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Unser Rundschreiben 5/2005 in Ausschnitten:

Sie können unsere kompletten Rundschreiben (mit Bildern) auch direkt bekommen. Soweit Sie nicht Mitglied eines unserer Mitgliedsvereine sind, werden Sie "Einzelmitglied" im BDEF! Bei einem Jahresbeitrag von nur 37.- Euro erhalten Sie neben den Rundschreiben und sonstigen Informationen auch ein Exemplar des jährlich erscheinenden BDEF-Jahrbuches.
Fragen Sie bei unserer Geschäftsstelle nach einer "Einzelmitgliedschaft"! 

Ältere Rundschreiben finden Sie unter "Dies und Das"

Inhalt:

Editorial

Die GECONVVM-Geschichte

Neue BDEF-Mitgliedsausweise

70 Jahre "Modelleisenbahn Club Braunschweig" MCB

Schadensfälle in der Haftpflichtversicherung

40 Jahre "Eisenbahnfreunde Heidelberg e.V."

Stiftung für "18 201"

40 Jahre Modellbahnclub "Saal-Unstrut-Bahn e.V."

Morop-Kongress 2005 in Hønefoss/Norwegen

25 Jahre Modellbahn-Club "Weser-Solling Holzminden"

Morop-Kongress 2007 in Regensburg

30 Jahre: MEF Wolfsburg

Hübner: Ende einer Epoche

10 Jahre Modellbahnclub Poing e.V.

Informationsveranstaltungen zur Verkehrspolitik

10 Jahre "Modelleisenbahnfreunde Sulzach-Express" Feuchtwangen

Berliner Verkehrsflughafen eröffnet

Neuer Jahreskatalog von NOCH

Neu im BDEF: N-Bahnerkreis

Schieneninvestitionen in Europa

Ein sozialer Zug

Alba-Eisenbahnkalender 2006

Editorial:

Liebe Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn!
Wenige Tage nach Erscheinen dieses Rundschreibens beginnt der alljährliche Herbstreigen der Regionaltreffen. Den Anfang macht dieses Jahr am 8. Oktober das Treffen der Region Südwest, das von der Privaten Modellbahnvereinigung Bodensee Oberschwaben PMV B-O in Mengen ausgerichtet wird. Zwei Wochen später am 22. Oktober treffen sich die Vereine und Interessierten der Region West in Olpe bei der Interessengemeinschaft Eisenbahn Olpe, gefolgt vom Regionaltreffen Mitte am 29. Oktober in Herborn beim BSW-MEC Dill. Im Takt von jeweils einer Woche Abstand geht es weiter. Am 5. November werden zwei Regionaltreffen gleichzeitig stattfinden, das Treffen Ost beim Freundeskreis der Westhavelländischen Kreisbahn e.V. in Brandenburg und das Treffen Süd, zu dem unser Fördermitglied Herpa nach Dietenhofen eingeladen hat. Den diesjährigen Abschluss bildet die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsfreunde Lüneburg am 12. November als Gastgeber des Regionaltreffens Nord. Alle Ausrichter warten mit interessanten Programmen auf, die je nach den Möglichkeiten am Ort gestaltet sind. Wie schon mehrfach publiziert, unterscheiden sich die Regionaltreffen vom Bundesverbandstag nicht nur durch die Orientierung an eine der sechs großen Regionen, sondern auch darin, dass die "Sitzung" am Nachmittag - ohne feste Tagesordnung - zum reinen Gedankenaustausch zwischen den regionalen Teilnehmern einerseits und zwischen den Teilnehmern und dem BDEF-Vorstand andrerseits gedacht ist. Gerade der Gedankenaustausch zwischen den Vereinen innerhalb der gleichen Region ist besonders wertvoll, da häufig auch ähnliche Probleme anliegen, über die man sich austauschen kann (und sollte). Ein weiterer Vorteil der Regionaltreffen sind geringere Reisekosten und normalerweise keine Ausgaben für Übernachtungen - alles passiert innerhalb eines Tages. Selbstverständlich kann man auch an Regionaltreffen einer anderen Region gerne teilnehmen. Wir hatten vor einigen Jahren bei einem Regionaltreffen in München Besucher aus Rostock zu Gast, was zu zusätzlichem Gedankenaustausch anregte. So können wir nur hoffen, dass auch dieses Jahr viele Mitgliedsvereinigungen, aber auch interessierte Gäste, zu den Regionaltreffen kommen - aus der jeweiligen Region oder von irgendwo anders her. Bei allen Regionaltreffen sind Vorstandsmitglieder des BDEF anwesend, die gerne und kompetent Ihre Fragen beantworten und Anregungen aufnehmen werden. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen mit Ihnen in der Region Süd, Südwest, Mitte, West Ost oder Nord. Bis dahin
herzliche Grüße 
Ihr
Gerhard A. Bayer

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Neue BDEF-Mitgliedsausweise

Ab dem Geschäftsjahr 2004 hatte der BDEF erstmals die neuen Ausweise im Scheckkartenformat ausgeben. Anfang 2006 werden diese Ausweise nach über zwei Jahren nun ungültig, so dass wir Ihnen neue Mitgliedsausweise ausstellen werden, wieder mit einer Gültigkeitsdauer von 27 Monaten und somit bis März 2008 gültig.
Wie bisher wird es zwei unterschiedliche Ausführungen geben:
Variante 1: Eingetragen ist der Name und die Mitgliedsnummer der Mitgliedsvereinigung.
Variante 2: Wie Variante 1, jedoch zusätzlich mit dem Namen des Inhabers und - falls bereit gestellt - seine Mitgliedsnummer innerhalb des Vereins.
Beide Varianten werden auf der Rückseite durch den Inhaber unterschrieben.

Der persönliche Ausweise mit Name (und Mitgliedsnummer) erspart den Mitgliedsvereinen die Anfertigung eigener Mitgliedsausweise. Diese Ausführung können wir jedoch nur anbieten, wenn Sie uns bis spätestens 15.12.2005 eine Liste Ihrer Mitglieder mit NAME und VORNAME übergeben. Diese "Liste" soll auf jeden Fall als Datensatz übergeben werden. Die Formate .xls (Excel), .doc (Word), .dbf (dBase), .eml (e-Mail),.txt, .rtf, .pdf und .ps, sowie .html (Internet) können verarbeitet werden. Nicht akzeptieren können wir Schreibmaschinenseiten oder Bilddateien (jpg, gif, bmp usw.). Bitte senden Sie uns eine e-Mail an bdef@bdef.de oder senden Sie an die Geschäftsstelle einen Datenträger (Diskette oder CD-ROM).
Vereine, die bis zum 15.12.2005 keine Namensliste abgegeben haben, erhalten Anfang 2006 automatisch die entsprechende Anzahl nicht-personalisierter Ausweise. Einzelmitglieder des Verbandes erhalten unaufgefordert einen Ausweis mit Ihrem Namen.
Selbstverständlich sind die neuen Ausweise für die Mitgliedsvereinigungen kostenlos!

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Schadensfälle in der Haftpflichtversicherung

Da sich leider in letzter Zeit die Schadensfälle in der Haftpflichtversicherung etwas häufen, möchte unser Versicherungsbeauftragter alle Vereine und deren Mitglieder bitten, folgende Hinweise zu beachten. Beim Umgang mit eigenem Material sollte natürlich die höchstmögliche Sorgfalt gewahrt werden, dennoch passiert immer mal etwas und deshalb aus gegebenem Anlass nochmals die Abläufe, wenn ein Schaden eingetreten ist:
1. Das beschädigte Material sichern und Fotos davon machen. Auf keinen Fall irgendwelches beschädigtes Material entsorgen. Die Versicherung möchte im geringsten Zweifelsfalle die beschädigten Teile sehen oder sogar übersandt bekommen. Ohne das aktuelle beschädigte Material wird es in Zukunft erhebliche Probleme bei der Schadensregulierung geben, es muss sogar mit Ablehnung der Regelung durch die Versicherungsgesellschaft gerechnet werden.
2. Den Versicherungsbeauftragten so schnell wie möglich anrufen oder per e-Mail mitteilen, was beschädigt wurde, wie und von wem es beschädigt wurde, wer der Besitzer ist, wer der Verursacher, und wie hoch der voraussichtliche Schaden ist.
3. Originalbelege vom Geschädigten anfordern. Es ist Aufgabe des Geschädigten die Beweismittel über die Schadenshöhe zu beschaffen.
4. Allen mit dem Schaden in Verbindung stehenden Schriftverkehr sammeln, aber erst auf Anforderung des Versicherungsbeauftragten übersenden. Wir wollen den Papierkrieg auf das absolute Minimum beschränken.
Alles weitere wird dann vom Versicherungsbeauftragten veranlasst.
Peter Briegel, Versicherungsbeauftragter des BDEF
Akazienstr. 14, 86899 Landsberg, Tel. 08191 46929,
Fax 08191 22385, e-Mail: versicherungen@bdef.de 

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Stiftung für "18 201"

Der bekannte Boogie Woogie-Pianist und Eisenbahnfreund Axel Zwingenberger hat eine Initiative gestartet, die "18 201" auch zukünftig in Deutschland unter Volldampf zu halten. Zwingenberger und seine Mitstreiter errichten eine treuhänderische Stiftung in der Obhut der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (Schirmherr: Bundespräsident Horst Köhler) würde damit erstmals eine Dampflokomotive unter ihre Fittiche nehmen.
Die schnellste Dampflok der Welt "18 201" ist ein Schienenstar der Superlative: 2,30 Meter hoch sind ihre Treibräder, 172 Tonnen bringt das dunkelgrüne, Schweröl-gefeuerte Stahlmonster auf die Waage. Ihre offizielle Rekordmarke liegt bei 182,4 km/h. Von der DDR-Reichsbahn im Jahre 1961 aus einer älteren Maschine von 1939 umgebaut und zu Höchstleistung "getunt", erfreut sie sich dank begeisterter Eisenbahnfreunde heute wieder bester Gesundheit. Seit 2004 befindet sich "18 201" in Privatbesitz.
Diese weltweit einmalige Lokomotive ist als Kulturdenkmal des Landes Sachsen-Anhalt in ihrer angestammten Heimat Halle/Saale eingetragen. Nach Streitigkeiten mit der Deutschen Bahn sieht sich ihr jetziger Eigentümer aber nicht mehr in der Lage, die "18 201" weiterhin einzusetzen (wir berichteten darüber im Editorial des letzten Rundschreibens). Derzeit bestehen konkrete Angebote ausländischer Investoren, die Lok für ca. 1,8 Millionen Euro zu erwerben.
Axel Zwingenbergers Initiative "Rettet die 18 201" sucht Freunde und Förderer, die ihre Absicht erklären, sich an diesem Vorhaben finanziell zu beteiligen. Wenn genügend Mittel eingeworben werden können, will die Stiftung die "18 201" ankaufen und auch in Zukunft Pflege und Betrieb der Rennlok fördern. Interessenten können ihre Bereitschaftserklärung an die Kontaktadresse der Initiative richten.
Weitere Infos im Internet unter www.18201-stiftung.de 
und bei der Initiative "Rettet die 18 201"
Axel Zwingenberger c/o Johann Müller
Management Konzertexpress
Am Berg 1, 24326 Dersau

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Morop-Kongress 2005 in Hønefoss/Norwegen

Beim 52. Jahreskongress des Europäischen Verbandes MOROP in der Stadt Hønefoss in Südnorwegen fand am Montag, dem 28. August, die Jahreshauptversammlung statt. Anwesend waren die Vertreter von 18 europäischen Mitgliedsverbänden. Der BDEF war durch seinen MOROP-Beauftragten Hans-Werner Bürkner vertreten.
Die Jahresberichte des MOROP-Präsident Michel Broigniez und des Leiters der Technischen Kommission TK, Hermann Heless, wurden einstimmig angenommen. Auch die Jahresrechnung 2004 fand die Zustimmung der delegierten. Als Kontorevisoren wurden Ib Damm und Jiri Polak unangefochten wiedergewählt.
Für 2006 plant MOROP die Mittel für Werbung zu erhöhen, um die Öffentlichkeitsarbeit zu forcieren. Die seit längerer Zeit nicht zufriedenstellende Redaktion der Informationsschrift MOROP-Inform führte zur Abwahl des bisherigen Redakteurs Claude Graince. Übergangsweise wird die Aufgabe von Vorstandsmitgliedern wahrgenommen.
Bei der Abstimmung für die von der TK erarbeiteten Normvorschläge wurden sechs revidierte Normen in Kraft gesetzt. Zu Beginn 2006 werden mit überarbeitetem Inhalt erscheinen: NEM 121, 123, 201, 202, 670, 671. Beim BDEF erscheint zu diesem Termin ein Nachtrag für die NEM-Sammlung und künftig ausgelieferte komplette Normsammlungen werden auf aktuellem Stand versandt.
Da seit längerer Zeit jegliche Kontaktaufnahme mit dem russischen Verband ohne Erfolg war - und keine Beitragszahlungen erfolgten, stellte der Vorstand den Antrag auf Ausschluss des russischen Verbandes. Der Antrag wurde mit einer einzigen Gegenstimme aus Ungarn angenommen.
Für den MOROP-Kongress 2006 wurde bereits letztes Jahr dem slowakischen Verband die Ausrichtung in Kosice übertragen. Offen war nun die Vergabe des Kongresses 2007. Nach gründlicher Überlegung hatte sich der BDEF um die Ausrichtung beworben und erhielt den Zuschlag.

