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Unser Rundschreiben 5/2006 in Ausschnitten:

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Ältere Rundschreiben finden Sie unter "Dies und Das"

Inhalt:

Editorial

25 Jahre Eisenbahnfreunde Stolberg e.V.

WIR SIND WELTMEISTER mit 357 km/h

60 Jahre Modelleisenbahn-Club Esslingen e.V.

Kalenderblätter

30 Jahre EAKJ

VORSICHT ! Teuere Stadtpläne

Neu im BDEF: MBF Westerstetten

Leserbrief: Preisgestaltung der Modellbahnhersteller/Modellbahnzeitschriften

Neu im BDEF

Leserbrief zu "Elektrische Modellbahnsteuerung"

Werler Eisenbahntage 2006

DB Services Fahrwegdienste übernimmt Loks der Baureihe 212

Modellbau + Technik - Welt 2006 Flensburg

Schienenverkehr wächst stärker als Straßenverkehr

Postbahnhof Braunschweig als Modell

Hamburg Dammtor und Oberstdorf sind Bahnhöfe des Jahres

15. Kaufbeurer Modellbahntage

Eisenbahnfreunde Aurich e.V. feiern 25jähriges Jubiläum

InnoTrans 2007, Berlin

25 Jahre Eisenbahn-Club Bergisch Gladbach

Deutsche Eisenbahnen auf neuen Wohlfahrtsmarken

25 Jahre Eisenbahnfreunde Hainburg e.V.

 

Editorial:

Liebe Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn!

Schon oft haben wir in den BDEF-Rundschreiben neue Kataloge von Herstellern vorgestellt. Aber noch nie kam uns in diesem Zusammenhang das Wort "Revolution" in den Sinn. Anders beim neuen Katalog der Firma Modelleisenbahn GmbH mit Ihrer Marke ROCO, die den bisher einmaligen Schritt wagt, diesen Katalog kostenlos abzugeben. Das gab's bei den großen Modellbahnherstellern noch nie - zumindest nicht seit dem zweiten Weltkrieg. Damals war es noch üblich, dass im Katalog ein Gutschein enthalten war, mit dem man beim Kauf von Artikeln aus dem Angebot des entsprechenden Herstellers die Kosten des Katalogs zurück bekam. Aber zuerst musste man für den Katalog zahlen. Und selbst diese Gutscheinregelung überlebte nicht lange.
In vielen Wirtschaftszweigen wäre es absolut undenkbar, dass der Kunde/Interessent das Werbematerial - was ein Katalog nun mal ist - bezahlen muss. Es ist noch nicht lange her, dass ein verärgerter Mensch - ich glaube im Internet - das Marketing der Modellbahnindustrie anprangerte, indem er eine Analogie zur Autoindustrie darstellte. Er schrieb: Wenn z.B. VW wie die Modellbahnindustrie werben würde, müsste man im Autohaus für den Golf-, den Passat- oder den Tuareg-Katalog heftig viel Geld zahlen. Darüber hinaus würde man bestimmte Modelle zudem nur kaufen "dürfen", wenn man gegen eine hohe Jahresgebühr Mitglied in einem "VW-Käuferclub" wäre und damit exklusiv den Berechtigungsschein für den Erwerb dieses Sondermodells zum vollen Preis erhält (Zitatende).
Viele Hersteller berücksichtigen vor allem nicht das Problem, dass die Kosten für den Katalog/Prospekt den Modellbahn-Etat schmälern. Will man einigermaßen umfassend informiert sein und jährlich die Kataloge von einigen Fahrzeugherstellern und einigen Zubehörherstellern erwerben, sind schnell die Kosten für eine mittlere Lokomotive erreicht, die dann eben nicht mehr gekauft werden kann. Und dies Jahr für Jahr.
Die Firma Modelleisenbahn GmbH - ROCO hat Ende August 2006 ein neues Zeitalter eingeläutet: Interessenten erhalten den neuen Katalog 2006/2007 beim Fachhändler oder bei passenden Gelegenheiten (z.B. Messen) kostenlos überreicht ! Und dieser neue Katalog ist nicht ein dünnes, unscheinbares Informationsheftchen sondern ein ausgewachsenes Buch in Kunstdruckqualität mit 244 Seiten im Großformat 29,7 cm x 23,5 cm.
Skeptiker werden argumentieren, dass diese Kataloge nicht wirklich kostenlos abgegeben werden, da die Herstellkosten auf die Produktpreise umgelegt werden (müssen!). Es ist jedoch zu erwarten, dass dadurch die Stückzahlen an verkauften Modellen deutlich steigen und somit nur eine marginale Teuerung eintritt.

Wir beglückwünschen die Modelleisenbahn GmbH zu diesem mutigen Schritt und wünschen viel Erfolg - zum Wohle des Hobbys Modelleisenbahn.

Mit herzlichen Grüßen
Gerhard A. Bayer
BDEF-Vorsitzender

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WIR SIND WELTMEISTER ! 
Rekordfahrt einer "Taurus"-Serienlok mit 357 km/h 

Am Samstag, 2. September 2006 steht für geladene Gäste auf Bahnsteig 20 im Münchener Hauptbahnhof ein ICE/T als ICE 43318 "Sonderzug Weltrekord" von München nach Kinding bereit. Pünktlich um 11:05 Uhr setzt er sich in Bewegung. Ein Piccolo Prosecco und ein Muffin stimmen die Fahrgäste auf einen ereignisreichen Tag ein. Nach einem kurzen Zwischenaufenthalt in Ingolstadt für weitere zusteigende VIP's trifft der Zug um 12:15 in dem "Regionalbahnhof" Kinding, an der erst vor kurzem eröffneten Neubaustrecke Ingolstadt - Nürnberg, ein. Festzelt und eine einzigartige Lokparade künden ein großartiges Ereignis an. Nicht nur ein dunkelgrauer Viersystem-Taurus mit Messwagen ist aufgestellt. Man hat extra für diese Veranstaltung die beiden bisherigen Rekordhalter, die BB - 9004 und die CC - 7107 der SNCF, die sonst in dem französischen Eisenbahnmuseum Mühlhausen/Elsass ausgestellt sind, nach Kinding geholt. Außerdem können die DB-Vorserienlok 03 001 (die 1965 erstmals 200 km/h mit Regelzügen fuhr), der goldene ÖBB-Taurus 1116 250-0 "Mozart", der nagelneue Viersystem-Taurus 541-004 der Slowenischen Staatsbahn und der Urvater der Taurusbaureihe, der EuroSprinter ES 64 P-001 (ex BR 127 001-6) fotografiert und bestaunt werden.
Hier und heute soll es also geschehen. Der 51 (!) Jahre alte Weltrekord für elektrische Lokomotiven von 331 km/h soll gebrochen werden. Siemens Transportation Systems hat mit weiteren 21 Projektpartnern und Sponsoren diesen Event auf die Beine gestellt. Eine serienmäßige Universallokomotive vom Typ ES64U4, bestellt von den ÖBB (Baureihe 1216), soll in zwei aufeinander folgenden Versuchsfahrten den Weltrekord auf eine neue Marke schrauben. Weder Lok noch Strecke sind besonders präpariert worden. Zitat: "Siemens will mit diesem Rekordversuch die Qualität seiner Lokomotiven aus der Eurosprinter-Familie unter Beweis stellen und zugleich ein Zeichen für die Innovationsfähigkeit der Bahnindustrie und die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems Schiene setzten". Hochtastfahrten haben in der Woche zuvor stattgefunden und lassen die beiden Initiatoren, Projektleiter Jörg Schurig und Lokführer Alex Dworaczek, hoffen, erfolgreich zu sein. Die Lokomotive, über deren farbliche Gestaltung sehr kontrovers diskutiert wurde (dunkelgraue Tarnfarbe mit kreisrunden, silberglänzenden Logos der 20 Sponsoren und der mit einer 3.. angeschriebenen Vmax am Rekordtag), steht mit dem angehängten DB-AG-Meßwagen jetzt bereit.
Doch zuvor müssen die Offiziellen zu ihrem Recht kommen. Im Festzelt moderiert ein Sprecher vom Bayerischen Rundfunk die Reden von Hans M. Schabert (Vorsitzender des Bereichsvorstandes von Siemens Transportation), Klaus-Dieter Josel (Konzernbevollmächtigter der DB AG für den Freistaat Bayern), Herwig Wiltberger (Geschäftsführer ÖBB-Traktion GmbH), Armin Götz (Geschäftsführer der IGE Internationale Gesellschaft für Eisenbahnverkehr) für das ausführende Eisenbahn-Verkehrsunternehmen und natürlich auch die Bürgermeisterin von Kinding, Frau Rita Böhm, die anschließend auch die Weltrekordlok auf den Namen "Kinding-Altmühltal" tauft. Der Zug erhält den Namen "Raetischer Limes". Während der DB-Konzernbevollmächtigte Josel darauf hinweist, dass der zur erwartende Rekord eine starke bayerische Prägung habe - die Lok wurde in München gebaut und macht ihre Rekordfahrt auf der bayerischen Neubaustrecke - vertieft dies die Bürgermeisterin noch mit der Betonung, dass Kinding genau im geographischen Mittelpunkt des Freistaats liegt.
Jetzt beginnt der eigentliche Anlass der Veranstaltung, die zwei Versuchsfahrten. Hierfür steht nur ein Zeitfenster von knapp zwei Stunden zur Verfügung, denn die Fahrten finden auf einer Strecke statt, auf der bereits die ICE 3 im Zweistundentakt mit 300 Stundenkilometer im Regelverkehr fahren. Im Festzelt können die Ehrengäste die Gespräche und Kommentare aus dem Führerstand der Lok live verfolgen. Der Ablaufplan der Rekordfahrten sieht vor, dass die Lok zunächst mit dem Messwagen voraus in Richtung Ingolstadt zurückfährt, um von dort Anlauf zu nehmen. Aber, es tut sich lange nichts. Der Messwagen (nicht die Lok!) macht Probleme und steigert somit ungewollt die Spannung. Es dauert dann fast eine dreiviertel Stunde bis endlich ein dreifaches Spitzenlicht und ein Donnern aus dem Irlahülltunnel den ersten Lauf der Rekordfahrt ankündigt. Mit circa 230 km/h rasen Lok und Messwagen durch den Regionalbahnhof Kinding. Über die Lautsprecher im Festzelt kann die weitere Fahrt akustisch verfolgt werden. Der folgende Streckenabschnitt darf wegen einer Schallschutzwand nur mit 285 km/h passiert werden. Aber dann wird richtig "Gas" gegeben und noch vor dem Main-Donau-Kanal ist eine neue Rekordgeschwindigkeit von 344 km/h erreicht. Jubel und Beifall braust in der Lok und im Festzelt auf. Dann muss sofort stark gebremst werden, damit die Lok nach weiteren 8 km im Bahnhof Allersberg wieder rechtzeitig zum Stehen kommen kann. Die Strecke ist zwar bis Nürnberg freigegeben, aber der Taurus braucht diesen Auslauf nicht.
Bei der Rückfahrt Richtung Ingolstadt für den zweiten Versuch ist Eile angesagt, denn durch die Verspätung ist das Zeitfenster nicht mehr lange offen. Nur ein ICE 3 in Gegenrichtung muss abgewartet werden, dann wird sogleich die zweite Fahrt gestartet. Das gleiche Procedere wie vorher. Und schon bald kann der Projektleiter per Funk vom Führerstand aus verkünden, dass 350 km/h erreicht und überschritten werden. Dann jubeln alle Anwesenden, denn aus dem Messwagen wird der neue offizielle Rekord von 357 km/h bestätigt. Dann dauert es ungewöhnlich lange, bis die Lok wieder in den Bahnhof von Kinding zurückkehrt. Aber bei ihrem Eintreffen wird der Grund der Verzögerung ersichtlich. Fleißige Hände haben zuvor in Allersberg die Zahlen des neuen Rekords als Folie auf der Lok angeschrieben - zumindest auf der den Besuchern zugekehrten Seite. Die Begeisterung der Beteiligten und Zuschauer ist groß. Lokführer und Projektleiter werden noch auf dem Bahnhof von der Kindiger Bürgermeisterin mit Hopfengestecken begrüßt und, von Offiziellen, der anwesenden Presse und begeisterten Eisenbahnfans begleitet, zur gebührenden Feier in das Festzelt geführt.
Auch der BDEF, der neben ROCO und dem MCSM (Modellbau Club Siemens München) in einem Partyzelt seine Aktivitäten präsentierte, gibt sich die Ehre und gratuliert. Der Vorsitzende Gerhard A. Bayer beglückwünscht den Projektleiter Jörg Schurig von SIEMENS TS zu dem tollen Erfolg und überreicht dem nunmehrigen Weltrekord-Lokführer Alex Dworaczek unter großem Applaus die Goldene Ehrennadel des BDEF.
Armin Götz, der früher im BDEF-Vorstand war, von der IGE betont noch, dass er nunmehr den Weltrekord als schnellstes Eisenbahnverkehrsunternehmen inne habe.
Die Modellbahn GmbH (ROCO) wird übrigens baldmöglichst ein Modell der Rekordlok in einer Sonderedition herausbringen.
Ein wichtiger Tag in der Geschichte der Deutschen Eisenbahn geht zu Ende. Um 17:45 Uhr bringt der Sonder-ICE 43319 wieder all die nach München zurück, die im "Süden" zu Hause sind. Fast unbeachtet bleiben zwei Kontrollfahrten des DB AG-Versuchszuges ICE S nach den beiden Rekordfahrten zur Überprüfung von Oberbau und Oberleitung der Neubaustrecke auf eventuelle Schäden. Sicher ist sicher!
Nachzutragen wäre noch zum Thema Rekorde: Das "Blaue Band" für Schienenfahrzeuge hält nach wie vor ein extra dafür getunter TGV der französischen Staatsbahn SNCF, der am 18. Mai 1990 zwischen Paris und Lyon eine Höchstgeschwindigkeit von 515,3 km/h erreicht hatte. 

