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Unser Rundschreiben 3/2003 in Ausschnitten:

Sie können unsere kompletten Rundschreiben (mit Bildern) auch direkt bekommen. Soweit Sie nicht Mitglied eines unserer Mitgliedsvereine sind, werden Sie "Einzelmitglied" im BDEF! Bei einem Jahresbeitrag von nur 37.- € erhalten Sie neben den Rundschreiben und sonstigen Informationen auch ein Exemplar des jährlich erscheinenden BDEF-Jahrbuches.
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Inhalt:

Editorial

Zum 50-jährigen Jubiläum der HAMBURGER BLÄTTER

Ausgeliefert: BDEF-Jahrbuch 2003

News aus dem Miniatur-Wunderland

45 Jahre BDEF

Leser-Reaktion

AKV: Frühjahrssitzung in Bremen

VDMT feierte zehnjähriges Jubiläum

BDEF zu Gast beim Schweizer Verband SVEA

Spur F - die unbekannte Spurweite

46. Verbandstag in Kaufbeuren: Vortrag von Dr. Martin Vieregg

Neues Fördermitglied: ESU

BDEF soll sich distanzieren

Neues Fördermitglied: ZeitscHieneN

Ende für einen Gleisanschluss 

Neues Fördermitglied: MO-Miniatur

01 1531, 03 001 und 44 1093 bleiben kalt

Brückenfest in Altenbeken

25 Jahre Modeleisenbahnclub Bruchsal 1978 e. V.

 

25 Jahre Eisenbahnfreunde Friesland e. V.

 

Editorial:

Liebe Freunde der großen und kleinen Eisenbahn!

"Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt!" Wer kennt ihn nicht, diesen "Gassenhauer" aus dem Film "Die Drei von der Tankstelle"? Doch was Freundschaft genau ist, sagt auch der Text dieses Liedes von Robert Gilbert nicht.
Sicherlich ist Freundschaft nicht etwas ähnliches wie Nibelungentreue, ergeben bis in den Untergang. Andererseits erfordert Freundschaft eine starke Zusammengehörigkeit, die auch schwierige Zeiten überdauert. Es scheint, dass Freundschaft für jeden Einzelnen eine individuelle Bedeutung besitzt. Sicherlich gehört auch dazu, dass man dem Freund auch unbequeme Wahrheiten sagen kann, ja muss. Zum Freund auch dann zu stehen, wenn dieser den Dienst gar nicht erkennt. 
Warum schreibe ich hier zu diesem Thema? Weil sich das vorliegende Rundschreiben zum großen Teil mit dem Verhältnis zwischen dem BDEF, also Eisenbahn-FREUNDEN, und der Deutschen Bahn befasst. Zunächst müssen wir einmal festhalten: Wir betrachten uns als Freunde der Eisenbahn, nicht als Freunde einer Bahngesellschaft. Es ist schon erstaunlich, wie sich das Verhältnis zur Deutschen Bundesbahn vor 45 Jahren in das Verhältnis zur Deutschen Bahn AG heute gewandelt, ich möchte fast sagen: abgekühlt hat. 
Die Verantwortlichen für den Bundesverbandstag wollten den Delegierten einen Fachvortrag bieten. Es ist nicht verwunderlich, dass die DB lieber jemanden gesehen hätte, der ihr Tun in schillernden Farben schön redet. Wenn aber tatsächlich Missstände bei der Bahn vorliegen, wäre das kein guter Freundschaftsdienst. Da ist eine sachliche Kritik doch wesentlich förderlicher, auch wenn sie weh tut. 
Man mag über den Vortrag von Dr. Martin Vieregg denken wie man will: sich damit zu identifizieren ist genauso falsch wie sich davon zu distanzieren. Er hat aber Denkanstöße gegeben, von denen ich hoffe, dass sie in eine sachliche und ergiebige Diskussion münden. Und ich meine, dass die Verantwortlichen der DB AG genau hinhören sollten, was ihre Freunde zu sagen haben. Vielleicht ist diese Diskussion ebenso hilfreich wie seinerzeit die "Verbreitung der Kenntnis vom Wesen und der Bedeutung der Eisenbahn in der Öffentlichkeit". 
Soviel zum kontroversen Teil des 46. Verbandstages in Kaufbeuren. Der weitaus größere Teil verlief in einer äußerst harmonischen Atmosphäre. Die umfassende Berichterstattung vom Bundesverbandstag 2003 in Kaufbeuren finden Sie in der kommenden Ausgabe.

