BDEF - REPORT

Der BDEF-REPORT  2/2007 in Ausschnitten:

Sie können den BDEF-REPORT (mit Bildern) auch direkt bekommen. Soweit Sie nicht Mitglied eines unserer Mitgliedsvereine sind, werden Sie "Einzelmitglied" im BDEF! Bei einem Jahresbeitrag von nur 40.- Euro erhalten Sie neben dem REPORT und sonstigen Informationen auch ein Exemplar des jährlich erscheinenden BDEF-Jahrbuches.
Fragen Sie bei unserer Geschäftsstelle nach einer "Einzelmitgliedschaft"! 

Inhalt:

Editorial

DB Museum 2007

40 Jahre „Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte“

„Mega“-Umzug von LOXX

30 Jahre Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen

Rolf P. Nattermüller verstorben

10 Jahre Modellbau – Technik – Spaß und Sport beim ETC Albstadt

Publikumsmagnet Faszination Modellbau Sinsheim

10 Jahre Modellbahner in Bischofsheim

Neu im BDEF: Eisenbahnfreunde Nagold e.V.

25 Jahre Eisenbahnfreunde Alfeld (EFA)

Ausweitung von City-Ticket und City mobil

Günstigere Versicherungen

ROCO - Reparatur - und Ersatzteilservice

Exklusiv-Interview mit Wolfgang Tiefensee

Bahnhofs-Verkaufspläne der DB AG

Gigaliner führen auf den Holzweg

 

Editorial

Liebe Eisenbahnfreunde!

Andere Länder, andere Sitten. Diese Weisheit ist nicht neu und im Zeitalter der Globalisierung wird man vielleicht öfter damit konfrontiert, als einem lieb ist. Umso erfreulicher ist es, wenn eine Information auf den Tisch kommt, die zeigt, dass es in anderen Ländern besonders Nachahmenswertes gibt. Eigentlich glauben wir Deutsche, dass wir mehr oder minder die Erfindernation der Modelleisenbahn seien, müssen aber zusehen, wie andere Länder uns in der Wertzuweisung dieses Hobbys den Rang streitig machen. 
Da gibt es in Kanada den Modelleisenbahnclub Calgary Model Railroad Society, mit Sitz in – wie der Name sagt – Calgary. Dieser Club veranstaltet eine große Modellbahn-Ausstellung unter dem Namen „Supertrain 2007“, was den Bürgermeister der Stadt dazu veranlasst eine „Woche der Modelleisenbahn“ auszurufen. Er tut dies mit dem Hinweis, dass das Hobby Modelleisenbahn für Jugendliche und Erwachsene lehrreich sei beim Nachbilden der realen Welt im Miniaturformat, Führungseigenschaften und Teamwork fördere und zudem haltbare Freundschaften vermittle.
Die amtliche Proklamations-Urkunde mit Stadtsiegel und Unterschrift des Bürgermeisters wird veröffentlicht (sogar im Internet) und Kanada hat seine „Woche der Modelleisenbahn“. 
Hatten wir in Deutschland wenigstens schon mal den „Tag der Modelleisenbahn“? Es muss ja nicht gleich eine ganze Woche sein, zu der sich zum Beispiel die Modellbahn- und Zubehörhersteller mit den zahlreichen Modelleisenbahnclubs zusammentun und in einer konzertierten Aktion mit dem Bundesverband BDEF für eine weitere Verbreitung unseres Hobbys sorgen. Es wäre doch schön, wenn im Radio zu hören wäre, dass nach dem Tag des Gänseblümchens heute der „offizielle Tag der Modelleisenbahn“ stattfindet. Wie wertvoll das Hobby Modelleisenbahn ist, hat der Bürgermeister von Calgary in Kanada ja besonders schön dargestellt.
Darüber hinaus könnte man der DB den Hinweis auf eine sicherlich erfolgreiche Marketingmaßnahme geben: Ein „Tag der 
Eisenbahn(-freunde)“ wäre bestimmt auch nicht zu verachten.

Mit herzlichen Grüßen

Gerhard A. Bayer, 
BDEF-Vorsitzender 

zurück zum INHALT

„Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte“ 
– seit 40 Jahren mit Erfolg dabei!

Am 22. April 1967 fand im Parkhotel Karlsruhe die Gründungsveranstaltung der „Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte“ statt. Vorausgegangen waren Treffen einiger Eisenbahnfreunde anlässlich von Sonderfahrten im südwestdeutschen Raum. 152 Interessenten waren eingeladen worden: DB-Dienststellen, Privatbahnen, Fachzeitschriften, Hersteller von Eisenbahnmaterial, Modellbahnfirmen, Museen und ähnliche Institutionen, Vereinigungen von Eisenbahnfreunden und Modelleisenbahnern sowie Privatpersonen. Dr. Hotz, einer der Initiatoren der Gesellschaft und Kunsthistoriker von Beruf, sprach in seiner Rede die Ziele der Gesellschaft an: 1. die Förderung eisenbahngeschichtlicher Studien und die Herausgabe geeigneter Publikationen; 2. die Veranstaltung von Studienreisen und Sonderfahrten, um das Interesse an der Geschichte der Eisenbahnen ... zu wecken, zu fördern und zu vertiefen; 3. den Erwerb von historisch wertvollen Fahrzeugen über die bereits vorhandenen Museumsbestände hinaus, die Erweiterung bestehender und die Schaffung neuer Sammlungen; 4. die betriebsfähige Erhaltung einiger historischer Fahrzeuge.
Die Gründung der Gesellschaft kam zustande. Sie wurde als gemeinnütziger Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht Karlsruhe eingetragen. Dann musste erst einmal eine Infrastruktur geschaffen werden, um die Funktion der neuen Vereinigung zu gewährleisten. Einrichtung eines Postfachs, Mitgliederinformation etc. Dies geschah zunächst durch „Rundschreiben“, dann durch einen „Mitgliederbrief“. Dieser wurden abgelöst im März 1974 durch die „DGEG-NACHRICHTEN“, die ihrerseits bis zur Nummer „172“ bis Anfang 2003 erschienen und dann durch die Zeitschrift „Eisenbahn Geschichte“ abgelöst wurden.
Die Mitgliederzahl wuchs beständig, die ersten Tausend wurden Anfang der siebziger Jahre erreicht, die 2000 Ende des Jahrzehnts. Der Höhepunkt mit ca. 2500 Mitgliedern war 1984. Danach sank sie auf knapp unter 2000, um heute (2007) wieder 2100 erreicht zu haben, mit langsam steigender Tendenz.
An Veröffentlichungen kamen erst Postkarten, kleinere Kataloge und – relativ schnell – das erste Jahrbuch für Eisenbahngeschichte, dem weiter 38 Bände bisher folgten. Eine Serie „Eisenbahnen & Museen“ wurde aufgelegt, die sich hauptsächlich mit den Exponaten der DGEG beschäftigen sollte, später aber auch andere eisenbahnhistorische Themen behandelte. Es erschienen Eigenproduktionen wie z.B. ein Buch über die Spurweiten der Eisenbahnen, die historischen Lokomotiven der Badischen Staatsbahn u.v.m.
Gleichgesinnte innerhalb der DGEG gründeten Arbeitskreise: AK Achertal – der sich später verselbständigte; AK Bochum-Dahlhausen – aus dem das heutige größte private Eisenbahnmuseum in privater Trägerschaft hervorging; AK Jagsttalbahn; AK Neustadt a. d. Weinstr. – auch heute ein großes Museum; AK Tegernsee – aus dem der Bayerische Lokalbahnverein entstand; AK Viernheim – in dem sich die Schmalspur- und Straßenbahnfreunde trafen; AK Würzburg – aus dem auch ein heutiger Stützpunkt der DGEG entsprang.
Ein Archiv entstand in Witten. Relativ früh wurde eine Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Dortmund vereinbart, die die Buchbestände der DGEG in ihren Räumen für den wissenschaftlichen Gebrauch und öffentlichen Leihverkehr bereithält. Zwei Dinge, die die Bibliothek der DGEG weithin bekannt gemacht haben. Inzwischen ist sie eine der größten deutschsprachigen Sammlungen mit Eisenbahnthematik.
Studienfahrten fanden relativ schnell nach der Gründung statt. Zuerst kleinere Fahrten in die nähere südwestdeutsche Umgebung, später kamen deutschland- und europaweite Exkursionen dazu. Heute werden auch überseeische Ziele angesteuert (z.B. Sibirien, Südamerika, Iran, Alaska). Bekannt und beliebt waren die „Glaszugfahrten“, die bis zum Unfall des Zuges angeboten wurden.
Die zu erhaltenen Exponate wuchsen zwischenzeitlich auf mehrere hundert Stück an, von Lokomotiven über Wagen und Gerätschaften bis zu Gebäuden. Drei Museen können zwischenzeitlich damit gefüllt werden. Museumszüge verkehren nach Fahrplan im Elmsteiner Tal bei Neustadt und auf der Ruhrtalbahn bei Bochum-Dahlhausen.
Rückschläge gab es – wie bei vielen anderen Vereinen auch: Arbeitskreise spalteten sich ab, Sammlungen (Schmalspursammlung Vienheim) mussten aufgelöst werden.
Vier Präsidenten haben zwischenzeitlich die Gesellschaft geleitet: Dr. Hotz ((), Prof. Dr.-Ing. Baron ((), Dr. Knittel und Prof. Dr. Wolfgang Fiegenbaum.
Die Änderungen – vor allem im Steuerrecht – veranlassten im Jahre 2003 das Präsidium dazu, eine scharfe Trennung zwischen dem rein ideellen Auftrag (wie z.B. die Museen, das Archiv, Bibliothek) und den wirtschaftlichen Betätigungen (Sonderfahrten, Veröffentlichungen) herzustellen. Damit sind die Weichen für einen erfolgreichen Weg in die Zukunft gestellt.
Kontakt: Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e.V., 
Kleinsorgenring 14, 59457 Werl, Tel. 02922 84970, Fax: 02922 84927, e-Mail: gs@dgeg.de , Internet: http://www.dgeg.de 