WELTREKORDFAHRT mit E-Lok ES64U4

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Kalenderblätter

Die Kalender für das neue Jahr liegen meistens schon seit Oktober bereit. Für mich sind es ein großer Lokomotivkalender und zwei Modellbahnkalender.
Einer der Modellbahnkalender stammt aus alter Gewohnheit oder auch Anhänglichkeit von einem kleinen Verlag. Diesen Kalender beziehe ich schon seit über 40 Jahren. Der andere Kalender mit schönen großen Bildern kommt von einem der Marktführer.
Der Lokkalender hängt im Arbeitszimmer im Blickfeld vom Schreibtisch, der große Modellbahnkalender innen an die Tür des Arbeitszimmers und der kleine Modellbahnkalender in die Küche, im Blickfeld des Essplatzes.
Immer zum Monatsanfang vor dem Umblättern werden erst einmal die neuen Blätter gesichtet. Und da kann es passieren, dass eben nicht das aktuelle Blatt den Monat begleitet. Zum Beispiel wenn die abgebildete Diesel-Lokomotive uninteressant und dazu noch der Hintergrund wegretuschiert ist. War das letzte interessanter, bleibt das eben noch einen Monat hängen. Oder es wird auf das Titelbild zurückgeblättert, das ja immer stiefmütterlich behandelt wird.
Mit den Modellbahnkalendern habe ich meine besonderen Probleme. So sitze ich friedlich beim Frühstück, da fällt mein Blick auf den Kalender und schon bleibt mir das Frühstücksbrötchen im Hals stecken. Die Brücke, die da auf dem Kalenderblatt zu sehen ist, sieht aus, als würde sie gleich zusammenbrechen. Die Mittelstütze ist schon weggebrochen. Und da kommt auch schon ein Zug, der wohl mit in die Tiefe gerissen wird! Oder ich sinniere, warum der Lokschuppen keine Tore hat. Ach ja, Motiv DR (Ost) in der Epoche III, die Mangelwirtschaft, es gab wieder mal kein Holz. Oder wurden die Bretter für die neuen Tore zapzerap zur Laube verarbeitet?
Ein anderes Mal sitze ich im Arbeitszimmer und arbeite am PC. Zur Ablenkung fällt mein Blick auf den Modellbahnkalender. Ich bemerke, dass auf der dort abgebildeten Ladestraße das Schilf schon meterhoch wächst. Ob da jemand ein Biotop angelegt hat? In der Epoche III, als die Eisenbahnwelt noch in Ordnung war. Waren da schon die Grünen am Werk? Aber da ist ja auch ein Jahrmarkt mitten im (Bahn-)Verkehrsgetümmel. Ein Festplatz mit Karussells und Buden! Ob die ein Bahnfest veranstalten? Dafür wächst im Bw an der Bekohlungsanlage das Grün bis ins Gleis. Fragen über Fragen! Da ziehe ich es doch vor, auf das nächste Kalenderblatt um- oder zum letzten zurückzublättern. Also muss ich am Monatsanfang noch genauer das neue Blatt im Augenschein nehmen und ggf. gleich das Umblättern verweigern.
Diese Kalender taugen doch eh mehr als Zimmerschmuck. Das Kalendarium ist in einer Reihe geschrieben, die Feiertage kaum hervorgehoben und die Wochentage so klein gedruckt, dass man selbst aus der Nähe ohne Brille nichts erkennt.
Und dann diese Anlagenmotive! Eigentlich sollte man denken, die auf den Modellbahnkalendern abgebildeten Motive gehören zu den besten Modellbahnanlagen im Lande, aber weit gefehlt! Dass das Epochendenken nicht weit verbreitet ist oder weitgehend ignoriert wird, ist noch die lässlichste Sünde. Wenn aber zum Beispiel die einfachsten Regeln der Statik außer Acht gelassen werden, dann tut das weh, man mag da gar nicht hinsehen. Oder man muss denken, ein Riese hat irgendwelche Häuschen einfach in die Landschaft gesetzt.
Auf den Messen und Ausstellungen kann man viele gut gestaltete Modellbahnanlagen sehen, daneben aber leider auch immer welche, an denen man lieber schnell vorbei geht. Mit Blick auf manche Kalendermotive fragt man sich, warum sind oft nur die letzten abgebildet, gab es denn keine besseren? Aber es werden aber auch Anlagen ausgezeichnet, da fragt man sich wofür! Um den guten Willen der Erbauer zu belohnen oder? Also wünsche ich mir und auch uns für das neue Jahr, dass nur noch die besten Modellbahnanlagen den Weg zu den Messen und in die Ausstellungen finden, die sich dann auf Kalenderblättern, aber auch in den Modellbahnzeitschriften wieder finden und ich dann im nächsten Jahr die Kalender unbesehen umblättern kann. Und damit ich auch ohne Angstschweiß mein Frühstücksbrötchen essen kann.

