BDEF-Logo-aktuell

Unser Rundschreiben 1/2005 in Ausschnitten:

Sie können unsere kompletten Rundschreiben (mit Bildern) auch direkt bekommen. Soweit Sie nicht Mitglied eines unserer Mitgliedsvereine sind, werden Sie "Einzelmitglied" im BDEF! Bei einem Jahresbeitrag von nur 37.- Euro erhalten Sie neben den Rundschreiben und sonstigen Informationen auch ein Exemplar des jährlich erscheinenden BDEF-Jahrbuches.
Fragen Sie bei unserer Geschäftsstelle nach einer "Einzelmitgliedschaft"! 

Ältere Rundschreiben finden Sie unter "Dies und Das"

Inhalt:

Editorial

10 Jahre Modulbaufreunde Peine e.V.

Einbruch im Märklin Museum

Ausgeliefert: CityNightLine-Wagen

22. Horber Schienen-Tage

Erfolgreiches BDEF-Seminar

Neue Messe ab 2006: Modell Aktuell Nürnberg

Bemerkenswerte neue Kataloge

Neues aus dem Versicherungsbereich

Im Schienenbus durch Deutschland

Die letzten Tage des Metropolitan, ein Erlebnisbericht

65. Geburtstag: Wolfgang Hübner

Neues Fördermitglied: SIEMENS Transportation Systems

Modelleisenbahn-Lehrer in Abu Dhabi

Neu im BDEF: H0 - Spielparadies

Unfallversicherung für Ehrenamtliche

Neu im BDEF: SüdBergische EisenbahnGesellschaft

"BDEF - eine runde Sache"

Editorial:

Liebe Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn!
Kürzlich ging uns das Protokoll der Jahreshauptversammlung einer unserer Mitgliedsvereinigungen zu, das unser besonderes Interesse hervorrief. In der Jahreshauptversammlung dieses großen Vereins von Eisenbahnfreunden wurde unter anderem darüber diskutiert ob unser Verband die Interessen von "reinen" Eisenbahnfreunden genügend vertrete, oder ob wir zu sehr "modellbahnlastig" sind. Wir nehmen diese Diskussion gerne auf - hätten uns aber gefreut, wenn wir bereits im Vorfeld dazu eine Chance bekommen hätten. 
Wir erfüllen den Namen Bundesverband Deutscher EISENBAHN-FREUNDE unseres Erachtens sehr wohl mit viel Leben, zumal wir gerade in verkehrspolitischen Bereichen erhebliche Aktivitäten entwickeln. Unser "Fehler" besteht höchstens in einer nicht sehr marktschreierischen Publizierung dieser Aktivitäten, was häufig auch aus der erforderlichen Feinfühligkeit gegenüber unseren Gesprächspartnern bei der Bahn und in der Politik nicht opportun wäre. Als wir z.B. vor einigen Monaten intensive Gespräche mit den verkehrspolitischen Sprechern der Bundestagsfraktionen in Berlin zum Thema Bahnreform und Börsengang hatten, hätte eine voreilige und laute Veröffentlichung sicher nicht zu dem erfreulichen Ergebnis geführt, dass der Börsengang nun um einige Jahre verschoben wird. Außerdem möchten Politiker Vieles gerne als "ihre" Idee ausgeben und freuen sich nicht allzu sehr darüber, wenn die Öffentlichkeit von der Urheberschaft Anderer erfährt. Aufmerksame Leser unserer BDEF-Rundschreiben werden dennoch immer wieder von wichtigen und erfolgreichen Initiativen des BDEF für Eisenbahnfreunde erfahren. Auch unsere Mitgliedschaft in der Allianz-pro-Schiene und unsere intensiven Kontakte zu anderen Verbänden, wie z.B. Pro Bahn, sollten als Vertretung der Interessen von Eisenbahnfreunden gewertet werden. Dass nicht nur wir selbst uns als gute Vertreter der Eisenbahn-Freunde sehen, zeigt ganz aktuelle die Erklärung der Fördermitgliedschaft durch SIEMENS Transportation Systems. Für einen reinen Modellbahnverband hätte man dort vermutlich keine Fördermittel frei.
Unser wiederholter Aufruf an die Eisenbahnfreunde, sich bei Messeauftritten des BDEF zu präsentieren, um auch dort publikumswirksam diesen Zweig des BDEF darzustellen, blieb bisher fast genauso ungehört, wie die eindringlichen Bitten, in den relevanten Arbeitskreisen mitzuarbeiten und Verantwortung zu übernehmen. Ein Bundesverband unserer Art ist keine Firma, wo man Dienstleistungen einkauft und bei Nichtgefallen reklamiert, sondern eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten, die nur Großes leistet, wenn alle zusammenwirken.
Ein moderner Managementgrundsatz meint, man solle stets nach Größe streben (go for growth), denn nur so könne man kompetent die Nummer 1 bleiben. Der BDEF nimmt sich - wie einige große Industriefirmen - die Mammutbäume in Kalifornien zum Beispiel: Sie sind mit über 80 Meter Höhe die größten und wachsen dennoch weiter über sich hinaus. Auch wir werden unsere Nummer-1-Stellung in Europa weiter ausbauen und uns gleichermaßen für die Interessen der "reinen" Eisenbahnfreunde, der großen Schar der Modelleisenbahner und der anderen Hobby-Eisenbahner einsetzen. Es gibt keinen Anlass sich zurückzulehnen. Bitte helfen Sie aktiv mit, dieses Ziel zu erreichen.

