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Unser Rundschreiben 4/2004 in Ausschnitten:

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Ältere Rundschreiben finden Sie unter "Dies und Das"

Inhalt:

Editorial

30 Jahre ÖGEG
Karl Ernst Maedel gestorben Neue BDEF-Arbeitsgruppe "Basisnormen Mechanik"
Dr. Dieter Ludwig wurde 65 Jubiläum: 30 Jahre Modelleisenbahn-Club Neusäss
Stefan Mappus wird Minister ROCO: Neue Konzernzentrale in Hallein
Reaktivierung der Bahnstrecke Aurich - Abelitz BEMO - Neues Fördermitglied unseres Verbandes
200 Jahre Dampflok: Conrad Modellbahnkatalog
Tag der offenen Tür beim Modelleisenbahnverein Lehrte  InnoTrans 2004, Berlin 21. - 24. September 2004
47. Bundesverbandstag in STUTTGART - der große Rückblick Modell & Hobby, Leipzig 8. - 10. Oktober 2004
Werksbesichtigung und Museumsbesuch bei Märklin Hobby- und Modellbahntage in Regensburg
Rundfahrt zu reaktivierten Bahnstrecken in Württemberg BDEF-Regionaltreffen
Verkehrspolitische Rundfahrt "Strecken mit Reaktivierungspotenzial"
Fahrt mit historischen Stuttgarter Straßenbahnen
Forum Modelleisenbahn: Kulissenmalerei

   
 

Editorial:

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Liebe Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn! 
"Sommerzeit - Ferienzeit - Saure-Gurken-Zeit": So sicher wie das Verlangen nach einem richtigen Sommer (oder das Stöhnen darüber) wird dieser Dreiklang jedes Jahr um diese Zeit gesungen. Mir scheint, diese Strophen werden immer nur ungeprüft wiederholt. Denn wer aufmerksam die Zeitungen liest, findet eine ganze Reihe von Nachrichten. Eine davon ist in diesen Tagen, die Deutsche Bahn wolle kleine, unrentable Fahrkartenschalter schließen. Außerdem soll die Provision für den Fahrscheinverkauf in Reisebüros massiv gekürzt werden. Was bedeutet das?
Stellen Sie sich vor, Ihr Bäcker verkauft zu wenig Brötchen und macht deshalb zu wenig Gewinn. Stellen Sie sich weiter vor, dieser Bäcker reduziert deshalb sein Personal im Laden; die Nebenverkaufsstellen wie z. B. Kioske, Imbissbuden und ähnliches erhalten weniger Umsatzbeteiligung für die von ihnen verkauften Brötchen. Wäre das ein vernünftiges Verhalten? Was würde daraufhin passieren? Die Imbissbudenbetreiber werden versuchen, den entgangenen Gewinn auf die Preise aufzuschlagen. Bestenfalls wandern die Kunden nun zur Hauptverkaufsstelle (also zum Bäckerladen) und kaufen ihre Brötchen dort. Wegen des größeren Andrangs und des reduzierten Personals müssen die Kunden länger auf die Brötchen warten. Unzufriedenheit keimt auf. Längere Wege, längere Wartezeiten: die ersten Kunden versuchen es bei der Konkurrenz. Andere verzichten ganz auf das Frühstücksbrötchen. Der Bäcker hat zwar das primäre Ziel erreicht: er hat weniger Kosten. Aber er verkauft auch weniger Brötchen und muss deshalb seine Kosten weiter senken. Die Spirale beginnt sich zu drehen.
Mir kommen die Maßnahmen der Deutschen Bahn vor wie die des genannten Bäckers. Schon zu Bundesbahnzeiten wurde die Akzeptanz einer Strecke durch Ausdünnen des Verkehrs so weit heruntergeschraubt, dass schließlich erst der Personenverkehr, dann der Güterverkehr mangels Nachfrage eingestellt werden musste. So wurde das bediente Streckennetz immer weiter gekürzt. Bekanntlich ist ein Netz aber nur so gut wie seine gröbsten Maschen. Ein Eisenbahnnetz ist umso besser, je tiefer ich damit in entlegene Winkel fahren kann. Ein Unternehmen, das nur die Strecken Hamburg - München und Berlin - Frankfurt im Fernverkehr betreibt, ist für die allermeisten Reisenden uninteressant. Wenn es die Tickets dann auch nur in Berlin, Hamburg, München und Frankfurt gibt, wird kein Stuttgarter, Kölner oder Dresdener mehr mitfahren wollen. Auch das Vertriebsnetz muss flächendeckend sein.
Da höre ich den Einwand, Tickets kann man auch über das Internet buchen. Im Prinzip macht ja der Mensch hinter dem Fahrkartenschalter auch nichts anderes, aber der weiß im Gegensatz zu den meisten Kunden die Technik zu bedienen. Viele, oft ältere Menschen sind dazu nicht in der Lage. In früheren Zeiten gab es einmal besondere Tickets für Senioren, Stichworte DiMiDo oder Rosa Zeiten. Heute werden Personen im dritten Lebensdrittel nicht mehr als Zielgruppe angesehen. Dabei gibt es heute mehr denn je Rentner, die Freizeit besitzen, um zu reisen - und oft auch das Kapital dazu. Hier liegt das Potenzial für mehr Bahnfahrten. Denn Geschäftsreisende fahren nur, wenn sie müssen.
Und was bedeutet das für den eingangs zitierten Bäcker? Jedenfalls sollte er keinen Brötchenautomaten aufstellen. Und auch die Idee, zu je drei Sesambrötchen gratis zwei Scheiben Vollkornbrot dazu zu legen, verspricht wenig Erfolg. Qualitativ gute Backwaren, freundlich gestimmtes Verkaufspersonal dagegen mehr. Aber es wird ein langer Weg, wenn die Kunden erst einmal weg geblieben sind.

Mit herzlichen Grüßen Ihr

Dieter Eikhoff, BDEF-Pressereferent

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Der Autor von "Geliebte Dampflok" ist tot

  
Am 5. Juni 2004 starb 
Karl Ernst Maedel 
in seinem 85. Lebensjahr an seinem Alterssitz in Worms.
Geboren in Halle an der Saale hatte es ihn in den Nachkriegsjahren als Kommunalbeamten in verschiedene Städte der Bundesrepublik verschlagen. Eisenbahner war er nie. Trotzdem stehen Buchtitel wie "Geliebte Dampflok" (1960) oder "Bekenntnisse eines Eisenbahnnarren" (1964) in fast allen Bücherregalen von Eisenbahnfreunden. Wie kein anderer verstand es Maedel, dem Leser die technische Welt der Eisenbahn auf emotionale Weise nahe zu bringen. Nicht zuletzt mit der Zeitschrift Lok Magazin, die er 1962 gründete, machte er die Liebhaberei zur Eisenbahn salonfähig.
Nun ist er selbst gegangen, die Liebe zur Dampflok aber bleibt erhalten..
  