Mit herzlichen Grüßen 
Dieter Eikhoff

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Ausgeliefert: BDEF-Jahrbuch 2003

Wie schon im letzten BDEF-Rundschreiben erläutert, konnten wir die Verteilung der Jahrbücher neu ordnen. Früher erhielt jede Mitgliedsvereinigung ein kostenloses Jahrbuch. Erstmalig mit dem Jahrbuch 2003, das zum Verbandstag in Kaufbeuren rechtzeitig erschien, erhalten unsere Mitgliedsvereinigungen im Durchschnitt ein Exemplar für je fünf Vereinsmitglieder. Ein Verein mit 20 Mitgliedern wird also z.. B. vier Jahrbücher erhalten – kostenlos! Die Zahl dieser kostenlos übergebenen Jahrbücher ist an die Anzahl der Stimmrechte gebunden – pro Stimmrecht gibt es vier Jahrbücher. Zur Erinnerung: bis 100 Vereinsmitglieder hat der Verein je angefangener 20 ein Stimmrecht. Über 100 dann je angefangener 50 Vereinsmitglieder – maximal gibt es neun Stimmrechte.

Um die erheblichen Versandkosten zu reduzieren, haben wir den Besuchern des Verbandstages in Kaufbeuren, die ihrem Verein zugedachte Anzahl von Jahrbüchern mitgegeben, soweit sie von den mit der Bahn angereisten Vereinsvertretern  geschleppt werden konnten.

Alle BDEF-Mitgliedsvereinigungen dürften bei Erscheinen dieses Rundschreibens die ihnen zugedachten Jahrbücher direkt, auf dem Postwege oder durch den Paketdienst erhalten haben. „Eisenbahn-Freunde unterwegs – BDEF Jahrbuch 2003“ enthält neben mehreren Artikeln zum Bahnwesen rund um Kaufbeuren, dem Austragungsort des Bundesverbandstages 2003, wieder das große Adressverzeichnis deutscher (und einiger österreichischer) Modelleisenbahn- und Eisenbahn-Freunde-Clubs. Das BDEF-Jahrbuch gibt auch einen breiten Überblick der führenden Modellbahn- und Zubehörhersteller, wichtiger Software- und Elektronikfirmen, maßgeblicher Fachverlage und vieler weiterer FÖRDERMITGLIEDER des Verbandes und damit der gesamten „Szene“ und untermauert so die führende Kompetenz des Bundesverbandes. Nicht umsonst ist der BDEF die größte Vereinigung dieser Art in Europa und die zweitgrößte der Welt.

Wir finden es gut, wenn nun eine größere Anzahl von Mitgliedern der einzelnen Vereine über das Geschehen im Verband informiert sind. Auch das Adressverzeichnis der angeschlossenen Mitgliedsvereinigungen ist bestimmt eine Veröffentlichung, die möglichst viele Mitglieder – z. B. bei Reisen – nutzen können. Außerdem freuen sich die Firmen, die mit Ihren Anzeigen das Jahrbuch finanzieren, darüber, wenn Ihre Angebote möglichst weit gestreut werden.

Wir möchten uns an dieser Stelle sehr herzlich bei allen Text- und Bildautoren bedanken, die mit großem Engagement Material für dieses Jahrbuch zusammengetragen haben. Die Redaktion lag auch für dieses Jahrbuch in den bewährten Händen von Wolf-Dietger Machel, der seit nunmehr zehn Jahren für die hohe Qualität und die Kontinuität zeichnet. Mit großem Einsatz wurden von Wolfgang Schacht die Anzeigen in diesem Buch akquiriert. In der Druckvorstufe hat sich unser Pressereferent Dieter Eikhoff maßgeblich engagiert. Diesen „drei Säulen“ des Jahrbuchs vielen Dank dafür. Selbstverständlich haben wieder alle Beteiligten im Interesse der Sache auf ein Honorar verzichtet.

Das Jahrbuch 2003 wurde bei der Druckerei Demuth in Kaufbeuren-Neugablonz gedruckt, wo wir einen verständnisvollen Partner bei der Herausgabe des BDEF-Jahrbuches  fanden.

Weitere Exemplare können selbstverständlich gerne hinzu gekauft werden. Dazu dürfen wir nochmals darauf hinweisen, dass durch die Übernahme des Jahrbuchs in den Eigenverlag das BDEF-Jahrbuch 2003 nur noch 4,– € (zuzüglich Versandkosten) kostet. Bestellungen richten Sie bitte an die Geschäftsstelle des BDEF in Hannover

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45 Jahre BDEF

Am 28. Juni 2003 jährt sich die Gründung des Bundesverbandes Deutscher Eisenbahn-Freunde zum 45. Male – WIR HABEN „GEBURTSTAG“!