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Morop-Kongress 2007 in Regensburg

Nach der Zustimmung der Mitgliederversammlung des MOROP in Hønefoss wird der BDEF den 54. MOROP-Kongress vom 9. bis 15. September 2007 in REGENSBURG ausrichten. Das letzte Mal richtete der BDEF den MOROP-Kongress 2001 in Karlsruhe aus.
Die über 2000 Jahre alte Stadt Regensburg an der Donau ist Hauptstadt der Oberpfalz und mit über 150.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt in Bayern. Nächst größere Städte sind Nürnberg etwa 88 km nordwestlich und München etwa 103 km südwestlich.
Als Kongress-Hotel ist das Gästehaus der Deutschen Bahn AG vorgesehen. Das Gästehaus hat 150 Zimmer (EZ und DZ), einen großen Saal für die Jahreshauptversammlung, viele Seminarräume für TK- und VV-Sitzungen. Bierstüberl, Frühstücksraum und weitere gastronomische Einrichtung sind vorhanden.
Die Übernachtung mit Frühstück wird pro Person und Nacht ca. 36,- € kosten. Bei Buchung von mehreren Nächten verringert sich der Preis (Preisangaben: Stand 2005).
Für die Exkursionen von Dienstag bis Freitag planen wir:
Fahrt nach Nürnberg zum Verkehrsmuseum, Werksbesichtigung bei LGB, und Besuch im BW-Nürnberg.
Fahrt nach München zum ICE-Betriebswerk, Besichtigung von Modellbahnclubs und der Betriebsleitzentrale der DB.
Fahrt über Passau nach Linz (A) und Besichtigung der Taurus-Fertigung in Linz und des Modelleisenbahnclubs.
Fahrt in Richtung Oberpfalz/Bayerischer Wald zur Regentalbahn (jetzt Connex) und anderen interessanten Nebenbahnen. Evtl. Besuch im Eisenbahnmuseum Weiden.
Ansonsten bieten sich für Kurzprogramme die herrliche Altstadt von Regensburg selbst, die Walhalla, eine Schifffahrt auf der Donau usw. an.

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Hübner: Ende einer Epoche

Seit 1982 fertigte das Tuttlinger Unternehmen im Rahmen einer Exklusivvereinbarung die Märklin "Königsklasse" - die Spur 1 im Maßstab 1:32 - und heimste damit (allerdings nur indirekt) zahlreiche Auszeichnungen ein. Zu den bekanntesten Modellen gehörten so bekannte Fahrzeuge wie der "Adler", das braune und grüne "Krokodil", die schwergewichtige E 91 und zuletzt die V 200.
Seit 1992 wurde die Eigenmarke "Hübner" mit hochwertigem Spur-1-Zubehör und eigenem Gleisoberbau-System etabliert und zeitweilig von der Fa. Märklin mitvertrieben. Mitte 1998 wurde die langjährige Zusammenarbeit mit der Fa. Märklin beendet. Das in der Branche einzigartige Spur-1-Know-how wurde nun für die eigene Marke eingesetzt. Mit den Wagensets der "Donnerbüchsen" setzte Hübner bereits neue Maßstäbe. Die nächsten "Highlights" waren unter anderem der legendäre Schienenbus VT 98, die 4achs-Umbauwagen, die E 94 und verschiedene attraktive Güterwagen. Mit etwas Verzögerung erschien zuletzt das beachtenswerte Modell des "Bubikopf", der Tenderlokomotive der Baureihe 64.
Die nur im Direktvertrieb erhältlichen Produkte von Hübner waren für den Spur-1-Markt die Meßlatte, an der sich andere Hersteller messen lassen mussten.
Die Epoche "Hübner Spur 1" geht nun zu unser aller Bedauern zu Ende. Am 26. August 2005 informierte Wolfgang Hübner in einer Internetbotschaft seine Kunden über die bevorstehende Betriebsschließung: "Da meine Gesundheit nicht mehr die allerbeste ist, und meine Tochter die Firma nicht übernehmen kann, habe ich mich schweren Herzens dazu entschlossen, die Firma zum Jahresende 2005 aufzulösen. 51 Jahre Berufsleben haben ihr Ende gefunden. Anfang nächsten Jahr hätten wir unser 40-jähriges Bestehen feiern können, aber es hat leider nicht sein sollen. Aus diesem Grund beginnen wir mit dem Abverkauf unserer umfangreichen Lager in Tuttlingen. Da wir nicht insolvent sind, werden wir unsere Ware aber nicht verramschen. Wir verkaufen ein hochwertiges Produkt, das seines gleichen sucht. Es kommt nur einwandfreie Ware zum Verkauf, jedoch ohne die übliche zweijährige Garantie.
Gewährleistungen werden von uns nur noch bis zum Jahresende 2005 ausgeführt. Wer unsere Ware kennt, braucht also auf Qualität nicht zu verzichten.
Alle vorbestellten Artikel, wie z.B. Silberlinge, Dresden und V 80 usw. können wir leider nicht mehr fertigen. Es liegt außerhalb unserer Tätigkeitszeit. Diese Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen, ich muss leider viel kürzer treten.
Das UNO Magazin wird mit sofortiger Wirkung eingestellt.
Der Verkauf unserer Firma an Interessenten aus der Branche ist leider gescheitert. Es fehlte wahrscheinlich nicht nur das Interesse an einem hervorragenden Gesamtprogramm für die Zukunft. Für etliche Millionen Euro liegen erstklassige Werkzeuge in China, die zum Teil schon abgeschrieben sind. Viele neue Produkte sind fertig konstruiert und könnten verwirklicht werden". Mit deutlicher Wehmut führt Hübner dann die Neuheiten auf, die ein Nachfolger kurzfristig hätte auf den Markt bringen können, wie z.B. BR 24, Dresden in 43 Varianten Verbandsbauart und Austauschbauarten, inklusive der Leigeinheiten, BTms 55 4-ständiger Containertragwagen, Rungenwagen Ulm, Silberlinge in verschiedenen Versionen - Steuerwagen in beiden Versionen, 4-achs. Abteilwagen, sowie eine neue Weichengeneration mit 15° und 1.394 mm Radius.
"Sie sehen, wir hatten also viel vor, jedoch langt mir die Kraft nicht mehr, um es zu verwirklichen. Vielleicht findet sich doch noch ein Investor, der die Firma übernehmen will.
Nutzen Sie die nie wieder kommende Gelegenheit, sich mit unseren hervorragenden Produkten anzufreunden, und gegebenenfalls einzudecken. Erst in vielen Jahren werden Sie merken, was wir all die Jahre für Modelle auf den Markt gebracht haben.
Ich bedanke mich für die lange und gute Zusammenarbeit, und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Ihr W.R. Hübner"

Wir wünschen Wolfgang Hübner, seinem langjährigen Weggefährten Georg Müller und den Mitarbeitern von Herzen alles Gute für die Zukunft und fügen an:
Danke für Hübner Spur 1 - es war eine schöne Zeit.

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Informationsveranstaltungen zur Verkehrspolitik