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VORSICHT ! Teuere Stadtpläne

Hier ein wichtiger Hinweis der Eisenbahnfreunde Hameln, der sicherlich für viele BDEF-Mitgliedsvereinigungen interessant ist: Auf unserer Homepage hatten wir eine Kartengrundlage eines Internet-Stadtplananbieters verwendet, um Interessierten die Lage unseres Clubheimes zu vermitteln.
Nun flatterte uns die Abnahmung einer Rechtsanwaltsgemeinschaft mit folgendem kurzgefassten Inhalt ins Haus:
• Abmahnung wegen Verstoß gegen Urheberrechtsschutz,
• Abzeichnung einer Unterlassungserklärung oder Abschluss Lizenzvertrag,
• Schadensersatzforderung (Ansatz Streitwert 4.000,- €),
• Übernahme der Anwaltskosten für Abmahnung,
• Androhung eines Gerichtsverfahrens mit in Kopie beigefügten (für uns negativen) Gerichtsurteilen.
Die Überprüfung der Abmahnung unsererseits durch zwei Anwälte hat ergeben, dass die Abmahnung/Forderung leider rechtens ist und wir demzufolge ärgerlicherweise nunmehr rund 350,- € "abschreiben" können.
Leider können wir nicht nachweisen, dass - wie uns unser Webmaster glaubhaft versichert hat - die Karten damals im Internet zur Nutzung kostenlos angeboten worden sind. Dies ist mittlerweile nicht mehr der Fall ......!
Zufälligerweise war letztens in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung zu lesen, dass dies wohl z.T. bewusst gemacht wird und sich Anwaltsbüros auf derartige Abmahnungen spezialisiert haben.
Unser Pech war dabei, dass nach den AGBs des "Stadtplandienstleister" wir zwar den Kartenausschnitt nicht kommerziell genutzt haben, aber halt kein gemeinnütziger Verein sind.
Für Stadtplanausschnitte auf Homepages, Faltblättern etc. gilt: Nur mit schriftlicher Genehmigung des Karteneigentümers (kostenlos) verwenden bzw. diese Grafiken schnellstens (!!!) aus dem Internet entfernen.
Bei Rückfragen: Eisenbahnfreunde Hameln e.V., Michael Sander, 2. Vorsitzender, Tel.: 0172 5208513.

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Leserbrief: Preisgestaltung der Modellbahnhersteller/Modellbahnzeitschriften

Aufgeschreckt durch eine Werbesendung (ein Zeitschriften Abo für 14,80 € pro Ausgabe) eines Fördermitgliedes des BDEF und anschließenden Schriftwechsel im Internet und Telefonat mit Herrn Bayer habe ich mich entschlossen einen Leserbrief für das BDEF Rundschreiben zu verfassen.
Meiner Meinung nach und da stehe ich Verein nicht alleine da, ist die Preisgestaltung der Hersteller mittlerweile schlichtweg eine Frechheit und es braucht sich keiner wundern, wenn die Absatzzahlen nach unten gehen. Keiner von uns und mit Sicherheit auch nicht die Mitarbeiter der Fördermitglieder im BDEF (vielleicht mit Ausnahme des Management) verdienen seit der Euro Einführung das Doppelte. Auch die Produktionskosten haben sich seitdem bestimmt nicht verdoppelt. Die Preise wurden aber zügig mit dem Euro verdoppelt. Dazu kommt noch, dass einige ihre Produktion in Billiglohnländer verlagert haben, den Preisvorteil aber nicht an die Kunden weitergeben. Für mich sind das schon lange keine seriös kalkulierten Preise mehr, es wird doch nur noch ausgelotet, was der Modelleisenbahner bereit zu zahlen ist. Sind wir doch ehrlich, jeder hat für sein Hobby eine bestimmte Summe im Jahr eingeplant, waren es z.B. zu DM-Zeiten 1000 DM so sind es jetzt halt 500 €. Für die 1000 DM hat man damals eine ganze Zuggarnitur bestehend aus einer großen Dampflok und sechs bis sieben D-Zugwaggons bekommen, jetzt bekommt man für die 500 € gerade noch eine E-Lok und ein oder zwei Waggons dazu. Ich halte die Preisgestaltung offen und ehrlich gesagt schlichtweg für unseriös oder wie soll man es anders bezeichnen, wenn Hersteller für eine Lok einen Waggon oder ein Gebäude, das sie seit über zwanzig Jahren und teilweise noch länger, unverändert herstellen, plötzlich mehr als das Doppelte verlangen. Selbst fanatische Sammler halten sich mittlerweile mit dem Einkauf zurück und kaufen nicht mehr jede Neuerscheinung. Ich fordere hiermit alle Hersteller auf, sich dringend Gedanken zu Ihrer Preisgestaltung zu machen, bei einigen scheint ja bereits ein Umdenken stattzufinden - da gibt es plötzlich neue Loks für unter 100 €. Ich kann nur allen Herstellern im eigenen Interesse empfehlen, runter mit den Preisen, bevor es zu spät ist und sich niemand mehr für unser schönes Hobby Modelleisenbahn interessiert. Sollte sich nichts ändern, muss man kein Hellseher sein, um über den Herstellern mangels Absatz den Pleitegeier schweben zu sehen. Man kann seine Firma auch durch eine überzogene Preisgestaltung kaputtmachen, wer steigt den angesichts der momentanen Preise noch in unser Hobby ein? Ich kenne keinen.
An die Vorstandschaft des BDEF appelliere ich, sich Gedanken zu machen ob wir wirklich jede Firma als Fördermitglied aufnehmen müssen. Lasst Euch nicht durch die Beiträge der Fördermitglieder kaufen. Lasst nicht zu, dass der BDEF als Werbeplattform missbraucht wird, dazu hat der BDEF einen zu guten Namen, der aber sehr schnell verloren gehen kann.
Der BDEF sind Wir, die Vereine und Ihren Mitglieder, Fördermitglieder sollten uns eigentlich, wie der Name schon sagt, fördern und nicht über den Tisch ziehen.
Ludwig Oeller, 1. Vorstand, Modelleisenbahnverein Landsberg am Lech e.V.

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Leserbrief zu "Elektrische Modellbahnsteuerung"

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich las mit Interesse den Artikel ....elektrische Modellbahnsteuerung von C. Dahl. Dieser Artikel ist für mich eine Hommage an den MOROP-Verband und die Digitalisierung der Modelleisenbahn. Das 50-jährige Bestehen des MOROP zu feiern und zu begründen ist eine Sache, die andere Sache ist das Hochleben des digitalen Zeitalters bei den Modellbahnern. Der MOROP soll sein und die Normen, die dadurch in Szene gesetzt wurden, gehen ja auch in Ordnung - aber bitte ohne das analogen Fahren und Steuern von Modellbahnanlagen ins Abseits zu stellen.
Wer hat den heute die Züge, wer spielt den heute mit der Modelleisenbahn, wer baut denn heute Modellbahnen? Das sind doch die "Alten" und die haben doch überwiegend analoge Modelle, die dann jetzt in den Vitrinen verrotten sollen. Das kann doch nicht Ihr Ernst sein. Im Gegenteil, gerade in der heutigen Zeit sollte man den Spaßfaktor bei der Modellbahn und die Preise nicht außer Acht lassen. Wer von unserem Nachwuchs 20++ kann und wird es sich leisten 30, 40 Züge zu kaufen, die digital gesteuert werden. Er wird eher auf die 100 Züge von Vater und Opa umsteigen und dieses Variante der Modellbahn ausleben. Wer kann sich die Codierung von 100 und mehr Zügen merken. Dazu kommt, dass ich mich nicht in ein Korsett zwingen lasse, sei es durch Digitalisierung oder PC-Steuerung meiner Modellbahn. Was mache ich, wenn andere bei mir mitspielen wollen? Dass verschiedene Vereine und Modellbahner die digitalen Steuerungssysteme wegen Inkompatibilität kritisieren und deren Mängel abgebaut wissen wollen ist richtig, aber muss da gleich so dick aufgetragen werden?
In der Gemeinschaft, in der ich mit meinen Modellbahnen mitfahre, läuft alles analog mit kleinen elektronischen Helferlein, die jeder selber bauen kann. Wir spielen bei bis zu 45 Modullänge in N mit 30 und mehr Zügen über mindestens fünf unterschiedliche Betriebsmodule, in H0 bei 25m mit zur Verfügung stehenden 100+ Modellen. Wie sollte das bitte digital geschehen?. Keine Vereinsmeierei, keine Bestimmungen zur Steuerung. Man sollte Neueinsteigern und auch den alten Hasen das Spielen und die Phantasie beim Bauen und Fahren nicht vermiesen.
Mit freundlichen Grüßen
Walter Bürling, Teilnehmer bei St. Augustiner Modellbahner -SAM-

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DB Services Fahrwegdienste übernimmt Loks der Baureihe 212

DB Services Fahrwegdienste (FWD) übernimmt - wie von einschlägigen Fachmagazinen bereits berichtet wurde - achtzehn Loks der Baureihe (BR) 212 von der Railion Deutschland AG. Die Übernahme der bislang im Schienengüterverkehr eingesetzten Loks ermöglichte der Beschluss von Railion, diese Baureihe insgesamt aus ihrem Fahrzeugpark auszumustern. "Wir haben damit die Chance, unseren Fahrzeugbestand zu erhöhen und damit mehr Eigenleistung anbieten zu können, bestens genutzt. Mehr Eigenleistung erspart unseren Kunden Mehrkosten - sie stärkt zudem unsere Position als führender Spezialist für Baustellenservice und Fahrwegpflege", sagt Markus Egerer, Sprecher der Geschäftsführung der DB Services Fahrwegdienste. Der Nutzungsplan für die Lokomotiven mit Verbrennungsmotor, die so genannten "V 100", sieht vor: Die beiden Loks 212 036 und 212 329 werden nach erfolgter Revision noch im Oktober 2006 ihren Dienst, beispielsweise bei der Schienenpflege, aufnehmen. Für zehn Loks (212 034, 212 093, 212 094, 212 265, 212 274, 212 298, 212 310, 212 317, 212 323, 212 347) ist in 2007 eine Remotorisierung und sodann ihr bundesweiter Arbeitszugeinsatz vorgesehen. Eingebaut werden die modernen und umweltschonenden Motoren im Werk Cottbus der DB Fahrzeuginstandhaltung. Die restlichen sechs Loks (212 029, 212 071, 212 076, 212 343, 212 280, 212 342) dienen sozusagen als Ersatzteilspender. Für die Vorhaltung der Lokomotiven ist das neu eingerichtete Servicecenter Technik mit Sitz in Karlsruhe verantwortlich.