Norbert Huppert, der Vorsitzende unseres Gründungsmitgliedes Freundeskreis Eisenbahn e. V., Köln, (FEK) fand vor Kurzem in den Archiven des FEK zufällig eine Veröffentlichung aus dem Jahre 1958, in der die Gründung des BDEF dargestellt ist. Dieser Bericht enthält soviel Nostalgie und ist damit ein so interessantes Zeitdokument, dass wir ihn ungekürzt und ohne redaktionelle Änderungen – also auch nicht in neuer Rechtschreibung – veröffentlichen wollen. Lediglich den darin wörtlich zitierten Brief des damaligen Präsidenten der Deutschen Bundesbahn Prof. Dr. Heinz Oeftering haben wir herausgelöst und an anderer Stelle dieses Rundschreibens veröffentlicht. Wir danken Norbert Huppert, Friedhelm Ernst und dem FEK für diesen Bericht.

Bericht des FREUNDESKREIS EISENBAHN zu Köln über seine Teilnahme an der Gründungsversammlung des „Bundesverbandes Deutscher Eisenbahn-Freunde“ am 28./29. Juni 1958 in Frankfurt (Main)

Auf unserer Jahreshauptversammlung am 31.5.1958 wurde beschlossen, fünf offizielle Vertreter des FREUNDESKREIS EISENBAHN zur Gründungsversammlung eines gemeinsamen Dachverbandes der örtlichen Vereinigungen deutscher Eisenbahnfreunde und Modelleisenbahner nach Frankfurt (M) zu entsenden. Die Versammlung wählte als Vertreter die Herren Berger, Böhme, Hartmamm und Ortsiefer, welche zusammen mit dem Vorsitzenden, Herrn Ernst, am Samstag, dem 28.6.1958 auf Einladung der Deutschen Bundesbahn mit dem FT 138 nach Frankfurt abreisten. Da die Herren Heimann, Heinrich, Kunkel und Reuber ebenfalls an der genannten Tagung teilnahmen, bestand die Kölner Delegation aus neun Mitgliedern.

Durch Vermittlung des VdEF Wuppertal fand am Nachmittag des 28. Juni eine Besichtigung des Bahnbetriebswerks Ffm-Griesheim statt, zu der sich bereits eine stattliche Zahl von Eisenbahnfreunden aus dem Bundesgebiet einschließlich Berlin einfand. Auch einige Ausländer nahmen an diesem Besuch teil.

Das Motto „Strukturwandel und Rationalisierung im Zugförderungsdienst der DB“ sprach aus den dort zur Besichtigung abgestellten Fahrzeugtypen:

Neben den beiden modernen Dampflok-Bauartreihen 10 und 66 war auch der elektrische Eisenbahn-Betrieb durch eines seiner jüngsten Kinder, E 44 0032, vertreten. Der Art des Bw Griesheim entsprechend nahmen die vorgeführten Diesel-Triebfahrzeuge jedoch den weitaus größten Rahmen ein. Es würde zu weit reichen, wollte man an dieser Stelle eine lückenlose Darstellung und Beschreibung derselben vornehmen. Allein die nachfolgende Aufzählung lässt die Vielfalt des Gebotenen erkennen:

Beginnen wir mit der aus Wehrmachtsbeständen übernommenen Lok-Reihe V 36, die vielerorts noch wacker ihren Dienst versieht und am Tage der Besichtigung eingehend „begutachtet“ werden konnte. Daneben erregte ihre jüngere und zugleich kraftvollere Schwester V 60 Aufsehen und Anerkennung bei den Eisenbahnfreunden. Mit einem Geräuschdämpfer versehen stellt sich die allen bekannte DB-Nachkriegsentwicklung V 80 vor; sie unternahm innerhalb des Betriebsgeländes einige Probefahrten und stand anschließend zum Besuch offen. Auch die in verhältnismäßig großer Stückzahl in Ffm-Griesheim beheimatete Diesellokomotive der Baureihe V 200 fehlte nicht. Von Seiten des Personals wurde – neben guten Laufeigenschaften – der geräumige Führerstand und die von dieser Lokomotivtype ausgezeichnete Streckensicht hervorgehoben. Nicht vorgesehen, und vielleicht gerade deshalb besonders reizvoll, war die Auswechslung eines Drehgestells bei einer V 200 über die Achssenke der Lok- und Triebwagenhalle.