zurück zum INHALT

30 Jahre Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen 

1967 – vor 40 Jahren – wurde die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e.V. (DGEG) in Karlsruhe gegründet und 1977 – vor 30 Jahren – das Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen offiziell eröffnet. Für die DGEG Grund genug 2007 ein außergewöhnliches Eisenbahnfest zu feiern!
Wie das Dampflok-Neubauprogramm der 1950er Jahre die Deutsche Bundesbahn für die Zukunft rüsten sollte, so sollen die Jubiläumstage am 28. und 29. April den Start in die nächsten 40 Jahre der DGEG signalisieren. Sinnübergreifend ist aus diesem Anlass vorgesehen, sämtliche Neubaudampflokbauarten der DB-Nachkriegszeit an einem Standort zu vereinen. Neben der vereinseigenen Tenderlok 66 002 reisen aus Rotterdam die betriebsfähigen 23 023 und 65 018 an. Weder Kosten und Mühen scheut man, um die legendäre letzte Schnellzugdampflokkonstruktion Deutschlands in Form der 10 001 aus Neuenmarkt-Wirsberg nach Bochum zu holen. Vervollständigt wird das Neubauprogramm mit der Güterzug-Tenderlok 82 008, die derzeit im Bw Neumünster ihre Bleibe hat. Die Museumsbahner hoffen, das dieses ehrgeizige Projekt gelingt, schließlich sind die technische Verfügbarkeit und die Überführungsfahrten mit nicht wenigen Unwägbarkeiten verbunden. 
Um kräftig Dampf zu machen, werden die beiden Loks der SSN Rotterdam 23 023 und 65 018 u.a auch zu den mehrfach täglich stattfindenden Sonderfahrten nach Bochum Hbf eingesetzt. Für den Betriebseinsatz im Museum und auf der Strecke sind auch die Diesellok 212 007 und die Dampflok 52 8148 eingeplant. 
Ein besonderes Schmankerl wird der Besuch der seit Jahrzehnten betriebsfähigen ehemaligen Dahlhausener T3 alias 89 7159 – eine der ersten DGEG-Lokomotiven überhaupt! – sein. Die kleine preußische Tenderlok ist üblicherweise im zweiten Eisenbahnmuseum der DGEG in Neustadt a. d. Weinstr. stationiert. Einziger Wermutstropfen: wegen einer umfangreichen Kesselreparatur kann die Dahlhausener P8 38 2267 nicht aktiv an den Feierlichkeiten teilnehmen. Für weitere Betriebsamkeit mit Dampflokomotiven im alten Bw Dahlhausen sorgen weitere Lokomotiven und einige Sonderzüge, die sich bereits zum Besuch der Veranstaltung angekündigt haben.
Am Montag den 30. April wird dann auf dem Museumsgelände ein Fototag angeboten. Neben der Vorführung der betriebfähigen Lokomotiven wird es auch eine Dampflokparade vor dem Ringlokschuppen geben. Im Anschluss an die Jubiläumstage findet vom 1. bis 6. Mai in Bochum die DGEG-Jahrestagung mit Sonderveranstaltungen und Sonderfahrten statt.
Die Fakten:
Jubiläumstage im Eisenbahnmuseum Bochum Dahlhausen, 28. und 29. April, 10-18 Uhr,
Gastlokomotiven: 10 001, 23 023, 52 8148, 65 018, 82 008, 89 7159;
Dampfzugfahrten ab Bochum Hbf direkt ins Eisenbahnmuseum, Rahmenprogramm mit Fahrzeugausstellung, Bahnpostausstellung mit Sonderstempel, Souvenirverkauf, Führerstandsmitfahrten, Pendelzugfahrten zum Bf Dahlhausen, am Sonntag Modellbahnbörse ab 11 Uhr; 
Eintrittspreise: Erwachsene 7 Euro, Kinder 6-14 J. 3,50 Euro, Familie (2 Erw. + eigene Kinder) 16 Euro;
Montag 30. April: Fototag im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen, Vorführungsfahrten mit Dampflokomotiven, Lokparade vor dem Ringlokschuppen, 10-17 Uhr; 
Eintrittspreise: Erwachsene 10 Euro, Kinder 6-14 J. 5 Euro
Infos unter: DGEG - Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e.V., Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen, Dr.-C.-Otto-Str. 191, 44879 Bochum, Telefon Di-Fr 10-17 Uhr 0234 492516, Mo-Do 14-18 Uhr 01805 347362, Internet: http://www.eisenbahnmuseum-bochum.de , www.dgeg.de , e-Mail: info@eisenbahnmuseum-bochum.de 