Auch in diesem Jahr veranstaltete die "Allianz pro Schiene" wieder zwei traditionelle Informationsveranstaltungen zur Verkehrspolitik:
Am 20. Juni stand in einer Podiumsdiskussion das Thema "Verkehrsprojekte Europäische Einheit" auf dem Programm. Als Referenten und Diskussionspartner waren eingeladen: Hans Hilbrecht, Generaldirektor Energie und Verkehr der EU-Kommission, Michael Cramer, Mitglied des Europäischen Parlaments und Dr. Johannes Ludewig, Exekutivdirektor CER.
In seinem Eingangsstatement stellte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, die Broschüre "Bahn frei für Europa" vor, die sich kritisch mit der Verkehrspolitik in Europa beschäftigt. Er stellt aber auch eine Renaissance des Schienenverkehrs fest und formulierte folgende Forderungen für eine weitere erfolgreiche Entwicklung:
- Die Bahnen benötigen mehr Geld. Zum Erhalt und zum Ausbau der Schieneninfrastruktur sind durch die staatlichen Haushalte die erforderlichen Mittel bereitzustellen.
- Faire Wettbewerbsbedingungen für alle Verkehrsträger. Durch die politische Gleichbehandlung aller Verkehrsträger, insbesondere fiskalisch, sind die bestehende finanzielle Benachteiligung des Schienenverkehrs zu beseitigen
- Mehr Wettbewerb auf der Schiene. Alle Verkehrsunternehmen sollten auf den europäischen Schienennetzen die gleichen Wettbewerbsbedingungen vorfinden.
- Mehr Kundenorientierung der Bahnen. Die Bahnen sollten ihre Aufgabe als Dienstleister besser wahrnehmen.
- Die europäischen Bahnen brauchen weniger Bürokratie. Einheitliche Zulassungsverfahren sind unbedingt erforderlich.
Von der EU-Erweiterung profitierte bisher nur die Straße. Auf der Schiene ist dagegen noch der eiserne Vorhang vorhanden. Als Beispiel nannte er, dass in den 30er-Jahren Züge mit einer Dampflok bespannt von Berlin nach Breslau in 2,5 Stunden fuhren. Heute benötigten Züge für die gleiche Strecke 6 Stunden. Kein Wunder, dass da der Straßenverkehr explodiert. Ohne ein verkehrspolitisches Umsteuern ist der Kollaps auf den europäischen Straßen vorprogrammiert.
Das war in der nachfolgenden Diskussion auch die einhellige Meinung aller europäischen Verkehrsexperten.
In seinem Vortrag "Transeuropäische Schienennetze" forderte Heinz Hilbrecht die konsequente Umsetzung aller geplanten Transeuropäischen Schienenetze (TEN) gemäß den Forderungen und Zielen aus dem Weißbuch von 2002, dass u.a. auch eine Stabilisierung des Model-Splitt auf den Stand von 1998 fordert. Schon heute ist die Straße mit der Bewältigung des Verkehrsaufkommens überfordert, insbesondere im grenzüberschreitenden Verkehr. Das hat inzwischen auch schon die EU-Kommission aufgeschreckt. Neue Pläne sehen deshalb stärkere Investitionen für die Schiene vor. Denn gerade auf langen Strecken sind die Bahnen besonders leistungsfähig. Es sollte aber auch das Prinzip der Preispolitik gelten, indem jeder Verkehrsträger hinsichtlich seiner verursachten Kosten durch Nutzungsintensivität und Umweltverschmutzung zu beurteilen ist. In diesem Zusammenhang fordert Heinz Hilbrecht die Internationalisierung dieser externen Kosten. Staus auf den Straßen, Unfälle und Umweltbelastungen beanspruchen in Deutschland z.B. 1 Prozent des Bruttoinlandproduktes. Nur so lassen sich Anreize für eine effizientere Nutzung der Infrastruktur erreichen. Des Weiteren fordert er zur Sicherung der TEN-Leitlinien:
- Die bestehenden Finanzierungslücken für die Netze in Europa sind zu schließen,
- Eine Koordinierung der öffentlichen Mittel zur Sicherung der TEN und
- EU-Garantien für die TEN.
Er stellt aber auch fest, dass diese Entwicklung von der Verfügbarkeit der öffentlichen Finanzmittel abhängt. Nur ein wesentlich höheres TEN-Budget kann als Schlüssel und Hebel für die schnelle Realisierung der europäischen Infrastrukturprojekte wirken. Allein mit nationalen Mittel können diese Vorhaben nicht rechtzeitig verwirklicht werden.
Anknüpfend an den Eingangsvortrag von Dirk Flege fordert Michael Cramer, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Europäischen Parlament, einen Vorrang zur Wiederherstellung von Ost-West-Verbindungen. Denn nur so könnte Europa wiedervereinigt werden. So seine These.
Nötig wäre es, die Strecken je nach Benutzung zu klassifizieren: Für den Güterverkehr, für den Fernverkehr und für den Nachverkehr. So könnten die finanziellen Mittel gezielter eingesetzt werden. Da man sich aber zurzeit über den Einsatz der Mittel nicht einig sei, konnte bisher auch kein Haushalt beschlossen werden. Für den Ausbau der notwendigsten Verbindungen sieht Michael Cramer hierfür einen Bedarf von 600 Milliarden Euro. Oberste Priorität sollte der Ausbau der Schienverbindung nach Tallin haben. In diesem Zusammenhang übt Michael Cramer auch Kritik an mehreren bestehenden Projekten. Die zurzeit bestehenden Prioritäten wären zu überprüfen und zu optimieren.
Die notwendigen Finanzen könnte durch die Erweiterung der LKW-Maut auf Fahrzeuge ab 3,5 t gewonnen werden.
Johannes Ludewig, ex DB-Chef und heute Direktor des Europäischen Eisenbahnverbandes CER, fordert in seinem Vortrag "Ankündigung und Wirklichkeit - die Eisenbahnpolitik von Kommission und Parlament aus Sicht der Europäischen Bahnen" neben verstärkten Investitionen eine Regelung zur vollständigen verursachergerechten Anlastung von internen und externen Kosten auf die einzelnen Verkehrsträger. Das würde das Ziel, der Verlagerung des Gütertransports auf die Schiene, einen gewaltiger Schritt voranbringen. Wenn auch im intermodularen Wettbewerb auf der Schiene beachtliche Fortschritte gemacht wurden, sind auf EU-Ebene immer noch fehlende faire Bedingungen zu beklagen.
In der folgenden Podiumsdiskussion, moderiert von Dirk Flege, wurden die ungleichen Wettbewerbsbedingungen zwischen den Verkehrsträgern, aber auch für alle Wettbewerber auf der Schiene, auf nationaler und vor allem auf europäischer Ebene, beklagt. Insbesondere wurde festgestellt, dass sich heute Transportkosten kaum oder nicht auf Erzeuger- oder Verkaufspreise auswirken. Es werden oftmals Güter, auch mehrmals, ohne Auswirkungen auf die Kosten quer durch Europa transportiert. Würden die Transportkosten mehr in das Produkt eingehen, würde das Transportaufkommen auf das Notwendigste reduziert, auch würde es hinsichtlich Wahl der Transportwege mehr Kostenbewusstsein geben. Es wurde aber auch bei den Einnahmen aus der LKW-Maut Transparenz angefordert, dadurch sollte ein politischer Druck zur Zweckbindung geschaffen werden.
II. Die zweite Veranstaltung am 1. Juli stand unter dem Thema "Positiventwicklung im Schienenpersonennahverkehr".
Als Referenten und Diskussionspartner waren eingeladen: Norbert Hansen, Vorsitzender der Allianz pro Schiene, Dr. Manfred Stolpe, Bundesminister für Verkehr Bau und Wohnungswesen und Dr. Klaus Baur, Geschäftführer der Bombardier Transportation GmbH
Aus aktuellem Anlass - die Bundestagsdebatte am 1. Juli zur Vertrauensfrage - wurde die Veranstaltung mit dem Vortrag "Der Bund als Garant regionaler Mobilität" durch Thomas Kohl, der den aus besagtem Anlass verhinderten Bundesminister Manfred Stolpe vertrat, eröffnet.
Thomas Kohl stellte Mobilität, als ein Teil der Lebensqualität, als ein Leitbild seines Hauses heraus. Mobilität muss aber auch gestaltet werden. Es ist dabei deshalb alles zu tun, um Mobilität umweltgerecht abzuwickeln. Aus diesem Grund steht der Schienenverkehr, speziell der SPNV, im Vordergrund. Seine These: Die Erfolgsgeschichte der Bahnreform brachte insbesondere dem Nahverkehr auf der Schiene eine ständige Zunahme, ob für die Deutsche Bahn AG oder für private Anbieter. Dafür stehen die vier Elemente des Bundes:
- Infrastruktur: Verantwortlich dafür sind die Länder. Wichtig ist der Nachweis der Wirtschaftlichkeit. Die Mittel dafür sind aber abhängig vom Haushalt.
- Finanzierung und Bestellung der Verkehrsleistungen: Die Bestellung erfolgt durch die Länder, die Finanzierung durch den Bund aus dem Regionalmittelfond. Zusätzlich gibt es noch vielfältige Fördermittel.
- Wettbewerb: Diese hat sich erfreulich entwickelt. Es findet ein Übergang zu einem geordneten und fairen Wettbewerb statt. Die Verkehrsleistungen sind grundsätzlich auszuschreiben, eine freihändige Vergabe findet nicht mehr statt. Der Bund untersucht sorgfältig hierzu die Praxis der Länder, da die Vergabepraxis durch die EU-Kommission vorgegeben ist. Der Bund gestaltet hierzu nur den Rahmen.
- Qualität im weitesten Sinne: Hierauf nimmt der Bund durch Fördermaßnahmen Einfluss, wobei eine gute Qualität aber auch Resultat des Wettbewerbes ist.
Thomas Kohl stellte aber abschließend auch fest, dass der SPNV vorrangig Angelegenheit der Länder ist, der Bund steht nur als Garant im Hintergrund.
Erfolgreiche Regionalbahnen war der Vortrag von Norbert Hansen, Vorsitzender der Allianz pro Schiene, überschrieben.
Der Nahverkehr auf der Schiene erlebt in vielen Regionen eine Renaissance. Viele Strecken, die noch vor Jahren totgesagt oder stillgelegt wurden, sind heute echte Fahrgast-Magneten. Die großen Erfolge des SPNV setzten gezielten Investitionen in die Infrastruktur, neue Fahrzeuge und in einen dichteren und regelmäßigen Fahrplan voraus. Hinzu kamen durchgehende Verbindungen, Sauberkeit und Zuverlässigkeit. Die Qualität des Nahverkehrs sei somit besser als in allen anderen europäischen Länder, so die Feststellung von Norbert Hansen.
Er machte aber auch deutlich, die Vorraussetzung dafür war die gesicherte Finanzierung durch den Bund, betonte aber auch, dass diese bisher nur bis 2007 abgesichert ist.
Den Beitrag der Industrie zur positiven Entwicklung im Nahverkehr machte Dr. Klaus Baur, Geschäftsführer der Bombardier Transportation GmbH, in seinem Vortrag Fahrzeuge für den regionalen Schienenverkehr - Hightech made in Germany deutlich.
Die hohe Kompetenz der Firmen aus den Schienenfahrzeugindustrie sowie deren Zusammenarbeit mit den Hochschulen bieten die Vorraussetzungen für hohe Innovationen im Schienenverkehr und besonders im SPNV in Deutschland. Der Beginn wurde damals in Karlsruhe mit der Einführung des Stadtbahnprinzips gemacht. Neue Fahrzeuge und Bahnen geben den regionalen Bahnen aber auch Regionen eine neue Identität. Wichtig für die neuen Fahrzeuge sind eine hohe Energieeffizienz und Flexibilität, durch deren Aufbau als modulare Systeme. Dieses schafft entscheidende Vorraussetzungen zur Kostenreduzierung bei Fahrzeugbeschaffung und im Betrieb. Gleich wichtig ist die hohe Zuverlässigkeit der Fahrzeuge. Die Attraktivität des SPNV wird so wesentlich durch die neuen Fahrzeuge bestimmt.
Dr. Klaus Baur beklagt aber auch den Rückgang der Auftragslage bei Fahrzeugen und Infrastruktur. Die Industrie benötigt aber Planungssicherheit, nur so lassen sich Kapazitäten und vor allem auch Arbeitsplätze längerfristig sichern. Er fordert in diesem Zusammenhang, dass die Mittel des Regionalfonds des Bundes nicht in den allgemeinen Haushalt sondern gezielt in die Infrastruktur eingesetzt werden müssen.
In der anschließenden Diskussion wurden die Probleme deutlich. Im Mittelpunkt standen hier die Verwendung der Mittel aus dem Regionalfonds des Bundes und die Forderung auf direkte Zuweisung zur Ausbau regionaler Verkehrsprojekte. Hierzu stellte Thomas Kohl fest, es war der Wunsch der Länder, die Mittel in die allgemeinen Haushalte zu überführen, um die Finanzierung der Verkehrsprojekte selbst aus den eigenen Haushalt vorzunehmen. Der Bund hat deshalb keine Kontrollmöglichkeit, was von den Ländern auch nicht gewollt sei.
Das war dann auch der allgemeine Tenor von Thomas Kohl: der Bund ist nur zuständig für den Bundsverkehrswegeplan und für die Einhaltung des Wettbewerbes. Der Bund ist nicht zuständig für die Verwendung der Mittel, für die länderübergreifende Verknüpfung von Verkehrsunternehmen, für den Regionalverkehr sowieso nicht usw. usf. Auch nicht zuständig ist der Bund, wenn es um die länderübergreifenden Nahverkehrsverbindungen z.B. nach Polen und nach Tschechien geht.
Da erhebt sich für den Berichterstatter die Frage, wäre es nicht sinnvoller gewesen, Verkehrsminister einzelner Bundesländer einzuladen? Oder sollte, auch wenn diese Veranstaltung sicher vor der Verkündigung vorzeitiger Neuwahlen geplant war, dem Bundesminister nur ein Forum für einen politischen Auftritt geboten werden?

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Berliner Verkehrsflughafen eröffnet