Ein weiterer „Ölqaulmer“ verdient, in diesem Zusammenhang erwähnt zu werden; es handelt sich um die in ansprechenden Farbtönen gehaltene sechsachsige 3000 PS-Lok der Münchner Lokomotivfabrik Krauss-Maffai, die just am 28. Juni in Griesheim weilte. Sollte die in ihrer äußeren Form der V 200 sehr ähnelnde ML 3000 CC künftig als V 300 bei der Deutschen Bundesbahn eingestellt werden, oder war auch sie nur Gast bei der DB, wie zahlreiche andere Firmen-Lokbauarten zuvor?

Das Bw Frankfurt-Griesheim beherbergt und pflegt neben Lokomotiven bekanntlich auch eine stattliche Anzahl Dieseltriebwagen, von denen einige ebenfalls besichtigt werden konnten, angefangen beim deutschen Trans-Europ-Expreß VT 11.5, der planmäßig von hier aus eingesetzt wird, über den Ferntriebwagenzug VT 08 bis zum Bezirks-VT und den dazugehörigen Steuerwagen.

Der Nachmittag gestaltete sich zu einer aufschlußreichen und eindrucksvollen Besichtigung, die jedem der Teilnehmer einen Einblick in die ständigen Rationalisierungs- und Modernisierungsbestrebungen unseres größten Verkehrsträgers gab. Wir danken den beteiligt gewesenen Herren an dieser Stelle nochmals recht herzlich für ihre Mühe und Gastfreundschaft.

Der Abend war mehr theoretischen Erörterungen gewidmet. So trafen sich die Mitglieder das VdEF Wuppertal und des VDMEC getrennt, um interne Besprechungen zu führen.

Für die Übernachtung standen in Frankfurt drei ehemalige Lazarett-Liegewagen des US-Transportation-Corps und ein alter preußischer Schlafwagen zur Verfügung, die durch die Deutsche Schlaf- und Speisewagengesellschaft (DSG) betreut wurden. Auch diesem Unternehmen gilt unser besonderer Dank für die gewährte Unterkunft im stehenden „Rollenden Hotel“.

Am darauffolgenden Sonntagvormittag traf man sich um 9 Uhr im Volksbildungsheim am Eschenheimer Turm zur Gründungsvorsammlung des „Bundesverbandes Deutscher Eisenbahn-Freunde“. Insgesamt 168 Mitglieder aus 32 örtlichen Vereinigungen von Eisenbahnfreunden und Modelleisenbahnern nahmen an dieser Zusammenkunft teil, zu der auch einige Gäste begrüßt werden konnten.

In einem einleitenden Referat erläuterte Herr Schneider (Wuppertal) die vorausgegangenen Besprechungen des „Vorbereitenden Ausschusses“ mit der Deutschen Bundesbahn. In diesem Zusammenhang erfuhren die Teilnehmer, dass bereits vor vier Jahren die Bundesbahn eine Zusammenfassung aller örtlichen Vereinigungen vorgeschlagen und dieser weitgehende Unterstützung zugesichert hatte. Die unterdessen verflossene Zeit mag recht lang erscheinen, es darf jedoch nicht übersehen werden, welch intensive Kleinarbeit geleistet werden mußte, ehe man sich in Frankfurt zusammenfinden konnte. Daß auch hier noch eine Reihe von Problemen einer Lösung harrte, bewies die lebhafte Diskussion, die erfreulicherweise mit rein sachlichen Argumenten geführt wurde. Einige Punkte der vorgelegten „vorläufigen Satzung des Bundesverbandes Deutscher Eisenbahn-Freunde“ konnten auf diese Weise abgeändert bzw. ergänzt werden. Unter Berücksichtigung dieser Änderungswünsche stimmte die Versammlung mit erfreulicher Einmütigkeit dem Satzungsentwurf zu.

Im Vorstand des neuen Dachverbandes sollten Eisenbahnfreunde und Modelleisenbahner gleichermaßen vertreten sein. So lautete der Wunsch, der seitens des „Verbandes Deutscher Modell-Eisenbahn-Clubs (VDMEC)“ geäußert, von den Eisenbahnfreunden aber nicht weniger erstrebt wurde. Da sich die Versammlung offen zu diesem Prinzip der Gleichberechtigung und gleichen Verantwortung bekannte, erklärte sich der VDMEC als aufgelöst und empfahl den ihm bis dahin angeschlossenen Modelleisenbahn-Clubs den Beitritt zum BDEF.