zurück zum INHALT

10 Jahre Modellbau – Technik – Spaß und Sport beim ETC Albstadt

Im Frühjahr 1997 trafen sich vier Erwachsene und vier Jugendliche im privaten Hobbyraum von Eckhard Conzelmann (Initiator und bis heute erster Vorsitzender), um einen „offiziellen“ und festen Rahmen für die schon länger gemeinsam unternommenen Aktivitäten zu finden. Zum 1. Juni 1997 wurde der Verein mit dem Namen „ETC Eisenbahn-Technik-Club Albstadt“ aus der Taufe gehoben. Unsere Vereinsziele: Eisenbahn-Modellbau, Interesse an der Bahntechnik im Modell und beim Vorbild, Touren und Ausflüge mit der Bahn, Ausstellungen und Information über das faszinierende Modellbahn-Hobby, Wettbewerbe, Action-Spaß-Sport vor allem auch für die jugendlichen Mitglieder. Mit dieser interessanten Mischung aus vielfältigen Aktivitäten haben wir schnell weitere Mitglieder werben können. Besonders die Jugendgruppe hat sich schnell vergrößert. Dadurch sind auch bis heute viele unserer Unternehmungen auf die Interessen der jungen Leute ausgerichtet. 
Gleich nach der Vereinsgründung ging es an den Bau von transportablen LGB-Anlagenteilen, mit denen eine mittlere Schauanlage zusammengestellt werden konnte. Die ersten Ausflüge mit der Bahn wurden unternommen, Wanderungen und Mountainbike-Touren entlang von interessanten Bahnstrecken durchgeführt und Bahn-Archäologie mit dem Sammeln von alten Eisenbahn-Utensilien betrieben. Im April 1999 konnte bereits die erste, noch kleine, Modellbahnschau für die Öffentlichkeit gestaltet werden. Im gleichen Jahr wurde auch unser erster öffentlicher Modellbau-Wettbewerb mit schönem Erfolg gestartet. Zudem haben wir ein regelmäßig erscheinendes Info-Blatt für die Mitglieder und Freunde des ETC heraus gebracht. Von Anfang an hatten wir sehr gute Kontakte zu der örtlichen Presse, die bis heute über unsere Aktivitäten groß (oftmals mit Bild) berichtet. Überhaupt sehen wir die Wirkung in die regionale Öffentlichkeit als ganz wichtigen Faktor unserer Vereinstätigkeit. 
Eine ganz große Herausforderung kam mit dem 100-jährigen Jubiläum der WEG-Strecke Ebingen-Onstmettingen (Talgangbahn) auf uns zu. Im Auftrag der Stadt Albstadt bauten wir in gerade mal sechs Monaten ein fast 18 Meter langes betriebsfähiges Modell der privaten Nebenbahn mit vier Bahnhöfen in Baugröße H0. Ab Juli 2001 wurde diese Anlage zusammen mit vielen historischen Gegenständen, Fotos und Schaustücken zur Bahngeschichte im Maschenmuseum Albstadt (Museum zur Wirtschaftsgeschichte der Stadt) für ein halbes Jahr an jedem Wochenende vorgeführt. Viele Tausend Besucher haben die Ausstellung besucht und wenn es für uns auch eine riesige Kraftanstrengung bedeutete, war es doch auch der große öffentliche Durchbruch für unseren Verein. 
Der zweite Kraftakt, aber auch ein großer Glücksfall für die weitere Entwicklung des Vereins, war die mietweise Übernahme des seit 1998 leerstehenden Bahnhofs Albstadt-Tailfingen der WEG. Nach langen, aber guten Verhandlungen mit der Württembergischen Eisenbahn-Gesellschaft (WEG) konnten wir die Räume für unsere Vereinsarbeit nutzen. Besonders der große angebaute Güterschuppen mit fast 30 m Länge ist seither ideales Quartier für unsere regelmäßigen Eisenbahn-Modellbau-Ausstellungen. In die Sanierung der Innenräume haben wir in den letzten Jahren sehr viel Arbeit und finanzielle Mittel investiert. 
Der Eisenbahn-Modellbau hat bei uns über die Jahre hinweg immer Fortschritte gemacht und heute können wir eine LGB-Modulanlage, drei N-Spur-Anlagen, zwei mittlere H0-Anlagen (Fleischmann und Märklin), eine Spielbahn für Kids und viele Modellbau- und Technik-Schaustücke präsentieren. Jedes Jahr führen wir einen öffentlichen Modellbau-Wettbewerb durch (Thema 2007: Unser Land auf einem Bierdeckel), zum 8. Mal schon unsere Eisenbahn-Modellbau-Ausstellung in „unserem Bahnhof“ und für die ETC-Jugendgruppe den jährlichen Action-Spaß-Sport-Wettbewerb. Dazu kommen mehrtägige Mountainbike-Touren (wir fuhren schon rund um den Bodensee, am Rhein entlang vom Bodensee bis Breisach und in jährlichen Etappen auf dem Donauradweg von Sigmaringen bis nach Wien). Bahnausflüge, Dia- und Film-Abende und sonstige Aktionen runden unser Angebot ab. Der wöchentliche Clubabend findet abwechselnd mittwochs oder freitags statt. 
Wenn wir mit durchschnittlich 18 Mitgliedern (rund die Hälfte davon Jugendliche 12-17 Jahre) auch zu den kleinen Vereinen im BDEF gehören, sind wir doch eine aktive und in unserer Region gut bekannte und beachtete Gruppe. 
Kontakt: ETC - Eisenbahn-Technik-Club Albstadt, Vors. Eckhard Conzelmann, Wilhelmstraße 41, 72461 Albstadt, Tel. 07432 2758, e-Mail: etc-albstadt@web.de 