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Schienenverkehr wächst stärker als Straßenverkehr

Der Schienenverkehr in Deutschland ist auf der Überholspur. Sowohl der Personen- als auch der Güterverkehr auf der Schiene wachsen inzwischen schneller als der Pkw- und Lkw-Verkehr. Dies geht aus der "Gleitenden Mittelfristprognose" im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums hervor, die Anfang August veröffentlicht worden ist.
Die Schiene gewinnt Marktanteile und legt laut Mittelfristprognose auch in den kommenden Jahren im Vergleich zur Straße weiter zu.. Nach jahrzehntelangen Marktanteilsverlusten im Schienengüterverkehr und jahrelanger Stagnation im Schienenpersonenverkehr gibt es nun "eine Trendwende hin zu den umweltverträglichen und zunehmend auch preislich attraktiven Bahnen". "Insbesondere der Schienengüterverkehr brummt", sagte der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer mit Verweis auf die Mittelfristprognose, die für "2006 ein sehr hohes Wachstum des Eisenbahn-Güterverkehrs erwartet". Im laufenden Jahr wird der Schienengüterverkehr "zum fünften Mal in Folge seinen Marktanteil steigern". Die eindeutigen Wachstumsprognosen für den Schienengüterverkehr müssten "nun Eingang in den Masterplan Güterverkehr finden", den die Bundesregierung Anfang kommenden Jahres im Entwurf vorlegen will. "Auf keinen Fall darf dem Schienengüterverkehr durch fehlende oder unzureichende staatliche Investitionen in das Gleisnetz eine Wachstumsbremse angelegt werden", forderte die Allianz pro Schiene.
Beim Personenverkehr heißt es in der fürs Verkehrsministerium erstellten Mittelfristprognose: "Auch für 2006 (-0,5 %) wird ... mit einem weiteren Rückgang des Pkw-Verkehrs gerechnet". Im Eisenbahn-Fernverkehr werde es dagegen "erneut kräftige Zuwächse" geben und im Eisenbahn-Nahverkehr werde die Leistung "nochmals um 2,5 % zunehmen". Danach befürchten die Prognoseexperten für die Eisenbahnen "erstmals Auswirkungen der Mittelkürzungen für Investitionen, aber auch der zu erwartenden Kürzungen der Regionalisierungsmittel".
Wachstumsraten im Personenverkehr (jeweils im Vergleich zum Vorjahr): Individualverkehr: 2005: -1,5 %; 2006: -0,5 %; 2007: +0,3 %. Eisenbahnverkehr: 2005: +3,3 %; 2006: +2,4 %; 2007: + 1,1 %.
Wachstumsraten im Güterverkehr (jeweils im Vergleich zum Vorjahr): Straßengüterverkehr: 2005: +3,2%; 2006: +4,8 %; 2007: +3,1%. Schienengüterverkehr: 2005: +3,8 %; 2006: +7,7 %; 2007: +3,6 %. (Quelle: BVU, DLR, ISL: Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr, Juli 2006). 

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Hamburg Dammtor und Oberstdorf sind Bahnhöfe des Jahres

Der Bahnhof Hamburg Dammtor als bester Großstadtbahnhof und der Bahnhof von Oberstdorf als bester Kleinstadtbahnhof sind die Bahnhöfe des Jahres 2006. Die Allianz pro Schiene prämiert zum dritten Mal die bundesweit besten Bahnhöfe aus Kundensicht. "Deutschlands Spitzenbahnhöfe werden immer besser. Um Bahnhof des Jahres zu werden, reicht es längst nicht mehr, ein saniertes und schönes Gebäude zu haben. Die Kunden wollen sich rundherum wohl fühlen. Und das können sie in Hamburg Dammtor und Oberstdorf ohne Einschränkungen", sagte eines der Jury-Mitglieder.
Die Entscheidung für zwei der nominierten acht Bahnhöfe ist nicht leicht gefallen. Am Ende hatten Hamburg Dammtor und Oberstdorf jedoch verdient die Nase vorne. Sie sind Bahnhöfe der Herzen.
Wie in den beiden Jahren zuvor, bei der Wahl von Hannover und Lübben (2004) und Mannheim und Weimar (2005), wurden die Siegerbahnhöfe auch diesmal auf der Grundlage einer repräsentativen Kundenbefragung ausgewählt. Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut infas befragte im Frühjahr 2006 insgesamt 14.990 Kunden, die an 398 Bahnhöfen rekrutiert wurden.
Aus der Gruppe der besten 40 Bahnhöfe nominierte die Jury acht Bahnhöfe nach einem Qualitätscheck vor Ort. Getestet wurden dabei 10 Kriterien wie Sauberkeit, Kundeninformation, die Integration in die Stadt oder die Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln.
Der Festakt mit der Enthüllung der Siegertafeln in den Bahnhöfen Hamburg Dammtor und Oberstdorf findet Anfang Oktober statt.

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Mit einer Dampflok vom Typ BR 81 fing alles an 
Eisenbahnfreunde Aurich e.V. feiern 25jähriges Jubiläum

Als sich vor 25 Jahren einige begeisterte Eisenbahn-Enthusiasten zusammen taten, konnte niemand ahnen, dass daraus der inzwischen an Mitglieder stärkste Eisenbahnverein Ostfrieslands im BDEF werden sollte. Die 34 "EFA-Mitglieder" feiern im Herbst diesen Jahres ihr 25-jähriges Vereinsbestehen.
Eine restaurierungsbedürftige Dampflokomotive vom Typ BR 81 war es, die die Fans von einst auf den Plan riefen. Die Lok stand in Marienhafe, einem Marktflecken in Ostfriesland, der durch den sogenannten "Störtebeker-Turm" Bekanntheit erlangt hat. Der "Pirat" soll hier, der Sage nach, häufiger überwintert und mit einigen ostfriesischen Häuptlingen regen "Schmuggelhandel" getrieben und seine Beute versilbert haben. Die BR81 wurde zwischenzeitlich von ihrem Eigentümer nach Süddeutschland verkauft.
Ein besonders Anliegen war (und ist) den Eisenbahn-Fans das Bewahren der Erinnerung an das Eisenbahnverkehrsnetz in Ostfriesland. Das gibt es nicht mehr. Aurich, auch das "Herz von Ostfriesland" genannt, hat keinen Bahnanschluss mehr. Der frühere Staatsbahnhof (Normalspur) wurde stillgelegt. Und auch der bis 1969 noch genutzte Kleinbahnhof für die Schmalspurbahn LAW (Leer-Aurich-Wittmund) wurde 1969, nach Abwicklung von "Jan Klein" (Kosename für die Schmalspurbahn) einer anderen Nutzung übereignet. Das Auricher Gymnasium "Ulricianum" nutzt das Kleinbahn-Bahnhofsgebäude der Kleinbahn und den Lokschuppen der früheren Staatsbahn für schulische Zwecke.
Die Eisenbahnfreunde Aurich e.V. beschlossen, eine Modellbahnanlage zu bauen. Thema: Staats- und Kleinbahnbahnhof nach Vorbild plus eine Fantasie-Anlage mit Paradestrecke. Das Vorhaben wurde realisiert. Als der alte Güterschuppen, ihr Domizil, dem Gymnasium zur Verfügung gestellt wurde, mussten die Auricher Eisenbahner umziehen. Die Anlage wurde im neuen Vereinsheim am Georgswall in Aurich wiederaufgebaut. Dort steht sie heute noch.
Auf der räumlich begrenzten Nutzungsfläche lässt sich allerdings nicht die "LAW-Strecke" im Modell darstellen. Aus diesem Grund wurde eine "Jan-Klein-Modul-Gruppe" innerhalb des Vereins ins Leben gerufen. Diese hat inzwischen, nicht nur in Ostfriesland, Aufmerksamkeit hervorgerufen. Gemeinsam mit einer "Jan-Klein-Modulgruppe" aus Jever und auch auswärtigen "Jan-Klein-Modulanern" aus dem In- und Ausland werden bei den Modultreffen in Ostfriesland beachtliche Streckenabschnitte aufgebaut. Besonders das ostfriesische Publikum erinnert sich angesichts der detailgetreuen Modelle der Kleinbahnstrecke "Jan Klein" und weiß das zu würdigen.
Die TV-Berichterstattung von "Eisenbahn-Romantik" sowie die Veröffentlichungen in der lokalen und in der überregionalen Presse haben dem Verein zu einem unerwarteten Bekanntheitsgrad verholfen. Das führt zu Einladungen regionaler Organisationen und Vereinen. "Jan-Klein-Module" sind gefragt! Die "Modellbahn Illustrierte" stellt die Eisenbahnfreunde e.V. stellvertretend für Niedersachsen in ihrem Sonderheft vor.
Diese Öffentlichkeitsarbeit hat den Eisenbahnfreunden e.V. auch bei der Nachwuchsgewinnung geholfen. Der Grund: Die Kleinbahn hatte wenig Geld, musste somit sparsam wirtschaften und verfügte über eher spartanische Betriebsstätten. Das kommt jugendlichen Modelleisenbahnern entgegen, die bereit sind, einen Teil Ihres Taschengeld-Budgets in Modellbahn zu investieren und solche Bahnstationen nachzubauen. Es kommen häufig Jugendliche zum "Schnuppern".
Ihr Jubiläum feiern die Eisenbahnfreunde bescheiden: Wie in jedem "Jubiläumsjahr" bereisen die Eisenbahner mit öffentlichen Verkehrsmitteln die ostfriesische Halbinsel. Gemeinsam mit den Ehegatten und Lebenspartnern gibt es ein Abendessen im Gründungslokal in Aurich. Zu den "Tagen der Modellbahn", die traditionell am 1. Adventswochenende stattfinden, gibt es eine Ausstellung über die Vereinsgeschichte. Einziger "Luxus", den sich die Eisenbahnfreunde Aurich e.V. im Jubiläumsjahr gegönnt haben: Der Kauf einer "BR 81" im Modell 1:87, - die Dampflok, mit der alles begann...