Mitten in der Berliner City ist der neue Flughafen Loxx in nur 9 Monaten errichtet worden. Zum Herbst 2005 wird jetzt der reguläre Flugverkehr halb- und dann zeitnah viertelstündlich eingerichtet. Neben einem großzügigen Abfertigungsterminal mit ICE-Anschluss verfügt der Airport u.a. über ein großes Cargo-Terminal und zwei großzügige Wartungshangars, einen Flugsimulator und ein Airport-Hotel. Die verkehrstechnische Anbindung ist ideal: Der Airport befindet sich in zentraler Lage in der Meinekestrasse 24 - unweit von Ku´damm und Kranzlereck - und ist in die Loxx Miniatur Welten Berlin eingebettet.
Der neue Airport Loxx-Berlin ist der weltweit einzige Flughafen, auf dem die Passagiere vor Flugangst sicher sind, denn der gesamte Flugverkehr spielt sich im Maßstab 1:87 ab. Vom neuen Airbus A 380 über den Typ Boeing 747 und die Concorde bis zum Privatjet ist eine umfassende Flugzeug-Flotte auf dem Airport stationiert. Über 30 Maschinen befinden sich auf den Vorfeldern, in den Hangars und im Flugbetrieb.
Der US-Präsident wird nach seiner Ankunft mit der Airforce-One vom Bundeskanzler mit einer Fahrzeugkolonne empfangen. Demonstranten warten bereits auf den Präsidenten; gut abgeschirmt von Polizei und Sicherheitskräften. Über 120 Polizeifahrzeuge mit entsprechenden Besatzungen und Hundestaffeln sind im Einsatz. Eine Einheit der GSG 9 überwältigt auf einer Zufahrtsstraße eine verdächtige Person.
Die Maschinen starten und landen computergesteuert und vollautomatisch über ein eigens entwickeltes System. Überall auf dem Airportgelände blinkt und leuchtet es; Anflug- und Vorfeldbefeuerung, Flugzeugbeleuchtung und die Blaulichter der ausrückenden Flughafen-Feuerwehr, die ein zu Übungszwecken in Brand gesetztes Flugzeug löscht.
Der neue Flughafen ist Teil des Berlin-Spektakels LOXX: In einer Erlebniswelt von 2.500 m² wird das Häusermeer von Berlin mit seinen markanten Gebäuden, Plätzen und Parks, den bekannten Bahnhöfen, viel Zugverkehr und unzähligen kleinen Szenen auf einer Modellfläche von 600 qm gezeigt.
Das LOXX-Team hat sich bis zum Ende des Jahres die weitere Detaillierung der vorhandenen Anlagenteile vorgenommen, um dann ab Anfang 2006 die nächsten gut 300 m² (weitere Phantasie-Gebiete) zu bauen. Im Rahmen der weiteren Detaillierung entstehen wöchentlich neue Nachbauten insbesondere in dem Gebiet rund um den Berliner Fernsehturm, wo derzeit elf Großgebäude nachgebaut und auf die Anlage gesetzt werden. Zusätzlich sind bereits in unglaublich realistischer Form der berühmte Neptun-Brunnen, die Weltzeituhr und verschiedene Baudenkmäler auf der Anlage platziert worden.
Auf über 4 km Gleislänge rauscht schon jetzt der Stadt- und Fernverkehr am Besucher vorbei. Dabei sind über 400 Züge im Einsatz. Das technische Management dieser High-Tech-Landschaft erfolgt über 35 Hochleistungsrechner und eine gigantische Monitoranlage. Als weitere Highlights fahren PKW, LKW und Busse auf einem speziellen Straßensystem. Dieses ist ein weiterer Schwerpunkt der aktuellen LOXX-Arbeiten, um die bisher nicht ausreichende Fahrzeugdichte wesentlich zu erhöhen. Hier nimmt sich LOXX die vielen Besucheranregungen der letzten Monate zu Herzen und wird die Tore zu einer neuen Dimension des PKW- und LKW-Verkehrs weit aufstoßen. Ein erweitertes Team wird daher bis zum Jahresende mindestens weitere 500 Meter Car-System-Strecke in Betrieb nehmen, die notwendigen weiteren ca. 100 Fahrzeuge sind bereits in Angriff genommen.
Über 4.150 Meter Gleis, 340.000 Meter Daten- und Stromleitung, 55.000 Bäume, 57.000 Figuren und 1.350 Häuser, davon über 80 Eigenbauten per Laseranlage, wurden bereits verbaut.
Zu sehen ist das Ganze an 365 Tagen im Jahr; täglich von 10 bis 18 Uhr in der Meinekestr. 24, Berlin-Charlottenburg. ( www.loxx-berlin.de ), 100 m vom Kurfürstendamm.

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Neu im BDEF: N-Bahnerkreis

Bereits im März 1998 fand in Bargteheide/Schleswig-Holstein ein erstes N-Bahnertreffen statt - unter dem Motto: "Schnupper-Treffen norddeutscher N-Bahnfreunde". Weitere "Kaffeekränzchen-Treffen" folgten. Die kleine Gruppe von Gleichgesinnten diskutierte auf diesen Treffen über das N-Bahnhobby. Später bildete sich aus dieser Interessengemeinschaft die erste Modulgruppe. Im August 2001 fand dann das erste Modultreffen privat bei einem N-Bahnfreund statt. Es waren: zwei Bahnhöfe (Bhf. Hasselfelde und Bhf. Hauketal) und vier eingleisige Streckenmodule vorhanden. Die Modulkästen sind an FREMO angelehnt und stehen auf Holzbeinen, Gleishöhenoberkante 130 cm. Gefahren wird analog nach einem Fahrplan. Es folgten weitere Fahrtreffen und es wurden mit der Zeit immer mehr Module (ein- und zweigleisig) gebaut. Die Gruppe nannte sich nun "Interessengemeinschaft N-Bahnerkreis". Jedes Jahr fanden drei Modultreffen statt. Zur Zeit sind etwa 50 Module vorhanden. Jedes Jahr im November nehmen die N-Bahner an einer Ausstellung in Bad Oldesloe teil. Außerdem trifft man sich immer noch zum gemütlichen Kaffeetrinken, verbunden mit dem Wälzen von Katalogen und Zeitschriften.
Am 26. Juli 2005 erfolgte dann die Vereinsgründung des "N?Bahnerkreis" mit 15 Gründungsmitgliedern.
Sitz des Vereins ist 24558 Henstedt-Ulzburg, Hasselbusch 108B. Kontakt zum N-Bahnerkreis über: Wolfgang Gerwien, 24629 Kisdorf, Pommernstraße 20, eMail: Wolli-Gerwien001@t-online.de , Internet: www.nbahnerkreis.de 

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Ein sozialer Zug

Modelleisenbahnfahrzeuge als Werbeträger sind nichts Neues. Viele Firmen und Institutionen nutzen diese attraktive Form der Werbung. Für uns ziemlich neu war, dass eine ganze Stadt die Seitenflächen von Waggons und einer Lok im Maßstab 1:87 zur Werbung für sich nutzt. Diese Fahrzeuge werden preisgünstig angeboten und der Erlös zu 100 % einem guten Zweck zugeführt. Der "Round Table 65 Erlangen" unterstützt mit dem Erlös die Angehörigenberatung von Demenzkranken. Round Table 65 Erlangen ist ein Serviceclub mit Wirkungskreis Erlangen und Umgebung, der Menschen vielfältig durch Spendengelder hilft und auch nationale und internationale Hilfsprojekte unterstützt.
Wie Erlangens Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis in der diesem Rundschreiben beiliegenden Werbebroschüre ausführt, wird der Zug im Laufe der Zeit um weitere Fahrzeuge ergänzt. Bereits lieferbar sind die Wagen 1 "Erlanger Bergkirchweih" und Wagen 2 "Gesundheit Erlangen". Die Taurus-Ellok mit der attraktiven Beschriftung "ERLANGEN - offen aus Tradition" erscheint in Bälde. Alle Modelle sind von PIKO in hervorragender Detaillierung, limitiert und einzeln erhältlich. Der nächste Wagen wird voraussichtlich im Frühjahr 2006 kommen und Motive des großen Erlanger Arbeitgebers SIEMENS tragen.
Dieser Zug ist sicherlich nicht nur für Bürger und Bürgerinnen aus der Region Erlangen interessant, sondern auch für Sammler attraktiver Modelle aus anderen Gegenden. Und die damit verbundene Spende für einen sozialen Zweck sollte zusätzlichen Kaufanreiz bewirken.
Bitte beachten Sie den beiliegenden Prospekt oder besuchen Sie doch die Internetseite www.rt65.de 