zurück zum INHALT

10 Jahre Modellbahner in Bischofsheim

Die Abteilung Modellbahn/ Modellbau wird 10 Jahre alt. In der fast 50-jährigen Vereinsgeschichte des ESV Bischofsheim ist dies nur ein Wimpernschlag. Und trotzdem - wer den Weg dieser jungen Abteilung ständig begleitet, kann erkennen, dass sich in dieser Zeit viel getan hat. Vor 10 Jahren stand eine Handvoll Gründer mit vielen Ideen und keinem Pfennig auf dem Konto vor sehr schwierigen Verhältnissen. Heute ist diese Abteilung finanziell gesund. Angefangen mit einer sehr kleinen Fläche für den Modulbau sind es an diesem Geburtstag bereits 110 Quadratmeter. Und diese Handvoll Gründer haben sich bis heute um das 7-fache vermehrt. Mittlerweile sind 34 Module gebaut und diese gehen ständig auf Reisen. Als Mitglied im Bundesverband Deutscher Eisenbahn-Freunde e.V. und in der IG RheinMainLahn arbeiten wir aktiv mit anderen Clubs zusammen. Nicht zu vergessen den Bischofsheimer Weihnachtsmarkt, die jährliche Schau der ESV-Modellbahntage oder andere Veranstaltungen der Gemeinde Bischofsheim.
Im Geburtstagsjahr 2007 finden die 7. ESV-Modellbahntage am 20. und 21. Oktober statt. Und mittendrin wird der offizielle Teil dann über die Bühne gehen. Weitere Infos gibt es über die Presse und im Internet unter http://www.modulbahn.de. 
Drehen wir die Zeit einmal zurück. Angefangen hat die Geschichte mit der Modellbahn an einem herrlichen Sommertag am 5. Juni 1997. Man sprach vom Bau einer ortsfesten und raumfüllenden Anlage. Und man sprach von Teilstücken um an Ausstellungen teilzunehmen. So wurden 
viele Pläne gewälzt und die Köpfe sprühten voller Ideen. Wir bauen nun eine Modulanlage als zweigleisige Hauptstrecke im 2-Leiter-Gleichstromsystem in 1:87. 
Zum Neujahrsempfang 1999 der Gemeinde Bischofsheim waren die Modellbahner eingeladen. Mit einer Präsentation von 14 Modulen - ohne Landschaft, Bäumen, Sträucher und kaum ein Gräslein war zu sehen - gab es einen Fahrbetrieb im Kreis. 
Ein Stückchen der Bischofsheimer Eisenbahngeschichte im Bürgerhaus Bischofsheim hat Bürgermeister Bersch mitgeschrieben. Bei der Eröffnung der 1. ESV-Modellbahntage im September 2000 wartete der Schirmherr mit familiären Bonmots auf. Die historische Entwicklung der Eisenbahn in Bischofsheim an den Stellwänden des Heimat- und Geschichtsvereins gab eine gelungene Verbindung zu den vielen Modellbahnen, die zur Freude der Besucher an zwei Tagen ihre Runden drehten.
Eine gute Gelegenheit zur Präsentation bot hier der Bischofsheimer Weihnachtmarkt am 1. Advent 2002. So harrten 25 Module neben einem ungeduldigen Team auf die Eröffnung. Diese Tage waren gleichzeitig Aktionstage für den Wiederaufbau der durch das Hochwasser zerstörten Weißeritztalbahn.
Wenn es in Bischofsheim um die Eisenbahn geht, dann dürfen die Modellbahner nicht fehlen. Der Personenbahnhof feierte seinen 100. Geburtstag im Mai 2004 und mitten im Geschehen standen die Modellbahner mit ausgewählten Modulen.
Anerkennung und Lob gab es im November 2006 von anderer Seite. Im MBI-Spezial unter dem Titel „Willkommen im Club“ sind die Bischofsheimer für das Bundesland ausgewählt worden. Auf vier Seiten kann man in farbigen Bildern und Texten den Werdegang der Vereinsabteilung mit viel Elan zur Kenntnis nehmen. 
Auch das Fernsehen stellte sich ein. Am Aufnahmetag standen die Modellbahner insgesamt 150 Minuten im grellen Rampenlicht der Scheinwerfer. Die Kameras surrten und mit ihnen dampften die Stahlrösser mit vielen Wagen am Haken auf der Anlage. Im Gespräch mit dem Abteilungsleiter Herbert Lang gab es vom „Rhein-Main-TV“ in der Sendung „Vor Ort“ eine Reportage über das schöne Hobby der Modellbahn.
Kontakt: ESV Blau-Gold Bischofsheim e.V., Abteilungsleitung Herbert Lang, Im Reil 3 C, 55262 Heidesheim, Tel. 06132/5444. Internet: www.modulbahn.de , e-Mail: wkwschmitt@aol.com 

zurück zum INHALT

25 Jahre Eisenbahnfreunde Alfeld (EFA) 

Am 28. Mai 1982 fand die Gründungsversammlung der Eisenbahnfreunde Alfeld in einer Alfelder Gaststätte statt. Man hatte sich mit Hilfe einer Anzeige in der lokalen Zeitung einige Male zwanglos zusammengesetzt, ehe im Frühjahr 1982 der Plan reifte, einen Verein zu gründen und sich dem BDEF anzuschließen, um so besser mit Informationen über das gemeinsame Hobby Eisenbahn versorgt zu werden. 
Die 13 Gründungsmitglieder wählten Ulrich Flecks zum 1. Vorsitzenden ? und er ist es immer noch, bei jeder Wiederwahl getragen von dem einstimmigen Vertrauensvotum der inzwischen 30 Mitglieder. Von Anfang an war es einhellige Meinung, dass man keine gemeinsame Club-Anlage bauen wollte, denn der Verein umfasst Modellbahner aller Spurweiten sowie Freunde, die ausschließlich an der großen Bahn interessiert sind. So erwies sich die monatliche Klönrunde im Vereinslokal als die ideale Gelegenheit, sich gegenseitig Informationen zu geben und sich gegenseitig bei Problemen mit der eigenen Modellbahnanlage zu helfen. Gelegentlich organisiert der Verein gemeinsame Fahrten zu interessanten Objekten des Hobbys, z.B. eine Fahrt mit der Harzquerbahn (heute: Harzer Schmalspurbahnen) oder nach Hamburg zum Miniaturwunderland. 
Das 25-jährige Bestehen feiert der Verein im Juni wieder mit einem gemeinsamen Ausflug. Die Planungen dazu laufen schon auf Hochtouren. 
Kontakt: 1. Vorsitzender Ulrich Flecks, Tappenstrasse 2, 31061 Alfeld, Tel. 05181 3834 oder Schriftführer Reinhardt Möldner, Pestalozzistraße 17, 31061 Alfeld, Tel. 05181 7217; e-Mail: u.flecks@freenet.de  bzw. reinhardt.moeldner@web.de

zurück zum INHALT

Günstigere Versicherungen

Nach langen und zähen Verhandlungen ist es gelungen für die Inhaltsversicherung von Vereinsheimen und dem Inhalt von vereinseigenen Eisenbahnwagen eine erheblich günstigere Versicherung zu finden und mit der Gesellschaft einen Gruppenvertrag abzuschließen. Dies bei denselben Bedingungen. Der Nachlass beträgt mindestens 10 % zu der vorigen Versicherung und diese Ersparnis kann man dazu nutzen, Beiträge einzusparen oder höher Absicherung zu erreichen.
Auch habe ich seit Jahren versucht, nachdem Gerling als Nachfolgegesellschaft der General Accident unseren Gruppenvertrag gekündigt hatte, wieder eine Versicherung für vereinseigene Wagen (wie Gebäudeversicherung) zu erreichen. Damit die Wagen bei den immer drastischer werdenden Umwelteinflüssen gegen Feuer, Sturm und Hagel versichert sind. Wie ich aus meinem eigenen Verein es sehr gut kenne, kostet die Renovierung eines Wagens der mit Hagel wie durch Hammerschlag bearbeitet wurde, eine Riesenmenge Geld. Auch für diesen Zweck habe ich es geschafft wieder einen Gruppenvertrag zu erreichen mit Beiträgen, die sich sehen lassen können.
Ebenso wird es in Kürze noch einen neuen Gruppenvertrag für die Ausstellungsversicherungen geben, doch darüber informiere ich zu gegebener Zeit nochmals extra.
Also ein Tipp an alle Vereine, die noch keine Inhaltsversicherung Ihrer Vereinsheime oder Eisenbahnwagen haben, überlegt was mit dem Verein passieren würde, wenn durch Feuer, Einbruch oder Vandalismus der Inhalt zerstört würde und setzt Euch mit mir in Verbindung was so eine Absicherung kosten würde. 
Ebenso empfehle ich allen Vereinen die bereits eine Inhaltsversicherung für Ihr Vereinseigentum haben, diese zu überprüfen und sich gegebenenfalls mit mir in Verbindung zu setzen. Ich glaube 10 % oder mehr Ersparnis sind ein paar Minuten prüfen wert. 
Ich bin in Berlin beim Verbandstag anwesend und stehe dann auch dort jederzeit für Fragen zur Verfügung.
Peter Briegel, Beauftragter für Versicherungen im BDEF

zurück zum INHALT

Exklusiv-Interview mit Wolfgang Tiefensee:
Schiene entscheidender Baustein für Verkehr der Zukunft