Mit herzlichen Grüßen 
Ihr
Gerhard A. Bayer

zurück zum INHALT

Einbruch im Märklin Museum

In der Nacht zum 18. Januar drangen Unbekannte in das Göppinger Märklin Museum ein und entwendeten historische Ausstellungsstücke im Wert von mehr als einer Million Euro. Eine hohe Belohnung von 200.000 Euro hat Märklin für die Wiederbeschaffung der Teile ausgesetzt. 
Die Täter setzten die Alarmanlage außer Betrieb und brachen den Notausgang auf. Entwendet wurden die Exponate der historischen Spur I sowie alle ausgestellten Fahrzeuge der Spur 0 und die Schiffe von vor 1910, Dampfmaschinen und unersetzliche Prototypen der Spur 00 (H0). Das älteste Fahrzeug des Museums, die erste Lokomotive von 1891 - das Storchenbein -, ist ebenfalls gestohlen worden. Der Wert der Artikel beläuft sich auf über 1 Mio. Euro. 
"Uns ist ein Teil unserer Geschichte entwendet worden. Das ist für ein traditionsbewusstes Haus wie Märklin ein äußerst schmerzlicher Verlust" sagte Paul Adams, Vorsitzender der Märklin Geschäftsleitung. 
Unter http://www.maerklin.de/museum/diebstahl2.html  findet sich im Internet eine Liste der gestohlenen Artikel. Märklin arbeitet daran, von möglichst vielen Exponaten Bilder zu beschaffen, die auch auf der Webseite eingestellt werden. 
Hinweis für Besucher des Museums:
Der aktuelle Bereich und der Shop des Museums sind weiterhin geöffnet, ab dem 22. Januar wird auch der historische Bereich zum größten Teil wieder öffentlich zugänglich sein. 
-----------
Soweit der Pressetext der Fa. Märklin. 
Als wir die Meldung vom Einbruch erhielten waren wir erst mal wie gelähmt. Es dauerte zwei Tage, bis wir endlich auf die Idee kamen, unsere BDEF-Mitgliedsvereinigungen per e-Mail zu informieren. Unterdessen dürften die meisten Modellbahner von der Katastrophe durch die Medien informiert sein. Dennoch möchten wir den Mitgliedern ohne Internet und Mail diese Nachricht direkt übermitteln und auch die folgende Liste der gestohlenen Ausstellungsstücke.
In einem Interview für den SWR hat Hagen von Ortloff, der bekannte Moderator von "Eisenbahn Romantik", bereits geäußert, dass es sich nur um einen Auftragsdiebstahl für einen Liebhaber handeln könne "so was klaut doch kein normaler Mensch".
Weiter führt Hagen von Ortloff aus: "Der Markt für Modelleisenbahnen ist relativ überschaubar. Man kennt sich untereinander. Richtig große Sammler gibt es nur ganz wenige. Verkauft wird historisches Märklinspielzeug nur bei Auktionen und da alles katalogisiert ist, weiß man genau aus welcher Sammlung das Einzelstück stammt. Also, legal ist der Verkauf von dem gestohlenen Spielzeug unmöglich - selbst auf dem "Grauen Markt" sind die sicherlich schwer an den Mann zu bringen. Ein richtiger Fan hat daran keine Freude. Vorstellbar ist nur, dass sie für einen speziellen Liebhaber gestohlen wurden, der sie alleine für sich besitzen möchte, um die Raritäten auf einen heimlichen Altar zu stellen." 
Da jedoch die meisten Sammler ihre Schätze auch anderen zeigen möchten, ist es schwer vorstellbar, dass ein Auftraggeber für diesen Raubzug die Exponate nur in seinem "Hochsicherheits-Keller" für sich allein haben will. So hofft auch Roland Gaugele, der Leiter des Märklin Museums, dass über kurz oder lang doch heiße Spuren auftauchen, die zu einer Rückführung der unersetzlichen Exponate führen. Besonders verärgert ist Roland Gaugele darüber, dass er mehrere der nun gestohlenen Stücke nicht zu der Ausstellung "Mythos Märklin" nach Wien geben wollte, da er die Museumsräume in Göppingen für sicherer hielt. 
Eine andere Variante wäre, dass - ähnlich wie bei großen Kunstdiebstählen - die Diebe die Gegenstände über Mittelsmänner dem Bestohlenen zum Rückkauf anbieten, um so unverkäufliche Dinge zu Geld zu machen. 
Eine mehrköpfige Sonderkommission der Göppinger Polizei geht unterdessen einer größeren Anzahl von Hinweisen aus der Bevölkerung nach. Hoffen wir, dass die Damen und Herren der Polizei schnell und durchgreifend Erfolg haben.
Mit Hagen von Ortloff kann man nur sagen, dass es "schockierend und traurig ist: Uns allen tut dieser Diebstahl richtig weh. Für Eisenbahnfreunde ist der Diebstahl bei Märklin ein Stich ins Herz."

zurück zum INHALT

22. Horber Schienen-Tage, 17. bis 21. November 2004

Zugegeben, "Warum Bahnreformen, wie sie gemacht werden, grundsätzlich scheitern müssen" war nicht das Motto der diesjährigen Horber Schienen-Tage, sondern das Thema des fulminanten, mit tiefenpsychologischen Erkenntnissen gewürzten Eröffnungsvortrags von Professor Dr. Hermann Knoflacher von der Technischen Universität Wien. 
Das ganz grob zusammengefasste Fazit: Der stetige Niedergang der Bedeutung der Bahn nach dem zweiten Weltkrieg ist auch durch die Bahnreform nicht aufgehalten worden (z.B. Anteil der Schiene am Güterverkehr: 1950: 65 %, heute: 17-18 %). Es handelt sich offensichtlich um mehr als nur oberflächliche Organisationsfragen, Fragen der Entschuldung oder Fragen der Trennung von Infrastruktur und Betrieb, wenn es zu einer derartig dramatischen Entwicklung kommt.
Und für den Personenverkehr gilt ähnliches: Das Auto steht dank der Reichs-Garagenordnung von 1939 (launische Anmerkung des Vortragenden: die ist also auch einem Österreicher zu verdanken!) per Gesetz direkt vor der Haustür und direkt am Arbeitsplatz! 
Jede Bahnreform, die sich allein auf die Bahn und deren Gesellschaftsform beschränkt, wird diesen Trend nicht umkehren. Warum sollten Personen in Scharen auf die Bahn umsteigen, nur weil sich deren Gesellschaftsform, aber nicht der Weg zur nächsten Haltestelle und die Zahl der Fahrmöglichkeiten geändert hat??? 
(völlig unangebrachte Anmerkung des Verfassers: Womit schon fast der Erfolg der "Ludwigs-Bahn" erklärt wäre. Zitat: "Man kann die Leute nicht zur Bahn bringen, man muss die Bahn zu den Leuten bringen"!!).
Ironie des Schicksals: Trotz aller heren Sprüche zur Bahnreform ("Mehr Verkehr auf die Schiene") ist die Reichs-Garagenordnung von 1939 immer noch die Bezugsgrundlage für die meisten heutigen Bauordnungen! 
Zurück zu den HST: Entsprechend umfassend war die Bandbreite, in der das Rahmenthema "Zehn Jahre Bahnreform" sowie deren Auswirkungen und Zukunftschancen beleuchtet wurden. Es fehlte weder die Eisenbahn in der Region oder in der Wahrnehmung der Menschen noch der Güterverkehr, das Erscheinungsbild der Eisenbahn, die Fahrzeugtechnik, die Prioritätensetzung in Zeiten knapper Kassen, Eisenbahn und Umwelt und viele weitere Einzelthemen. In dem bereits erschienenen Tagungsband kann man alle Themen nochmals nachlesen. 
In Freudenstadt fand für die Teilnehmer der HST auf Einladung des Landkreises eine abendliche Vortragsveranstaltung mit Diskussion zum Thema Eisenbahn und Tourismus statt. Auch die Vorstellung von und "Schnupperfahrten" mit neuen Fahrzeugen war Teil des Tagungsprogramms. Mit diesen Fahrzeugen hat die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) auch das abendliche Zugangebot zwischen Horb und Tübingen für die Tagungsteilnehmer verstärkt. Damit war ich "als Rottenburger auf Zeit" ein direkter Nutznießer dieses Spätzuges, ohne den eine Teilnahme an den Abendveranstaltungen der HST nicht möglich gewesen wäre. 
Die traditionelle Abschluss-Exkursion ging diesmal nach Bad Wildbad mit Besichtigung der neuen Innenstadtstrecke für die Karlsruher 2-System Stadtbahn.
Nun sind die Horber Schienen-Tage keineswegs eine rein professorale Veranstaltung, ganz im Gegenteil. Was die HST so unverwechselbar macht ist ein Mix an Teilnehmern und Referenten, wie er sonst auf keiner anderen Veranstaltung zum Thema Bahn gefunden werden kann. Die HST sind offen für alle, die sich für die Zukunft der Schiene interessieren und wenden sich gleichermaßen an Personen, die hauptamtlich mit Schienenverkehr zu tun haben, wie auch an jene, die aus reinem Interesse an der Sache kommen. Referenten erhalten keinerlei Unkostenvergütung oder Honorar, dennoch stehen jedes Jahr hochrangige Fachleute auf der Liste der Vortragenden. Regelmäßig kommen auch Vertreter aus Politik und Verwaltung, aus Industrie und Betreibergesellschaften. So ist ein zwangloses Gespräch zwischen dem Mann aus dem Ministerium und dem Studenten oder Schüler nichts ungewöhnliches bei den HST. Der Dialog zwischen Ehrenamt und Beruf hilft beiden Seiten, er ist quasi Weiterbildung durch Erfahrungsaustausch über gesellschaftliche und fachliche Grenzen hinweg.
Angefangen haben die Horber Schienen-Tage im Jahr 1983 auf Initiative von Kurt Bielecki, einem ehemaligen Bundesbahner. Mit Idealismus bot er Einzelkämpfern, losen Gruppierungen und Bürgerinitiativen ein Forum zum Gedankenaustausch. Zunächst belächelt, dann bestaunt haben sich die Horber Schienen-Tage längst zur anerkannten schienenpolitischen Tagung in Deutschland und darüber hinaus entwickelt. Nach dem überraschenden Tod von Kurt Bielecki im Jahr 1999 übernahm ein Team, das sich aus langjährigen "Schienentäglern" gebildet hatte, die Organisation der Tagung. Seit 2000 wird dieses Team von einem Förderkreis bei der Weiterentwicklung der Tagung unterstützt.
Auch der BDEF ist Mitglied dieses Lenkungskreises, die neue Vertreterregelung soll hier eine kontinuierliche Mitarbeit sichern.
Den Tagungsabschluss am Samstag habe ich nicht mehr selbst verfolgen können, da Samstag/Sonntag, wie geplant, die Tagung des Arbeitskreises Verkehrspolitik (AKV) des BDEF in Rottenburg/Neckar stattfand. 
Sicherlich werden schon heute in zahlreichen Kalendern die Tage vom 16. bis zum 20. November 2005 "vorgeblockt" sein. Dann finden nämlich die 23. Horber Schienen-Tage statt. Auch ich werde wieder dabei sein (so das Schicksal will).
Nähere Informationen im Internet unter: http://horber.schienen-tage.de
Hier können u.a. auch Tagungsbände (aktuell oder von zurückliegenden Tagungen) bestellt werden.