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Die GECONVVM-Geschichte

Wer oder was ist GECONVVM? 1997 gründete Friedhelm Gerwig (im folgenden Text FG oder wir genannt) nicht ganz freiwillig ein Unternehmensberatungsbüro. Dies war die einzige Perspektive für einen 47 Jahre alten Diplom-Ingenieur der Kunststofftechnik und Betriebswirtschaft ohne Arbeit.
Der Name der Firma war GECON, was nichts anderes als GErwigs CONsult Büro bedeutet. Das Hobby war und ist die Modellbahn und so kam es zu einem Auftrag in der Modellbahnbranche. Ein slowenischer Spielzeughersteller versuchte in Deutschland seine einfachen Eisenbahnpackungen in den Markt einzuführen. Unser Büro wurde beauftragt, die Produktpalette den Erfordernissen des deutschen Marktes anzupassen. Diese Aufgabe war eine Herausforderung und erlaubte ein Stück weit Hobby und Beruf zu verbinden. Geld war schon damals ein knappes Gut und so wurde vereinbart, dass wir als Honorar das neue Modellbahnsortiment in Deutschland an den Fachhandel vertreiben werden. So sollten wir unsere Investition an Zeit und Geld zurückverdienen, bzw. unsere Honorare erhalten. Im Sommer 1998 war es so weit. Friedhelm Gerwig gründete einen Ableger zur GECON - GECONVVM war entstanden. Der Zusatz VVM bedeutet einfach Vertrieb Von Modellbahnen und Zubehör.
In der Folgezeit haben wir erfahren, wie abenteuerlich die Zusammenarbeit mit diesem Partner aus Slowenien wurde. Die wichtigsten Meilensteine waren der Thalys, der vom Spielzeug zum Modell mutierte. Dass zum Thalys die korrekten Zwischenwagen R2 bis R8 und vor allem der richtige Barwagen R4 notwendig sind, war bereits schwierig durchzusetzen. Der "Blue Tiger", der anschließend in bestem Preis-/Leistungsverhältnis auf die Modellschienen kam, war dann der Erfolg schlechthin. Am Ende des Jahres 2000 spätestens wusste die Branche wer der slowenische Hersteller ist und fast alle Fachgeschäfte in Deutschland kannten den Blue Tiger als H0-Modell. Die Firma in Slowenien hat dies ebenfalls erkannt und zunächst den bestehenden Vertrag für ungültig erklärt und im neuen Vertrag die Konditionen zu ihren Gunsten geändert. Dies konnte nur passieren, da wir bereits abhängig waren. Da die Zukunft sich nach vorne orientiert und unser Glaube unerschütterlich ist, haben wir weiter gearbeitet. Wegen des Erfolges wurde ein bekannter Discounter auf unsere Firma aufmerksam. Als kleines Familienunternehmen haben wir den Discounter direkt an die Fabrik vermittelt. Natürlich verbunden mit der Bitte uns mit ergänzenden Produkten für den Fachhandel zu versorgen und uns eine ganz bescheidene Tippprovision zu gewähren. Immerhin hatten wir das exklusive Vertriebsrecht der Marke für Deutschland vertraglich verbrieft. Tja, der Discounter hat viele Startpackungen verkauft. Die von uns bestellten Ergänzungsteile, wie Zwischenwagen und Schienen wurden nie geliefert.
Aber was kommt nach dem Blue Tiger? Ein leitender Mitarbeiter eines großen deutschen Verkehrstechnik-Unternehmens hat Kontakt mit FG aufgenommen. Eine sechsachsige Diesellokomotive, berühmt durch nicht ganz erfolgreiche Einsätze in Skandinavien, wurde in den Lokpool des Unternehmens eingereiht. Der Mitarbeiter war der Meinung, ein H0-Modell hilft der Vermarktung der Originale. Wir waren begeistert und unser slowenischer Konstrukteur hat sofort die Arbeit begonnen. Die dem Mitarbeiter des berühmten Unternehmens vorgesetzte Ebene hat das Projekt bereits zwei Monate später ohne Angabe von Gründen gestoppt. Ein Modell dieser Diesellok sei nicht erwünscht. Und jetzt?
In einer Fachzeitschrift war eine ausgezeichnete Fotoreportage über die damals aufstrebende, neue Karsdorfer Eisenbahngesellschaft. Renaissance solider Technik aus der Schweiz und Rumänien in Deutschland? Warum kann ein neues Unternehmen bundesweit Kerosin transportieren? Legendäre Langläufe in Doppeltraktion von Lingen im Emsland mit mehr als 20 Kesselwagen voller Kerosin am Haken zum Franz-Josef-Strauss-Flughafen bei München. Sofort entstand der Gedanke diesen Zug in H0 zu realisieren. Der slowenische Partner war dabei. Die Genehmigung der KEG war sofort da. Der sehr rührige Geschäftsführer Bernhard van Engelen war begeistert. Der Kerosinexpress war geboren. Nur Unterlagen über die Lokomotiven des Typs 060DA gab es nicht. Fotos in jeder Menge. Keine Maßzeichnungen, keine Detailzeichnungen, einfach nichts, was verwertbar war. Mit Hilfe eines rumänischen Freundes und Vermittlung einer Firma in Timisoara/ Rumänien gelang Friedhelm Gerwig nach einem Jahr, nämlich Ende 2001, das fast Unmögliche. Ein Besuch bei Elektroputere in Craiova, Rumänien, konnte vereinbart werden. Am Tag vorher, bereits in Timisoara/Rumänien, gegen Mittag der obligatorische Kontrollanruf bei Elektroputere. Mit viel Worten wird dem rumänischen Freund erklärt, dass leider der Besuch nicht stattfinden kann, da der Herr Generaldirektor aus ganz wichtigem Grunde doch nicht da sein kann. Was Ion, unser rumänischer Freund, mit dem Sekretariat des Herrn Direktor besprochen hat, hat er nie genau erklärt. Bereits 10 Minuten später, gegen 13 Uhr saß der Freund mit mir im Fahrzeug und meinte nur, wenn wir die 300 km von Timisoara nach Craiova bis 16 Uhr schaffen wollen, muss er etwas schneller als sonst fahren. Er hat's geschafft. Trotz Zwangsbremsung durch die rumänische Polizei wegen überhöhter Geschwindigkeit. Die Geldscheine wechselten in einer für mich nicht sichtbaren Art den Besitzer. Ohne Quittung. Zunächst musste ein großes Missverständnis geklärt werden: Elektroputere war der Meinung, sie sollen H0-Modelle der Lokomotiven in Rumänien bauen. Dafür wären sie nicht eingerichtet. Mit großer Erleichterung haben die Führungskräfte (auch der sehr beschäftigte Generaldirektor war dabei) verstanden, dass es nur um Zeichnungskopien geht. Die konnten natürlich gegen mittlerweile 17 Uhr nicht mehr organisiert werden. Ion, unser Rumäne, versprach dann zwei Wochen später- auf einer Reise nach Bukarest, noch einmal bei Elektroputere vorbeizukommen um die Kopien abzuholen. Auch das war nicht so einfach. Die Kopien waren nicht gemacht. Er musste zunächst noch schnell eine Tonerkartusche für den Kopierer besorgen!! Ein kleiner Eindruck, dass Recherchen aufregend sein können.
Dem slowenischen Hersteller hat das zu lange gedauert und er hat sich in der Zwischenzeit für ein Modell der G2000 entschieden. Auf der InnoTrans 2000 konnten wir auch für dieses Original die Erlaubnis der VSFT in Kiel erhalten. Was jetzt? Die Geschäftsführerin des slowenischen Herstellers hat GECONVVM einen Lizenzvertrag für den Kerosinexpress angeboten. Wir lassen die Modelle für Lokomotive und Wagen bauen und vertreiben unter dem slowenischen Markennamen. Eine faire und gute Lösung. Ein Hersteller in Westeuropa für Loks und Kesselwagen (die Kesselwagen konnten zu einem großen Teil aus bestehenden Formen realisiert werden) war rasch gefunden. Die Konstruktion der Lok wurde gestartet, mit dem Ziel, spätestens Ende 2002 fertig zu sein. Mit etwas Verzögerung wurde von uns der Werkzeugsatz für die Lok im Juli 2002 anbezahlt und bestellt. In Rumänien, versteht sich, es ist ja das Modell einer rumänischen Lok!
Unsere slowenische Firma erhielt im Sommer 2002 einen neuen Chef. Die Direktorin war in einem Alter, in der eine Familie gegründet wurde und ging in den Mutterschutz. Die erste Amtshandlung des Neuen: der KEG-Lizenzvertrag wurde für ungültig erklärt. Zweite Amtshandlung: die Geschäfte mit dem Discounter werden favorisiert. Dritte Amtshandlung: der Vertrag zwischen GECONVVM und Slowenien wurde teilweise für ungültig erklärt. Hintergrund war die früher erwähnte, uns zustehende Provision für Umsätze mit dem Discounter. Das Ziel war, uns in die Knie zu zwingen. Wir mussten aber überleben. Unsere Existenz stand auf dem Spiel. Also alles mitgemacht. Doch das war den Slowenen zu gefährlich (Ansprüche aus Verträgen verjähren nicht so schnell) und sie haben uns im Januar 2004 mit einer Nachricht per e-Mail zehn Tage vor der Nürnberger Messe wissen lassen, dass wir nicht mehr beliefert werden. Auch nicht gegen Vorkasse. Das war wohl das Ende.
Bereits ab Herbst 2002 wurde die finanzielle Lage von GECONVVM sehr schnell immer schlechter. Investitionen waren nicht mehr möglich. Bereits Ende 2002 wurden Kooperationsverhandlungen mit einem Modellbahnzulieferer geführt. Nachdem der mögliche Partner seine Ziele erreicht hatte, indem er unsere Situation nutzte, wurde es sehr ruhig um die bereits gegründete, gemeinsame Firma. Im März 2003 haben wir sie wieder begraben. Jetzt standen wirklich Entscheidungen an. Unsere Existenz war gefährdet. KEG-Projekt komplett an den Hersteller der Loks und der Wagen abgeben? Neue Perspektiven als Ingenieur? Mittlerweile 53 Jahre alt? Alles wird versucht. Viele Hoffnungen und doppelt so viele Enttäuschungen. Der Werkzeugbauer in Rumänien ist am Ende und liefert halbfertige Werkzeuge an den vorgesehenen westeuropäischen Modellbahnhersteller. Plötzlich stehen seitens dieses Herstellers horrende Summen im Raum! Aussichtslos. Ein Investor bietet dieser Firma im östlichen Teil Westeuropas Kapital an. Die schon als horrend bezeichneten Kosten, um an den Werkzeugen weiter zu machen, steigen ein weiteres Mal. Es entsteht der Eindruck, man will nicht oder man kann gar nicht mehr. Auch unser unerschütterliche Glaube war jetzt mit vielen Zweifeln behaftet. Alles steht still.
Aber der Himmel sorgt für uns, es geht weiter. Wir konnten im Mai 2004 unseren eigenen, bescheidenen Katalog herausgeben. Die Kerosinexpresslokomotive wurde von einem privaten Investor finanziert, eben nicht in Europa gebaut, und ist seit Mai 2005 im Handel. Wie vereinbart, zu den bereits im Jahre 2002 angekündigten Preisen.
Nur, wir sind noch nicht am Schluss. Der früher vorgesehene Hersteller der Lok meldet, dass er es doch geschafft habe, die rumänischen Werkzeuge fertig zu machen. Er hatte einfach gehofft, dass wir aufgeben, und er das ganze zum Nulltarif bekommt. Jetzt gäbe es eben zwei KEG Modelle, so seine Aussage. Und siehe da, in Nürnberg 2005 war neben unserer KEG-Lok tatsächlich ein zweites, mit viel Fantasie als KEG-ähnlich erkennbares, Modell zu sehen. Hört den der Ärger nie auf? Immerhin nutzt der Anbieter einen Teil unseres Eigentums. Die Anzahlung nach Rumänien ging von unserem Konto weg. Eine wahrhaft ‚ehrenwerte' Gesellschaft, die Modellbahnhersteller. Nach zähen, langwierigen und sehr emotionalen Verhandlungen gelingt eine Einigung. Ein Naturaliengeschäft. Die Naturalien werden abgeliefert und eigenartigerweise war die vereinbarte Stückzahl nach unten korrigiert worden. Es wird jetzt tatsächlich der Rechtsweg eingeschlagen werden müssen. Das führt dann schließlich dazu, dass noch nachgeliefert wurde.
Ach ja, rechtzeitig bevor unsere KEG-Modelle auf den Markt kamen, meldet ein anderer Mensch in der Rolle eines selbst ernannten Nachlassverwalters der Karsdorfer Eisenbahngesellschaft, plötzlich Rechte an dem Namen "Karsdorfer Eisenbahn" an. Warum? Steckt ein Auftrag dahinter? Oder eine andere Absicht? Man denkt in so einer Situation an vieles. Vor Jahren bedrohte uns der Anwalt eines großen Modellbahnherstellers mit einer einstweiligen Verfügung, weil wir in einer Bedienungsanleitung(!) einen seiner Produktnamen nicht als eingetragenes Warenzeichen gekennzeichnet hatten. Was gibt's für Risiken, wenn das Modell auf den Markt kommt? Große Ängste entstehen. Man spricht über sehr hohe Summen bei Markennamenmissbrauch. Und sofort erinnert man sich an den Staatsanwalt, der in Nürnberg 2005 ganze Vitrineninhalte beschlagnahmte! Das ganze wurde ein solches Theater, dass der echte KEG-Insolvenzverwalter eingeschaltet wurde. Für uns war das dann jedoch ein Volltreffer. Denn es hat sich sehr schnell herausgestellt, das keinerlei Marke im Markenregister eingetragen ist. Schon etwas verrückt - es werden Rechtsansprüche an Dinge gestellt, die es nicht gibt.
Ist die Geschichte jetzt zu Ende? Nein, mit ganz großer Sicherheit gibt es bald wieder eine neue Überraschung. Unser Vertriebspartner seit Januar 2005 ist seit vielen Jahren unter anderem in der Textilbranche aktiv. Sein Fazit: die Modellbahnbranche ist noch zwei Klassen verrückter als die Textilbranche.
Jetzt kennen Sie unsere Geschichte. Gerne beantworten wir Fragen. Auch für Hinweise zu unserem Programm sind wir offen. Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Am einfachsten an Geconvvm@t-online.de
....übrigens ist die neue Überraschung bereits auf dem Tisch. Seit Juli 2005 beschäftigt sich ein Anwalt mit Verträgen die es nicht gibt! Eine neue Variante, wenigstens für den Verfasser!
Ihr GECONVVM Team Renate und Friedhelm Gerwig

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70 Jahre "Modelleisenbahn Club Braunschweig" MCB

Ein 70 jähriges Jubiläum eines Vereins, gar eines Modellbahnvereins, der sich mit der Spurweite 0 beschäftigt, gehört sicher zu den selteneren Ereignissen. Offiziell gegründet am 12.9.1935 war die Anfangszeit des MCB, des Modelleisenbahn Club Braunschweig, geprägt durch den Bau erster Fahrzeuge. Gebaut wurde nach Bauzeichnungen, zu kaufen gab es Teile wie Achslager für Güterwagen etc. Ziel war von Anfang an der weitgehende Selbstbau von Gleisen und rollendem Material. Die erste Ausstellung einer Betriebsanlage fand 1941 statt. Die Anlagenteile überlebten die Kriegszeit zum Teil getarnt als "medizinisches Gerät". In den 50er Jahren begannen die Planungen für eine große Anlage, mit deren Bau zunächst in einem Verwaltungsgebäude der Bundesbahn begonnen wurde. Nach dem Umzug in eine ehemalige Güterhalle der Bahn am Hauptgüterbahnhof im Februar 1961 wurde der Aufbau der Anlage fortgesetzt. Das Umziehen hat also bereits eine gewisse Tradition im MCB.
Während des Baus der Anlage wurden regelmäßig am 2. Advent Tage der offenen Tür abgehalten, die sich beim Braunschweiger Publikum großer Beliebtheit erfreuten. Der letzte große Bauabschnitt, der Rangierbahnhof Gütersfelde mit seinem Ablaufberg, wurde 1995 fertig, sodass man sich der Feingestaltung der Anlage widmen konnte.
Es scheint ein festes Gesetz bei Modelleisenbahnern zu sein: Entweder wird die Anlage nie fertig, oder sobald sie fertig ist, muss sie abgerissen werden. Den MCB ereilte dieses Schicksal Ende 1997, als die Deutsche Bahn das Gelände am alten Hauptgüterbahnhof verkaufte. Durch die Vermittlung des damaligen Standortkommandanten der Bundeswehr - selbst Modelleisenbahner - konnte jedoch 1998 ein neues Quartier im ersten Stock der Kleiderkammer auf dem Gelände der Standortverwaltung an der Helmstedter Straße 55a bezogen werden. Die erforderlichen Umbau- und Renovierungsmaßnahmen dauerten etwa 2 Jahre. Danach standen etwa 300 Quadratmeter Anlagenraum und ca. 200 Quadratmeter Werkstatt- und Clubräume zur Verfügung.
Es wurde begonnen die Anlage nach dem alten Konzept wieder aufzubauen. Dabei wurden jedoch verschiedene Bereiche, die entweder beim Abbau der alten Anlage zerstört wurden oder nicht mehr brauchbar waren, neu aufgebaut. Im Vorfeld wurden jedoch zwei grundsätzliche Entscheidungen getroffen: Die neuen Bereiche werden mit Finescale-Material aufgebaut. Die Betriebspannung der Anlage wird entsprechend den heutigen Standards auf 12 V festgelegt.
Der Verein hatte ja bereits in den 30er Jahren, in einer Zeit, in der es die heutigen Normen noch nicht gab, mit dem Bau von Fahrzeugen und Strecken nach eigenen Normen begonnen. Leider waren diese Normen mit den heutigen Standards nicht kompatibel. Es konnten jedoch viele der vorhandenen Fahrzeuge so umgebaut werden, dass sie sowohl auf dem alten Gleismaterial als auch auf neuem Finescale-Material fahren können. Dadurch konnten neue Mitglieder gewonnen werden, die zum Teil auch eigene Anlagenmodule mit in die Anlage einbrachten. Außerdem stehen dadurch an Fahrtagen deutlich mehr Fahrzeuge zur Verfügung. Zur Zeit wird eine komplette Weichenstrasse - bestehend aus 12 Weichen - komplett neugebaut, damit Finescale-Fahrzeuge in Zukunft ebenfalls ohne Einschränkung auf der gesamten Anlage fahren können. Außerdem arbeiten wir an einer PC Steuerung für die Ringstrecke.
Inzwischen hat sich auch die Zahl der Mitglieder erfreulicherweise wieder erhöht. Auch eine kleine Jugendgruppe hat sich wieder gebildet.
Nun könnte man meinen, der Verein blickt in eine rosige Zukunft, dem ist jedoch leider nicht so. Aufgrund der Reform der Bundeswehr im Jahr 2001 wurde der Standort Braunschweig ab Mitte 2004 geschlossen. Damit fielen die Liegenschaften der Bundeswehr, also auch unser Vereinsheim, an die Bundesvermögensverwaltung zurück. Diese versucht nun diese Immobilien zu veräußern. Es gibt leider noch keine konkreten Entscheidungen über die weitere Nutzung dieser Immobilie und wo unser Verein möglicherweise einen Platz in neuen Nutzungskonzepten hat. Daher ist der Blick in die Zukunft zur Zeit leider etwas neblig. Wir hoffen natürlich, dass möglichst bald konkrete Entscheidungen fallen und dabei auch die Zukunft des MCB dauerhaft gesichert werden kann.
Kontakt: Modelleisenbahn-Club Braunschweig e.V.
38124 Braunschweig, Siekgraben 41, Info-Tel. 0531 15333 oder 0531 610210, Email: mcb1935@web.de , Internet: http://www.mcb-braunschweig.de.vu 