In einem Exklusiv-Interview mit der Allianz pro Schiene hat Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee seine Vorstellungen von einer zukunftsfähigen Verkehrspolitik erläutert. „Die Schiene ist der entscheidende Baustein für den umweltfreundlichen Verkehr der Zukunft“, so die programmatische Aussage des Verkehrsministers. Bis 2020 befürchtet der Minister 1,5 Millionen zusätzliche LKW auf den Straßen Deutschlands. Die notwendige Konsequenz: noch mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Eisenbahn zu verlagern, die im vergangenen Jahr von allen Verkehrsträgern „die höchsten Mengen- und Leistungszuwächse“ aufwies. Tiefensee: „Diesen Trend müssen wir stärken“.
Schon heute werden nach Aussage des Verkehrsministers „70 Prozent des Mineralöls in der EU im Verkehr verbraucht“. Seine Schlussfolgerung: „Der Schwerpunkt der Energiedebatte bildet sich zunehmend im Verkehrsbereich“. Von dieser Debatte wird nach Ansicht der Allianz pro Schiene vor allem die Eisenbahn profitieren, wie die Marktanteilsgewinne der letzten fünf Jahre deutlich zeigen: „Der weitestgehend elektrisch betriebene Schienenverkehr ist der einzige Verkehrsträger, der in den kommenden Jahrzehnten nicht sklavisch auf Erdöl angewiesen ist und zudem das Klima pro Transporteinheit fünfmal weniger schädigt als der LKW. 25 Prozent Marktanteil für die Schiene auch in Europa dürften bei politisch richtiger Weichenstellung bis 2025 zwar ambitioniert, aber machbar sein“, so der Vorsitzende des Schienenbündnisses Norbert Hansen.
Ausdrücklich begrüßt das Bündnis deshalb das Anliegen des Verkehrsministeriums, die „technische Kleinstaaterei“ auf den Schienen Europas rasch zu beenden. Dazu gehört neben der gegenseitigen technischen Anerkennung von Schienenfahrzeugen auch der europäische Lokführerschein. Der Minister zeigte sich zuversichtlich, bei der Überwindung dieser Hürden noch „in der deutschen Ratspräsidentschaft ein gutes Stück voran zu kommen“.
Das Schienenbündnis begrüßt ebenfalls die deutliche Distanzierung des Ministers von den überlangen „Monster-Trucks“: Er sei „generell skeptisch, ob solche Gigaliner auf unsere Straße gehören“, so Tiefensee.
„Solche klaren Aussagen pro Schiene nehmen wir erfreut zur Kenntnis, so die Reaktion von Norbert Hansen. Offenbar sei der Verkehrsminister ernsthaft bereit, sich der drängenden Verkehrsprobleme anzunehmen. Jetzt komme es aber drauf an, den teilweise richtungsweisenden Worten weitere Taten folgen zu lassen, so Hansen weiter.
Das vollständige Interview finden Sie unter: http://www.allianz-pro-schiene.de  

zurück zum INHALT

Gigaliner führen auf den Holzweg

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen fordert Bund und Länder nach der Präsentation zweier Gutachten erneut zum Stopp des Gigaliners auf. Die durch Bundesverkehrsminister Tiefensee vorgestellten Expertisen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und des Beratungsunternehmens „K+P Transport Consultants“ belegten den Irrweg der 25,25 Meter langen und bis zu 60 Tonnen schweren Lkw und Lkw-Kombinationen. „Die Verkehrspolitik begibt sich auf den Holzweg, wenn die Ausnahmegenehmigungen mit den sogenannten Gigalinern nicht beendet werden und am Ende gar der Regelbetrieb dieser Fahrzeuge droht“, so Dr. Martin Henke, Geschäftsführer Eisenbahnverkehr des VDV.
Die BASt habe neben Sicherheitsaspekten den Blick vor allem auf enorme Folgekosten gerichtet, die durch den stärkeren Verschleiß von Brückenbauwerken und die Nachrüstung an Straßen und in Tunneln entstünden. So heißt es in der Zusammenfassung unter anderem auf bestimmte Brückenklassen bezogen: „Unter Beachtung des Bauwerkszustandes wären diese Brücken ggf. zu verstärken bzw. zu ersetzen. Weiterhin sind noch offene Fragen zu einer Reduzierung der Restnutzungsdauer aus Materialermüdung sowie Fragen zu Ausstattungsteilen zu klären“. Konkret bedeutet dies einen höheren Finanzierungsbedarf, dessen Mittel in anderen Bereichen des Verkehrswesens – bei heute schon knappen Investitionshaushalten – dann fehlten. „Während die Fahrzeugindustrie und einzelne Transportunternehmen mit Gigalinern ihr Geschäft machen können, zahlt die Gesellschaft die Zeche“, so Henke.
Insbesondere sei die Einführung von Gigalinern aber ein Frontalangriff auf den Schienengüterverkehr, obwohl dieser gerade einen Transportboom bewerkstelligt. „K+P Transport Consultants hat errechnet, dass etwa ein Drittel der untersuchten Schienentransporte im Kombinierten Verkehr von der Schiene auf die Straße verlagert würden.“ Dies habe Folgen für die Wirtschaftlichkeit der weiteren Kombinierten Verkehre und der Umschlagterminals. Die Auswirkungen auf den Ganzzug- und den Einzelwagenverkehr seien noch nicht analysiert worden, ein weiteres Gutachten empfehle sich.
„Eine solche Verschiebung der Wettbewerbsbedingungen zwischen den Verkehrsträgern ist nicht akzeptabel und konterkariert die gesamte bisherige Verkehrspolitik“, so Henke. „Der VDV unterstützt Bundesverkehrsminister Tiefensee in seinem Bestreben, eine Änderung der Straßenverkehrszulassungsverordnung und der entsprechenden EU-Richtline zu verhindern sowie die Ausnahmegenehmigungen verschiedener Länder zu beenden.“

zurück zum INHALT

DB Museum 2007 

Neue Konzepte für Nürnberger Fahrzeughalle und Erlebniswelt.
Das DB Museum Nürnberg und seine Außenstellen in Koblenz und Halle (Saale) bieten 2007 ein umfangreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm. „Mit unseren neuen Angeboten wollen wir neben den Technikfans gezielt vor allem jungen Leuten und Familien die Faszination der Eisenbahn nahe bringen. So planen wir für unsere Erlebniswelt im DB Museum Nürnberg moderne, spielerische Elemente, die die Entwicklung der Eisenbahn in Deutschland spannend und anschaulich darstellen“, sagte Gabriele Handel-Jung, Leiterin Konzernmarketingservices und Media, vor Journalisten in Nürnberg. 
Das DB Museum Nürnberg ist das älteste Verkehrsmuseum in Deutschland. Als heutiges Firmenmuseum der Deutschen Bahn legt es neben der Pflege der Fahrzeugsammlung besonderen Wert auf eine informative Darstellung der Geschichte der Eisenbahn und der Rolle der Bahn in der deutschen Geschichte. Das Museum besitzt rund 500 historische Fahrzeuge. 
Ab April steht den Besuchern des Nürnberger Stammhauses die komplett umgestaltete Fahrzeughalle im Freigelände zur Besichtigung offen. Hier finden elf Fahrzeuge auf 1.000 Quadratmetern Platz. Mit einer Sonderausstellung erinnert das DB Museum ab 2. Juni an das 50-jährige Jubiläum der legendären TEE-Züge. Als Trans Europ Express verbanden die bordeauxrot-beige-farbenen Dieseltriebzüge bedeutende westeuropäische Wirtschaftszentren. Die Fahrzeuge, die sich durch hohe Geschwindigkeit, besonderen Komfort und Service auszeichneten, wurden zum Symbol für ein Europa ohne Grenzen. 
Ab Dezember lockt die neu gestaltete Eisenbahn-Erlebniswelt Kinder und Jugendliche zum Entdecken und Ausprobieren. An den Standorten Koblenz und Halle (Saale) sind in diesem Jahr unter dem Motto „Ost trifft West“ und „West trifft Ost“ Fahrzeugparaden mit Exponaten der Deutschen Reichsbahn und der Deutschen Bundesbahn geplant. 
Das DB Museum in der Nürnberger Lessingstraße 6 liegt nahe dem Hauptbahnhof und ist dienstags bis sonntags von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 4 Euro Eintritt, bei Anreise mit Fahrscheinen der DB und des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN) – oder bei Vorlage des BDEF-Ausweises - nur 3 Euro. Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren zahlen 2 Euro.