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25 Jahre Eisenbahn-Club Bergisch Gladbach

Am 08.07.1981 fand die Gründungsversammlung des Eisenbahnclubs in einem Bergisch Gladbacher Restaurant statt, nachdem sich mittels einer Anzeige im Bergischen Handelsblatt Interessierte für die Gründung eines Modellbahnclubs zusammengefunden hatten.
Der Verein gab sich den Namen Eisenbahn-Club Bergisch Gladbach, kurz ECGL. Zum Vorsitzenden wählten die sieben Gründungsmitglieder Frank Dursbeck. Die Eintragung in das Vereinsregister erfolgte am 11.11.(!)1981. Vereinssymbol wurde die Dampflok 93 931, die bis in die 50er Jahre beim BW Bensberg (heute ein Stadtteil von Bergisch Gladbach) stationiert war. Der Schriftzug ECGL ist der Form moderner Triebzüge nachempfunden.
Zum 1.1.1982 wurde der ECGL in den BDEF mit der Mitgliedsnummer 232 aufgenommen.
Die ersten Aktivitäten des ECGL konzentrierten sich darauf, ein Clubheim zu finden, um mit dem Bau einer Vereinsanlage beginnen zu können. So konnte der Verein schon bald erste Räumlichkeiten anmieten. Unter den schon 20 Mitgliedern wurde ein Wettbewerb für die Planung einer großen H0-Anlage ausgeschrieben. Verwirklicht wird seitdem eine stationäre Anlage, die aus vorbildgerechten Abschnitten (Bahnhof Bodenheim mit Abzweig nach Alzey) und frei gestalteten Teilen besteht. Die zweigleisige Hauptbahn führt durch Bodenheim und ist mit vier Schattenbahnhöfen verbunden, die insgesamt 29 komplette Züge aufnehmen können. Die Nebenbahn führt zu einem Spitzkehrenbahnhof, der über ein kleines Dampflok-BW mit Segmentdrehscheibe, Rangier-, Lade- und Abstellgleise verfügt. Sogar eine Schmalspurbahn verkehrt von Bodenheim aus. So ist ein abwechslungsreicher und vorbildnaher Betrieb möglich, der von drei Stellpulten gesteuert wird. - Noch heute wird an dieser Anlage gearbeitet, sie wird z.Zt. mit Signalen und Oberleitung auf der Hauptbahn ausgestaltet.
Parallel wird an einer Modulanlage gebaut. Keimzelle ist der originalgetreue Nachbau des Bahnhof Gronau, der bereits 1984 auf der Kölner Modellbahnmesse zu sehen war. Viele Module sind im Laufe der Jahre hinzugekommen, die wir in unterschiedlicher Anordnung auf Ausstellungen 1990 erneut in Köln, 1998 in Hückeswagen und 2005 in Overath der Öffentlichkeit präsentieren konnten. Im Endzustand wird eine Ringanlage auf einer Fläche von ca. 140 qm entstehen.
Seit 1988 hat der Club das gesamte Gebäude gemietet, in dem sich die Anlage befindet. Viele hundert Stunden waren nötig, um im Erdgeschoss einen gemütlichen Clubraum zu schaffen und einzurichten. Hier treffen sich Vereinsmitglieder und Gäste zum Fachsimpeln, zu Diavorträgen und anderen geselligen Aktivitäten.
Nach 17 Jahren gab Frank Dursbeck den Vorsitz an Gerhard Wassermann ab. Seit 2001 ist Holger Gensel Vorsitzender. Die Mitgliederzahl hat sich bei rund 30 stabilisiert. Seit gut sieben Jahren ist eine Jugendgruppe mit drei bis fünf Mitgliedern fester Bestandteil des Vereins - eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für Jugendliche und nicht zuletzt die Methode, aus dem ECGL keinen Alte-Herren-Verein werden zu lassen.
Unser 25-jähriges Jubiläum feiern wir im Rahmen unserer "Tage der Offenen Tür" am 2. und 3.12.2006 - Gäste sind zur Feier am 2.12.2006 herzlich willkommen!
Kontakt: Eisenbahn-Club Bergisch Gladbach e.V.,
Holger Gensel, Schützenstraße 39, 51465 Bergisch Gladbach, Tel. 02202 37937, e-Mail: gensel@ecgl.de,
Internet: http://www.ecgl.de 

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25 Jahre Eisenbahnfreunde Hainburg e.V.

Seit Ende 1980 kamen aufgrund einer Zeitungsanzeige in beinahe regelmäßigen Abständen Interessenten am Thema Eisenbahn zusammen, um sich auszutauschen. Am 30. Oktober 1981 trafen sich dann 21 Freunde kleiner und großer Eisenbahnen in der "Taverne" in Klein-Krotzenburg und gründeten den Verein "Eisenbahnfreunde Hainburg". Eine Satzung wurde verabschiedet und der erste Vorstand gewählt. Noch im selben Jahr trat der Verein der Gemeinschaft der "Örtlichen Vereine und Verbände" in Hainburg bei. Absicht war, die Bandbreite der Gemeinschaft um den Faktor Technik und insbesondere um das Thema Eisenbahn als Hobby zu erweitern. Bereits im April 1982 wurde der neue Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht Seligenstadt eingetragen.
Ein junger Verein muss sich nach außen hin darstellen, um auf sich aufmerksam zu machen, um ggf. weitere Mitglieder zu gewinnen und um so richtig mit der Arbeit und der Gestaltung des Hobbys beginnen zu können. Eine erste Darstellung in der Öffentlichkeit war dann eine Ausstellung in der alten Schule gegenüber dem Bahnhof in Hainstadt. Den 1. Mai 1982 nahm der Verein zum Anlass, das 100-jährige Bestehen der Bahnstrecke Hanau-Babenhausen zu feiern.
Es folgte dann im selben Jahr noch die Mitwirkung bei einem Festumzug durch Klein-Krotzenburg, wobei die Clubmitglieder in der Nachbildung des legendären "Adlers" fuhren. Dieses Ereignis wurde dann auch in dem Gemeindejahrbuch entsprechend gewürdigt.
Der Verwaltungschef der Gemeinde und der Rektor der Kreuzburgschule machten dem Verein im Dezember 1981 ein wunderbares Weihnachtsgeschenk. Die Vereinsmitglieder, die sich bislang immer in einem Lokal im Ort trafen, konnten kurzfristig einen ausreichend großen und geeigneten Kellerraum in der Kreuzburgschule in Klein-Krotzenburg nutzen. Schnell war Mobiliar besorgt, dazu eine Anzahl bahntechnischer Gegenstände (dank guter Beziehungen von der großen Bahn erhalten) zum Herstellen einer passenden Atmosphäre. Es wurde mit dem Bau der ersten vereinseigenen Modellbahn-Anlage begonnen, dem Nachbau des Bahnhofs Hainstadt.
Als im Jahr 1985 die Deutsche Bahn ihr Jubiläum "150 Jahre Deutsche Eisenbahn" mit vielen Veranstaltungen feierte, war das für die Eisenbahnfreunde Hainburg ein Signal, dieses wichtige Datum ebenfalls zu würdigen. Aufgrund der Möglichkeiten, die die Kreuzburgschule für eine große Veranstaltung bietet, wurde beschlossen, eine Ausstellung zu planen und durchzuführen. Nach umfangreichen und zum Teil auch aufreibenden Vorbereitungen fand dann vom 14. bis 15. September 1985 in fast allen Räumen der Schule sowie auf dem Schulhof eine Großausstellung statt.
Eines der Vereinsmitglieder fuhr jedes Jahr im Urlaub in die Schweiz und schwärmte dann von den dort so imposanten eisenbahntechnischen Bauwerken und der außergewöhnlichen Landschaft. Das führte letztlich dazu, dass der Verein in der Folgezeit diverse Studienreisen plante.
Das Vereinsleben beschränkt sich nicht nur auf die wöchentlichen Treffen und u.U. sogar mehrere Studienreisen pro Jahr, sondern es haben sich über die Zeit ein paar immer wiederkehrende Veranstaltungen herausgebildet, die Traditionscharakter angenommen haben. Es sind dies ein Grillnachmittag im Sommer und ein Spanferkelessen im Oktober, dann an jedem ersten Sonntag im November ein Spielzeugflohmarkt in den Räumen der Kreuzburgschule und schließlich ein vorweihnachtliches, festliches Essen, zu dem auch ausdrücklich die Partner der Eisenbahnfreunde herzlich willkommen sind.
Gleich nach Gründung des Vereins und Bezug des Raums in der Kreuzburgschule wurde beschlossen, eine zunächst kleine Clubanlage zu bauen. Von einem Mitglied war bereits ein Nachbau des Hainstädter Bahnhofsgebäudes erfolgt, das nun seinen Platz in einer Anlage mit Gleisen, weiteren Gebäuden, Signalen usw. erhalten sollte. Die Anlage, auf der echter Fahrtbetrieb stattfand, wurde dann auf der ersten Ausstellung des Vereins im Mai 1982 gezeigt.
Bald aber stand der Sinn nach einer größeren und technisch umfangreicheren Modellanlage. Nach langen Diskussionen wurde beschlossen, eine Zweileiter-Gleichstromanlage zu bauen und die Streckenführung frei zu wählen. Die Landschaft sollte Mittelgebirgscharakter haben. Als mit dem Bau begonnen wurde, war die Digitalsteuertechnik noch nicht soweit in die Modellbahnerei vorgedrungen, dass sich diese moderne Technik unbedingt angeboten hätte.
Im Herbst 2005 erreichte den Verein die Nachricht, dass nach Fertigstellung eines neuen Schulgebäudes der Kreuzburgschule noch mehrere Gebäude auf dem Schulgelände saniert werden müssten. Begonnen sollte kurzfristig mit dem Gebäude werden, in dem sich der Bastelkeller des Vereins mit der Modellbahnanlage befindet. Dieser sollte vollständig geräumt werden. So wurden die Möbel in einem Container zwischengelagert. Die Frage war: Was soll mit der Modellbahnanlage geschehen? Sie abzubauen hätte einen Totalverlust bedeutet. Glücklicherweise durfte sie im Raum verbleiben. Sie wurde mit Folie abgedeckt und durch ein Holzgerüst geschützt. Die Werkzeuge, rollendes Material und sonstige Vereinseinrichtungen konnten bei Mitgliedern zwischengelagert werden. Rechtzeitig vor Baubeginn konnte der Raum dem Bauträger übergeben werden.
Ab diesem Zeitpunkt fanden die Zusammenkünfte der Mitglieder in einem Aufenthaltsraum der Schule statt. Der Technik-Unterricht für die Jugendlichen wurde bei einem Mitglied zu Hause durchgeführt.
Die Bauarbeiten am Gebäude waren umfangreich. Neue Fenster, eine neue Elektroinstallation, eine Umgestaltung des Treppenhauses und Fluchtwege wurden geschaffen. Am 2. Februar 2006 war es dann soweit: Der Verein konnte seinen Raum wieder beziehen. Die Schulleitung war dem Bitten des Vereins gefolgt und stellte die Hälfte eines weiteren Raumes zur Nutzung in Aussicht. Im Laufe der Jahre hatte sich viel Material, vor allem eine umfangreiche Bibliothek angesammelt. Hier würde nun eine große Erleichterung geschaffen werden können.
Nach einigen Verzögerungen konnten die Arbeiten im Vereinsheim fortgesetzt werden. Das bedeutete allerdings, dass zur 25-Jahrfeier des Vereins im Oktober die Modellbahnanlage nicht fertig sein würde. Trotzdem ist die Freude über die neuen Arbeitsbedingungen groß und anspornend.
Kontakt: Eisenbahnfreunde Hainburg e.V., Vors. Rudolf Becher, Kettelerstraße 88, 63512 Hainburg, Tel. 06182 4854,
Internet: http://www.eisenbahnfreunde-hainburg.de.vu ,
e-Mail: rudolf.becher@web.de,