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40 Jahre "Eisenbahnfreunde Heidelberg e.V."

Initiator der Vereinsgründung war der Briefträger Martin Ebert. Berufsbedingt lernte er viele Leute kennen, darunter auch einige, die wie er begeisterte Modelleisenbahner waren. Aus der anfänglichen Fachsimpelei entstand der Wunsch nach Gründung eines Vereins. Weitere Interessenten wurden bald gefunden, und so wurde am 13. Oktober 1965 die Gründungsversammlung in einer Gaststätte abgehalten. Am 29.10. wurde der Verein unter dem Namen "Verein für Modelleisenbahnfreunde e.V. Heidelberg" in das Vereinsregister beim Amtsgericht Heidelberg eingetragen. Bald trat man als 75. Mitglied dem "Bundesverband Deutscher Eisenbahn-Freunde e.V." bei. Die monatlichen Zusammenkünfte wurden in Gaststätten abgehalten. Für den gemeinschaftlichen Aufbau einer Modellbahnanlage suchte man nach einem geeigneten Raum und wandte sich an die örtlichen Dienststellen der Deutschen Bundesbahn. Ein geeignetes Objekt fand sich in Gestalt eines Transformatorenhauses an der Speyerer Straße, welches zum Teil durch die Stillegung der Bahnlinie Heidelberg - Schwetzingen überflüssig geworden war und von dem jungen Verein angemietet werden konnte.
Nach Herrichtung der Räume wurde alsbald die geplante Vereinsanlage in Angriff genommen. Unzählige Entwürfe wurden diskutiert und verworfen. Schließlich entschied man sich zum Bau einer Anlage in U-Form, als Stromsystem wählte man Zweischienen-Gleichstrom. Aus optischen Gründen wählte man Bausatzgleis.
Der Bau der Anlage nahm mehr Zeit in Anspruch als veranschlagt. Um dennoch werbewirksame "Tage der offenen Tür" abhalten zu können, wurde in kurzer Zeit eine Märklin-Anlage mit von Mitgliedern geliehenem Material aufgebaut. Diese Anlage war nach dem beliebten Thema "zweigleisige Hauptbahn mit abzweigender eingleisiger Nebenbahn" gestaltet. Ein großer Durchgangsbahnhof mit getrennten Gleisen für Reise- und Güterzüge war das Kernstück der Anlage, die nach den "Tagen der offenen Tür" wieder abgerissen wurde. Mit diesen Provisorien musste man noch einige Zeit leben, bis 1976 erstmals die "richtige" Anlage der Öffentlichkeit präsentiert werden konnte. In diese Zeit fällt auch die Umbenennung des Vereins in "Eisenbahnfreunde Heidelberg e.V." und die Begründung der Partnerschaft mit der "Association Francaise des Amis des Chemins de Fer, Section Languedoc-Rousillon" aus der Heidelberger Partnerstadt Montpellier, die seither mit gegenseitigen Besuchen gepflegt wird.
Anlässlich des 20-jährigen Vereinsjubiläums 1985 wurde eine Modulbaugruppe ins Leben gerufen, die H0-Module nach Fremo-Norm baut. Die Module wurden schon auf zahlreichen Ausstellungen gezeigt, u.a. in Montpellier. Eine kleine Gruppe beschäftigt sich mit dem Bau von H0m-Straßenbahnmodulen nach eigener Norm. Neben diesen Modulbauaktivitäten wird auch nach wie vor an der Vereinsanlage gearbeitet, die nie ganz fertig geworden ist und sich momentan in großen Teilen in Erneuerung befindet. Aus diesem Grund wird es keine besondere öffentliche Veranstaltung zum 40-jährigen Jubiläum geben. Im Mai hat sich der Verein mit der Modulanlage im Hauptbahnhof Heidelberg anlässlich dessen 50-jährigen Jubiläums präsentiert und im September wird eine Sonderfahrt mit dem ET25 von Heidelberg nach Heilbronn, in Zusammenarbeit mit einer Freizeitgruppe des Bahn-Sozialwerkes, veranstaltet. Außerhalb der Modellbahnerei veranstaltet der Verein regelmäßige Vortragsabende und Exkursionen zu interessanten Zielen.
Kontakt: Eisenbahnfreunde Heidelberg e.V., Philipp-Otto-Runge-Str. 12, 69126 Heidelberg, Tel. 06221 315107 (Klaus Fackler), e-Mail: efh@gmx.de  oder info@ef-heidelberg.de , Internet: http://www.ef-heidelberg.de 

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40 Jahre Modellbahnclub "Saal-Unstrut-Bahn e.V."

Gerne wollen wir anlässlich unseres 40-jährigen Bestehens unseren Verein auf diesem Wege etwas mehr ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Denn trotz unserer geringen Mitgliederzahl von 15 Personen, brauchen wir uns in Sachen Vereinsarbeit nicht zu verstecken. So beschränkt sich unser Vereinsleben nicht nur auf die Beschäftigung mit unserer großen volldigitalisierten H0-Anlage, sondern ebenso intensiv mit dem Studium des Vorbildes in Form zahlreicher über das ganze Jahr verteilter Exkursionen zu den verschiedensten Exponaten des deutschen Schienenverkehrs.
Ich möchte nun chronologisch das Wachsen unserer Arbeitsgemeinschaft über vierzig Jahre aufzeigen. Wobei der Begriff "Wachsen" nicht unbedingt auf die Anzahl der Mitglieder zu beziehen ist, sondern vielmehr das Verhältnis der Mitglieder zur Eisenbahn sowie den Stand der Technik beschreibt. Denn zweifelsfrei sind wir gerade hier im Hinblick auf unsere Anfänge sehr weit fortgeschritten.
Beginnen wir nun mit dem Gründungsgedanken unseres Vereins. Der fällt in das Jahr 1964, als den Kindern der Arbeiter des Büromaschinenwerkes zu Weihnachten eine vom Handel zur Verfügung gestellte TT-Anlage gezeigt wurde. Der sich daraufhin bildende Freundeskreis um unseren Gründervater Heinz Kohlberg traf sich im Verlauf des folgenden Jahres mehrfach, um schlussendlich am 28.10.1965 die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft zu beschließen. Diese trat zum 01.01.1966 dem Modellbahnverband der DDR (DMV) bei und nannte sich fortan AG 4/27. Was jedoch fehlte, war ein geeigneter Raum zum Bau einer Modellbahnanlage. Nach mehreren Übergangslösungen in Räumlichkeiten des Büromaschinenwerkes bot sich die Möglichkeit, durch Ausbau eines Teils des Güterschuppens auf dem Bahnhof Sömmerda in den Besitz eigener Räumlichkeiten zu kommen. Die Idee dazu hatte der damalige Vorsteher des Bahnhofes. Mit Hilfe ortsansässiger Betriebe erfolgte nun der Ausbau der uns angebotenen Fläche sowie die Installation der Elektroanlage und der Einbau eines soliden Fußbodens bis zum Tag der Übergabe, dem 24. Mai 1972. Von nun an gab es kein Halten mehr und verschiedenste Anlagenprojekte im Maßstab 1:87 wurden realisiert. Neben dem Bau dieser Anlagen begleiteten wir auch bei zahlreichen Sonderfahrten die letzten Dampflokomotiven der Deutschen Reichsbahn in den Ruhestand oder jagten in den ersten Jahren noch klammheimlich , später dann mit amtlicher Erlaubnis den zu diesem Zeitpunkt noch recht zahlreich eingesetzten Baureihen 01, 03, 35, 41, 44, 58, 65 und 95 im Plandienst hinterher.
Ein weiterer Höhepunkt kündigte sich für das Jahr 1974 an. In diesem Jahr wurde die "Pfefferminzbahn", die Bahnlinie von Straußfurt nach Großheringen über Sömmerda, Kölleda und Buttstädt 100 Jahre alt. Der am 17.08. gefahrene Sonderzug war ein unvergessliches Ereignis und für nicht wenige unserer Mitglieder der größte Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. In Würdigung der umfangreichen Vorbereitungsarbeiten und unserer aktiven Vereinsarbeit wurde uns wenig später der Ehrenname " Saal-Unstrut-Bahn" verliehen.
Bereits seit Mitte der achtziger Jahre reifte unserer Plan, eine computergesteuerte Anlage zu bauen. Um das zu erreichen, knüpften wir nun intensivere Verbindungen zum Büromaschinenwerk und stellten dort unsere Idee vor. Sofort erhielten wir die nötige Unterstützung bis hin zur Entwicklung spezieller Leiterplatten und deren Bestückung mit entsprechenden Bauelementen. Die so ausgerüstete Anlage nahmen wir Anfang der neunziger Jahre in Betrieb . Inzwischen aber leider schon nicht mehr auf der Höhe der Zeit, mussten wir einsehen, dass die gestellten Ziele mit der vorhandenen Technik nicht realisierbar waren. So fiel im Jahr 2002 folgerichtig die Entscheidung zur Digitalisierung . Nun wollten wir es wissen und auf dem aktuellen Stand der Technik sein und möglichst auch bleiben. Nicht ohne Vorbehalte und Kritik unserer Mitglieder. Doch die neuen Möglichkeiten überzeugten schon nach kurzer Zeit auch die größten Zweifler. Und so ging es wieder an`s Bauen. Doch nicht nur neue Kabel wurden installiert - nein, es wurde gleich noch eine (letzte ?) Erweiterung mit Umbau eines kompletten Bahnhofskopfes vorgenommen. Ende 2003 war es dann soweit, die Steuerung ging in Betrieb und auch der neu gebaute und durch Umgestaltung des Bahnhofskopfes eingefügte Streckenabschnitt. Seither sind unsere Ausstellungstage am ersten und dritten Adventswochenende ein voller Erfolg für uns als Mitglieder und natürlich für die zahlreichen Besucher. Doch schon reifen neue Pläne in Bezug auf die installierte Technik wie auch auf eine weitere Erweiterungsmöglichkeit. Doch dazu mehr zu unserem nächsten Jubiläum - in zehn Jahren .
Kontakt: Modelleisenbahnclub " Saal-Unstrut-Bahn"e.V., Axel Stadelmann, Kantstr. 2, 99610 Sömmerda, Tel. 03634 612299, Internet: http://www.modellbahnclub-soem.de , e-Mail: axel-stadel@web.de 

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25 Jahre Modellbahn-Club "Weser-Solling Holzminden"