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Dr. Dieter Ludwig wurde 65

Seit Das sogenannte "Karlsruher Modell" kennt wohl jeder. Gemeint ist zwar nicht das Modell aus dem Hause Roco nach einem Vorbild aus Karlsruhe, sondern das Vorbild dieses Modells - die Zweisystem-Stadtbahnwagen. Vor längerer Zeit von Dr. Dieter Ludwig "erfunden", durchgesetzt und seitdem erfolgreichst betrieben, haben bereits viele weitere Städte dieses System übernommen und weltweit herrscht großes Interesse daran.
Dabei ist alles eigentlich furchtbar einfach: Man muss der Straßenbahn nur "beibringen", auch auf den Schienen der "großen" Eisenbahn fahren zu können. Da die Spurweite gleich ist, braucht man nur eine Schaltung einbauen, die abwechselnd 750 Volt Gleichstrom oder 15.000 Volt Wechselstrom verträgt. Und da die Weichen geringfügig anders sind, müssen noch die Spurkränze der Räder so optimiert werden, dass auf beiden Systemen gefahren werden kann. Bildet man noch die Triebfahrzeugführer so aus, dass sie sowohl nach BOStrab (Betriebsordnung Straßenbahn), als auch nach EBO (Eisenbahn-Betriebsordnung) fahren können - und dürfen -, ist das Gröbste fertig. Soweit die "Erfindung" von Dr. Dieter Ludwig. Sein Genie zeigte er erst dann, als es darum ging, diese Idee in die Realität umzusetzen. Wer musste da nicht alles überzeugt werden? Die Deutsche Bahn, die Straßenbahngesellschaft, die Stadtverwaltung, die Gemeinden, die Landkreise, die Industrie, und viele andere mehr. Sie alle ließen sich von Ludwig - teils sehr widerstrebend - überzeugen und freuen sich heute über eines der besten Nahverkehrssysteme, das "Karlsruher Modell".
Auch beim ständigen Ausbau dieses Systems zeigte Dr. Ludwig, wie man mit einfachen Gedanken Großes leisten kann. Sein Leitsatz war stets "... man muss die Leute dort abholen, wo sie wohnen, und dort hinbringen, wo sie arbeiten!" Es habe keinen Sinn, Bahnhöfe still zu legen, in der Hoffnung, die Fahrgäste werden dann schon zum weiter entfernt liegenden Bahnhof kommen. Also viele Haltestellen und in der Stadt bis ins Zentrum ohne Umsteigen - so gewinnt man Fahrgaststeigerungen bis zu 800 Prozent, wie Dr. Ludwig für seine Strecken melden kann. Ludwig lässt nicht die Fahrgäste umsteigen, sondern die Züge.
Um all seine sprühenden Ideen durchzusetzen, verband er nicht nur Straßenbahn und Eisenbahn, sondern auch die wichtigsten Ämter. Dr. e. h. Dipl.-Ing. Dieter Ludwig ist Geschäftsführer der Karlsruher Verkehrsverbund GmbH, der Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH und der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft. Viele Jahre lang war er außerdem Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen VDV, dem er jetzt "nur" noch als Vizepräsident zur Verfügung steht.
Der BDEF hatte mehrmals die erfreuliche Gelegenheit, Herrn Dr. Ludwig "in action" zu erleben. Beim Bundesverbandstag 1999 in Karlsruhe, beim MOROP-Kongress 2001, ebenfalls in Karlsruhe, und ganz aktuell beim Bundesverbandstag 2004 in Stuttgart. Bei allen Gelegenheiten brillierte Dr. Ludwig als kurzweiliger Verfechter seiner Ideen in Vorträgen oder Diskussionen und - was wir stets bewunderten - als Fahrer eines seiner Zweisystemfahrzeuge. Von vielen bei der Großen Rundfahrt des Verbandstags 2004 bereits erwartet, stand Dr. Ludwigs Auto am Bahnhof, als unser Sonderzug einfuhr. Den Stadtbahnwagen nach Bald Wildbad steuerte er höchstpersönlich. Kurze Zeit später trafen wir ihn prompt wieder in Freudenstadt, wo er mit uns Gulaschsuppe am Bahnsteig einnahm.
Mit Sorge registrierten wir, dass dieser unermüdliche Motor servicefreundlicher und funktionierender Nahverkehrssysteme am 15. Juli 65 Jahre alt wurde und in Pension gehen könnte. Einem Interview in den Stuttgarter Nachrichten konnten wir jedoch erleichtert entnehmen, dass er noch nicht ans Aufhören denke und sicher bis 67 weitermachen wird. Wie Dr. Ludwig in dem Interview lächelnd meinte "Einen Nachfolger für mich zu finden ist schwer".
Wir freuen uns also auf weitere Quantensprünge im Schienenverkehr, "made by Ludwig" und auf das nächste Zusammentreffen.
Herzlichen Glückwunsch zum 65. Geburtstag!

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Stefan Mappus wird Minister

Wie wir der Tagespresse vom 15. Juli entnehmen konnten, wurde Stefan Mappus (CDU) neuer Umwelt- und Verkehrsminister in Baden-Württemberg. Der 38-jährige Staatssekretär folgte am 14. Juli dem bisherigen Amtsinhaber Ulrich Müller im Amt nach, der sechs Jahre lang das Ressort geleitet hatte. Im Rahmen einer Kabinettsumbildung in Stuttgart wurde Mappus vom baden-württembergischen Ministerpräsidenten Erwin Teufel (CDU) in das neue Amt berufen.
Dies ist normalerweise eine Meldung, die nicht im BDEF-Rundschreiben erscheint. In diesem speziellen Fall fühlten wir uns jedoch direkt angesprochen, da Stefan Mappus dieses Jahr bekanntlich der Schirmherr unseres 47. Bundesverbandstags in Stuttgart war. Wir unterstellen zwar nicht, dass hier ein kausaler Zusammenhang besteht, dennoch freuen wir uns über die "Beförderung" und wünschen Herrn Mappus auf seinem Weg weiterhin viel Erfolg und vor allem viel Herz für die Schiene!
Stefan Mappus, geb. 1966, ist Familienvater und ausgebildeter Industriekaufmann. Nach seinem Eintritt in die Junge Union, gewann er schnell Verantwortung auf Gemeinde- und Kreisebene, bis er 1996 zum ersten Mal direkt ins Landesparlament gewählt wurde. Lob, aber auch Kritik - insbesondere von der Opposition - erntete er vor allem beim Thema Nahverkehr.
Stefan Mappus spielt gerne Fußball und Tennis und besucht gerne Theater und Musicals.

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Reaktivierung der Bahnstrecke Aurich - Abelitz

Wie uns die Eisenbahnfreunde Aurich mitteilten, steht die von der Deutschen Bahn im Jahre 1995 stillgelegte Bahnlinie Aurich - Abelitz, die zuletzt nur noch für Waffen- und Munitionstransporte der Bundeswehr genutzt wurde, nun vor der Wiedereröffnung.
Nachdem jahrelang von führenden politischen Kräften der Region der Schienenabriss zum Zwecke der Straßenverbreiterung gefordert worden ist, soll nun eine Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft gegründet werden.
An dieser Gesellschaft beteiligen sich, Presseberichten zu Folge, neben Auricher Firmen, die diese Bahnlinie dringend zum Gütertransport benötigen, auch die Städte Aurich und Emden und die Eisenbahngesellschaft Ostfriesland - Oldenburg, EGOO GmbH, die in den neunziger Jahren von kapitalkräftigen Mitgliedern des Vereins "Aurich `ran an die Bahn e. V." gegründete wurde, eines Vereins, der sich seit Mitte der neunziger Jahre für eine Streckenreaktivierung einsetzt. Fraglich ist z. Z. noch eine Beteiligung des Landkreises Aurich. Zusagen der Niedersächsischen Landesregierung zu Folge wird auch das Land Niedersachsen Geld für die Streckenreaktivierung bereitstellen.
Nur die Gemeinde Südbrookmerland wehrt sich noch massiv gegen die Reaktivierung der Bahn. Hier fordert man nach wie vor die Verbreiterung der Straße über den Schienenweg. Der Ortsvorsteher von Moordorf, einem Dorf der Gemeinde Südbrookmerland, rief sogar zu Demonstrationen gegen diese geplante Wiederanbindung der 40.000 Einwohner zählenden Kreisstadt Aurich ans Schienennetz auf!