zurück zum INHALT

Neue Messe ab 2006: Modell Aktuell Nürnberg

Seit vielen Jahren wurde immer wieder darüber diskutiert, der berühmten Nürnberger Spielwarenmesse sogenannte Publikumstage anzuhängen. Wie bekannt, ist diese Spielwarenmesse eine reine Fachmesse, bei der nur Wiederverkäufer (und Presse) Zutritt haben. Wenn wir ganz offen sind, haben es dennoch auch reine Modelleisenbahner immer wieder geschafft in diesen "Himmel der Modellbahn" vorzudringen - zwar nicht so besonders legal, aber man war drin!
Einem großen Traum der Modellbahner entstammte der Wunsch, ganz offiziell in die Spielwarenmesse zu dürfen - zumindest zur Modelleisenbahn. Eine Lösung wären die sogenannten Publikumstage gewesen, die jedoch abwechselnd über die Jahre entweder von den Ausstellern oder von der damaligen Messeleitung abgelehnt wurden. Außerdem hätte diese Verlängerung der Spielwarenmesse bedeutet, dass das Publikum nicht mehr und nicht weniger sieht, als die Fachmesse bietet. Betrachtet man die Modellbahnszene nämlich genauer, stellt man fest, dass viele Hersteller, die sich ausschließlich im Direktvertrieb betätigen - also ohne Händler vom Hersteller zum Verbraucher -, auf der Spielwarenmesse nicht zu finden waren, da ja ihre Zielgruppe, der Endverbraucher, keinen Zutritt hatte. "Einfache" Publikumstage hätten diese Direktvertreiber also nicht beinhaltet.
Nach längerer Planung hat nun die Spielwarenmesse eG am 11. Februar auf einer Pressekonferenz ihr völlig neues Konzept vorgestellt, das alle Unzulänglichkeiten der vorher angedachten Publikumstage vermeidet und uns Modellbahnern den Himmel öffnet:
Ab 2006 wird es die Spielwarenmesse in bisheriger Prägung unverändert geben, also von Donnerstag 2.2.06 bis Dienstag 7.2.06. Die Modellbahnhalle 7A wird dann zugesperrt und gut bewacht, um am Freitag, dem 10. Februar für das Publikum erneut geöffnet zu werden - die neue Messe "Modell Aktuell Nürnberg" beginnt. 
In der Pause zwischen Dienstag und Freitag werden zusätzliche Ausstellungsflächen im unmittelbar benachbarten Congress Center Nürnberg CCN belegt, wo z.B. all die oben erwähnten Direktvertreiber hinzu kommen können und somit (nahezu) die Gesamtheit der Modellbahnbranche vertreten sein wird. Im CCN werden während er Modell Aktuell Nürnberg aber auch Workshops, Präsentationen und Ausstellungen stattfinden. Unsere Kollegen vom MOBA werden sich dabei um die Präsentation von Club-Ausstellungsanlagen kümmern, während wir uns der Jugendarbeit widmen werden. Der BDEF veranstaltet zur Modell Aktuell Nürnberg sein bewährtes "Junior College Europa(r)", das für diesen neuen Rahmen entsprechend aufgewertet wird. Mit einem repräsentativen BDEF-Informationsstand haben wir zusätzlich die Möglichkeit, mit unseren Mitgliedern zu diskutieren und unsere Leistungen und Vorteile neuen Interessenten anzubieten.
Freuen Sie sich mit uns auf den Februar 2006, auf die erste Modell Aktuell Nürnberg.

zurück zum INHALT

Neues aus dem Versicherungsbereich

Die Ausstellungsversicherung:
Die Versicherungsgesellschaft hat ab sofort bei allen Ausstellungsversicherungsverträgen ein Selbstbeteiligung von 250,- € eingeführt. Die Schadenshäufigkeit, vor allem im Bereich der Kleinschäden, hat derart überhand genommen, dass nur zwei Möglichkeiten übrig geblieben sind: Eine generelle Erhöhung der Beiträge oder die Einführung einer Selbstbeteiligung
Die Gesellschaft hat sich für die Selbstbeteiligung entschieden. Bei einer generellen Beitragserhöhung würden sonst alle Versicherungsnehmer mit "bestraft", bei denen sehr selten Schäden vorkommen. Die grünen Blätter des BDEF werden dementsprechend ab der nächsten Ausgabe geändert.
Haftpflichtversicherung
Auf Grund von Anfragen wurde ein Angebot der DEVK eingeholt, den Verlust von Schlüssel mit in die generelle Haftpflichtversicherung des BDEF aufzunehmen. Leider ist der Beitrag dafür relativ hoch, so dass diese Erweiterung nicht generell getragen werden kann. Es ist also eine Aufnahme in die Haftpflichtversicherung nicht vorgesehen, da diese Erweiterung die Mehrheit der Vereine nicht betrifft. 
Ich werde für die nächste Delegiertenversammlung einen entsprechenden Antrag einreichen, der die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten für dieses Problem beinhalten wird. 
Allgemeines
Ich möchte nochmals alle Vereinsvorstände bitten, bei Amtsübergaben an Nachfolger speziell auf die Grünen Blätter betreffend der Versicherungen hinzuweisen und diese auch zu übergeben. Der Wissensstand in den Vorständen der Vereine über die Versicherungen ist leider immer noch nicht befriedigend. 
Wenn irgendwelche Fragen auftreten bezüglich der Versicherungen und deren Gültigkeit, deren Handhabung und Anwendung, dann rufen Sie mich bitte an. Ich stehe jedem Verein und dessen Mitgliedern jederzeit bei Versicherungsfragen zur Verfügung. Bei Schadensfällen klappt das inzwischen recht gut, doch denken Sie immer daran, bevor ein Schaden gemeldet wird, mich anzurufen. 
In diesem Sinne wünsche ich allen ein erfolgreiches und schadenfreies Jahr 2005 und allzeit Hp 1
Peter Briegel, Akazienstr. 14, 86899 Landsberg, 
Tel. 08191 46929, Fax 08191 22385, versicherungen@bdef.de 