Beim Modellbahn-Club "Weser-Solling Holzminden" handelt es sich nicht um einen eingetragenen Verein, sondern um einen Zusammenschluss von Gleichgesinnten, die sich der Modelleisenbahn und der Eisenbahn als Verkehrsmittel verbunden fühlen.
Auf eine Satzung wurde verzichtet und eine Vereinskasse existiert nicht. Dennoch herrscht ein reges Vereinsleben, das in erster Linie von gemeinsamen Reisen sowie von der Organisation und Durchführung von Ausstellungen gekennzeichnet ist. Auf eine gemeinschaftlich betriebene Modellbahnanlage wurde verzichtet, um jedem der - zur Zeit - sechs Mitglieder die Möglichkeit zu geben, beim Anlagenbau individuellen Neigungen in Bezug auf Spurweite, Antriebs- und Steuerungstechnik sowie Landschaftsgestaltung und Orientierung an Vorbildbahnen nachzugehen Es gehört zu den Aufgaben der Mitglieder, über ihre Anlagen zu berichten und sie bei den mehr oder weniger regelmäßigen Club-Treffen, die übrigens vom jeweiligen Mitglied in dessen Wohnbereich durchgeführt werden, vorzustellen und den aktuellen Entwicklungsstand zu präsentieren. Die Club-Treffen dienen darüber hinaus der Vorbereitung von Reisen, von denen mindestens eine pro Jahr als Vereinsfahrt durchgeführt wird. Während der ersten Jahre des Vereinslebens richtete sich das Augenmerk der Mitglieder vornehmlich auf die Schweizer Bahnen, von denen insbesondere die Strecken und Bahnanlagen von RhB und FO großen Anklang fanden und in Ausschnitten modellgerecht nachgebaut wurden, und zwar sowohl als Gartenbahn als auch in Modul- und Plattenbauweise in H0m und 0m. Mit Beginn der DB-Planungen für die Neubaustrecke Hannover-Würzburg interessierten sich die MBC-Mitglieder für alle veröffentlichten Broschüren und verfolgten über Jahre hinweg bis zur Eröffnung der Strecke die Bauarbeiten. Es gelang ihnen in diesem Zusammenhang den Tunnelvortrieb im Abschnitt Kreiensen - Northeim vor Ort zu verfolgen. Bis heute ist diese Strecke Anziehungspunkt für die Eisenbahnfreunde aus Holzminden, was darin zum Ausdruck kommt, dass sie hin und wieder Stellwerksbesuche in Orxhausen bei Kreiensen planen und durchführen.
Nach der deutschen Wiedervereinigung richtete sich das Interesse des Vereins auf die Schmalspurbahnen in den neuen Bundesländern. Es wurden wiederholt Reisen ins Erzgebirge, in den Ost-Harz und in die Lausitz durchgeführt. Einer der Höhepunkte war die Teilnahme an den Jubiläumsfeierlichkeiten in Cranzahl im Jahre 1997, als die Linie Cranzahl - Oberwiesenthal ihr 100-jähriges Bestehen feierte.
Um die Öffentlichkeit über das Vereinsleben in Bezug auf den Modellbahnbetrieb zu informieren und das schöne Hobby interessierten Modellbahnfreunden aller Alterschichten zu präsentieren, entschloss sich der Verein Mitte der 90er-Jahre, jeweils am ersten Advents-Wochenende im Abstand von zwei Jahren Ausstellungen durchzuführen. Interessierte Eisenbahnfreunde anderer Clubs sowie weitere Modellbahner wurden eingeladen, einen Ausstellungsbeitrag zu leisten. Um das Ganze einem weiteren guten Zweck zuzuführen, entschloss sich der Verein, gemeinsam mit der Lebenshilfe Holzminden e.V. aufzutreten. Deren Anteil sollte darin bestehen, die Besucher zu beköstigen. Einnahmen aus dem Verkauf von Speisen und Getränken sowie Erlöse aus dem Verkauf von Eintrittskarten wurden ungekürzt dieser Einrichtung zur Finanzierung von pädagogischen Projekten zur Verfügung gestellt. Die erste Ausstellung fand 1996 statt, die letzte 2004 und die nächste ist für 2006 vorgesehen. Die Struktur der Ausstellungen erreichte von Mal zu Mal ein höheres Niveau, und die präsentierten Anlagen aller gängigen Spurweiten spiegelten die aktuellen technischen und modellbaubezogenen Möglichkeiten wider. Seitens der Öffentlichkeit - einschließlich der wohlwollenden Berichterstattung in der Lokalpresse - erfuhren alle Veranstaltungen einen großen Zuspruch. Bei der Ausstellung im Jahre 2004 wurden nahezu 2000 Besucher gezählt.
Kontakt: Modellbahn-Club Weser-Solling Holzminden, August Mönkemeyer, Schlüterstr. 30, 37603 Holzminden, Tel. 05531 6908, Fax: 05531 6939, e-Mail: a.moenkemeyer@t-online.de 

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30 Jahre: MEF Wolfsburg

Im Oktober 1975 gründeten zehn Modellbahnfreunde den Verein als Interessengemeinschaft. Ziel war, sich gegenseitig beim gemeinsamen Hobby zu helfen und Neuigkeiten zu Vorbild und Modell auszutauschen. Außerdem fanden immer wieder Fahrten zu Messen und Ausstellungen, u. a. zur Nürnberger Spielwarenmesse, statt.
Seit 1987 wird von dem ursprünglichen Vorhaben, KEINE eigene Anlage zu betreiben, abgewichen, indem sich viele Mitglieder dem Bau von Modulen nach Nordmodul-Standard widmen. Seitdem wurden ständig neue Module gebaut und die bestehenden immer weiter optimiert. So können wir heute auf eine Gesamtlänge aller H0-Module von ca. 40 Metern verweisen. Die Module werden im Zweileiter-Gleichstrom-System betrieben, mit elektronischer Blockstrecken-Steuerung. Mit Teilen der Anlage waren wir bei verschiedenen Ausstellungen der Arbeitsgemeinschaft Nordmodul im norddeutschen Raum dabei, aber auch in Berlin waren unsere Module in Zusammenarbeit mit einem befreundeten Verein schon zu sehen.
Seit 2002 entsteht eine weitere Modulanlage in der Nenngröße N. Den Modulstandard haben wir selbst entwickelt auf der Basis der früheren Nordmodul-Norm für N. Auch diese Module werden mit einer elektronischen Blocksteuerung betrieben. Die Gesamtlänge dieser Modulanlage beträgt aktuell etwa 20 Meter. Die erste Fahrprobe fand im Rahmen unserer letzten Ausstellung im Jahre 2003 in Gifhorn statt. Bei dieser Ausstel-lung hatten wir einen sehr starken Besucheransturm zu verzeichnen. Neben unseren H0-Modulen fand auch die nur teilweise fertig gestellte N-Anlage großen Anklang. Nun hoffen wir, dass wir zu unserer Ausstellung im Oktober 2005 zum 30-jährigen Vereinsjubiläum wieder einen ähnlichen Erfolg verbuchen können.
Eigene Ausstellungen richten wir normalerweise im Zwei-Jahres-Rhythmus aus. Unser Einzugsgebiet ist dabei der Bereich Wolfsburg und der Landkreis Gifhorn, was sich auch in der Herkunft unserer Mitglieder widerspiegelt.
Neben dem großen Anteil der Modulbauer haben unsere Mitglieder sehr unterschiedliche Schwerpunkte. So gibt es bei uns Sammler, Fotografen, Feinmechaniker, Landschafts- oder Elektronikspezialisten. Neben H0 und N haben wir auch Liebhaber anderer Baugrößen in unseren Reihen. Selbstverständlich ist das Wechselstromsystem ebenfalls vertreten - ganz zu schweigen von der Digitaltechnik in vielen Bereichen. Fast jedes unserer Mitglieder besitzt eine eigene Modellbahnanlage.
Das Klubleben umfasst außerdem Besuche von eisenbahnbezogenen Veranstaltungen in unserer näheren Umgebung, Fahrten zu Messen nach Dortmund, Köln oder Leipzig. In unregelmäßigen Abständen werden Familienausflüge veranstaltet, an denen auch die Angehörigen gerne teilnehmen. Unsere Zusammenkünfte finden 14-tägig freitags ab 20 Uhr in den Räumen Familien-Bildungsstätte (FABI) der Ev. Christusgemeinde in Wolfsburg statt.
Kontakt:. MEF Wolfsburg, Karsten Pfanne, Mörser Winkel 4, 38444 Wolfsburg, 
Internet: http://www.mef-wob.de 

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10 Jahre Modellbahnclub Poing e.V.

 Eigentlich beginnt unsere Geschichte bereits vor zwölf Jahren, als Werner Dauner seine Vision verwirklichte, Modellbahnbegeisterte zusammenzuführen. In den ersten beiden Jahre war es jedoch noch ein "wilder Haufen", der - ohne konkrete Norm - in zahllosen Nachtschichten im damaligen Evang. Gemeindezentrum Modulkästen baute. Erst zwei Jahre später, nachdem wir den ersten Umzug in die Elektrowerkstatt von Werner Dauner bewältigt hatten, beschloss der harte Kern (= 10 Gründungsmitglieder) am 11.09.1995, die Gründung des Modellbahnclub Poing. Unser Ziel war es, das Hobby Modelleisenbahn der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Kurz darauf erfolgten bereits die ersten Poinger Modellbahntage. Unser Mut, 18 H0-Rohbaumodule der Öffentlichkeit zu zeigen, wurde durch einige Hundert Besucher in der Poinger Grundschulaula belohnt. Angespornt von diesem Erfolg und dem zweiten Umzug in den Clubraum des Sportpavillons wurde der nächste öffentliche Auftritt vorbereitet, der uns über 1.000 Besucher bescherte, die 35 zum Teil fertiggestaltete Module in der Turnhalle bewunderten.
1997 mieteten wir einen 11 m² großen Lagerraum neben der Poinger Dreifachturnhalle an. Der Versuch eine Jugendgruppe zu betreuen scheiterte kläglich. Als zusätzlichen Besuchsanreiz organisierten wir eine Weihnachtskrippenausstellung und luden die Briefmarkenfreunde zu den 3. Poinger Modellbahntagen ein. Für eine bessere Kommunikation zwischen den Modell-Bahnhöfen setzten wir erstmals eine Telefonanlage ein.
Das Jahr 1998 war geprägt durch den Bau einer kleinen N-Bahn-Anlage, die wir für einen Poinger Opa bauten. Im Herbst kam dann zum ersten Mal das Faller-Car-System zum Einsatz und über 1.600 Besucher lauschten unserer Zugparade unter dem Motto "von den Anfängen zur Moderne" die auf den 50 Modulen vorgeführt wurde.
Sehr arbeitsam war das Jahr 1999. Für die Fa. Hochtief erstellten wir ein Modell der Neubaustrecke Nürnberg - Ingolstadt im Bereich des Altmühltals im Maßstab 1:1000. In über 500 Stunden nahmen wir die Herausforderung an, Details in diesem kleinen Maßstab darzustellen. Wie uns berichtet wurde, steht unser Modell - durch eine Glashaube geschützt - immer noch im Kindinger Konferenzzimmer. Bei den 5. Poinger Modellbahntagen kam erstmals eine N-Spur-Modulanlage und das erste 2-gleisige H0-Modul zum Einsatz. Zugleich bewarben wir das Konzept eines Jugendworkshops, das voll einschlug. Die Jugendgruppe - bestehend aus zwei Mädchen und sechs Jungs (mehr konnten wir einfach nicht betreuen) - begann 2000 mit den Holz- und Gleisverlegearbeiten für ihren vier Meter langen Bahnhof "Pfaffing". Die im Herbst ausgerichteten Poinger Modellbahntage fanden erstmals in der Dreifachturnhalle statt. Den Platz füllten fünf H0-Bahnhöfe, incl. Pfaffing, eine N-Bahn- und eine H0m-Anlage sowie div. Besucherattraktionen. Die Zugparade wurde überarbeitet und lief unter dem Motto "Personenzüge im Wandel der Zeit". 2000 war auch das Jahr in dem wir die Internetwelt betraten.
2001 gab es erstmals keine Poinger Modellbahntage, denn wir unternahmen das Abenteuer "Messe". Mit einem Teil unserer H0-Module waren wir fünf Tage auf der Internationalen Modellbahnausstellung in München vertreten.
Die nächsten Poinger Modellbahntage fanden 2002 wieder in der Dreifachturnhalle statt. Die Zugparade lief diesmal unter dem Motto "Güter auf die Schiene" und im Rahmenprogramm gab es neben einem Flohmarkt auch einen Dioramenwettbewerb. Von den Besuchern des "Modellbahnportal" wurde unser Internetauftritt zur Vereinsseite des Monats gewählt. Kurz danach präsentierten wir die N-Bahn-Modulanlage auf der 1. Modellbahnmesse in Friedrichshafen. Mit dieser N-Anlage nahmen wir in 2003 auch auf den Messen in Leipzig und München teil. Im Herbst feierten wir "10 Jahre Modellbahn in Poing". Diese Veranstaltung fand in der Grundschulturnhalle statt (back to the roots). Der Andrang war so groß, dass wir um die Gesundheit der Besucher Angst bekamen.
Auf der alljährlich stattfindenden Jahresabschlussfeier machte uns Toni Huber das Angebot, auf seinem Anwesen ein vorübergehendes Quartier einzurichten. Der Startschuss fiel im März 2004 als zwei Tieflader die gebrauchten Bürocontainer auf dem Zehmerhof in Gelting, Gemeinde Pliening, anlieferten. Sechs Monate lang schaufelten, baggerten, kiesten wir, rissen Zwischenwände heraus und putzten. Im September wurde das 65 m² große "Vereinsstüberl" seiner Bestimmung übergeben. Im Vereinsstüberl verfügen wir neben Küche, Toiletten, Lagerraum und einer Werkbank über einen 11 x 3 Meter langen Bereich um Module zu bearbeiten. Trotz dieser Aufwände wollten wir die 9. Poinger Modellbahntage ausrichten. Unterstützt wurden wir von einer FREMO-Gruppe. Angetrieben durch die neue Räumlichkeit wurde unsere Jugendgruppe wieder aufgestockt, da die "alten" Jugendlichen mittlerweile in die Jahre gekommen sind, andere Interessen haben, oder wegen Schule bzw. Beruf zeitlich stark belastet sind.
2005 hofften wir auf eine Zusage zur Teilnahme bei der Internationalen Modellbauausstellung in München. Doch wie auch aus Wien erhielten wir bislang (Juli) keine Informationen. So wird es vermutlich in 2005 erstmals keine öffentliche Veranstaltung geben. Dies betrachten wir aber als Chance die 10. Poinger Modellbahntage ganz besonders vorzubereiten. Zudem konnten wir erstmals im Vereinsstüberl unseren Schattenbahnhof und drei Bahnhöfe aufbauen. Dort machten wir ebenfalls erstmals Betrieb nach Fahrplan und setzten Frachtkarten ein. Nicht nur die Erwachsenen waren begeistert - auch die Jugendlichen erzielten bei ihrem Rangierdiplom durchwegs hervorragende Ergebnisse.
Bis Ende 2005 wollen wir noch einige Module überarbeiten. Dann wartet das nächste Großprojekt auf uns: eine 9 Meter lange Gebirgsstrecke mit Kehrschleife in einen verdeckten Schattenbahnhof, der sich hinter der Gebirgskulisse verbirgt.
Wir freuen uns, wenn Sie uns im Vereinsstüberl oder im Internet ( www.mbc-poing.de ) besuchen. Gerne beantworten wir auch Fragen oder präsentieren unser erfolgreiches Jugendkonzept. Sie erreichen uns per eMail: gaeste@mbc-poing.de  ; per Post: Modellbahnclub Poing e.V., Rosenstraße 21 f, 85586 Poing oder persönlich: jeden Montag, ab 20:00 Uhr in unserem Vereinsheim auf dem Zehmerhof in Gelting (Gemeinde Pliening) Markt Schwabener Str. 24, 85652 Pliening / Gelting.