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200 Jahre Dampflok

Vor 200 Jahren erblickte die erste Dampflok das Tageslicht. Es war der Engländer Richard Trevithick, der 1804 eine Lokomotive baute, die auf Schienen lief. Nur wenige Dinge waren für die Welt von solch großer Bedeutung wie die Dampflokomotive.
In England finden dazu zahlreiche Veranstaltungen statt. Leider ist auf dem Festland nicht viel los in dieser Beziehung. Lediglich in im Schwedischen Eisenbahnmuseum gibt es hierzu eine Sonderschau. Auch wenn in Deutschland die Dampflok erst 1835 das Licht der Welt erblickte, sollte man nicht vergessen, dass es Richard Trevithick war, der rund 30 Jahre vorher einen Meilenstein in der technischen Geschichte der Menschheit gesetzt hatte.
Weitere Informationen über die Geschichte und die Feierlichkeiten in England findet man auf: http://www.rail200.com/ .
Für Modellbahnfreunde an dieser Stelle der Hinweis, dass es die Lokomotive von Trevithick als Kunststoffbausatz ohne Motorisierung gibt. Allerdings im exotischen Maßstab von 1:38 !!
(Hersteller: http://www.minicraftmodels.com/ , Bezugsquelle: www.moduni.de )

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Tag der offenen Tür beim Modelleisenbahnverein Lehrte e.V.

Am 12. September 2004 lädt der Modelleisenbahnverein Lehrte e. V. wieder Besucher zum Tag der offenen Tür ein. An dem Sonntag kann das mechanische Museumsstellwerk Lpf im Bahnhof Lehrte von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. Außerdem zeigt der Verein seine H0-Modellbahnanlage vom Lehrter Personenbahnhof um 1960. Hier wird umfangreicher Zugbetrieb auf vorbildgerecht nachgebauten Gleisanlagen gezeigt. Maßgefertige Modelle der Bahnhofsgebäude zeigen die Epoche III der Eisenbahnerstadt Lehrte. Auf dem Freigelände findet ein Flohmarkt statt und fährt eine LGB-Gartenbahn. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Der Erlös dient dem Erhalt des Museumsstellwerks Lpf. Zu erreichen ist das Stellwerk Lpf über die Straße Richtersdorf in 31275 Lehrte. Weitere Infos auch unter www.mev-lehrte.de .

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47. Bundesverbandstag in STUTTGART - der große Rückblick
19. bis 23. Mai 2004

Werksbesichtigung und Museumsbesuch bei Märklin

Zur Werksbesichtigung bei Märklin reisten die Verbandstagsteilnehmer mit Regelzügen nach Göppingen. Vom Bahnhof übernahm dann ein Bus den Transport der Besucher zum Werksgelände, zum Märklin-Museum und wieder zurück zum Bahnhof.
Unter dem Motto "durt a mole schnell langsam" - so der Besichtigungsführers Kümmerle - starteten drei Gruppen in die "heiligen Hallen" zu Göppingen. Doch vorweg erhielten sie eine kurze Einführung in die Geschichte des Unternehmens:
1851 beginnt der Flaschnermeister Fritz Märklin mit der Fertigung von Puppenküchen und Küchenzubehör sowie Kreiseln aus Blech. Seine Frau vertreibt die Artikel im süddeutschen Raum und gilt als erste Handelsreisende. 1891 beginnt die Produktion von Blech-Dampfschiffen, vier Jahre später auch von Dampfmaschinen. 1914 stellte das Unternehmen seine ersten Metallbaukästen vor. Zwar produzierte Märklin schon vorher schon Modellbahnen, doch begann 1935 mit der Vorstellung der ersten 00/H0-Modellbahn auf der Leipziger Messe die erfolgreichste Produktreihe des Unternehmens.
Um den heute erreichten, bekannten Qualitätsstandard der Göppinger Marke zu garantieren, setzt Märklin als Material für Spritzteile zu 85 Prozent auf Feinzinklegierungen. Die Kunststoffspritzteile werden aus 200 verschiedenen Granulaten hergestellt. Beim Spritzvorgang treten Fließgeschwindigkeiten von 55 m/s, Drücke von 1500 bar auf, das ergibt Pressdrücke von 25 - 125 Tonnen. Für das derzeitige Produktspektrum werden 4500 verschiedene Spritzformen benötigt. Die Kosten für diese Spritzformen liegen zwischen 10.000 und 20.000 Euro. Metallene Klein- und Drehteile wie Schrauben, Bolzen, Räder, Achsen entstehen zum Teil noch auf sorgfältig gepflegten Automaten der fünfziger Jahre. Auf zwei anderen Automaten entstehen pro Tag 30.000 Kupplungen.
Im gesamten Fertigungsablauf ist noch ein relativ hoher manueller Anteil enthalten: Entgraten von Spritzteilen, Montage, Lötarbeiten und u. a. das Aufmalen der Kesselringe auf Dampflokkessel geschehen von Hand.
Märklin produziert an drei Standorten. Am Stammsitz des Unternehmens in Göppingen fertigen 1300 bis 1350 Mitarbeiter Lokomotivmodelle in den Nenngrößen H0 und Z. Wagen dieser Baugrößen kommen seit einigen Jahren aus dem thüringischen Sonneberg, wo 350 Mitarbeiter tätig sind. Weitere 350 Mitarbeiter sind im ungarischen Györ mit der Produktion von Zubehör und Spur-1-Modellen beschäftigt. Der Zukauf von Komponenten aus Fremdproduktion beschränkt sich auf Elektronik, Kabel, Verpackung, etc.
Ein Mittagessen in einem Gartenrestaurant bildete eine Pause, bevor der Sonderbus zur zweiten Hälfte das Märklin-Museum ansteuerte. Hier konnten die Teilnehmer ca. 1000 Exponate, davon 600 historische, sowie verschiedene Modellbahnanlagen in Augenschein nehmen. Im angegliederten Museumsshop fand so manch ein Museumswagen und Fanartikel einen neuen Besitzer. Damit war der Anfang der hervorragend organisierten Veranstaltungsreihe des Verbandstages gemacht.

Rundfahrt über "Reaktivierte Bahnstrecken in Württemberg"

Die Rundfahrt startete am Himmelfahrtstag (20. Mai 2004) von Gleis 2 des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Am Bahnsteig stand ein Regionalexpress bereit, in dessen führenden beiden Wagen jeweils die obere Etage für die Fahrtteilnehmer freigehalten waren. Pünktlich um 10.22 Uhr begann der Zug seine Fahrt. Die BDEF-Gruppe verließ den Zug in Plochingen. Hier herrschte zunächst Verwirrung, weil nicht klar war, auf welchem Gleis der RegioShuttle bereitgestellt werden sollte. Leider blieb nicht genügend Zeit, zum östlichen Bahnsteigende zu gehen, um einen Blick auf das "Hundertwasser"-Haus zu werfen, das unnmittelbar an der Ausfahrt nach Ulm steht.
Mit dem RegioShuttle lernten die Fahrtteilnehmer bereits das Fahrzeug kennen, das auf den wieder belebten Schienenstrecken die wesentliche Rolle spielt. Von Plochingen ging die Fahrt zuerst nach Nürtingen, wo sich unser Zug in den Takt der Züge nach Neuffen einreihte. Die über 100 Jahre alte Strecke ist unter dem Namen Tälesbahn bekannt und wird heute von der Württembergischen Eisenbahn Gesellschaft (WEG), einer Connex-Tochter, betrieben.
Am Endbahnhof Neuffen, dessen Gebäude allen Modellbahnern als Nachbildung des Herstellers Vollmer bestens bekannt sein dürfte, konnten die Teilnehmer die Wartezeit bis zur Rückfahrt mit der Besichtigung der WEG-Werkstatt unter kundiger Führung von Werkstattleiter Metzger vertreiben.
Auf den Gleisen vor der Werkstatt hatte zudem die WEG ihre in Neuffen stationierten Fahrzeuge aufgereiht.
Weiter ging die Fahrt zurück nach Nürtingen und dann über die Hauptstrecke nach Metzingen. Die dort abzweigende Ermstalbahn nach Bad Urach gehört der Ermstal-Neckars-Verkehrs-AG, wird aber von der DB-Tochter RAB betrieben. Da ein Fahrzeug zur Bedienung der Strecke im Stundentakt ausreicht, konnte auf Kreuzungsbahnhöfe verzichtet werden. Die Begegnung des BDEF-Sonderzugs mit dem Regelzug im Endbahnhof Bad Urach dürfte vorläufig ein einmaliges Ereignis bleiben. Nach einem kleinen Imbiss konnte die Weiterfahrt nach Metzingen und Tübingen starten.
Schließlich stand noch die Fahrt über die Ammertalbahn von Tübingen nach Herrenberg auf dem Programm. Während dieses Reiseabschnitts konnten die Fahrgäste erleben, wie störend sich Sonderfahrten in festem Taktverkehr auswirken können. An einem Haltepunkt, dessen Bahnhofsgebäude leer stand, musste unser Zug die Kreuzung mit einem Leerzug abwarten. Der BDEF-Sonderzug war pünktlich, aber während der Wartezeit auf den verspäteten Gegenzug schwand mit jeder Minute die Hoffnung, in Herrenberg die vorgesehene S-Bahn für die Rückfahrt nach Stuttgart zu erreichen. Das bedeutete eine Verschiebung der Rückkehr in Stuttgart Hbf von 30 Minuten.
Es bleibt festzuhalten, dass die Organisatoren der Fahrt hieran keine Schuld trifft. Gerade in den kritischen Bereichen auf der Tälesbahn und Ermstalbahn war das Einfädeln in den Planverkehr hervorragend gelungen.