Nachstehend geben wir unseren Freunden eine Aufstellung der mitgründenden Vereinigungen bekannt, die uns durch den mittlerweile in Aktion getretenen Bundesverband Deutscher Eisenbahn-Freunde zugeleitet wurde. Hiernach erklären sich als Gründer des BDEF:

Modellbahn-Interessen-Gemeinschaft AUGSBURG
Modellbahn-Vereinigung BERLIN e. V.
Modelleisenbahn-Club BRAUNSCHWEIG e. V.
Freunde des Schienenverkehrs BREMEN
Modell-Eisenbahn-Club DELMENHORST
Modell-Eisenbahn-Club ESSEN und Umgebung e. V.
Modelleisenbahn-Club ESSLINGEN e. V.
Verkehrsfreunde ESSLINGEN-STUTTGART
Modelleisenbahnclub FLENSBURG
Modell-Eisenbahnclub FREIBURG
Modell-Eisenbahn-Club GEMÜNDEN/Main
Modelleisenbahn HAMBURG e. V.
Freunde der Eisenbahn e. V. HAMBURG
Freundeskreis Eisenbahn KÖLN
Modelleisenbahnclub LÜDENSCHEID/Westf.
Modell-Eisenbahnclub MARBURG/Lahn
Modell-Eisenbahn-Club MINDEN/Westf.
Modell-Eisenbahn-Club MÜNCHEN e. V.
Arbeitsgemeinschaft Modelleisenbahn MÜNCHEN-PASING
Modelleisenbahnclub MÜNSTER/Westf.
Modell-Eisenbahn-Club NEUMARKT/Oberpfalz
Modelleisenbahn-Club NEUSS e. V.
Modell-Eisenbahn-Club NEUMÜNSTER
Modell-Eisenbahn-Club NÖRDLINGEN
Modell-Eisenbahn-Club NÜRNBERG
Eisenbahn-Amateur-Club OBERKOCHEN
Modell-Eisenbahn-Club OSNABRÜCK
Modelleisenbahnclub SCHWEINFURT
Modell-Eisenbahn-Club STUTTGART e. V.
Verein der Eisenbahnfreunde WUPPERTAL
Modelleisenbahn-Club WUPPERTAL e. V.

Diese Vereinigungen verfügen über eine Mitgliederzahl von 1212 Personen. Augenfällig erscheint die zahlenmäßige Überlegenheit der Modelleisenbahn-Clubs. Gemessen an der Stärke der einzelnen Vereinigungen ergibt sich ein Gleichgewicht zwischen Modelleisenbahnern und Eisenbahnfreunden. Im Übrigen sei in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass es sich bei allen diesen Personen um echte Freunde der Eisenbahn handelt, die man nicht mehr getrennt aufführen sollte. Dahingehend äußerte sich Herr Dipl.-Ing. Schmidt, Stuttgart. Seine Ausführungen fanden lebhafte Zustimmung bei den Versammlungsteilnehmern und nicht zuletzt bei den Vertretern des FREUNDESKREIS EISENBAHN, der sich bekanntlich auf beiden Gebieten betätigt.

Der Vorstand des neuen Dachverbandes besteht aus neun Personen, von denen fünf dem engeren Vorstand angehören. Es sind die Herren

Reuffurth, Albrecht, Oberhausen, Friedensplatz 5 ( 1. Vorsitzender )
Schneider, Hans, Wuppertal, Ottenbrucher Straße 4
( 2. Vorsitzender )
Bellingrodt, Carl, Wuppertal-Barmen, Siegesstraße 94
( 3. Vorsitzender)
Reuber, Arthur, Köln, Maternuskirchplatz 16
( Kassenwart )
Rupp, Werner, Minden/Westf., Kanaluferstraße 34
( Schriftführer )

Dem erweiterten (neunköpfigen) Vorstande gehören neben den Genannten noch folgende vier Herren als Beisitzer an:

Prof. Dr. Hävernick, Walter, Hamburg
Prof. Dr. Fiedler, Carl, Nürnberg
Schnellenbach, Egon, Essen
Wichers, Hellmut, Hamburg.

Mit Ausnahme des 4. Beisitzers, Herrn Hellmut Wichers, der mit Stimmenmehrheit gewählt wurde, erfolgte die Berufung einstimmig. Als Kassenprüfer bestimmte die Versammlung die Herren Stromsdörfer, Hamburg und Grieger, Stuttgart.

Wir gratulieren allen Herren zu dem ihnen ausgesprochenen Vertrauen und hoffen auf eine nutzbringende und erfreuliche Zusammenarbeit mit dem neuen Bundesverband! Ein besonderer Glückwunsch gilt unserem Kölner Mitglied und Kassenwart, Herrn Arthur Reuber, zu seiner Berufung in den Bundesvorstand!