zurück zum INHALT

Die letzten Tage des Metropolitan, ein Erlebnisbericht

Immerhin umging er den Verkehrsknoten Hannover weiträumig: Der Metropolitan von Hamburg nach Essen/Düsseldorf/Köln. Jetzt, wo das Ende dieses Prestigezuges nahe war, musste ich mich beeilen, noch einen Fahrschein zum "Probierpreis" zu bekommen (die billigste Kategorie war allerdings schon ausverkauft) und ich weiß, dass ich nicht der Einzige bei den Eisenbahnfreunden Hannover war, der diese letzte Gelegenheit nutzen wollte.
Kurz und gut, zu Nikolaus machte ich mich morgens auf den Weg nach Hamburg, um dort um 11:12 Uhr die Fahrt nach Köln mit dem MET 1036 anzutreten. Kurz vor 10:00 Uhr fuhr mein ICE aus Hannover und der Metropolitan aus Köln fast zeitgleich ein. Was mir sofort auffiel: Einen so dreckigen Zug hatte ich seit langem nicht mehr gesehen! Der schmutzgraue Silberling bestand aus einer Lok der BR 101, sechs Wagen und dem Steuerwagen.
Mein reservierter Platz war im Nichtraucher-Wagen Nr. 3 (Office-Bereich mit 39 Plätzen und Bistro), hier "drängelten" sich 5 Fahrgäste und es war herrlich ruhig, während im ebenfalls schwach besetzten Silence-Wagen Nr. 4 zwei Familien mit kleinen Kindern für die versprochene Ruhe sorgten. Gut gefüllt war allerdings die Traveller Klasse.
Im Eingangsbereich gab es neben aktuellen Tageszeitungen auch Zeitungen für Geschäftsreisende (z.B. Financial Times, Handelsblatt, Managermagazin u.a.), aber auch in der Business-Klasse war ein bekanntes Massenblatt am gefragtesten (Schlagzeile des Tages: Hitler ließ heimlich UFOS bauen).
Pünktlich ging es los und ich hatte Zeit, mir den Zug und die Inneneinrichtung näher anzusehen, da die Landschaft außen, wie befürchtet, hinter einem schmutzgrauen Schleier lag. Selbst wenn der Zug nur noch 6 Tage fährt, auf das Waschen, zumindest der Fenster, zu verzichten, ist eine grobe Ungehobeltheit den Fahrgästen gegenüber! Je mehr von Kundenbezogenheit geredet wird, umso mehr will man damit wohl sagen: Bei uns steht der Kunde im Mittelpunkt und damit allen im Weg. 
Doch zurück zum Zug und zur Inneneinrichtung: Die 2 Wagen Traveller Klasse (Sitzteiler 2+2) und 2 der 5 Business Klasse Wagen (Sitzteiler 2+1) mit Silence- und Club-Bereich sind Großraumwagen. Dazu kommen 2 Bistrowagen (einer Raucher und einer Nichtraucher) und der Steuerwagen (alle Business Klasse).
Drei Materialien und drei Farben waren bei der Inneneinrichtung bestimmend: Schwarzes Leder für die Sitzpolsterung, elegantes helles Holz für die Rückseiten der Sitze, die Verkleidung der Seitenwände und der sonstigen Serviceräume, matt gebürstetes Metall für Gepäckablagen, das umlaufende breite Metallband oberhalb der Fenster und als Dachverkleidung ein schallschluckendes Fischgrätmuster. Kurzum, im Gegensatz zum Äußeren machten die Fahrzeuge innen einen äußerst eleganten und ansprechenden Eindruck! Das Ambiente des Metropolitan übertrifft das weiße "Snelltram"-Ambiente des ICE 1 und 2 um ein Vielfaches. Man kann im Interesse der Fahrgäste nur hoffen, dass es diesen Zügen jetzt nicht so geht wie den Diesel-Neitec-Zügen 605, die auf dem Abstellgleis gelandet sind.
Nachdem die für alle Züge planmäßige Umleitung über die Güterbahn an Maschen vorbei nach Buchholz/Nordheide hinter uns lag, konnte auf 200 km/h beschleunigt werden und siehe da: Die Geräuschdämmung ist im Vergleich zum ICE 1&2 und die Laufruhe ist im Vergleich zum ICE 1 um Dimensionen besser! Die Wagen des Metropolitan laufen auf einer luftgefederten Drehgestellbauart, die offensichtlich von dem französischen Y32 Drehgestell abgeleitet ist. Trotzdem rappelte etwas unüberhörbar über meinem Sitz im Bereich Rollo, Gepäckablage oder oberem Metallfensterband.
Mit dem Verteilen des "Business Snack" hatte das Zugpersonal bei 5 Personen im Wagen nicht viel Mühe. Verständlicherweise war die Stimmung beim Zugpersonal durch das nahende Ende ihres Zuges etwas gedrückt, was der Freundlichkeit aber keinen Abbruch tat.
Bremen wurde ab Sagehorn rechts liegengelassen, Osnabrück und Münster ohne Halt passiert und nach etwas weniger als 3 Stunden war Essen erreicht. Hier leerte sich der Zug merklich, nach Düsseldorf war er fast leer in der Business-Klasse. Schnell noch die Umleitung über Opladen genommen, weil die direkte Strecke wegen "betriebsfremder Personen im Gleis" gesperrt war, dann war Köln mit ca. 15-minütiger Verspätung erreicht. Hier konnte ich schnell noch einen Blick in die Traveller Klasse werfen, da während der Fahrt kein Durchgang im Zug möglich war. 
Dann konnte ich es mir nicht verkneifen, ein paar Fotos von außen zu machen, der offensichtlich vom Zugpersonal per Papierhandtuch gereinigte Scheibenabschnitt vor deren Dienstabteil war einfach zu malerisch. Und andere Fahrgäste schimpften auf dem Bahnsteig: "so einen dreckigen Zug habe ich noch nie gesehen" und einige zückten ebenfalls die Digitalkamera. Dann stiegen auch schon die Reisenden nach Hamburg ein, durch die Verspätung war die Wendezeit kurz geworden.
Ich aber sagte zum Abschied "leise Servus" und begab mich Richtung Hohestraße, um Weckmänner und kölsche Röggelche einzukaufen.
Zweifellos ist es bedauerlich, dass dieser elegante Zug seit dem 12.12.2004 nicht mehr fährt. Begründet wird dies mit der "schwierigen Marktsituation durch die aggressive Preisstrategie der Billigfluggesellschaften". 
Bei allen Wettbewerbsverzerrungen durch unterschiedliche Steuerbelastung möchte ich an dieser Stelle dennoch folgendes zu bedenken geben: Der Billigflieger zwischen Hamburg und Köln fliegt üblicherweise 4-mal am Tag mit einer Flugzeug-Kapazität von 150 Plätzen (Boeing 737), eine Platzzahl, die auch bei dem üppigen Platzangebot im Zug mit Leichtigkeit in 3 Wagen unterzubringen wäre. Gibt es in Deutschland überhaupt eine Quell- Zielrelation ohne Zwischenhalt, die neben der regulären ICE Verbindung den Einsatz eines 7-Wagen Zuges 4-mal am Tag betriebswirtschaftlich rechtfertigt? 
Aber wie gesagt: Das Ambiente des Metropolitan übertrifft das weiße "Snelltram"-Ambiente des ICE um ein Vielfaches. Man kann nur hoffen, dass diese Züge ein neues Einsatzfeld finden. 