zurück zum INHALT

„Mega“-Umzug von LOXX

Nichts ist unmöglich…
Seit 2 ½ Jahren begeistern die LOXX Miniatur Welten in Berlin die Besucher mit einer 600 m² großen Modellbahn-Anlage, über 300.000 Arbeitsstunden waren notwendig, um Landschaften, Gleisanlagen und verschiedene Licht- und Soundinstallationen fertig zu stellen. Die Anlage war 2004 in einer Rekordbauzeit entstanden und anschließend immer weiter ausdetailliert worden.
Das nächste Mammutprojekt steht nun an: Ein Umzug zum Alexanderplatz in über 3.000 m² große Räume und unmittelbar anschließender Erweiterung der Anlage.
Hierfür werden die LOXX Miniatur Welten Berlin den Ausstellungsbetrieb vom 3.6.2007, 18 Uhr, bis Mitte September 2007 unterbrechen.
In dieser Zeit wird die Anlage von 50 Mitarbeitern im 3-Schicht-System in Segmente zerlegt und fachmännisch in den neuen Räumlichkeiten zusammengebaut. 
35.000 Arbeitsstunden, 240 LKW-Transporte und vermutlich viele starke Nerven werden notwendig sein, um dieses Projekt zu bewältigen. 720.000 m Kabel an über 500 zentralen Schnittpunkten sowie die gesamten Gleistrassen mit 4.150 m Länge nebst der über 2 km langen handgefertigten Oberleitung müssen getrennt und später vollfunktionsfähig zusammengefügt werden, eine vollständig neue Video-, Licht-, und Netzwerkanlage auf dem neuesten Stand wird in den neuen Räumlichkeiten installiert werden. 
LOXX wird darüber hinaus auch durch eine Namensergänzung auf den neuen Standort aufmerksam machen:
LOXX am ALEX
Miniatur Welten Berlin
Die neue Adresse wird lauten:
Im Alexa-Center (Alexanderplatz)
10178 Berlin
Das Anlagenthema zeigt als Schwerpunkt Berliner Elemente, mit dem Fernsehturm am Alexanderplatz im Zentrum, Ausschnitte aus der Berliner Stadtbahn mit den Bahnhöfen Zoologischer Garten, Hackescher Markt, Alexanderplatz, Jannowitzbrücke, Ostbahnhof und Ostkreuz. Im Phantasiebereich, der nichts mit Berlin zu tun hat, findet man neben einem großzügigen Personenbahnhof mit Güterverkehr auch eine Hafenanlage, einen Steinbruch, sowie eine Bundeswehrkaserne mit Gleisanschluß. Zusätzlich gibt es auf der Anlage auch eine "nicht elektrifizierte Hauptstrecke" für gemischten Verkehr.
Die unterschiedlichsten Züge verleihen der Anlage Bewegung und Abwechslung; von den Regionalbahnen über IC und ICE, Güterzüge, Berliner S-Bahn und Straßenbahnen bis hin zu Museumszügen mit Dampfbetrieb.
Neben dem Häusermeer von Berlin mit seinen bekannten Gebäuden wie dem Roten Rathaus, dem Reichstagsgebäude, dem Brandenburger Tor, dem "Haus des Lehrers" mit Kongresshalle (und seiner frisch restaurierten "Bauchbinde"), der Messehalle am Fernsehturm, dem Cubix oder den Rathauspassagen, gibt es auch Plätze und Parks, die für Berlin markant sind. Natürlich findet man auch den Zoo mit einigen typischen Tiergehegen und deren Kunstbauten, wie z.B. das Giraffenhaus, wieder.
Als weitere Highlights fahren auf der Anlage PKW, LKW und Busse auf einem speziellen Straßensystem, das ständig erweitert wird.
Die neueste Attraktion ist unser großer Verkehrsflughafen, auf dem Flugzeuge vom Terminal zur Startbahn rollen, mit Getöse beschleunigen, abheben und später wieder landen.
Es sind ein Kinderkino, eine Kinderspielecke mit Maltischen und Modellbahnanlagen zum Selbstspielen vorhanden, ebenso ein gemütlicher Gastrobereich. 
Weitere Informationen erhalten Sie stets aktuell unter http://www.loxx-berlin.de .

zurück zum INHALT

Rolf P. Nattermüller verstorben 

Leider haben wir die traurige Mitteilung, dass Rolf P. Nattermüller am 16. Februar 2007 im Alter von 82 Jahren verstorben ist. Nattermüller war viele Jahre der Ansprechpartner für die Fachpresse bei Fleischmann und maßgeblicher Herausgeber des Fleischmann-Kuriers. Seine Werbesprüche, wie „Fleischmann-Bahn das präg’ Dir ein, ist die Bundesbahn in klein“ und seine humorvolle Art werden alle, die ihn kannten und schätzten nicht vergessen.
Rolf Nattermüller war auch Gründungsmitglied der internationalen Eisenbahn-Presse-Vereinigung FERPRESS für die er das bekannte Emblem entworfen hatte.