Daß die Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn dem Dachverband großes Interesse entgegenbringt, bewies sie durch die Entsendung ihres Pressereferenten, Herrn Ministerialrat Dr. Kurze, der den Anwesenden ein persönliches Schreiben des Vorsitzenden des Vorstandes der Deutschen Bundesbahn, Professor Dr. Oeftering, überbrachte. Dieser hatte ursprünglich die Absicht geäußert, selbst an der Gründungsversammlung teilzunehmen, musste aus dienstlichen Gründen jedoch kurzfristig absagen.

 

Hier folgt der Abdruck des Briefes von Prof. Dr. Oeftering, damaliger Präsident der Deutschen Bundesbahn. 

 

Im Anschluß an diese von allen Versammlungsteilnehmern lebhaft begrüßten Worte des ersten Präsidenten der DB hörten wir ein Referat aus dem Munde des Pressereferenten der HVB, Herrn Ministerialrat Dr. Kurze. Er führte u. a. aus:

Die Eisenbahn hat sich – begünstigt durch ihre technische Überlegenheit – bereits kurz nach ihrem Aufkommen an die Spitze aller Landverkehrsmittel gesetzt. Bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges hielt sie diesen Platz inne und befand sich praktisch in einer monopolistischen Anbieterstellung, obgleich eine solche de jure niemals bestanden hat. Von diesem Zeitpunkt ab griff der Staat ordnend und regulierend in ihr Gefüge ein. Sog. „gemeinwirtschaftliche Verpflichtungen“, wie sie auch heute noch bestehen, wurden der Bahn auferlegt: die Beförderungspflicht (ohne Rücksicht auf Selbstkostendeckung), die Betriebspflicht, die Tarifbindung und die Gleichheit der Tarife im Raum.

Die DB ist der Auffassung, daß nur sie eine derartige gemeinwirtschaftliche Verkehrsbedienung durchführen kann. Sie anerkennt solche Auflagen vom Grundsatz her. Solange sich die Eisenbahn in der Situation eines Monopol-Unternehmens befand, ließen sich die hierdurch entstehenden Verluste durch Gewinne aus anderen Verkehrsakten kompensieren. Nun aber, da ihr die einträglichen Beförderungsaufgaben „unter der Hand“ durch andere Verkehrsträger weggenommen worden sind, fehlen die Mittel zum Ausgleich der Rechnung. Das alljährlich wiederkehrende Defizit der DB liegt letztlich in Leistungen begründet, welche die Bundesbahn ohne Bezahlung auf Anweisung des Staates hin erbringt.

Die Deutsche Bundesbahn hat alle Mittel benutzt, um in der Öffentlichkeit Verständnis für ihre Belange zu wecken. Die Vereine der Eisenbahnfreunde wurden bisher jedoch nicht planmäßig unterstützt. Von Seiten der Bundesbahn bestehe nunmehr, nach Gründung des BDEF, der Wille, diesem Zustand abzuhelfen. Die Hilfe der DB sieht Herr Dr. Kurze auf folgenden Gebieten:

Freiwillige Angebote der DB, Neuigkeiten den örtlichen Vereinigungen zugängig zu machen,

Ermöglichung von Filmvorträgen,

Abhaltung von Veranstaltungen, auf denen Experten aus dem Eisenbahnwesen sprechen sollen,

Anleitung zum Modelleisenbahnbau durch Eisenbahner insbesondere in technischer Hinsicht,

Hilfe bei der Unterbringung einer Werkstatt,

Mithilfe bei der Literaturbeschaffung.

„Ich sehe eine Menge von Möglichkeiten, Ihnen behilflich zu sein“, sagte der Redner. Er bezeichnete die Freunde der Eisenbahn als wertvolle Bundesgenossen im Kampf um den Fortbestand der Bahn. Aus diesem Grunde möchten wir (die Deutsche Bundesbahn) Sie nicht als Bittsteller ansehen. Die Deutsche Bundesbahn ist bestrebt, auf regionaler Basis eine intensive Zusammenarbeit mit den Vereinigungen der Eisanbahnfreunde herbeizuführen. Die Schaffung dieses Zustandes ist durch die Gründung des Dachverbandes erleichtert worden.

Herr Dr. Kurze bat die Vorstände der örtlichen Vereinigungen um Verständnis und Geduld innerhalb der Anlaufzeit dieser Aktionen. Naturgemäß läßt sich nicht überall ungehend eine großangelegte Unterstützung durchführen. Ferner regte er an, die Vorstände mögen zusammen mit den Organen der DB weitere Möglichkeiten einer Zusammenarbeit prüfen.

Die Bundesbahndirektion Köln sei an dieser Stelle dankbar bestätigt, daß sie viele der angeführten Punkte gegenüber dem FREUNDESKREIS EISENBAHN bereits verwirklicht hat.