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10 Jahre "Modelleisenbahnfreunde Sulzach-Express" Feuchtwangen

Im Jahr 1994 trafen sich eine Hand voll Eisenbahnfans in regelmäßigen Abständen in einem Feuchtwanger Gasthaus zum Erfahrungsaustausch und Fachsimpeln. Durch bescheidene Werbemaßnahmen wuchs die Zahl der Interessenten kontinuierlich an und man beschloss im darauf folgenden Jahr einen eigenen Verein zu gründen, welcher sich dann "Modelleisenbahnfreunde Sulzach-Express" nannte, abgeleitet von dem Feuchtwanger Heimatflüsschen Sulzach, das am ehemaligen Schienenstrang entlang fließt. Nach diesem ersten gemeinsamen Schritt erfolgte die etwas schwierige Suche nach einer geeigneten Bleibe, denn die Treffen im Gasthaus waren auf Dauer zu wenig. Anfang 1997 wurde die Suche von Erfolg gekrönt. Der Bahnhof Feuchtwangen war in privaten Besitz gelangt und so konnten die Hobbybahner trotz einiger Probleme den Dachboden des Bahnhofs mit einer Fläche von ca. 180 m² anmieten. Der Zustand dieses Raumes erinnerte stark an die Jahrhundertwende und musste mit viel Aufwand und Kosten renoviert werden, um später den geeigneten Rahmen für eine große Vereinsanlage zu bilden.
Gleichzeitig mit dem Baubeginn der Modellbahnanlage im Frühjahr 1999 wurde eine Jugendgruppe aus der Taufe gehoben. Bei der Vereinsanlage handelt es sich um eine H0-Gleichstrom-Anlage in L-Form mit einer Größe von ca. 30 m². Das rollende Material wird von den Vereinsmitgliedern zur Verfügung gestellt und steht besonders an dem jährlich stattfindenden "Tag der offenen Tür" im Herbst neben der Stadtlandschaft mit seinem großen Hauptbahnhof, dem BW und der Zahnradbahn im Mittelpunkt der Beachtung. Diese Veranstaltung stößt bei der Bevölkerung immer auf starkes Interesse, besonders bei den "großen Jungs" und ist ein Höhepunkt der alljährlichen Vereinsaktivitäten. Ebenso erfreut sich die Modelleisenbahnbörse - heuer ist es bereits die neunte - großer Beliebtheit bei den Besuchern aus Nah und Fern.
Die Modelleisenbahnfreunde sind auch jedes Jahr auf dem Feuchtwanger Weihnachtsmarkt mit einer liebevoll gestalteten und in einer Weihnachtsbude fest montierten H0-Anlage vertreten und sind dort zum festen Bestandteil geworden. Wenn es die Zeit erlaubt, werden Besuche von Messen, Ausstellungen oder Zubehörfirmen durchgeführt.
In diesem Jahr können wir auf 10 Jahre gemeinsames Schaffens zurückblicken und hoffen, dass dem Verein auch in Zukunft Erfolg und Spaß bei diesem schönen Hobby beschert werden.
Kontakt: Modelleisenbahnfreunde "Sulzach-Express" e.V., 1. Vors. Herbert Endres, Sommerau 61, 91555 Feuchtwangen, Tel. 09852 4459

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Neuer Jahreskatalog von NOCH

Im neuen Katalog 2006 der Firma NOCH findet der Modell-Landschaftsbauer auf 214 Seiten nahezu alles was sein Herz begehrt: Geländebau und -gestaltung, Portale und Mauern, Felsen, Straßen, Brücken, Bäume, Figuren, Fertiggelände und vieles, vieles mehr. Hier einige Highlights: l Die brandneue DVD mit systematischem Produktkatalog und einem über einstündigem Film, in dem die Entstehung der eindrucksvollen Modellbahnanlage "Via Mala" gezeigt wird. l Viele neue und innovative Bastelartikel, zum Beispiel für die Gewässergestaltung oder für die Alterung von Modellen. l Der von Fachpresse und Modellbahnern bejubelte Gras-Master. l Das große NOCH Figurenprogramm, auf 16 Seiten übersichtlich präsentiert. l Das Highlight für alle H0-Bahner - der neue Zug "ETA 176", den NOCH mit dem japanischen Partner KATO realisiert. Hunderte von Bildern und viele Basteltipps machen den NOCH Katalog zu einem unverzichtbaren Nachschlagewerk für den Modellbahner. Zudem finden sich im Katalog die wichtigsten Produkte der Partnerfirmen KATO, ATHEARN und WOODLAND SCENICS.

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Schieneninvestitionen in Europa

Deutschland droht im europäischen Vergleich den Anschluss zu verlieren. Während etliche Nachbarländer massiv in die Schieneninfrastruktur investieren, sinken im Haupttransitland Europas die Investitionen in Schienenwege dramatisch. "Im vergangenen Jahr sind die Schieneninvestitionen auf den zweitniedrigsten Wert seit der Bahnreform im Jahr 1994 geschrumpft", so Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege. Der Rückgang bei den Investitionen in Höhe von 22 Prozent auf lediglich 3,2 Milliarden Euro im Jahr 2004 lässt den "Investitionsstau" für die Schiene hierzulande auf 14 Milliarden Euro anwachsen. Gleichzeitig sind die Investitionen in Bundesfernstraßen mit 4,9 Milliarden Euro auf Rekordhöhe hochgeschraubt worden. "Etliche Länder Europas stärken dagegen den umweltfreundlichen und sicheren Verkehrsträger Schiene ganz gezielt", so Dirk Flege. So investierten Frankreich (+71 Prozent) und Großbritannien (+23 Prozent) beispielsweise deutlich stärker in neue Gleise als in Nationalstraßen. Der Schienenverkehr erlebt weltweit eine Renaissance und Deutschland koppelt sich ab, warnte Flege. Während die deutsche Regierung die Investitionen in die Schiene runterfahre, hätten Frankreich, Finnland, Italien und Schweden ihren Schienen-Etat zweistellig angehoben. Selbst Slowenien investiert mit 41 Euro pro Einwohner und Jahr mittlerweile mehr in die Schieneninfrastruktur als Deutschland (39 €). Die Allianz pro Schiene forderte von der nächsten Bundesregierung, eine Aufholjagd zur europäischen Spitzenklasse, in der sich neben Italien (6,5 Milliarden Euro pro Jahr für Schieneninfrastruktur) auch Spanien (bis 2020 jährlich 7 Milliarden Euro) befindet.
Weitere grafische Übersichten zu Verkehrsinfrastruktur-Investitionen in Deutschland und Europa sowie das Hintergrundpapier "Der Blick über die Grenzen" finden Sie als pdf-Datei unter www.allianz-pro-schiene.de 

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Alba-Eisenbahnkalender 2006

Wir möchten es nicht versäumen, auf die neuen Kalender des ALBA-Verlages hinzuweisen, die natürlich schon lieferbar sind:
DER GROSSE EISENBAHNKALENDER 2006
Mit 13 außergewöhnlichen Fotografien vom Dieseltriebwagen in eisiger Winterlandschaft über eine Sonnenuntergangsstimmung und bunte Frühlingsmotive bis hin zu einer großstädtischen Bahnhofsimpression oder einen Zug, der in schwindelnder Höhe eine Alpenschlucht überquert. Interessante Fahrzeuge - wie die berühmte Dampflok-Baureihe 01.10, der moderne ICE oder der "Ferkeltaxe" genannte Schienenbus - sorgen für Abwechslung das ganze Jahr hindurch.
Großformat 45 x 30 cm, 13 Farbfotos hoher Qualität, Frontfolie, Spiralbindung, ISBN 3-87094-192-8, € 13,50 (D)
DER GROSSE LOKOMOTIVKALENDER 2006
13 seltene historische Schwarzweiß-Fotografien zeigen legendäre Schnellfahr-Dampfloks wie die 05 001 und die bayerische S 2/6, die jeweils zu ihrer Zeit Geschwindigkeitsrekorde aufstellten, aber auch "Arbeitstiere" wie die Baureihen 50 und 57.10. Ein gemütlicher Schmalspur-Dampfzug fehlt ebenso wenig wie interessante Diesel- und Elektrofahrzeuge, etwa die E 16. Die hochwertigen Aufnahmen entstanden zwischen 1906 und 1965 und dokumentieren so bedeutende Epochen der Lokomotiventwicklung.
Großformat 45 x 30 cm, 13 Schwarzweißfotos, Frontfolie, Spiralbindung, ISBN 3-87094-193-6, € 11,00 (D)

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© BDEF 2005
Letzte Änderung: 11. Dezember 2005 (GB)