Verkehrspolitische Rundfahrt über "Bahnstrecken mit Reaktivierungspotenzial"

Als Treffpunkt für diese Fahrt war der Prellbock an Gleis 6 ausgemacht. Zwar hätten die versammelten Reisenden ohne weiteres den bereitgestellten Triebwagen der Reihe 425 bestiegen, doch den Organisatoren stockte ob dieses Anblicks der Atem. Für diese Fahrt war ausdrücklich ein Wagen der Baureihe 426 angekündigt und auch bestellt! Einige Telefonate und tatsächlich setzte bald darauf ein 426er an den Bahnsteig, noch so rechtzeitig, dass die Fahrt ohne Verspätung beginnen konnte. Ein kleines Zeichen für das hohe Maß an Präzision, mit der die Programmpunkte des Verbandstages organisiert und abgewickelt wurden.
Mit diesem Zug ging es dann über den Bogen der Gäubahn - mit wunderbarem Ausblick auf die Stadt Stuttgart - nach Böblingen, wo die Gruppe einen RegioShuttle der Schönbuchbahn bestieg. Hierzu war einfach ein zweites Fahrzeug an den Regelzug angehängt worden. Diese Bahnstrecke über Holzgerlingen nach Dettenhausen ist bereits wiedereröffnet und auch beachtliche Erfolge eingefahren.
Allerdings muss man auch erwähnen, dass die reaktivierten Strecken und die, die zur Reaktivierung anstehen, Orte bedienen, die in den letzten Jahren einen rasanten Bevölkerungszuwachs erlebt haben. Damit ist dann natürlich auch die Verkehrsnachfrage gestiegen.
Nach einem Imbiss in Dettenhausen stand die Wahl frei, mit einem Regelzug zum Fotografieren vorweg zu fahren. Der Sonderzug sammelte dann auf dem Rückweg die Fotografen wieder ein.
Von Böblingen ging es über eine zum Umbau in eine S-Bahn vorgesehene Strecke via Sindelfingen nach Renningen. In Sindelfingen hielt unser Zug, so dass sich fast alle Passagiere zum Fotografieren auf dem Bahnsteig des leeren Bahnhofs einfanden.
Über Korntal und eine Güterumgehungsbahn in Kornwestheim ging es dann nach Untertürkheim. Dies ist die Route, die die so genannten Schusters-Zügle aus Richtung Plochingen - Esslingen zur Schuhfabrik in Kornwestheim befuhren. Noch heute fahren einige Züge auf dieser Relation, wenn auch nicht mehr für Beschäftigte der Schuhindustrie.

Fahrt mit historischen Stuttgarter Straßenbahnen

Beim Verbandstag 1984 in Stuttgart, hatte fast das ganze Straßenbahnnetz eine Spurweite von 1000 mm. Nachdem in den vergangenen 20 Jahren die meterspurige Straßenbahn in eine normalspurige Stadtbahn umgewandelt worden war, fährt heute nur noch die Linie 15 auf Meterspur. Die noch vorhanden Meterspurstrecken wurden bei dieser Rundfahrt am Donnerstag, 20. Mai 2004, mit verschiedenen Oldtimer-Garnituren bereist.
Vom Hauptbahnhof ging es mit einem Drei-Wagen-Zug aus Tw 802 vom Baujahr 1954 und zwei verschiedenen Beiwagen zum Straßenbahnmuseum Zuffenhausen.
In der im Jahre 1936 erbauten und seit 1995 als Museum genutzten Wagenhalle hatten die Teilnehmer genug Zeit, auf einer Ausstellungsfläche von ca. 4.000 m² anhand über 50 historischer Fahrzeuge die Entwicklung von der Pferdebahn bis zum modernen Stadtbahnwagen zu sehen. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgten die Mitglieder des Vereins Stuttgarter Historische Straßenbahnen e. V. mit einem hervorragenden Mittagsimbiss.
Weiter ging es mit Tw 917 zum Betriebshof Bad Cannstatt. Dieser Gelenkwagen vom Typ DoT4 entstand 1965, durch Umbau aus zwei zweiachsigen Triebwagen.
In Bad Cannstatt fuhren für die Fotografen alle betriebsfähigen Museumswagen und Arbeitswagen einen Rundkurs um den Betriebshof.
Bald wird auch das Straßenbahnmuseum hierher umziehen, da mit dem Umbau der Linie 15 auf Normalspur die Halle in Zuffenhausen keinen Anschluss an die Meterspur mehr haben wird. Damit die Museumswagen aber auch in Zukunft "Auslauf" haben, soll eine 12 km lange Meterspurstrecke von der Innenstadt zum Fernsehturm erhalten bleiben. Mit dem Gartenschauwagen 851 vom Baujahr 1939 sowie Tw 276 vom Baujahr 1952 mit Beiwagen wurde anschließend die Panoramastrecke zur Ruhbank befahren.
Nach einigen sehr schönen Fotohalten endete die Fahrt am Hauptbahnhof.
Weitere Informationen des Vereins Stuttgarter Historische Straßenbahnen stehen im Internet unter: http://www.shb-ev.de
Das Museum in Zuffenhausen ist an jedem zweiten Sonntag im Monat von 13 - 17 Uhr und an jedem letzen Samstag im Monat von 13 - 18 Uhr geöffnet.