zurück zum INHALT

Neues Fördermitglied: SIEMENS Transportation Systems

Schon seit längerer Zeit unterstützte der Bereich Transportation Systems der Firma SIEMENS die Ziele und Tätigkeiten des BDEF. Seit 1. Dezember wurde daraus nun eine echte Fördermitgliedschaft, die uns sehr freut, da sie unserem verkehrspolitisches Engagement Anerkennung und Nachdruck verleiht. Außerdem werden wir auf diesem Weg interessante Veröffentlichungen bekommen, die für unsere Mitgliedsvereinigungen sonst nicht so leicht erhältlich sind.
Siemens Transportation Systems selbst sichert die Wettbewerbsfähigkeit der Bahnen durch innovative, wirtschaftliche Produkte, Systeme und Dienstleistungen. 
Als einer der führenden Anbieter von Produkten, Systemen und Dienstleistungen rund um die Bahnen ist Siemens Transportation Systems kompetenter und zuverlässiger Partner auf allen Märkten rund um den Globus - mit effizienten, kundenorientierten Lösungen - für mehr Wirtschaftlichkeit und Sicherheit, für mehr Komfort und Umweltverträglichkeit. Zuverlässigkeit und Qualität - entscheidende Faktoren, wenn es um Schienenfahrzeuge geht. Siemens-Lokomotiven sind fit vom ersten Tag an und überzeugen während der gesamten Lebensdauer. Hoher Produktstandard ist ein entscheidender Faktor, um langfristig erfolgreich zu sein. Das Angebotsspektrum umfasst elektrische sowie dieselelektrische Lokomotiven - mit den erfolgreichen, innovativen Lok-Familien EuroSprinter und EuroRunner. Dabei liefert SIEMENS TS sowohl komplette Fahrzeuge als auch Antriebskomponenten für Lokomotiven sowie Steuerungselektronik für Schienenfahrzeuge. Miet-Lokomotiven der Siemens Dispolok GmbH und die Modernisierung von Fahrzeugen runden das Angebot ab. Darüber hinaus ist die Antriebstechnik für den Transrapid ein aktuelles Beispiel von Innovationskraft.
Siemens Transportation Systems betätigt sich auf folgenden Geschäftsfeldern:
Rail Automation, Electrification, Mass Transit Vehicles, Locomotives, Trains, Turnkey Systems, Integrated Services, Test Center, CargoMover, Komponenten.

zurück zum INHALT

Neu im BDEF: H0 - Spielparadies

Das H0-Spielparadies befindet sich in Großweil an der Autobahn München - Garmisch-Partenkirchen und gestattet jedem Besucher, sich als Lokführer, Fahrdienstleiter und Stellwerker gleichzeitig zu betätigen. Erwachsene schieben aber überwiegend ihre Kinder und Enkel vor, aus uns bekannten psychologischen Gründen. Warum auch nicht?
In dem 66 qm großen Raum mit fünf kleinen und großen Bahnhöfen und insgesamt 160 m Schienen standen vor nicht langer Zeit Kühe in einer Reihe. Wie entscheidend Kindheitserlebnisse den erwachsenen Menschen in seinen Interessenssphären beeinflussen, ist ebenfalls bekannt und bestätigen männliche Besucher in vertrauten Gesprächen. 
Es war das Jahr 1973 in München. Mein jüngerer Sohn sah mit sechs Jahren im Haus seines Spielgefährten eine Modelleisenbahn und wurde nicht müde, mich von der Anschaffung eines solchen Spielzeugs zu überzeugen, obwohl wir drei "Männer" uns bereits seit Jahren mit einer LEGO-Plastikeisenbahn abgaben. Ein guter Freund riet mir aus eigener Erfahrung zum Fabrikat Fleischmann und Nenngröße H0 sowie über den geeigneten Zeitpunkt, Annoncen aufzugeben, um gebrauchte Anlagen zu erwerben.
Teile einer Modelleisenbahn in der Hand entfachten in mir wieder das Feuer der Faszination Eisenbahn, welches durch Krieg und Vertreibung in der Kindheit und sich anschließenden Entbehrungen erloschen war.
Über einer Doppelgarage entstand im Halbgeschoss mit Dachschrägen die erste umfangreiche Modell-Eisenbahn. Nachdem meine Jungs erwachsen wurden und das Elternhaus verließen, zog ich schließlich an den Kochelsee mit der in mehreren Kartons verpackten Modell-Anlage.
Längst hatte ich es aufgegeben, sie jemals aus Platzgründen wieder vollständig aufbauen zu können, bis mir vor drei Jahren zwei dafür geeignete Räume in einem ehemaligen Bauernhaus an einer Durchgangsstraße zur Miete angeboten wurden. 
So nutzte ich die Gelegenheit, um dieses Mal anhand meiner Ausrüstung eine Modell-Eisenbahn-Anlage im Analogsystem aufzubauen, mit der bis zu sechs Besucher gleichzeitig spielen können, ohne des Spielens überdrüssig zu werden.
Vier Jahre baue ich bereits daran, und seit einem Jahr ist an Wochenenden nachmittags geöffnet. Die Technik funktioniert, mit dem Bau der Landschaft werde ich noch lange beschäftigt sein. Die spielt aber bei dem allgemeinen Spielvergnügen eine für mich überraschend untergeordnete Rolle. So habe ich das Gefühl, etwas Sinnvolles geschaffen zu haben.
Großmütter und Mütter mit Kleinstkindern sitzen als Zuschauer in einem in Originalgröße nachgebauten Güterwagen wie auf einer Tribüne und schauen ihren "Männern" zu. Die können mich dann ab und an schon nerven, wenn z.B. drei von ihnen an meinem Unteram hängen mit den Worten : "Du, ich möchte mal........", "Du, kann ich auch mal mit dem Zug ........?" und "Du, wie hole ich die Lok da aus dem Betriebshof heraus?" Aber wollte ich es denn anders haben?
Kontakt: Christoph Frhr. von Reitzenstein, Kocheler Str. 12, 82439 Großweil, oder privat: Bergfeldweg 25, 82431 Kochel.