Zum Abschluß seines Referates erklärte Dr. Kurze, die Bundesbahn werde keineswegs in die inneren Angelegenheiten weder des Bundesverbandes noch der örtlichen Vereinigungen eingreifen.

„Mit Ihrer Tätigkeit stellen Sie für uns eine wertvolle Hilfe dar. Ich wünsche Ihrem Verband eine glückliche Zukunft und erhoffe eine recht fruchtbare Zusammenarbeit für beide Teile!“

Zum Abschluß der Tagung galt es noch, sich über Ort und Zeitpunkt der nächsten Jahresversammlung des BDEF zu einigen. Mit großer Mehrheit entschieden sich die Teilnehmer, eine Einladung des FREUNDESKREIS EISENBAHN anzunehmen und im Frühjahr 1959 nach Köln zu kommen.

Mit einem letzten Höhepunkt, der Besichtigung des neu erbauten Zentralstellwerkes in Frankfurt Hpbf, endete die Tagung am Nachmittag des 29. Juni 1958.

FREUNDESKREIS EISENBAHN
K ö l n
gez. Ernst.

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AKV: Frühjahrssitzung in Bremen

Im vergangenen März traf sich der Arbeitskreis Verkehrspolitik zu seiner Sitzung in Bremen. Die Tagung fand in Räumen der Bremer Straßenbahn (BSAG) statt, welche dankenswerterweise von der BSAG zur Verfügung gestellt wurden. Hauptpunkt der Tagung war die Information des AKV über die derzeitigen Veränderungen und Planungen im Rahmen des Straßenbahnausbaus und der Herstellung einer Regionalstadtbahn nach Karlsruher Vorbild.

Zu Beginn der Tagung hielt Dipl.-Ing. Nussbaum, Fachbereichsleiter Verkehrs- und Angebotsplanung bei der Stabsstelle Verkehrs- und Infrastrukturplanung, einen sehr informativen und ausführlichen Vortrag.

In Bremen mit 550.000 Einwohnern wurden im Jahr 2001 bei der BSAG 96 Mio. Fahrgäste gezählt. Ab dem Jahr 2005 sollen neue Straßenbahnfahrzeuge mit 2,65 m Breite beschafft werden, wofür die Gleismittenabstände vergrößert werden müssen. Die bisherigen Triebwagen sind nur 2,30 m breit.

Am 6. Dezember 2002 wurde die Verlängerung der SL 4 von Arsten nach Borgfeld in Betrieb genommen und gleichzeitig das Busliniennetz angepasst. Es wird durch die Verlängerung der SL 4 von einem Fahrgastzuwachs in Höhe von 30 – 40 Prozent ausgegangen.

Es wird zusätzlich eine Schnellstrassenbahnlinie 4S betrieben, die nicht alle Haltestellen bedient. 1998 wurde bereits die SL 6 zur Universität verlängert, welches zusammen mit der Einführung eines Semestertickets eine Fahrgastzunahme von 50 Prozent erbrachte. Die SL 6 wird während der Vorlesungszeiten im 5-Minuten-Takt betrieben.

Weiter wird im Bereich des Flughafens die SL 4 und 5 direkt an das Flughafengebäude gelegt, so dass das Umsteigen erleichtert wird.

Dipl-Ing. Nussbaum berichtete über die Ausbauplanungen für das Straßenbahnnetz im Bereich Huchting. Über die Gleise der Bremen-Thedinghauser Eisenbahn sollen die Gemeinden Stuhr, Weyhe und Thedinghausen an den Schienenpersonennahverkehr angebunden werden. Von der bisherigen Endhaltestelle Roland-Center sollen die SL 4 nach Mittelshuchting und die SL 8 nach Stuhr verlängert werden.

Für den Güterverkehr wurde eine neue Tochter der BSAG gegründet, die Weserbahn, die bereits Zuwächse im Güterverkehr erreichen konnten.