Forum Modelleisenbahn:
Kulissenmalerei bei Modellbahnanlagen mit praktischer Vorführung

Eines Abends kam Michael Fuchs zu später Stunde vom Modelleisenbahnclub nach Hause und schaltete noch den Fernseher ein. Zufällig lief gerade auf BR-alpha eine Folge aus der Serie "The Joy of Painting". In dieser Serie zaubert der amerikanische Künstler Bob Ross jeweils in einer halben Stunde ein realistisches Landschaftsbild.
Sofort hatte Michel Fuchs die Idee, dass sich die von Bob Ross entwickelte Nass-auf-Nass-Maltechnik, bei der die verschiedenen Schichten Ölfarbe noch feucht übereinander gemalt werden, auch hervorragend zum Malen von Hintergrundkulissen für die Modelleisenbahn eignen müsse.
Michael Fuchs beschäftigte sich daraufhin ausgiebig mit seiner Idee und hat für den MEC Stuttgart bereits erfolgreich wunderschöne Hintergrundkulissen geschaffen. Sein Können und Wissen stellte er beim Modellbahn-Forum am Freitag, den 21. Mai 2004, den Teilnehmern des Verbandstags zur Verfügung.
Mit Hilfe von Videokamera und Beamer konnte man die praktische Vorführung von Michael Fuchs auf der großen Leinwand verfolgen. Genau wie beim Vorbild im Fernsehen entstand auch hier innerhalb einer halben Stunde eine beeindruckende Landschaft.
Bei Hintergrundkulissen für die Modellbahn sollte die Horizontlinie der gemalten Landschaft etwa in Augenhöhe verlaufen. Auf perspektivische Darstellung sollte bei Hintergründen verzichtet werden, damit diese aus allen Richtungen betrachtet werden können. Die Kulisse sollte wenig Details enthalten, um nicht von der Anlage abzulenken. Räumliche Tiefenwirkung erreicht man durch kräftige Farben im Vordergrund und heller werdende nach hinten.
Für diese Maltechnik sollten die Original BOB ROSS Pinsel gekauft werden, da diese erfahrungsgemäß nicht durch billige Pinsel zu ersetzen sind.
Diese einfach zu erlernende Maltechnik ist ein idealer Einstieg in die Ölmalerei, für alle, die sich so etwas sonst nie zugetraut hätten.
Die allnächtlich im TV gezeigten Folgen mit Bob Ross sind übrigens alle aus der Konserve. Der Künstler ist bereits 1995 gestorben.
Weitere Informationen findet man im Internet unter:
http://www.br-online.de/kultur-szene/thema/ross/index.xml 
http://www.bobross.de 
http://www.farben-de.de/ 

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30 Jahre ÖGEG

Auf Schiene und Wasser unterwegs ist die Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte ÖGEG. Begonnen hat es mit der Gründung des Vereines 1974 in Linz. Mittlerweile verfügt die ÖGEG über einen umfangreichen Fahrzeugpark. Die historischen Eisenbahnfahrzeuge der ÖGEG sind im Netz der ÖBB, auf österreichischen Privatbahnen und auch im benachbarten Ausland im Einsatz.
Die ÖGEG betreibt seit 1985 mit dem 17 km langen Abschnitt der Steyrtalbahn von Steyr Lokalbahnhof nach Grünburg die älteste 760 mm-Schmalspurbahn Österreichs als Museumsbahn.
Im oberösterreichischen Ampflwang baut die ÖGEG derzeit ein Eisenbahnmuseum auf, wofür auch eine Betriebs-GmbH gegründet wurde. Neben der Möglichkeit zur Besichtigung von Dampf-, Diesel- und Elektrolokomotiven fährt die ÖGEG Nostalgiezüge auf der ersten normalspurigen Museumsbahn Österreichs, der 11 km langen Strecke von Ampflwang nach Timelkam.
Seit 1995 ist die ÖGEG Eigentümerin des letzten Dampf-Fahrgastschiffes der österreichischen Donau-Schifffahrt, der "Schönbrunn". Seit der zweiten Jungfernfahrt im Jahr 2001 steht die Schönbrunn wieder für außergewöhnliche Donaureisen und stilvolle Standveranstaltungen zur Verfügung.
Anlässlich des Jubiläums "30 Jahre ÖGEG" dampft es auf den Eisenbahnstrecken Aschach - Pupping - Eferding und Eferding - Linz Lokalbf wie auch auf der "blauen" Donau am Wochenende 18./19. September 2004 aus den Kaminen der ÖGEG-Lokomotiven und dem Schiff. Am Samstag ist die Führung eines Fotogüterzuges geplant, an beiden Tagen werden im Bahnhof Aschach die Fahrzeuge ausgestellt sein. Führerstandsmitfahrten und Dampfzüge im Taktfahrplan werden verkehren. In Aschach steht das DFS SCHÖNBRUNN zu Schnupperfahrten bereit, wobei damit auch die Donauschleuse Aschach befahren wird.
Höhepunkt der Veranstaltung ist die Präsentation der neuen ÖGEG-Dampflokomotive 638.1301.
Solche Loks der preußischen Baureihe P 8 waren vor 50 Jahren auch in Wels stationiert. Nach über nunmehr 40 Jahren Abwesenheit kommt in Österreich wieder einmal eine 638er zum Einsatz.
Informationen zu der Veranstaltung: Anton Gert Dießl
Aschach an der Donau, Telefon: 0043-(0)664 6350461
E-Mail:
anton.diessl[at]ef1.at, Internet: www.oegeg.at 
Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte ÖGEG, Postanschrift: A-4018 Linz, Postfach 11
E-Mail:
sonderzuege[at]oegeg.at

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Neue BDEF-Arbeitsgruppe "Basisnormen Mechanik"

Der BDEF-Vorstand hat in seiner Sitzung am 26./27. Juni 2004 einstimmig beschlossen, innerhalb des Arbeitskreises Modelleisenbahn AKM eine weitere Arbeitsgruppe zu installieren. Von der neuen AG sollen - als Pendant zur vorhandenen Arbeitsgruppe Elektrotechnik/Elektronik AGE - die Bereiche Mechanik, Statik und Dynamik im Modelleisenbahnwesen betreut werden und hierbei insbesondere die aktuelle und fachgerechte Erstellung und Betreuung der entsprechenden Normen(-entwürfe) intensiviert werden.
Ebenfalls einstimmig beschloss der BDEF-Vorstand Herrn Bernhard Rieger, mit der Aufgabe des Leiters der neuen Arbeitsgruppe Basisnormen Mechanik AGBM zu betrauen. Seine Erfahrungen auf diesem Gebiet und seine bisherige Unterstützung des BDEF bei diesem Arbeitsgebiet prädestinieren ihn für diese Aufgabe herausragend. Diese Tätigkeit ist direkt dem Arbeitskreis AKM und damit seinem Leiter Bernd Waterholter unterstellt.
Ende Juli fand bereits ein Arbeitsgespräch statt, das zum einen als kick-off der neuen AGBM, aber auch zur Abstimmung der BDEF-Aktivitäten für die nächste Sitzung der Technischen Kommission des MOROP zu sehen war.
Bernhard Rieger versteht es als seine Aufgabe, den mechanischen Normen auf die Sprünge zu helfen. Vorhandene Normen müssen überarbeitet werden. Aber auch neue Projekte sollten in Angriff genommen werden, wie zum Beispiel eine Norm für die Abmessungen von Bahnsteigen und Laderampen. Die Arbeitsgruppe AGBM wird auch Kontakt zu anderen Vereinen bzw. Interessensgemeinschaften suchen. Sowohl die Interessengemeinschaft Spur-II als auch der Dampfbahnclub Deutschland DBC-D befassen sich mit Normen (Standards) für Modelleisenbahnen der Nenngrößen größer als I(1,) und gerade in diesem Bereich gibt es bei den NEM noch Lücken. Warum also nicht gemeinsam am Bahnhof (Ziel) ankommen.
Kontakt zur AGBM: Bernhard Rieger, Planegger Str. 13, 82110 Germering, Tel. 089 8413532, Fax 01805 4025252601, e-Mail:
agbm[at]bdef.de

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Jubiläum: 30 Jahre Modelleisenbahn-Club Neusäss