zurück zum INHALT

Neu im BDEF: SüdBergische EisenbahnGesellschaft

Am Anfang stand die Arbeitsgruppe "Schmalspurbahn" der Modelleisenbahn-Freunde-Köln, MFK. Von den Mitgliedern dieser Arbeitsgruppe wurde seinerzeit die fiktive Privatbahn SüdBadische Eisenbahn-Gesellschaft, kurz SBEG "gegründet", um das geplante Betriebskonzept auf der vereinseigenen Schmalspuranlage besser umsetzen zu können. Der Name SüdBadische EisenbahnGesellschaft bezog sich auch auf das Gesamtkonzept des MFK, nämlich den grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr im südbadischen Raum auf der Vereinsanlage im H0-Maßstab darzustellen.
Im Jahr 1985 lösten sich die Mitglieder dieser Arbeitsgruppe vom MFK, und gründeten eine eigene, lose Vereinigung von Schmalspurfreunden, um den spezifischen Modellbahninteressen besser gerecht zu werden. Der Name der zuvor "gegründeten" Privatbahn wurde dann als Name für Ihre neue Vereinigung mit übernommen. 1995 wurde der Name in SüdBergische EisenbahnGesellschaft geändert, und ist damit jetzt mehr auf die Heimat bezogen.
Die SBEG besteht zur Zeit aus 11 Eisenbahnfreunden, welche neben Ihrer Liebe zur schmalen Spur natürlich auch noch andere modellbahnerische Interessen haben und pflegen. Wir treffen uns daher regelmäßig privat im Kölner Raum, um an unseren Modellbahnanlagen zu bauen und zum Gedankenaustausch über das Hobby. Gemeinsames Ziel ist der Bau und Betrieb einer Modulanlage in der Baugröße H0e, Maßstab 1 : 87, Spurweite 9 mm. Ein direktes Vorbild hat diese Anlage zwar nicht - jedoch orientieren wir uns einerseits an den verschiedenen Bahnen in unserer rheinischen Heimat, wie Brohltalbahn, Rhein-Sieg-Eisenbahn, Euskirchener Kreisbahn usw. - andererseits werden auch Vorbild- und Betriebssituationen von Schmalspurbahnen aus dem Harz, Sachsen, Baden-Württemberg und sogar aus Österreich und der Schweiz mit in unsere Anlage übernommen. Wir sind da jedenfalls recht flexibel. Darstellen wollen wir vor allem den modernen Betrieb einer fiktiven privaten Bahngesellschaft - der SBEG - um zu zeigen, was heutzutage selbst auf einer schmalspurigen Bahn betrieblich möglich wäre, hätte durch eine andere Verkehrspolitik und den daraus resultieren Investitionen die Entwicklung der deutschen Schmalspurbahnen einen anderen Weg genommen.
Die SBEG, so wie sie auf Ausstellungen zu sehen ist, besteht aus der H0e Modulanlage, deren erste Module bereits für die 1. Internationale Modellbahnausstellung in der Kölner Messe im Jahr 1983 gebaut wurden und die im Laufe der Jahre zu einer Anlage von respektablen Ausmaßen angewachsen ist. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen, da uns noch viele Ideen für diverse Modulthemen in den Köpfen herumschwirren. Seit dieser 1. Ausstellung in der Kölner Messe haben wir an vielen weiteren Modellbahnausstellungen im In- und Ausland teilgenommen, so u. a. an der Kölner Messe in den Jahren 1987, 1990 und 1996, in Zusammenarbeit mit den Vereinen ECGL und EMFS. Besonders gefreut hat uns der gemeinsame Gewinn des 1. Preises der Fachjury für unsere, in Gemeinschaft mit dem EMFS, aufgebaute und betriebene Schmalspurmodulanlage auf der Kölner Modellbahnausstellung 1996.
Großen Wert legen wir neben detaillierter Landschaftsgestaltung auf Um- und Eigenbauten von Loks- und Wagen, nicht immer nach konkreten Vorbildern, aber realistisch ausgeführt und bei der großen Eisenbahn durchaus vorstellbar. Hinzu kommt die Vorliebe für vorbildgetreue Betriebsabläufe, auch mit selbst erstellten Fahrplänen und Fahren nach Modellzeit.
Interessierte Modellbahnfreunde sind uns als Gäste stets herzlich willkommen. Da wir uns reihum bei den verschiedenen Mitgliedern treffen, in der Regel Mittwochs, ist jedoch eine kurze tel. Anmeldung sinnvoll. 
Kontakt: Hans-D. Wirtz, Kirburger Weg 40, 50767 Köln, Tel: 0221 796927, Fax: 0221 5372272, e-Mail: Hans.D.Wirtz@sbeg.de 

zurück zum INHALT

10 Jahre Modulbaufreunde Peine e.V. - Ein Verein hat Geburtstag

Bis 1995 musste sich ein Peiner Eisenbahnfreund bei der Suche nach einem passendem Verein mit Gleichgesinnten auf den Weg in umliegende Landkreise machen. Erst ein Volkshochschulkurs "Modellbahnbau in Modulform" brachte die Gründer des Vereins zusammen. Nach zähem Ringen fiel die Wahl auf die Nordmodul-Norm. Die ersten H0-Module mit zweigleisiger Hauptstrecke und Oberleitung entstanden. 
Die erste "Ausstellung" im Januar 1995 (am Ende des Volkshochschulsemesters zeigten die Schülerinnen und Schüler verschiedener Kurse ihre Arbeiten) war schon etwas besonderes: Drei Module - noch nicht ganz fertig - mit Lüsterklemmen provisorisch verkabelt - zwei Schienenbusse fuhren 3 Meter vor und zurück. Die Resonanz auf die "tolle Idee mit den Modulen" machte Appetit auf mehr.
Die vier übrig gebliebenen Eisenbahnverrückten trafen sich anfangs in Partykellern und Wohnzimmern. Dabei reifte der Entschluss auf Mitgliederfang zu gehen, um größere Anlagen zusammenstellen zu können. Eine gute Möglichkeit verschaffte uns das folgende VHS-Sommersemester, an dem der Kurs nochmals angeboten wurde. Es wurden sieben, nach dem Wintersemester zehn Gesinnungsgenossen. 
Mittlerweile kamen immer mehr Streckenmodule zusammen. Weiterhin ein provisorisches Wendemodul (welches heute immer noch Dienst tut - Provisorien halten bekanntlich am längsten) und ein Kopfbahnhof, so dass einer richtigen Ausstellung nichts mehr im Wege stand. Durch persönliche Kontakte bestand die Möglichkeit für dieses Wochenende die Sozialräume der örtlichen Stadtwerke zu nutzen. Waren die ersten "Ausstellungen" nur für geladene Gäste und zum Üben, wagten wir uns im November 1996 zum ersten Mal an die Öffentlichkeit. Der Erfolg war überwältigend. Die Resonanz der Presse toll. Die Mitgliederzahl wuchs sprunghaft an.
Im Frühjahr 1997 gingen wir zum ersten Mal mit unseren Modulen auf Reisen. Die Fahrt führte uns zu der Museumsbahn Almstedt-Segeste (Almethalbahn) nähe Hildesheim. Wir sollten ganz neue Erfahrungen machen: Wie transportiert man die Module möglichst effektiv? Wie organisiert man welche Transporter oder Hänger am kostengünstigsten? Wie viele Modellbahner braucht man mindestens zum Aufbauen und Betrieb? Wie passen Plan und Wirklichkeit des Modularrangements zusammen?
Es entwickelte sich eine freundschaftliche Beziehung zu den Almstedtern und seitdem erfüllen wir zwei mal im Jahr auf den Bahnhofsfesten den Lokschuppen mit Leben. Da wir jedes Mal anders aufbauen wird selbst das nie langweilig, weder für uns, noch für die Besucher.
Weitere Ausstellungen folgten: Große Modellbahnbörsen, wie z.B. in der Jahrhunderthalle in Bochum, in den Hallen des Blumengroßmarktes in Hannover, in den Messehallen von Bad Salzuflen und Sinsheim.
Auf allen Ausstellungen, die wir in dieser Zeit erlebt haben, bereuten wir das Konzept des Modulbaues nie. Wir können unsere Anlage (fast) jeder Räumlichkeit anpassen, bauen nie die gleiche Anlage wieder auf, können neue Module problemlos integrieren und erfreuen uns positiver Resonanz an den im Schnitt 30 Meter langen Arrangements mit vorbildgerecht langen Zügen.
Mittlerweile besitzt der Verein selbst 15 Module (Wendemodule, Schiebebühne,...). Die zur Zeit 24 Mitglieder sind Eigentümer von etwa 65 Modulen, so dass wir auf eine theoretische Streckenlänge von 240 Meter kommen. 
Leider konnten wir in jüngster Zeit noch nie alle Module für eine Riesenanlage zusammenfügen, da die Transportmöglichkeiten und Räumlichkeiten meist immer begrenzt sind.
Anlässlich unseres 10-jährigen Wirkens haben wir für das Wochenende 23./24. April 2005, in der Nähe von Peine die Ilseder Gebläsehalle angemietet. Wir wollen auf 2000 m² nicht nur unsere kompletten Module vorstellen, sondern haben auch noch andere Vereine und Privatpersonen für die Ausstellung gewinnen können.
Mit dabei sind unter anderem die Modellbahnfreunde Cracau aus Magdeburg mit einer TT-Segmentanlage, die Familie Röhrkaste mit einer LGB-Anlage, die Interessengemeinschaft Straßenbahn aus Hannover, das Bahnbetriebswerk Kausdorf Ost von Klaus-Dieter Liebeskind uvm....
Zum Gelingen einer so umfangreichen Ausstellung brauchen wir jetzt nur noch das interessierte (Fach-) Publikum!!! 
Infos: www.Modulbaufreunde-Peine.de oder beim Vorsitzenden Jürgen Wagner: 05176 922450