zurück zum INHALT

Publikumsmagnet Faszination Modellbau Sinsheim

Seit 13 Jahren trifft sich das modellbaubegeisterte Publikum auf der Faszination Modellbau Sinsheim und damit auf der ersten publikumsoffenen Messe nach der Nürnberger Spielwarenmesse, um die umfangreiche Produktpalette mit Modelleisenbahnen, Auto- und Flugmodellen, Schiffsmodellen, Plastik- und Kartonmodellen und die lang ersehnten Neuheiten der Saison in allen Modellbausparten zu sehen. Mit dem Besuch von 52.300 Besuchern aus dem In- und Ausland wurde die Faszination Modellbau Sinsheim vom 15. bis 18. März 2007 erneut zum Publikumsmagnet. Rund 400 Aussteller haben in sechs Messehallen ausgestellt.
Laut Besucherbefragung sind 97 % mit der Faszination Modellbau Sinsheim zufrieden und sehr zufrieden. Dafür ist die Präsentation der Aussteller verbunden mit einem qualitativ hochwertigen Warenangebot ebenso verantwortlich wie die Vorführungen und Wettbewerbe, die in allen Modellbaubereichen obligatorisch sind. Ein Drittel der Besucher legte lange Anreisewege von über 200 Kilometer zurück, 21 % der Besucher haben die Faszination Modellbau Sinsheim zum ersten Mal besucht.
Der Modellbaunachwuchs ist im Kommen! Über 800 Schüler kamen bereits am ersten Messetag zum Zuge und nahmen am Projekttag für Schulen in 24 Projekten teil. Die Jugend versuchte sich ausgiebig auf der Rennstrecke für RC-Cars und im Junior College für Modellbahnen.
In zwei Messehallen summierte sich das Angebot an Modelleisenbahnen mit rund 190 Herstellern, Fachhändlern und Kleinserienherstellern, darunter die Neuheiten im Modelleisenbahnbereich, rollendes Material, Landschaftsgestaltung, Gebäude, Figuren, elektrische Steuerungssystemen. Keine andere Messe bietet diese Vielfalt an Schauanlagen von der größten bis zur kleinsten Spurweite. 
Die Fachzeitschrift MIBA zeigte exklusiv die Neuheiten der Saison auf Großleinwand und stellte die Preise für den Privatanlagenwettbewerb, in dem sich acht Anlagen der Jury stellten. Den 1. Platz belegte Michael Kirsch mit der Anlage Landwitz.
Der BDEF hatte – nun schon zur Tradition geworden – einen Gemeinschaftsstand mit dem Schweizer Verband Eisenbahn Amateur SVEA, was den vielen Besuchern aus der relativ nahen Schweiz entgegenkam. 
Zum zweiten Mal wurde bei der Messe „Faszination Modellbau“ in Sinsheim vom BDEF das bekannte „Junior College Europa®“ veranstaltet. Die jungen und jüngsten Besucher konnten sich dabei spielerisch mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden in die Grundlagen der Modellbahntechnik und des Modellbahnhobbys einarbeiten.
Für jede Aktivität an einer der rund 12 Stationen wurden Punkte vergeben. Wer die höchsten Punktzahlen erreichte, dem winkten attraktive Preise. Aber auch wer nicht mit einer Spitzenpunktzahl die Stationen durchlaufen hatte, wurde mit kleineren Geschenken und einer Urkunde belohnt. So gab es keine enttäuschten Gesichter und alle Teilnehmer gingen mit großer Begeisterung nach Hause.
An den vier Tagen der Messe besuchten etwa 300 Kinder und Jugendliche das JCE.
Ein besonderer Dank gebührt – neben der Messegesellschaft Sinsheim – der großen Anzahl von Sponsoren, die mit ihren großzügigen Sachspenden den erneut großen Erfolg des JCE sicherstellten. Unser bewährter JCE-Chef Dieter Hohmann konnten wieder mehrere Vereine aus der Region gewinnen, Betreuer für die vier Tage der Messe zu stellen, denen hiermit nochmals herzlicher Dank gesagt sei.
Mit auf dem BDEF-Stand präsentierten Elmar Haug, Martin Stierlen und Thomas Tschur aus Stuttgart den Bau von ihren Modulen „City Limits“ nach USA-Vorbild.
Das erfolgreiche Messekonzept der Faszination Modellbau Sinsheim begegnet in diesem Jahr auf weiteren Modellbaumessen „Made by Messe Sinsheim“: In Friedrichshafen am Bodensee unter dem Namen Faszination Modellbau Friedrichshafen vom 1. bis 4. November 2007 und unter dem Namen Faszination Modellbau Bremen vom 23. bis 25. November 2007. Die Messe Sinsheim unterstreicht optisch mit einem einheitlichen Logo, dass das erfolgreiche Konzept der Faszination Modellbau und damit für hochwertige Modellbaumessen auf allen Veranstaltungen in der Republik und vor allem auch am Standort Sinsheim weiterhin greift. Dort findet die 14. Faszination Modellbau vom 13. bis 16. März 2008 statt.

zurück zum INHALT

Neu im BDEF: Eisenbahnfreunde Nagold e.V.

Die Eisenbahnfreunde Nagold e.V. sind ein noch junger Verein, gegründet im November 2005. Dennoch sind es gut 10 Jahre, als wir uns das erste Mal trafen. 
Die Gruppe war mit etwa 10 bis 16 Personen schon beachtlich. Unser regelmäßiger Treff war der letzte Freitag im Monat. Bei diesem Treff wurde viel über die Eisenbahn geplaudert, über Modelle der Modellbahn und die Schmalspurbahn Nagold - Altensteig. Sie wurde 1967 abgebaut und ist heute noch sehr lebendig in unseren Herzen, genannt „das Altensteigerle“. Es fuhr sehr pünktlich, und wenn es kam , hörte man es schon von weitem. Das Zügle pfiff und läutete an jedem Bahnübergang, und der Bauer auf dem Felde wusste genau, wann er nach Hause musste zum Essen oder zum Vesper.
Wir tauschten Zeitschriften aus, und so begann langsam der Aufbau von unserem Verein. Ein Modul war in einer Zeitschrift beschrieben, wie er gebaut wird und wie er aussah.
Wir kauften diesen Modul und jeder gab ein paar DM dazu. Nun hatten wir diesen Modul, die Norm sowie die Maße. So wurde geplant und gezeichnet. Aber es verging noch eine lange Zeit, um etwas Ordentliches zu bauen. Wir stimmten alle ab, über die Spurweite, Stromart, Gleise und vieles mehr. Das Ergebnis war verblüffend. Viele hatten Märklin, andere hatten eine N-Bahn zu Hause. Die Mehrzahl entschied sich für H0-Zweileiter-Gleichstrom und Module.
Aber was sollen wir bauen? Nach Fantasie oder Original? Das Gute lag ja vor unserer Haustür! Die Nagoldtalbahn und unsere Schmalspurbahn um 1960 wurde unser Ziel. 
Wir hatten keine Pläne. Gebäude und Schienen wurden abgemalt und fotografiert. Jeder baute einen Teil der Strecke. So entstand die Talmühle, ein Haltepunkt der Nagoldtalbahn, und der Haltepunkt Nagold – Iselshausen mit Damm. Das Gebäude des Bahnhofs Nagold wurde in sehr vielen Stunden aus Sperrholz nachgebaut. Über 120 Stunden reichten nicht für das Planen und Bauen. 
Danach ging es an den originalgetreuen Bau und die Gestaltung der Gleisanlage. 
So entwickelte sich ein Modul nach dem anderen. Das Altensteigerle kam mit auf die Anlage, so war der Bahnhof im Modell geboren. Nun hatten wir eine beachtliche Länge von 8 Metern und konnten unsere Züge nach kurzer Zeit im Kreis fahren. Jeder der Mitglieder brachte dazu seine Züge mit.
Es gab aber auch Kritik von einzelnen Kameraden, die die Größe des Bahnhofs bemängelten. Die Mehrheit aber fand die Gestaltung gut gelungen. 
Wir hatten damit das Interesse einer Nagolder Bank geweckt, die uns einlud, die Anlage in ihrem Foyer der Öffentlichkeit vier Wochen lang zu präsentieren. Diese Idee in der Weihnachtszeit fand großen Beifall. Die Besucher waren überrascht, begeistert und interessiert, als sie den Bahnhof und Umgebung sahen. Schließlich geht es um eine historische Strecke, die vielen Leuten noch bekannt war. 
Im November 2005 war es dann soweit, wir gründeten unseren jetzigen Verein, die Eisenbahnfreunde Nagold e.V. Gleichzeitig bekamen wir einen Raum für unsere Bahn. Diesen bauten wir innerhalb von vier Monaten um. 
Die Anlage wurde nochmals geändert und angebaut. So kam der Bahnhof Gündringen (bis auf das Hauptgleis), der 1970 stillgelegt und abgebaut wurde, hinzu. Nun steht dieser Bahnhof mit all seinen Gleisen in voller Schönheit als Modell wieder da. Das Gebäude wurde nach Bildern gebaut, die Bäume selber gemacht und so eine herrliche Schwarzwaldlandschaft auf die Anlage gezaubert. Die Häuser der gesamten Anlage wurden alle von uns Mitgliedern selbst erstellt, was bei unseren Besuchern und Eisenbahnfreunden sehr gut ankommt. Vier mal im Jahr haben wir für die Bevölkerung unsere Anlage geöffnet und das Interesse der Besucher steigt stetig. Die Besucher erfreuen sich an dieser Anlage und des öfteren werden Geschichten von vergangenen Zeiten erzählt, was damals alles angestellt wurde, wie z.B. Schmierseife auf die Schmalspurbahnschienen zu schmieren, damit der Zug nicht den Berg hinauf kam.
Durch die Ausstellung unserer Anlage bei anderen Eisenbahnvereinen, sind wir mit diesen im steten Kontakt zum Erfahrungsaustausch.
Auf unserer Anlage fahren wir im Rundkurs abwechselnd mit ca. 8 Zügen. Die Erweiterung mit neuen Modulen, sowie eine Abstellanlage für Züge, sind derzeit in Planung. Schließlich soll es ja auf unserer Anlage nie langweilig werden.
Kontakt: Eisenbahnfreunde Nagold e.V., Vors. Gerhard Helmling, Wildkirschenweg 14, 72202 Nagold, e-Mail: ghelmling@web.de .