Im Juli 1974 taten sich eine handvoll enthusiastischer Eisenbahnfreunde aus dem Großraum Augsburg zusammen, um den Modell-Eisenbahn-Club-Neusäß zu gründen. Von Anfang an war es erklärtes Ziel, eine gemeinsame Anlage zu bauen. Als Spurweite wählte man 32 mm, die Regelspurweite der Nenngröße 0. Da die westlich vor den Toren Augsburgs gelegene Gemeinde, welche inzwischen zur Stadt erhoben worden war, den Modelleisenbahnern einen alten Schulsaal, nebst Lehrerzimmern, für ihre Zwecke zur Verfügung stellte, nannte man sich MEC Neusäß. Noch heute ist der Club in dieser Stadt zu Hause. Bereits in den ersten Jahren des Bestehens trat der Verein dem BDEF bei und fühlt sich seither dort gut aufgehoben.
Die erste Anlage war ca. 45 m² groß und wies Fahrstrecken von ca. 50 m Länge auf, worauf reichlich Betrieb gemacht werden konnte. Ein großer Bergrücken mit einer Höhe bis zu 1,80 m zog sich mitten durch die Anlage und diente somit als optische Trennung. Das heißt, die Fahrstrecken konnten nicht von einem Punkt aus eingesehen werden; der Betrachter musste die Anlage umwandern. Nach ca. acht Jahren musste die erste Anlage wegen Verkauf des Schulgebäudes an eine Privatperson abgebrochen werden.
Im Jahre 1984 konnte der Verein die ehemaligen Diensträume des Bahnhofes Westheim bei Augsburg beziehen. Westheim ist ein Stadtteil von Neusäß und liegt an der Bahnstrecke Augsburg - Ulm.
Hier ging es nun mit dem Bau einer neuen großen Spur-0-Anlage wieder bergauf. Die Anlage ist mittlerweile in weiten Teilen fertiggestellt und bietet den Mitgliedern ausreichend Gelegenheit zum Fahren ihrer Spur-0-Modelle. Bei einem Mindestradius von ca. 190 cm können auch die meisten Triebfahrzeuge der diversen Kleinserienhersteller eingesetzt werden. Da von Station A nach B über die zum Teil eingleisige Verbindung einer Hauptbahn im Mittelgebirge gefahren wird, kommt beim Betrieb nie Langeweile auf. Ebenso ist auf den langen Steigungen der Anlage mit Mittelgebirgscharakter bei schweren Zügen Vorspann erforderlich.
Neben der stationären Anlage wurde von den Mitgliedern des MECN auch eine ca. 20 m² große transportable Spur-0-Anlage gebaut. Sie hat zum Thema eine eingleisige Nebenbahn und ist als Besonderheit eine vollflächig geschlossene Anlage mit komplett durchgestalteter Landschaft. Die Anlage wurde bereits auf vielen Messen und Ausstellungen gezeigt und erhielt Prämierungen in den Rängen 1 - 3. Mit diesen Ausstellungsbeteiligungen, auch im Auftrage des BDEF, haben auch wir die Nenngröße 0 einem breiten Publikum wieder näher gebracht.
Unsere beiden Anlagen sind landschaftlich so gestaltet, dass wir sowohl Modelle deutschen Vorbildes, als auch US-amerikanische einsetzen können. Je nach Thema dekorieren wir die Anlagen um (Autos, Signale, Gebäude, Zubehör etc.). Obwohl viele Mitglieder zu Hause kleinere Spurweiten pflegen, sind alle begeistert, wenn ein bis zu acht Meter langer, mit den entsprechend schweren und leistungsfähigen Spur-0-Loks geführter Güterzug seine Fahrt antritt.
Wie in vielen anderen Vereinen auch, mangelt es bei uns ebenso an Arbeitskräften, so dass die stationäre Anlage weder wie geplant vor fünf Jahren, noch zu unserem jetzigen 30-jährigen Jubiläum annähernd fertig wurde. Über dies hinaus bestehen bereits Pläne zur Erweiterung der Anlage um einen zusätzlichen Kopfbahnhof. Es gibt also noch genügend Aufgaben für die nächsten zehn Jahre. Weitere Helfer sind somit herzlichst willkommen.
Unser Jubiläum feiern wir im Rahmen einer Ausstellung, bei welcher neben Modelleisenbahnanlagen verschiedener Spurweiten unsere interessante transportable Spur-0-Anlage gezeigt wird. Die Ausstellung findet statt vom 30. Oktober bis 01. November 2004 im KUKA-Gebäude Hery-Park 3000 in 86368 Gersthofen bei Augsburg.
Nähere Auskünfte erteilen Siegfried Schuster, Tel. 089 801124 oder 089 6290-1992, und Dieter Rothenfußer, Tel. 08239 7270.

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ROCO: Neue Konzernzentrale in Hallein

Ein großes Vorhaben ist abgeschlossen. ROCO bündelt seine Kräfte.
Mit der Eröffnung der Konzernzentrale in Hallein finden sich die bisher getrennten Standorte "Salzburg" und "Freilassing" unter einem Dach. Am 16. August 2004 wird nicht nur ein neuer Unternehmensstandort eröffnet, sondern gleichzeitig ein Tor zu neuen Erfolgen aufgestoßen.
Die weitblickende Entscheidung, ein bereits bestehendes Gewerbeareal zu übernehmen, war verbunden mit dem Plan, durch möglichst intelligente Adaptierung und Erweiterung zu maximaler Ökonomie des Ressourceneinsatzes zu finden. Die günstige Verkehrsanbindung des Standortes ist die äußere, die Optimierung der logistischen Abläufe die innere Garantie dafür, über einen weiten Zeithorizont mit höchster Flexibilität auf neue Marktanforderungen eingehen zu können.
Für die Freunde von ROCO konnte der gesamte Prozess auf der Internetseite von ROCO dargestellt und in seiner Komplexität nachvollziehbar gemacht werden. Nach außen wirkt eine sachliche Formensprache, nach innen sind es modernste Raumkonzepte und technische Ausstattungen, die für alle Bereiche - Verwaltung, Produktion, Vertrieb und Logistik - Arbeitsumgebungen von höchster Qualität bereitstellen. Die Philosophie der kurzen Wege wird so die tägliche operative Arbeit ständig positiv aufladen.
ROCO ist überzeugt und zuversichtlich, dass die freudige Aufbruchsstimmung, die das neue Haus bei seiner Eröffnung durchflutet, schon bald auch für die Modellbahner sichtbar, spürbar und von Nutzen sein wird.
Eine Besichtigung des neuen Werks wird erstmals am 18. Juni 2005 bei einem großen Tag der offenen Tür geboten, bei der auch die neue ROCO-Erlebniswelt eröffnet wird.

Die neue ROCO-Anschrift lautet:
ROCO Modellspielwaren GmbH
Rifer Hauptstraße 21,
A-5400 Hallein
Telefon: +43 (0)5 7626-0, Fax: +43 (0)5 7626-1199
e-Mail:
roco[at]roco.cc
Internet:
www.roco.cc 

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BEMO - Neues Fördermitglied unseres Verbandes

Für das große Gebiet von H0-Modellen nach Vorbildern von Schmalspurbahnen ist BEMO die führende Adresse. Wer sich dem Charme von Schmalspur-Nebenbahnen hingeben will, kommt an der Firma BEMO nicht vorbei. Die Produktpalette liest sich wie ein Almanach der berühmtesten Schmalspurbahnen in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich, wie z. B. RhB, FO, MOB, BVZ, SBB Brünig, GFM, ÖBB, STLB sowie die deutschen Schmalspurbahnen Württembergs, Sachsens und von Rügen.
Die Modelle werden vorbildgerecht für die verschiedenen Spurweiten (H0e, H0m) in höchster Präzision geliefert. Reichhaltiges Zubehör und ein hervorragendes Gleissystem - auch mit Zahnstangen - runden das Spektrum erfolgreich ab.
Auch Normalspurfahrzeuge (z. B. RegioShuttle-Triebwagen, Wismarer Schienenbus) werden angeboten. Die RegioShuttle-Triebwagen gibt es auch für die Nenngröße N. Außerdem neu im Programm sind der Triebwagenzug der Baureihe 624 und der moderne GTW 2/6 der Fa. Stadler.
Eine erfreuliche Besonderheit von BEMO ist die Abfrage der Kunden nach künftigen Wunschmodellen.
Die eigene Hauszeitschrift "BEMO-Post" informiert die Kunden und Interessenten über die Neuigkeiten aus Uhingen.
Mit großer Freude nahmen wir die Mitteilung auf, dass sich die Firma BEMO ab 1. Juli 2004 in die große Reihe der Fördermitglieder des BDEF einreiht. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und begrüßen die Geschäftsleitung und die Mitarbeiter herzlich im BDEF.