zurück zum INHALT

Ausgeliefert: CityNightLine-Wagen

Leider hatte man vom Modellhersteller HERIS längere Zeit nicht viel gehört. Der Grund dafür lag in der Umstellung der Produktion. Ein neuer Hersteller in China musste gesucht und anschließend neu "angelernt" werden. Nach dieser "Lieferpause" von HERIS sind nun die ersten neuen Modelle erschienen. Im Fachhandel erhältlich sind u.a. die Doppelstockwagen der Wiener Flughafenlinie "CAT". Für deutsche Modellbahner besonders interessant sind jedoch die exklusiven, empfehlenswerten Wagen der CityNightLine. Mit ihrem nachtblauen, matten Anstrich und der leuchtend gelben Beschriftung eine wahre Zierde für die Modellbahnanlage. Die Detaillierung und Laufeigenschaften der Wagen ist ausgezeichnet, wobei jedoch aus Kosten- und "Nicht-Sichtbarkeits"-Gründen die Bodendetaillierung weggelassen wurde. Eine weise, preissenkende Entscheidung. Nach Auskunft des Herstellers sollen weitere Neuheiten nun "Zug um Zug" ausgeliefert werden.

zurück zum INHALT

Erfolgreiches BDEF-Seminar

Anfang Februar 2005 startete in Heiligenstadt/Thüringen wiederum ein Seminar für BDEF-Vereinsvorstände. Themen: Vereinsrecht, Finanzen, Tipps zur Vereinsführung. Das Seminar war mit 20 Teilnehmern restlos ausverkauft. Die beiden Referenten Norbert Huppert aus Köln und Klaus Kurpiers aus Kiel starteten mit einer Vorstellungsrunde der aus allen Teilen Deutschlands stammenden Teilnehmer, darunter auch drei weibliche Vereinsvorständlerinnen. Einzelthemen waren die Bestimmungen der Satzung, Hinweise zum Vereinsrecht, zu den Vereinsorganen bis hin zu richtigen Formulierungen und Kniffen. Ein weiterer Themenblock beschäftigte sich mit allen Finanzfragen eines Vereins, über Steuerfragen bis hin zu Gemeinnützigkeit und Spendenquittungen. Ein letzter Part bezog Randgebiete wie GEMA, GEZ, Literaturtipps und interessante Internetseiten zu den vorangegangenen Themen ein. 
Übereinstimmendes Votum aller Teilnehmer: Ein Dank an den BDEF zur Organisation solcher Seminare, und eine Bitte an den BDEF, diese Themen in weiteren Seminaren zu vertiefen und den Themenkatalog auszuweiten, z.B. um Fragen zur Nachwuchsgewinnung und -förderung, zu Jugendarbeit, zu Sponsoring und Fundraising und zu Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. 

zurück zum INHALT

Bemerkenswerte neue Kataloge

Der große NOCH-Katalog 2005
Auf über 200 Seiten - eigentlich sollte man von einem Buch sprechen - stellt die bekannte Firma NOCH ihr umfassendes Produktspektrum für den perfekten Modell-Landschaftsbau vor. Längst schon werden von Noch auch diverse "Randgebiete" des Landschaftsbaus, wie Miniszenen und Figuren im Sortiment geführt. Sehr bekannt sind auch die vielen Fertiggelände, die Anlagengrößen von einem Quadratmeter bis zur Großanlage ermöglichen.
Nicht minder beachtenswert sind auch die Highlights aus den Sortimenten von Kato, Japan und Athearn, USA, die von NOCH vertrieben werden und damit deutlich besser verfügbar sind. Kurz - das Noch-"Buch" 2005 ist unverzichtbarer Ratgeber und wichtiges Nachschlagewerk für alle Modellbahnfreunde.

Viessmann Modellbahnzubehör 2005/2006
In völlig neuer Aufmachung präsentiert sich der neue Gesamtkatalog von VIESSMANN, der auf 150 Seiten mehr das technische Zubehör zur Modellbahn präsentiert.
Herr Viessmann möge uns verzeihen, dass wir zur Vorstellung seines Kataloges die RÜCKSEITE gewählt haben. Der Grund ist sehr einfach: auf der Vorderseite ist nur ein schönes Anlagenbild - auf der Rückseite werden die verschiedenen Produktspektren anschaulich dargestellt, wie Signale, Oberleitungssystem, Leuchten, Modellautos, Zubehör, Natur-Modellbäume und der große Bereich an Elektronik.
Auch bei den Produkten von Viessmann kann man sich kaum vorstellen, dass ein Anlagenbauer ohne diese auskäme ... und auf dem Titelblatt heißt es zudem "Technik und Preis - einfach genial".

zurück zum INHALT

Im Schienenbus durch Deutschland

Diesem Rundschreiben liegt ein Prospektblatt der Eifelbahn Verkehrsgesellschaft mbH aus Linz am Rhein bei, die eine außergewöhnliche Deutschland-Reise anbietet: Mit einem Schienenbus der Baureihe 798 hat man die Möglichkeit eine sechstägige Bahn-Rundreise quer durch Deutschland zu unternehmen. Sicher kein übliches Angebot, mit einem einstigen "Retter der Nebenbahn" die Städte Frankfurt, Köln, Bochum, Paderborn, Hameln, Hannover, Hamburg, Magdeburg, Dresden, Chemnitz, Hof, Neuenmarkt-Wirsberg und Nürnberg zu bereisen und dort neben den touristischen Sehenswürdigkeiten noch die besonderen Eisenbahn-Sehenswürdigkeiten zu sehen. 