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25 Jahre Eisenbahnfreunde Stolberg e.V.

In den Jahren 1980 und 1981 hatten sich mehrere Modelleisenbahner aus dem Stolberger Raum bei verschiedenen Anlässen angefreundet und sich Gedanken gemacht, ob und wie es möglich sei, einen Modelleisenbahnclub in Stolberg zu gründen. Bald wurde der Entschluss gefasst, unter Miteinbeziehung der Presse aus Stolberg und Umgebung zum 25.09.1981 einen Modelleisenbahnclub aus der Taufe zu heben. Die ersten Treffen fanden mangels geeigneter Clubräumlichkeiten in der Stadthalle Stolberg statt.
Im Jahre 1982 konnte man erstmals in der Hauptschule Kogelshäuserstraße in Stolberg eigene Räumlichkeiten von 60 qm anmieten, dies wurde jedoch nur als Übergangslösung angesehen. In dieser Zeit wurde eine erste Clubanlage im Maßstab H0 sowie eine N-Bahnanlage in bescheidenem Umfang gebaut. Man merkte jedoch sehr bald, dass die Räumlichkeiten zu sehr begrenzt sind und suchte konsequent nach neuen, größeren Räumlichkeiten. Bei dieser Suche konnte der Vorstand der Eisenbahnfreunde Stolberg im Jahre 1984 einen großen Kellerraum von einer örtlichen Immobilienfirma im Stolberger Stadtteil Münsterbusch anmieten. Dieser Raum in der Größe von 110 qm wurde allen Belangen des Vereins gerecht und ist noch heute die Heimat der Eisenbahnfreunde Stolberg.
Im Jahre 1984 wurde der Bau einer großen stationären H0-Gleichstromanlage sowie für die N-Bahner des Clubs eine Spur N-Anlage geplant und im Laufe der weiteren Jahre durchgeführt. Im Jahre 1996 wurde der Bau eines großen Bahnbetriebswerkes in H0-Gleichstrom zur Dampflokzeit realisiert, um andere Vereine oder Modellbahnausstellungen besuchen zu können. Die Abmessungen dieses in Modulbauweise realisierten transportablen Bahnbetriebswerkes betragen 5,2 x 1,3m. In den letzten Jahren wurden verschiedene Ausstellungen in den Vereinsräumen sowie in angemieteten größeren Räumlichkeiten äußerst erfolgreich durchgeführt.
Aufgrund veränderter Eigentumsverhältnisse bei unserem Vereinsräumen ist seit Anfang 2000 eine langfristige Anmietung der Vereinsräume nicht mehr möglich. Die Eisenbahnfreunde Stolberg haben aus dieser Verunsicherung eine Tugend gemacht, und die stationäre H0-Anlage von 16 m x 4 m in den Clubräumen im Jahre 2004 abgerissen. Geplant und begonnen wurde nun der Bau einer digitalisierten Modulanlage nach Fremo-Standard im Maßstab H0.
Pünktlich zum Jubiläum 25 Jahre Eisenbahnfreunde Stolberg ist diese digitalisierte Modulanlage - außer Teilen der Landschaftsgestaltung - fertig gestellt und wird kontinuierlich ergänzt.
Die Eisenbahnfreunde Stolberg sehen zuversichtlich den nächsten 25 Jahren Vereinstätigkeit entgegen. Die Mitgliederzahl der EF Stolberg ist mit zurzeit ca. 20 Mitgliedern in letzter Zeit rückläufig. Um den Verein dennoch zukunftsfähig zu gestalten, wird seit den letzten 2 bis 3 Jahren verstärkt auf die Jugendarbeit gesetzt.
Neue Mitglieder aus dem Raum Aachen/Stolberg sind jederzeit erwünscht und willkommen.
Kontakt: Eisenbahnfreunde Stolberg e.V., Vors. Werner Mertens, Apolloniastraße 85, 52080 Aachen, Tel. 0241 554870, e-Mail: h.-w.mertens@t-online.de

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60 Jahre Modelleisenbahn-Club Esslingen e.V.

Der Modelleisenbahn-Club Esslingen am Neckar e. V. ist einer der ersten solcher Clubs, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland gegründet wurde. Die Gründung erfolgte bereits am 9. November 1946 in der damaligen Gaststätte "Wilder Mann" in Esslingen. Nun im Jahre 2006 können wir somit auf eine 60-jährige Geschichte zurückblicken. Der MEC Esslingen gehört auch zu den Gründungsmitgliedern des BDEF Mitgliedsnummer 007). In der Anfangszeit, den schlechten Jahre nach dem Kriege, stand natürlich die Beschaffung von Materialien zum Modellbau sowie der entsprechenden Werkzeuge als Hauptanreiz im Blickpunkt. Jedoch konnte bereits im Jahre 1948 eine erste öffentliche Ausstellung in einer Esslinger Gaststätte organisiert werden. Am Beginn stand die Baugröße 0 im Mittelpunkt des Interesses. So wurden verschiedene Anlagemodule und Fahrzeugmodelle in dieser Größe erbaut. Als erste Unterkunft konnte im damaligen Ausbesserungswerk der Bundesbahn in Esslingen ein Werkstattraum bezogen werden. Mit der Auflösung des AW im Jahre 1964 stand man nun ohne Heimstatt da. Noch schlimmer war jedoch, dass sämtliche Werkzeuge, Maschinen sowie die erstellten Modelle bei der Auflösung verschwunden sind. Durch das allgemeine Chaos dabei fiel es wohl nicht auf, dass etwas durch falsche Hände weggebracht wurde. Der MEC Esslingen stand damals am absoluten Nullpunkt.
In den Jahren des Wirtschaftswunders mit dem verbundenen Wohnungsmangel war es anschließend nicht einfach, ja sogar unmöglich, neue geeignete Räumlichkeiten, zu finden. So verlegten sich die Aktivitäten auf gemeinsame Clubabende in der Vereinsgaststätte "Schiff" in Esslingen mit Erfahrungsaustausch und Vorträgen. Der jährliche Vereinsausflug war und ist ein fester Teil des Vereinslebens.
Im Jahr 1982 jedoch konnte wieder eine erste Modellbahnausstellung in den Geschäftsräumen der Kreissparkasse organisiert werden. Aufgrund der positiven Resonanz bei der Bevölkerung lag es nahe, solche Veranstaltungen regelmäßig durchzuführen. Es wurde in der Folgezeit damit begonnen eine Modulanlage in Baugröße H0 - Gleichstrom zu bauen. Aufgrund der damals noch immer nicht vorhandenen Räumlichkeiten wurde diese Anlage bei einzelnen Mitgliedern zu Hause fertiggestellt. Natürlich ergänzt durch vereinzelte Fahrtage mit Anpassungen der Module untereinander, in für kurze Zeit freigemachten größeren Räumen. Diese Anlage ist heute noch voll funktionsfähig vorhanden.
Diese Anlage bildete die Basis für die ab 1987 durchgeführten Ausstellungen im Esslinger Alten Rathaus, die im Abstand von zwei Jahren durchgeführt werden. In dem historischen Ambiente des Alten Rathauses, im Zentrum des mittelalterlichen Stadtbildes von Esslingen kommen die Ausstellungsanlagen immer gut zur Geltung. Um bei den Besuchern eine Langeweile zu vermeiden, war es immer möglich jede Ausstellung etwas anders zu gestalten. Es wurden nicht nur die unterschiedlichsten Anlagen in allen Baugrößen gezeigt. Auch konnten historische Exponate, in Vitrinen gezeigt werden. Weiterhin gab es Bilderschauen verschiedener lokaler Themen. Die Themen waren unter Anderem: Maschinenfabrik Esslingen, AW Esslingen, sowie die beiden Esslinger früheren Straßenbahnbetriebe (ESS und END). Die Exponate stammen teilweise aus Privatbesitz,
Während der Ausstellung des Jahres 2003 wurde Werbung für eine neu zu gründende Jugendgruppe gemacht. Sie konnte danach tatsächlich gegründet werden. Zur Zeit gehören acht Jugendliche zu diesem Kreis, die mit einer großen Begeisterung am Vereinsleben teilnehmen. Drei ehemalige Jugendliche sind mittlerweile zu den Erwachsenen übergewechselt. Jeder Jugendliche baut unter Anleitung ein kleines Modul. Auch arbeiten sie an einer H0 - Jugendanlage mit C- Gleisen die modular aufgebaut ist, wobei die Konzeption dieser Anlage von den Jugendlichen stammt. Diese im Aufbau befindliche Anlage wurde während der letzten Ausstellung im Januar 2006 zum ersten Mal mit Erfolg der Öffentlichkeit vorgestellt.
In den achtziger Jahren konnte im Stadtteil Sulzgries wieder ein kleiner Arbeitsraum bezogen werden, so dass man nun nicht mehr heimatlos war. Mitte der Neunziger Jahre musste dieser Raum wieder verlassen werden. Jedoch wurde uns vom gleichen Eigentümer ein Ersatz im Stadtteil Hegensberg zur Verfügung gestellt. Im Jahre 2005 hatten wir die Möglichkeit einen früheren Drogerieladen in den Lerchenäckern zu beziehen. Diese Räume mit ehemaligem Laden- und div. Nebenräumen, auch im Untergeschoss sind für unsere Zwecke bestens geeignet.
Aktuell arbeiten wir an einer neuen H0-Gleichstrom-Anlage, die "großzügig" am Esslinger Bahnhof als Vorbild orientiert ist. Ferner konnte von einem verstorbenen Mitglied eine N- Anlage übernommen werden, die fertiggestellt und digitalisiert wird. Auch eine funktionsfähige Z - Anlage befindet sich in unserem Besitz, die jedoch überarbeitet werden muss. Für die erste Modulanlage wird zur Zeit der Schattenbahnhof mit einer Stadt überbaut. Diese Stadt kann auch einzeln ausgestellt werden, denn in dieser Stadt fährt eine Straßenbahn. Weiterhin gibt es noch die erwähnte Jugendanlage. Eine kleine Gruppe beschäftigt sich mit der Digitalisierung, so werden unter Anderem Decoder selbst hergestellt.
Etwa alle zwei Jahre bestreiten wir die vorher genannte Ausstellung. Jedes Jahr sind wir am Esslinger Bürgerfest mit einem Infostand dabei. Im Herbst beteiligen wir uns schon seit einiger Zeit an der Hobbyausstellung in Stuttgart auf dem Messegelände Killesberg. Einmal im Jahr findet ein Ausflug statt. Natürlich gibt es nach wie vor auch die regelmäßigen Treffen, mit Erfahrungsaustausch und Vorführungen, entweder im Clubraum oder in einer Gaststätte.
Trotz unseres Alters sind wir jung geblieben, und schauen nach vorne auf die nächsten 60 Jahre.
Kontakt: Modelleisenbahn-Club Esslingen e.V.,
Vors. Jürgen Jaeschke, Bergäcker 44, 73669 Lichtenwald, Tel: 07153 42367, e-Mail: info@mecesslingen.de; 
Internet: http://www.mecesslingen.de 