Kontakt: BEMO Modelleisenbahnen GmbH & Co,
Stuttgarter Strasse 59, 73066 Uhingen,
Telefon 07161 38998-0, Fax 07161 38998-10
Internet:
http://www.bemo-modellbahn.de 

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Conrad Modellbahnkatalog

Auch dieses Jahr stellt unser Fördermitglied CONRAD Electronic für alle Mitgliedsvereinigungen je ein Exemplar des aktuellen Modellbahnkataloges zur Verfügung. Der neue Katalog "Modellbahnwelt 2005" ist wieder "Europas größter herstellerunabhängiger Modellbahnkatalog", bietet er doch - wie gewohnt - eine umfassende Übersicht der wichtigsten Herstellerprogramme für die Nenngrößen Z, N, TT, H0 und IIm. Auf den 290 Seiten findet man nicht nur in die bei Conrad lieferbaren Artikel, sondern erspart sich das Kaufen und Sammeln der Kataloge von immerhin fast 50 Herstellern.
Interessant sind auch die vielen Artikel, die von den jeweiligen Herstellern exklusiv für den Vertrieb bei CONRAD angeboten werden, also Produkte, die man sonst nirgends erhält.
Wir freuen uns, unseren Mitgliedern dieses umfangreiche Werk wieder kostenlos zur Verfügung stellen zu können - ein Service von Conrad und BDEF!

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InnoTrans 2004, Berlin 21. - 24. September 2004
Publikumstage 25. - 26. September 2004

Die InnoTrans Berlin 2004 bietet vom 21. bis 24. September einen repräsentativen Überblick über neue und weiterentwickelte Fahrzeuge, Systeme, Komponenten sowie Dienstleistungen der Schienenverkehrstechnik und ist somit die Plattform für nationale und internationale Anbieter und Nachfrager des Personen- und Güterverkehrs.
In direkter Anbindung zum Ausstellungsbereich in den Messehallen wird ein breites Spektrum spurgebundener Fahrzeuge auf der über zwei Kilometer langen Gleisanlage der Messe Berlin präsentiert. Weitere Angebotsschwerpunkte der Fachmesse sind "BahnBau", "Public Transport", "Transport IT" und "Services".
Im Rahmen der Fachmesse findet die InnoTrans Convention statt. Den thematischen Schwerpunkt bildet das Dialog Forum unter Federführung des Deutschen Verkehrsforums, des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und des Verbandes der europäischen Schienenverkehrsindustrie (UNIFE). Zum Thema Infrastruktur/Fahrwegtechnik veranstaltet der Verband der Deutschen Eisenbahn Ingenieure (VDEI) die Fachtagung "BahnBau". Von der Deutschen Bahn AG initiiert und organisiert bietet der East European and Asian Rail Summit (EEARS) Verkehrsministern und Generaldirektoren mittelosteuropäischer und asiatischer Verkehrsunternehmen die Möglichkeit zum Dialog.
Damit setzt die Internationale Fachmesse für Verkehrstechnik in Berlin ihren seit 1996 anhaltenden Wachstumskurs kontinuierlich fort. Zu den Ausstellungsbereichen mit dem größten Wachstum gehört die Bahninfrastruktur. Hier ist die Ausstellungsfläche nahezu doppelt so groß wie 2002.
Die gelungene Verbindung von Fachmesse, anspruchsvollem Rahmenprogramm und Produkt-Präsentation auf dem Gleisgelände ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren der Berliner InnoTrans.
Bisher haben sich weit über 1000 Aussteller für die Leitmesse der Branche vom 21. bis 24. September 2004 angemeldet. Dazu gehören alle Weltmarktführer der Schienenverkehrstechnik - und wiederum der BDEF. Der BDEF wird auf seinem Stand neben der wichtigen Präsenz der Eisenbahn-Freunde auch eine attraktive Modellbahnanlage (gesponsort von ROCO) zeigen, die auf Wunsch der Messeleitung auch als "willkommener Ruhepol für gestresste Manager" dienen soll (Originalaussage Messeleitung!).
Den BDEF findet man während der Fachmesse in Halle 4.1 Stand-Nummer 255. Wir freuen uns auf IHREN Besuch.

Fachmesse: Öffnungszeiten 9 - 18 Uhr
Eintrittspreise inkl. Katalog: Tageskarte: 30,- Euro, Dauerkarte: 40,- Euro
Publikumstage: Schönes Wochenende in der Zugkunft
Auch in diesem Jahr finden am 25. und 26. September Publikumstage mit einem großen Bahnhofsfest auf dem Freigelände statt. In der Zeit von 10 bis 18 Uhr bietet die Messe Berlin zwei Tage Eisenbahn total. Für kleine und große Bahn-Enthusiasten wird das Schönste von gestern und das Neuste von heute mit vielen Events auf dem Gleisgelände präsentiert. Der Eintritt zu den Publikumstagen ist frei!

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Modell & Hobby, Leipzig 8. - 10. Oktober 2004

Leider immer noch ein Geheimtipp ist für viele die Messe Modell & Hobby in Leipzig, obwohl sie als eine der attraktivsten Modellbahnmessen gelten kann. In dem unverwechselbar angenehmen Ambiente der Neuen Messe Leipzig, in den lichtdurchfluteten Hallen mit bester Verkehrsanbindung können sich die Besucher nur wohl fühlen und ihrem Hobby ungeteilte Aufmerksamkeit widmen. Die jährlich steigenden Besucher- und Ausstellerzahlen zeigen eindrucksvoll die Qualität dieser Veranstaltung. Dennoch könnten die dieser Messe eigentlich zustehenden Besucherströme aus den alten Bundesländern größer sein.
Auch für die Veranstaltung 2004 hat die Messeleitung - wie seit vielen Jahren - dem BDEF die ideelle Trägerschaft übertragen, also den Auftrag, die Modellbahn-Anlagenschau zu organisieren und zu gestalten. Auf seine Einladung werden Vereine aus ganz Deutschland, aber auch aus Großbritannien, den Niederlanden und Polen kommen, um ihre Modellbahnanlagen in verschiedenen Baugrößen dem Publikum vorzustellen.

