverbund integriert. Alle Werkzeuge sowie das Fertigwaren- und Ersatzteillager gehen an Märklin. Die Lieferung der Fertigware, die Ersatzteilversorgung und der Reparaturservice werden in vollem Umfang zentral von Göppingen aus fortgeführt.
„Das Programm der Hübner Feinwerktechnik GmbH fügt sich bestens in das bestehende Märklin Spur 1 Programm ein“, betont Axel Dietz, Vorsitzender der Märklin-Geschäftsführung. „Es gibt keine Überschneidungen sondern eine Erweiterung des bestehenden Märklin-Programms zum umfangreichsten Spur-1-Angebot europaweit“.
Märklin ist der führende Modellbahn-Hersteller. An Produktionsstandorten in Deutschland und in Ungarn werden Modellbahnen in vier Baugrößen hergestellt. Die Hauptmärkte für Märklin sind außer Deutschland die Schweiz, Benelux, Österreich, Frankreich und die USA.

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Mehrheitlicher Verkauf der Modelleisenbahn GmbH an Franz Josef Haslberger

Die Unternehmensbeteiligung GmbH verkauft vorbehaltlich der Zustimmung der Bundeswettbewerbsbehörde 74 % der Geschäftsanteile der Modelleisenbahn GmbH an den Freisinger Unternehmer Franz-Josef Haslberger. Der neue Mehrheitseigentümer sichert die wirtschaftlichen Perspektiven des Modellbahnherstellers langfristig.
Roco durch Raiffeisen wieder auf Erfolgsspur
Das weltbekannte Salzburger Modelleisenbahn-Unternehmen Roco, das 2005 nach großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten einen Konkursantrag stellen musste, wurde von der Unternehmensbeteiligung GmbH unter wesentlicher Mithilfe des Raiffeisenverbandes Salzburg (RVS) durch die Gründung der Modelleisenbahn GmbH, die wesentliche Teile aus der Konkursmasse erwarb und den Betrieb weiterführte, aufgefangen und restrukturiert. In der neuen Unternehmenszentrale in Bergheim sind 90 Mitarbeiter beschäftigt, mit den Werken in Niederösterreich, Slowakei und Rumänien insgesamt 560 Mitarbeiter. Mehr als 80 % der Fertigung gehen in den weltweiten Export. Die Modelleisenbahn GmbH verfügt nach Abschluss der Neuausrichtung über eine grundsolide finanzielle Basis für weitere Expansionsschritte.
„Besonders wichtig ist uns dabei, dass die Zentralfunktionen und insgesamt 250 Mitarbeiter in Österreich verbleiben“, erklärt RVS-Generaldirektor Dr. Günther Reibersdorfer. Zielsetzung war es bereits bei Gründung der Modelleisenbahn GmbH, diese nach erfolgreicher Konsolidierung an einen wirtschaftlich starken Eigentümer abzugeben, der das Unternehmen dynamisch weiterentwickelt. 
Seit 2005 war es erklärtes Ziel des Raiffeisenverbands Salzburg, Roco neu zu strukturieren und auf Erfolgskurs zurückzuführen. Dieses Ziel ist ereicht: Die Modelleisenbahn GmbH peilt für das Jahr 2007 einen Umsatz von 34 Mio. Euro sowie ein EBIT von ca. 3 Mio. Euro an. Das Auftragsvolumen ist gegenüber dem Vorjahr um mehr als 30 Prozent gestiegen. Der Raiffeisenverband zieht sich jetzt daher planmäßig aus dem Unternehmen zurück.
Franz-Josef Haslberger ist ein starker Investor mit Beteiligungen in vielen Branchen. Er wird die dynamische Weiterentwicklung der Modelleisenbahn GmbH und der Marke Roco langfristig sicherstellen.

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Deutsche Züge auf Briefmarken
www.wohlfahrtsmarken.de
 

© BDEF 2007
Letzte Änderung: 04. Dezember 2007 (GB)