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30 Jahre EAKJ

Der im Jahre 1976 gegründete Eisenbahn-Amateur-Klub Jülich e.V. - EAKJ - feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass veranstaltet der EAKJ am Sonntag, 22. Oktober 2006 von 10 bis 17 Uhr einen "Tag der offenen Tür" im Kulturbahnhof in Jülich, Bahnhofstraße.
An diesem Tag kann die klubeigene H0-Modellbahnanlage, auf der Fahrbetrieb stattfindet, besichtigt werden. Befreundete Vereine, sowie die Gemeinschaftshauptschule Aldenhoven stellen weitere Modellbahnanlage sowie Dioramen aus. Darüber hinaus werden Filme aus der Welt der Eisenbahn gezeigt. Natürlich können auch Eisenbahnsouvenirs erworben werden.
Für das leibliche Wohl wird in einer Cafeteria gesorgt.
Der EAKJ lädt alle Eisenbahninteressierten sowie alle Freunde des Klubs ganz herzlich ein.
Kontakt: Eisenbahn-Amateur-Klub Jülich e.V., 
Postfach 22 85, 52402 Jülich, e-Mail: info@eakj.de, 
Internet: http://www.eakj.de

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Neu im BDEF: MBF Westerstetten

Wenige Tage vor dem Westerstetter Dorffest 1987 hatten zwei Modelleisenbahner die Idee, als Erweiterung zum üblichen Rahmenprogramm eine Modellbahnausstellung zu organisieren. Spontan stellten im Unterrichtsraum der Feuerwehr einige Modellbahnfreunde aus Westerstetten sehr Ansehnliches auf die Beine. Die Resonanz war groß, der Grundstein für weitere Aktivitäten war gelegt. Fast 7 Jahre verstrichen, bis dann am 8. April 1994 bei einer ersten Besprechung im Gasthaus zum Adler von den anwesenden Teilnehmern der Beschluss gefasst wurde, noch im Herbst eine "Große Modellbahnschau" in der Lonetalhalle zu veranstalten. Nach umfangreichen Vorbereitungen war es am 27. November 1994 dann soweit.
Menschenschlangen bildeten sich vor dem Eingang, Blechlawinen drängten sich durch Straßen und Gassen, es herrschte nahezu Ausnahmezustand. "Kleine Bahnen fuhren großes Ergebnis ein", so damals der Kommentar der SÜD WEST PRESSE. 
Von diesem enormen Erfolg beflügelt, ließen wir im 2 Jahresrhythmus bis jetzt noch fünf weitere Ausstellungen folgen. Den allergrößten Teil unserer Einnahmen spendeten wir jeweils über die SWP Aktion 100.000 an gemeinnützige Einrichtungen. Dies summierte sich bislang auf die stolze Summe von 40.000,- €! Ab der Modellbahnschau 2002 erfolgte auch die Bewirtung der Besucher durch die Modellbahnfreunde selber, diese hatte bis dahin die Theatergruppe Westerstetten übernommen.
Über eine Vereinsgründung sowie eine Gemeinschaftsanlage wurde immer wieder einmal diskutiert, man kam zu keinem Ergebnis. Erst die Möglichkeit, sich im alten Bahnhofsgebäude in Westerstetten Räumlichkeiten schaffen zu können, ließ den Gedanken wieder aufleben. Die DB hatte im Juni 2005 einen neuen Haltepunkt in Betrieb genommen - das alte Bahnhofsgebäude wurde von der Gemeinde erworben und soll außen wie innen unter Mitwirkung der Modellbahnfreunde komplett saniert werden. Ergebnis: Aus der bis dahin bestehenden losen Interessengemeinschaft, haben wir am 15. Dezember 2005 den Verein Modellbahnfreunde Westerstetten e.V. gegründet. Ein Logo als unser Wahrzeichen wurde entwickelt.
Unsere Ziele und Vorhaben: Schaffen von Vereinsräumen im alten Bahnhof, bauen einer gemeinsamen Vereinsanlage, einrichten eines Eisenbahnmuseums im EG des alten Bahnhofes, Modellbahnausstellung, Themenabende und Jugendarbeit.
Im April 2006 haben wir zu einer im Umkreis bekannt gemachten Info-Veranstaltung eingeladen, zu der auch ein Faltblatt aufgelegt wurde. Es kamen einige Interessenten aus verschiedenen Nachbargemeinden. 
Kontakt: Modellbahnfreunde Westerstetten e.V., Vors. Rudolf Hepperle, Sonnenhalde 13, 89198 Westerstetten, Tel. 07348 7229, e-Mail: info@modellbahn-westerstetten.de, Internet: http://www.modellbahn-westerstetten.de 

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Neu im BDEF

In den letzten Wochen konnte der BDEF weitere neue Mitgliedsvereinigungen Reihen in seine begrüßen - darunter die Interessengemeinschaft Unstrutbahn e.V. und der H0-Modellbahnclub Pinneberg. Detaillierte Vorstellungen dieser Vereine folgen in einem der nächsten Rundschreiben.

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Werler Eisenbahntage 2006

Nach umfangreicher Sanierung der neuen Räumlichkeiten im Bahnhof Werl laden die Eisenbahnfreunde Werl e.V. zu den "Eisenbahntagen 2006" am 25. und 26. November nach Werl ein.
Drei neu konzipierte Anlagen (H0, H0+H0m, N) befinden sich auf über 200m2 im Aufbau, LGB-Spielanlage, Büchertisch, Flohmarkt Tombola und Bewirtung ergänzen das Angebot. 
Info www.eisenbahnfreunde-werl.de  oder Tel 02938 2656

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Modellbau + Technik - Welt 2006 
28. + 29. Oktober 2006, 10 - 18 Uhr, Campushalle Flensburg