zurück zum INHALT

Ausweitung von City-Ticket und City mobil

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), die Deutsche Bahn AG sowie die beteiligten Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen erweitern zum 1. April die Angebote City-Ticket und City mobil. Damit wird für Bahnreisende die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln an vielen Orten noch einfacher. 
City-Ticket
Mit dem City-Ticket können alle 3,6 Millionen BahnCard-Besitzer mit einer Fernverkehrsfahrkarte über 100 Kilometer kostenlos mit Bus, S- und U-Bahn oder Straßenbahn vom Zielbahnhof zu ihrem Reiseziel im Stadtgebiet weiter reisen. Das war bisher in 86 Städten möglich. Am 1. April kommen 16 weitere Städte hinzu: Baden-Baden, Delmenhorst, Düren, Esslingen am Neckar, Fulda, Gießen, Hanau, Lippstadt, Ludwigsburg, Lüneburg, Marburg, Neustadt/Weinstraße, Rheine/Westfalen, Speyer, Tübingen und Worms.
City mobil
Bei City mobil können alle Bahnkunden bereits beim Kauf einer Fahrkarte am Schalter und am Automaten zusätzlich ein Verbundticket für den öffentlichen Nahverkehr an ihrem Zielort kaufen. Der Kunde kann dadurch ohne Zeitverlust nach der Bahnreise auf Bus, S-Bahn, Straßenbahn oder U-Bahn umsteigen. Verkauft werden Einzelfahrkarten oder Tageskarten für Erwachsene für den Stadtbereich in bisher 24 Städten. Die folgenden zehn Städte kommen zum 1. April dazu: Cottbus, Darmstadt, Erlangen, Freiburg, Fürth, Karlsruhe, Mainz, Offenbach, Potsdam und Wiesbaden. 
Weitere Informationen zum City-Ticket und City mobil gibt es im Internet unter http://www.bahn.de .

zurück zum INHALT

ROCO - Reparatur - und Ersatzteilservice

In Freilassing gibt es seit einiger Zeit einen flächendeckenden Reparatur- und Umbau-Service für alle ROCO-Modelle, dort sind auch Ersatzteile erhältlich, viele sind sogar lagernd. Die Fa. KKW Modellbahn-Reparaturservice GbR, deren Inhaber Wolfgang Kabas, Egon Klemm und Reinhard Wendisch sind, hat ihren Sitz in 83395 Freilassing, Troppauerstraße 13 (Erdgeschoss, letzte Tür links) und ist erreichbar unter Tel. 08654 771419 oder Fax 08654 771412. Die Geschäftszeiten sind: Mo bis Do jeweils 9 Uhr bis 12 Uhr und 13 Uhr bis 16 Uhr, Fr 9 Uhr bis 12 Uhr.
Bei den Inhabern handelt es sich um ehemalige Mitarbeiter der früheren ROCO-Kundendienstabteilung in Freilassing. 

zurück zum INHALT

Bahnhofs-Verkaufspläne der DB AG

Die Allianz pro Schiene kritisiert die Deutsche Bahn AG wegen ihrer Vorgehensweise beim geplanten Verkauf von mehreren hundert Bahnhofsgebäuden. Gleichzeitig fordert das Schienenbündnis, in dem alle bundesweit tätigen Fahrgastverbände vertreten sind, Politik und Bahn zum Handeln auf. „Die Deutsche Bahn hat es versäumt, einen koordinierten Hilferuf an alle Bundesländer und Kommunen im Zusammenhang mit der ungeklärten Finanzierung betriebswirtschaftlich nicht rentabler Empfangsgebäude auszusenden“, kritisierte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege. Nach Ansicht der Allianz pro Schiene ist es „höchste Eisenbahn für einen Bahnhofspakt“.
Der Geschäftsführer des Schienenbündnisses forderte die Deutsche Bahn auf, in einem ersten Schritt „schnellstens für größtmögliche Transparenz zu sorgen“. „Politik und Bevölkerung haben Anspruch auf komplette Listen pro Bundesland mit den Bahnhofsgebäuden, die die DB abstoßen möchte. Die Bahnhofsgebäude an den für Personenverkehr genutzten Strecken müssen den Kommunen in einem gemeinsamen und transparenten Verfahren zum Kauf angeboten werden. Zentrales Ziel der Veräußerungen muss es sein, die Empfangsgebäude wieder zu Visitenkarten der Kommunen und Städte zu machen. Was wir nicht brauchen, sind zwischengeparkte Immobilien, die weiter verlottern“.
Niemand könne der Deutschen Bahn AG, die von der Politik den Auftrag bekommen habe, betriebswirtschaftlich rentabel zu arbeiten, die Verkaufsabsicht unrentabler Gebäude ernsthaft vorwerfen. Die Bahn kann die Erhaltung teilweise historischer und aus heutiger Sicht häufig überdimensionierter Gebäude nicht alleine stemmen. Bund, Länder und Kommunen müssen sich auf klare Verantwortlichkeiten bei der Unterhaltung und Renovierung von Bahnhöfen verständigen und für alle Bundesländer ein abgestimmtes Finanzierungsprogramm auf den Weg bringen.
Vorbildlich ist aus Sicht des Schienenbündnisses das Engagement des Landes Nordrhein-Westfalen, das mit der DB AG eine Bahnflächen-Entwicklungs-Gesellschaft NRW (www.beg-nrw.de) gegründet hat.

zurück zum INHALT

Deutsche Züge auf Briefmarken
www.wohlfahrtsmarken.de
 

© BDEF 2007
Letzte Änderung: 04. Dezember 2007 (GB)