Bei Redaktionsschluss dieses Rundschreibens waren folgende 15 Teilnehmer eingeplant:
o Polski Zwiazek Modelarzy Kolejowych, PL, H0
Die Modellbahner aus Polen zählen schon seit einigen Jahren zu den Highlights der Leipziger Messe und sind stets für neue Höchstleistungen in der Modellbaukunst gut.
o Yeovil Model Railway Group, UK, 0
Aus England kommt eine besondere Spur-0-Anlage, die ein Gaswerk als Vorbild hat.
o
Sodumb & Gamorra Lumber Co., NL, H0n3
Die S&G ist eine vorbildgetreue Wiedergabe einer Waldbahn, wie Sie einmal an der Westküste Amerikas zu finden war. Das Modelteam Meijerij aus den Niederlanden hat sehr viel Mühe darauf verwandt, eine Anlage in H0 zu bauen, die der Wirklichkeit sehr nahe kommt. Fast 90 m hohe Mammutbäume wurden maßstäblich im Modell umgesetzt.
o
Eisenbahnclub Leinefelde e.V., TT
o TT-Modellbahnverein "Gotthardbahn", Leipzig, TT
o EF Dillingen,
MEF Bernburg e.V., H0
"Ansichten aus der Niederlausitz" mit der Darstellung von Objekten und Landschaftsansichten rund um das Senftenberger Kohlerevier aus Vergangenheit und Gegenwart.
o "Jim Knopf" Würzburg, N
o
MEV Großräschen e.V., N
o
EMF Siebengebirge Bad Honnef, H0e
Schmalspurbahnen in der Baugröße H0, aber mit nur 9 mm Spurweite. Bahngesellschaften der rheinischen Heimat, die zum Beispiel Rhein-Sieg-Eisenbahn, Heisterbacher Talbahn oder Broltal-Eisenbahn heißen bzw. hießen, sind die Vorbilder, die ins Modell umgesetzt wurden.
o MBG Siegkreis, H0
o AG Modellbahn Neupertershain, H0
o Rennsteig-Anlage, H0
Den Spitzkehrenbahnhof Rennsteig im Winter. Der 38-jährige Oberhesse Christoph Romann hat Väterchen Frost samt Schneegestöber zum Anlagenthema gemacht.
o Kindervereinigung Leipzig, Spur IIm
Auf einer Grundfläche von 6,5 x 15 m entsteht eine Bodenanlage, die durch die Ausgestaltung mit Naturmaterial eine für Gartenbahnen prädestinierte Umgebung erhält. Neben mehreren gekauften Gebäuden werden zunehmend Eigenbauten des Schüler- und Freizeitclubs in der Landschaftsgestaltung verwendet. Hinsichtlich der Streckenführung besticht die Anlage durch große und elegant geschwungene Gleisradien.
o
Eisenbahn AG des Heinrich-Heine-Gymnasiums, H0
Die seit 1999 existierende Arbeitsgemeinschaft mit Mitgliedern aus den Klassen 5 bis 12 des Heinrich-Heine-Gymnasiums Bottrop, widmet sich der schuleigenen Modelleisenbahnanlage in H0. Themen der "Centrop-Anlage" sind die Darstellung von Sehenswürdigkeiten, typischer Landschaft und Verkehrsinfrastruktur aus der Nähe von Bottrop, Essen und Oberhausen, wie z. B. des Tetraeders von 1995, des Alpin-Centers, der mit 640 m längsten Kunstschneeskihalle der Welt, und typischer Zechengebäude, die meist nach Fotos, eigenen Skizzen oder Originalplänen nachgebildet wurden.
o Tin Plate 0-Anlage von Lothar Böhmel, Taucha, Spur 0

Für die Modellbahn-Jugend wird auch heuer wieder das bekannte "Junior College Europa®" stattfinden, bei dem Kinder und Jugendliche spielerisch an das Hobby herangeführt werden. Im Gegensatz zu den beiden bisherigen Veranstaltungen in Leipzig wird das "JCE 2004" von unseren Freunden der Sächsischen Modellbahner Vereinigung - SMV - organisiert und betreut, wobei der BDEF ein wenig Hilfestellung gibt.
Beachten Sie bitte den Gutschein der Messeleitung für ermäßigten Eintritt, der diesem Rundschreiben beiliegt.

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Hobby- und Modellbahntage - Einladung nach Regensburg

In einer bisher in dieser Form noch nie da gewesenen Initiative lädt "DB Bildung, Niederlassung Süd" der DB AG alle Modelleisenbahner und Eisenbahnfreunde zu einem ganz besonderen Wochenende vom 3. - 5. Dezember 2004 nach Regensburg ein.
Das Trainingszentrum Regensburg von DB Bildung verfügt einzigartig in Deutschland über ein Lehr-Stellwerk, das normalerweise für Dritte nicht zugänglich ist. Im Rahmen der Hobby- und Modellbahnertage wird dieses Lehrstellwerk erstmals für Bahnfans geöffnet und diesen ein Hobby-Kurs in Stellwerkstechnik präsentiert.
Als Ergänzung gibt es Workshops zum Thema Stellwerke im Modellbahnbau und digitale Fotografie und Internet sowie natürlich interessante Informationen rund um die Bahn aus erster Hand.
Am Sonntag 5. Dezember finden parallel im Gelände des Trainingszentrums ein Modellbahn-Flohmarkt und eine Modellbahnausstellung statt, die bevorzugt Vereine aus der Region gestalten.
Die Teilnehmer werden preiswert im erstklassigen Gästehaus des Trainingszentrums - mit "Vollpension" - untergebracht. Und so soll nach derzeitigem Planungsstand etwa der Ablauf sein:

Freitag, 3. Dezember 2004
bis 17 Uhr Anreise, Einchecken in das Haus
18.00 Uhr gemeinsames Abendessen
19.00 Uhr Begrüßung und Präsentation "Aktuelles von der Deutschen Bahn" zu den Themen Fahrzeuge, Neubaustrecke Ingolstadt - Nürnberg, und Fahrplankonzept 2006
ab 20:30 Uhr "Get together" mit Musik

Samstag, 4. Dezember 2004
Nach einem reichhaltigen Frühstück geht's ins Lehr-Stellwerk:
9.00 Uhr Praxistraining im Lehrstellwerk
F Signale der Bahn
F Fahrdienstvorschrift
F unterschiedliche Stellwerkstechniken
F Durchführen von Zugfahrten
F Durchführen von Rangierfahrten
12.00 Uhr gemeinsames Mittagessen im Casino
13.00 Uhr Workshops zu den Themen Modellbahnfotografie, Modellbahn im Internet und Steuerelektronik für Modellbahnstellwerke
16.00 Uhr Kaffeepause
ab 16.30 Uhr Fortsetzung der Workshops
18.00 Abendessen vom Buffet

.... und dann kommt das absolute Highlight:

ab 20.30 Uhr AXEL ZWINGENBERGER am Piano !
exklusives Konzert im Gästehaus Regensburg

Sonntag, 5. Dezember 2004
7.30 - 9.00 Uhr Weißwurst-Frühstück
9.00 Uhr Fortsetzung des Praxistrainings im Lehrstellwerk
und der Workshops
ab 12.00 Uhr Modellbahnflohmarkt und Modellbahnausstellung
ab 13.00 Uhr Mittagessen - kaltes Buffet -
17.00 Uhr Ende des Kongresses, der Ausstellung und des
Flohmarktes

Die "Hobby- und Modellbahnertage" in Regensburg werden vom Bereich Bildung der DB AG in Kooperation mit Bahnreisen Sutter Freiburg veranstaltet. Der BDEF ist in beratender Funktion mit von der Partie und wird die Veranstaltung begleiten. Ein endgültiges, detailliertes Programm mit genauen Daten und Preisen werden wir dem nächsten BDEF-Rundschreiben Anfang Oktober beilegen.

Auf jeden Fall sollte man sich das Wochenende 3. - 5. Dezember 2004 schon mal freihalten und eine Reise nach Regensburg an die schöne blaue Donau einplanen! Natürlich mit der Bahn!

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Regionaltreffen

Traditionsgemäß finden im Herbst die Regionaltreffen des BDEF statt. Diese Regionaltreffen sind neben dem Bundesverbandstag besonders wichtige Veranstaltungen, da sie den Teilnehmern in "privaterer" Atmosphäre die Möglichkeit bieten, dem Vorstand und den Clubs aus der Region ihre Ideen, Wünsche und Probleme darzulegen. Gerne nutzen viele auch die Möglichkeit, sich mit den Vereinen aus der gleichen Region über spezifische Themen dieser Region zu unterhalten.
Alle ausrichtenden Clubs bieten - abgestimmt auf die örtlichen Gegebenheiten - attraktive Rahmenprogramme an und passende Räumlichkeiten für die eigentlichen Gespräche. Einzelheiten finden Sie
hier!
Versäumen Sie nicht, an diesen Regionaltreffen teilzunehmen! Zeigen Sie, dass Sie als Mitglied im BDEF Teil einer starken Gemeinschaft sind - genau gesagt der stärksten in Europa! - und lassen Sie Ihre Hobbykollegen teilhaben an Ihrem Wissen. Oder partizipieren Sie vom Wissen und Können anderer.

Wir freuen uns, Sie in großer Zahl auf den diesjährigen Regionaltreffen wiederzusehen. Bis dahin!

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© BDEF 2004
Letzte Änderung: 28. August 2005 (
GB)