zurück zum INHALT

65. Geburtstag: Wolfgang Hübner

Wolfgang Hübner, Chef und Gründer der bekannten, gleichnamigen Firma für Edles in Spur 1 entstammt dem Jahrgang 1940. Mit oder ohne "PISA" lässt sich leicht ausrechnen, dass damit im Jahr 2005 der 65. Geburtstag fällig ist. Bei Wolfgang Hübner war dies am 13. Januar der Fall. Gefeiert wurde jedoch am Samstag, dem 15. Januar, damit mehr Gäste Zeit finden, diesem Ereignis beizuwohnen. Gerne hätten auch wir vom BDEF diesen Feierlichkeiten beigewohnt, erhielten die Einladung jedoch erst am darauffolgenden Dienstag. So muss sich Wolfgang Hübner damit begnügen, dass wir ihm hier und auf diese Weise unsere herzlichsten Glückwünsche aussprechen.
Auf dem Einladungsblatt zur Geburtstagsfeier heißt es "ein langes Arbeitsleben neigt sich langsam dem Ende entgegen". Wir möchten diesem etwas an Endzeitstimmung erinnernden Satz aufs Energischste widersprechen. Wolfgang Hübner ist nach unserer Beobachtung auch mit 65 ein wahres Energiebündel, das bestimmt noch nicht ans Ende denken sollte - weder als Firmenchef, noch sonst!
Auf dem gleichen Blatt findet sich der Abdruck einer Fernseh-Programmzeitschrift aus dem Jahre 1955, wo über eine Sendung des Berliner Fernsehens im zweiten Programm berichtet wird. Vorgestellt wurde in dieser Sendung die Modellbaufirma der Gebrüder Stephan aus Berlin-Lichtenberg.
Besonders gefällt in diesem Artikel die Abbildung des 15-jährigen Lehrlings Wolfgang - damals durfte man noch Lehrling anstelle von Azubi sagen -, wie er sich an einer großspurigen Lok zu schaffen macht. Wenn auch die Haarfarbe und -dichte seit damals anders wurde, die Liebe zu den großen Modellen ist ihm geblieben - zu seiner und unserer Freude. Seit 1982 fertigte Hübner im Rahmen einer Exklusivvereinbarung die Märklinsche "Königsklasse" - die Spur 1 im Maßstab 1:32 - und erhielt dafür (indirekt) zahlreiche Auszeichnungen. Zu den bekanntesten Modellen gehörten der "Adler", das braune und grüne "Krokodil", die schwergewichtige E91 und zuletzt die V200. 
Seit 1992 wurde die Eigenmarke "Hübner" mit hochwertigem Spur-1-Zubehör und eigenem Gleisoberbau-System etabliert. Mitte 1998 wurde die langjährige Zusammenarbeit mit der Fa. Märklin beendet. Das in der Branche einzigartige Spur-1-Know-how wird jetzt für die eigene Marke eingesetzt. Mit den Wagensets der "Donnerbüchsen" setzte Hübner bereits die Maßstäbe. Die nächste "Highlights" waren unter anderem der legendäre Schienenbus VT 98 , die 4achs-Umbauwagen, die E 94 und verschiedene interessante Güterwagen und ganz neu die Tenderlok der Baureihe 64.
Nochmals alles Gute zum Geburtstag und bitte weiterhin viele, schöne Spur-1-Modelle (so wie die für 2007 angekündigte V80!). Dies wünscht Ihnen, lieber Herr Hübner, und sich der jahrgangsgleiche BDEF-Vorsitzende im Namen Aller.

zurück zum INHALT

Modelleisenbahn-Lehrer in Abu Dhabi

Das Jugendsozialwerk Nordhausen e.V. bat uns, folgende Information zu publizieren:
"Wir bitten Sie, uns bei der Suche nach geeignetem und interessiertem Personal zu unterstützen. Die Tätigkeit ist zeitlich befristet und wird mit einem attraktivem Honorar vergütet. Die Kurssprache ist Englisch, wobei Dolmetscher unterstützend mitwirken. Interessenten melden sich bitte an eine der aufgeführten E-Mail-Adressen. Bitte beachten Sie den Kurszeitraum Ende Juni bis Anfang August.
Besonders suchen wir fachkundiges Personal für den Kurs, speziell im Bereich Modell-Eisenbahn mit der Marke "PIKO" sowie andere Modellbauclubs mit A/C-Technik."
Kontakt:
Jugendsozialwerk Nordhausen e.V
Herr Ziedan, Tel. 03631 913202, 
e-Mail: c.ziedan@jugendsozialwerk.de 
Frau Echtermeyer, Tel. 03631 913202, 
e-Mail: n.echtermeyer@jugendsozialwerk.de 
Herr Lutze, Tel. 0175 9286297, 
e-Mail: lutze@jugendsozialwerk.de 
Diese Informationen sind von uns ungeprüft, so dass der BDEF selbstverständlich keine Gewähr für diese Ausschreibung übernehmen kann.

zurück zum INHALT

Unfallversicherung für Ehrenamtliche

Einige Vereine haben in den letzten Tagen ein Schreiben der VBG (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft) bekommen. In diesem Schreiben wird die Beteiligung an der gesetzlichen Unfallversicherung für ehrenamtlich Tätige angesprochen. Hierzu sind ein paar Erklärungen notwendig.
Die Möglichkeit der neuen, sehr preiswerten, gesetzlichen Unfallversicherung beschränkt sich:
1. nur auf gemeinnützige Vereine
2. und in diesen nur auf gewählte Ehrenamtsträger d.h. sie bekleiden ein durch Satzung vorgesehenes, offizielles Amt.
Da der BDEF keine gemeinnützige Dachorganisation ist, können wir leider nicht in dieser Funktion für die Einzelvereine tätig werden. Doch kann jeder "gemeinnützig" anerkannte Verein den Antrag für die Aufnahme seiner ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder (wie in 2. definiert) bei der VBG beantragen. Weitere Informationen finden Sie unter www.vbg.de 
Eine "Überschneidung" mit der im BDEF-Beitrag enthaltenen Vereins-Haftpflichtversicherung ist nicht vorhanden.
Wenn Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unseren Versicherungsbeauftragten: Peter Briegel, Akazienstr. 14, 86899 Landsberg, Tel. 08191 46929, Fax 08191 22385, versicherungen@bdef.de 

zurück zum INHALT

"BDEF - eine runde Sache"

Unter diesem Titel erschien vor zwei Jahren die letzte Ausgabe unserer BDEF-Imagebroschüre. In der Zwischenzeit hat sich das Profil des BDEF weiter entwickelt und diverse Daten waren nicht mehr aktuell. Was lag also näher, als die Imagebroschüre zu überarbeiten und neu aufzulegen.
Inhaltlich stand vor allem an, die unterdessen wesentlich größere Anzahl von Fördermitgliedern gebührend darzustellen und den Leistungskatalog zu erweitern. Weitere redaktionelle Änderungen bringen die Broschüre auf den aktuellsten Stand und stellen die Leistungen und Ziele des BDEF umfassend und übersichtlich dar.
So ist z.B. eine ganze Seite in der Broschüre dem zukunftssichernden Anliegen der Jugendarbeit gewidmet, dem sich der BDEF vor allem durch das einzigartige "Junior College Europa(r)" widmet. Ebenfalls ausführlich dargestellt werden auch die BDEF-Aktivitäten im Internet und die Arbeit mit modernen Kommunikationstechniken. 
Wie der Titel schon sagt, eben "eine runde Sache". 
Diesem Rundschreiben liegt ein Exemplare der neuen Imagebroschüre bei.. Gerne senden wir Ihnen weitere Exemplare auf Anforderungen zu, bitten jedoch um Übernahme der Portokosten.
Die Broschüre selbst konnten wir durch Anzeigen einiger Fördermitglieder finanzieren. Den werbenden Firmen hier an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön.

zurück zum INHALT
© BDEF 2005
Letzte Änderung: 10. Oktober 2005 (GB)