Die auch unter dem Titel "Flensburger Modellbautage" bekannte Großausstellung aller Modellbausparten findet zum achten Mal in Deutschlands äußersten Norden statt. Mehr als 300 Modellbauer und 50 Aussteller präsentieren "die Welt in Klein" mit über 1.000 Modellen, Dioramen und Anlagen.
Zu den Höhepunkten zählen neben einer Echtdampf-Eisenbahn im Maßstab 1:11 (Spur 5 Zoll) mit 120 m langer Gleisanlage, Modellbahnanlagen der unter-schiedlichsten Maßstäbe. Während auf dem großen Spur 0 Oval des MEC Tarp e.V. minutiös nachgebautes Rollmaterial im Maßstab 1:43 beeindruckt, faszinieren auf der N-Modulanlage lange Züge in vorbildgetreuen Landschaften. Und auf den digital gesteuerten H0-Modulen des Vereins zeigen zahlreiche kleine Details, was heute mit einfachen Mitteln möglich ist. Die Gleislänge der in Modultechnik gebauten Anlagen beträgt mehrere hundert Meter. 
Zweifellos ein echtes Highlight ist die Kombination von funkgesteuerten Schiffen mit einer H0-Modellbahn: Neben einem großen, wassergefüllten Becken brilliert die Nachbildung einer Hafenbahnanlage mit vielen erstaunlichen Funktionen.
Vorgeführt werden natürlich auch viele Großmodelle von Schiffen, Flugzeugen und Landfahrzeugen, die alle im Betrieb gezeigt werden. So wird für die Modellschiffe extra ein großes Wasserbecken aufgebaut. Ultraleichte Flugzeuge - sogenannte Slowflyer - werden ferngesteuert durch die Halle fliegen und für die Landfahrzeuge werden Rennstrecken und Gelände mit Bergen und Tälern aus etlichen Tonnen Sand gestaltet. Viel bewegen wird sich auch bei den Dampfmaschinenmodellbauern und den anderen Modellbausparten. 
Eine weitere Attraktion sind die "Rob-Olympics", veranstaltet von der Fachschule für Technik und Gestaltung Flensburg. Verschiedene Teams müssen aus einem vorgegebenen Bausatz Mini-Roboter bauen und anschließend auf einem Spielfeld gegeneinander antreten lassen. Auf diesem müssen sie innerhalb kürzester Zeit komplizierte Aufgaben bewältigen, wie Brückenbauen, Seifenblasen herstellen oder Dachpfannen überqueren. Der Bausatz besteht aus den unterschiedlichsten Materialien, wie beispielsweise Wäscheklammern, Magneten oder Tennisbällen. Die Wettkämpfe finden während der Ausstellung auf einem besonderen Spielfeld statt. 
Einmal selber Lokführer oder Pilot sein, das ermöglichen zwei Computer-Simulationsanlagen, bei denen der Besucher entweder auf einer originalgetreu nachgebildeten Bahnstrecke oder im Luftraum seine Lok oder Flugzeug selbst steuern kann.
Am Infostand mit kostenlosem Prospektmaterial aller Modellbaurichtungen erhalten die Besucher Auskunft und Kontaktmöglichkeit zu den Vereinen und Modellbauern. Zur Ausstellung gehört außerdem eine Supertombola mit attraktiven Hauptgewinnen und insgesamt 1.000 Modellbau- und Spielzeugpreisen.
Für günstige Einkaufsmöglichkeiten sorgen mehrere Modellbaufachgeschäfte und Anbieter von Modellbauartikeln sowie eine Modellbaubörse. 
Veranstalter dieser nichtkommerziellen Ausstellung ist die Ausstellungsgemeinschaft Modellbau, die aus den ortsansässigen Vereinen Modelleisenbahnclub Tarp e.V., Modellclub Flensburg e.V. und dem Modellflugclub Tarp e.V. besteht.
Die Campushalle liegt nur wenige Autominuten von der A 7 entfernt und ist über die gut ausgeschilderte "Osttangente" leicht zu erreichen. 1.300 kostenlose Parkplätze stehen in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Vom DB-Bahnhof beträgt der Fußweg ca. 15 Gehminuten. (Praktisch für Anreisende mit der Bahn: In einem Keller direkt neben dem Empfangsgebäude zeigt der Modelleisenbahnclub Flensburg seine sehenswerte H0-Anlage). 
Die Ausstellung ist am Samstag und Sonntag, den 28. + 29. Oktober jeweils in der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt für Kinder bis 6 Jahre ist kostenlos, bis 14 Jahre kostet er 2 €. Erwachsene zahlen 5 €. Weitere Informationen unter www.mec-tarp.de

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Postbahnhof Braunschweig als Modell

Das Postamt Königslutter wird 111 Jahre alt. Bereits zum 100. Geburtstag im Jahre 1995 wurde das historische Gebäude im LGB-Maßstab nachgebaut. Der 111. Geburtstag wird nun von den Eisenbahnfreunden Königslutter zum Anlass genommen, erstmalig auch im Maßstab 1 : 87 zu präsentieren.
In einer Anlage von 9 m x 2 m werden auf der zweigleisigen Hauptstrecke Postzüge fahren. Eigens für die Ausstellung entsteht der Postbahnhof von Braunschweig im Modell. Neben der Hauptstrecke werden die Gleise und Weichen vom Postbahnhof möglichst nach Vorbild dargestellt. 
Mehr als 50 der verschiedensten Bahnpostwagen füllen die Anlage. Das gesamte Schienenmaterial stellt die Firma Märklin leihweise zur Verfügung. Neben der H0-Anlage wird natürlich auch das Modell "Postamt Königslutter" zu bestaunen sein. Auch zum Bereich der Philatelie wird es etwas geben.
Der Postbahnhof Braunschweig ist nach 1990 still gelegt wurden. Zu Zeiten der DDR war er mit der größte Paketumschlag für Pakete in die DDR. Ganze Postzüge verkehrten täglich über den Grenzkontrollbahnhof Helmstedt in den Osten zu den Großstädten der DDR. Mit der Grenzöffnung zog sich die Bundespost immer mehr von der Schiene zurück. Fracht- und Briefzentren entstanden auf der "Grünen Wiese" und die Beförderung der Sendungen findet nun nur noch auf der Straße statt. Die vielen großen Postbahnhöfe in den alten Bundesländern liegen seitdem verwaist da und warten auf eine andere Nutzung.
Die Ausstellung der Eisenbahnfreunde Königslutter findet am 18. und 19. November 2006, jeweils von 9-18 Uhr, im Rathaus Königslutter, Markt 1 statt. 
Kontakt: Eisenbahnfreunde Königslutter e.V., Samuel-Hahnemann-Str. 21, 38154 Königslutter, Vors. Dieter Hauschild (Tel. 05353 3509).

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15. Kaufbeurer Modellbahntage 

Nacht auf der Modellbahn: Beleuchtete Züge, funkelnde Lämpchen und blinkende Spezialeffekte - das gibt es bei den 15. Modellbahntagen der Eisenbahnfreunde Kaufbeuren zu sehen, die am Samstag und Sonntag, 25. und 26. November 2006, stattfinden. Bei der großen Nachtschau am Samstagabend wird die Ausstellungshalle im Stadtsaal Kaufbeuren abgedunkelt. Tagsüber zeigen am gesamten Wochenende Vereine und Firmen aus ganz Bayern Modellbahnanlagen aller gängigen Spurweiten. Auch mehrere große Modul-Anlagen sind zu sehen, unter anderem die preisgekrönten Module des gastgebenden Vereins, die nach einem Brand vor vier Jahren mit viel Liebe zum Detail wieder neu aufgebaut wurden. Außerdem werden ferngesteuerte Bagger, PKW- und LKW-Modelle ausgestellt. Für das Rahmenprogramm sind Vorträge, eine große Tombola mit wertvollen Preisen und eine Film- und Diaschau geplant. Die Besucher dürfen Jury spielen und unter den ausgestellten Modellbahnen die schönste Anlage der Region küren. Die Schau im Stadtsaal in der Augsburger Str. 2 ist am Samstag von 10 bis 20 Uhr geöffnet, am Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Für Familien ist der Eintritt ermäßigt.

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InnoTrans 2007, Berlin

Nach vier sehr erfolgreichen Messetagen endet am 22. September in Berlin die internationale Leitmesse der Schienenverkehrstechnik InnoTrans. Auf mehr als 100.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentierten 1.606 Aussteller aus 41 Ländern Innovationen und Produkt-Highlights sowie ihr umfangreiches Leistungsangebot. 65.000 Fachbesucher aus 90 Ländern - das ist eine Steigerung von 40 Prozent gegenüber 2004 - informierten sich auf der weltgrößten Leistungsschau der Bahn-Branche. Etwa 50 Prozent der Aussteller und über 40 Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland nach Berlin. Zum Bahnhofsfest am Wochenende kamen noch einmal über 25.000 Privatbesucher. 
Einen ausführlichen Bericht bringen wir im nächsten BDEF-Rundschreiben. Vorab schon ein besonderes Bild: In einer hervorgehobenen Glasvitrine zeigte ROCO am BDEF-Stand erstmalig ein Handmuster vom Modell der Siemens-Weltrekordlok. Dieses Modell wird 2007 erscheinen. Das Handmuster lässt schon große Vorfreude aufkommen !
Die nächste InnoTrans findet vom 23. bis 26. September 2008 in Berlin statt.

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Deutsche Eisenbahnen auf neuen Wohlfahrtsmarken

Am 5. Oktober erscheint eine neue Serie Wohlfahrtsmarken. In diesem Jahr zeigen die Sonderpostwertzeichen mit Zuschlag Abbildungen legendärer deutscher Eisenbahnen: den Fliegenden Hamburger, den Henschel-Wegmann-Zug, den Trans Europ Express und den InterCityExpress - vier Stationen einer faszinierenden Entwicklung des deutschen Schienenverkehrs.
Der Zuschlagserlös aus dem Verkauf der Marken kommt der sozialen Arbeit von Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Paritätischem Wohlfahrtsverband, DRK, Diakonie und der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden zugute. 
Am 10. Oktober wird die neue Markenserie dem Schirmherrn des Sozialwerkes, Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler, feierlich im Berliner Schloss Bellevue überreicht. Sie ist bis Ende Januar 2007 bei der Post und das ganze Jahr über in den Einrichtungen der Wohlfahrtsverbände oder im Internet unter www.wohlfahrtsmarken.de erhältlich.
Der BDEF hat sich bereit erklärt diese Aktion zu unterstützen und wirbt u.a. bei den Messeauftritten in Berlin, Leipzig, Friedrichshafen, Köln und Bremen für die Wohlfahrtsmarken. 

Deutsche Züge auf Briefmarken
www.wohlfahrtsmarken.de
 

 

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Letzte Änderung: 04. Dezember 2007 (GB)