Zur Regionalstadtbahn führte Dipl. Ing. Nussbaum aus, dass als Ziel die bisherigen lokbespannten Züge durch S-Bahn-Elektrotriebwagen ersetzt werden sollen. Im Februar 2001 hat die BSAG den LNV Niedersachsen und dem Bausenat Bremen ein entsprechendes Angebot unterbreitet. Nach Karlsruher Muster soll eine Regionalstadtbahn von Bad Zwischenahn – Oldenburg/Blexen – Nordenham über Bremen nach Rotenburg und Oyten eingerichtet werden. Als erster Bauabschnitt soll eine Halbmesserlinie von Nordenham bis zur Bürgerweide in Bremen gebaut werden. Hierzu ist erforderlich, eine Verbindung der DB-Gleise bei Bremen Neustadt mit den BSAG-Gleisen bei der Haltestelle Westerstrasse herzustellen. Es ist als weiterer Schritt vorgesehen, die bisher im ÖPNV nicht bediente Strecke zwischen Nordenham und Blexen wieder zu befahren. Für dieses integrierte Verkehrssystem ist die Beschaffung eines Zweisystemfahrzeugs nötig, das unter 750 V Gleichspannung auf Gleisen der Straßenbahn und unter 15 kV/16²/³ Hz Wechselspannung auf Gleisen der DB AG fahren kann.

Im weiteren Verlauf konnten die Mitglieder des AKV die Betriebsleitzentrale, von der das gesamte linienmäßig befahrene Netz der BSAG mit Straßenbahn und Bus überwacht wird, und die Hauptwerkstatt besichtigen. In der Hauptwerkstatt werden insgesamt 51 Gelenkzüge und 77 Niederflurtriebwagen der Straßenbahn und 153 Gelenkomnibusse sowie 97 Zweiachsbusse gewartet.

Neben der Information über die Bremer Verhältnisse beschäftigte sich der AKV mit der Vorbereitung des Bundesverbandstages in Kaufbeuren, hier insbesondere mit der Sonderfahrt zur Fuchstalbahn und der verkehrspolitischen Diskussion.

Auf Anregung von Adolf Heinrich von Arnim soll eine größere publikumswirksame Aktion gestartet werden mit dem Ziel „Mehr Verkehr auf die Schiene“. Die Vorbereitung dieser Aktion wurde von Constantin Pitzen übernommen.

Eine Gruppe innerhalb des AKV hat sich besonders stark mit dem Thema Güterverkehr befasst und den Entwurf eines umfangreichen Positionspapiers erarbeitet. Nachdem dieser Entwurf im AKV diskutiert und endgültig formuliert ist, soll das Papier in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) publiziert werden.

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BDEF zu Gast beim Schweizer Verband SVEA

Der Schweizer Verband Eisenbahn-Amateur SVEA hat wie jedes Jahr zu seiner Jahreshauptversammlung auch einen Vertreter des BDEF-Vorstands eingeladen. Erstmalig konnte der Vorsitzende des BDEF dieser Einladung selbst folgen. Terminkonflikte verhinderten dies bisher, so dass der Stellvertretende Vorsitzende Helmut Schmitz in den letzten Jahren die offizielle BDEF-Vertretung wahrnahm.

Am Samstag, dem 26. April 2003 gegen Mittag, kam ich in der bezaubernden alten Stadt am Rhein – etwa in der Mitte zwischen Bodensee und Basel gelegen – an. „Standesgemäß“ hatte SVEA für seine Gäste Zimmer im Hotel Bahnhof gebucht. Leider hatte mir die Rezeption im Hotel anscheinend etwas Gutes tun wollen und mir ein „ruhiges“ Zimmer auf der Haus-Rückseite gegeben. Die Sicht zum adretten Bahnhof mit seinem regen Zugverkehr hätte mir Eisenbahnfreund sicher besser zugestanden.

Es ist immer wieder beneidenswert, welche Blüte die Eisenbahn weiterhin in der Schweiz erlebt. Dichter Zugverkehr herrscht von SBB, DB AG und Thurbo auf gepflegten und von Unkraut befreiten Gleisen im Bahnhof. Ein sauberes, einladendes Bahnhofsgebäude, in dem vom Bahnhofsrestaurant über die Gepäckaufbewahrung, die Fahrkartenschalter, die Fahrdienstleiterräume bis hin zu den Warteräumen alles noch lebt und in voller Funktion ist. Der Bahnhof ist wirklich Mittelpunkt der Stadt, was sich auch im ÖPNV zeigt. Alle acht städtischen Trolley- und Omnibus-Linien treffen sich in einem präzisen Taktfahrplan alle zehn Minuten (auch Samstags!) auf dem Bahnhofsvorplatz, um nach wenigen Minuten – gerade Zeit genug umzusteigen – wieder sternförmig auf ihre Tour zu fahren.

Nicht weit vom Bahnhof entfernt liegt in einem kleinen Park das alte „Park Casino“ – nicht zu verwechseln mit dem Spielcasino Schaffhausen – in dem für 14.15 Uhr der Beginn der 56. Delegiertenversammlung (DV) des SVEA angesetzt war.

Im Schweizer Verband Eisenbahn-Amateur SVEA sind 90 Clubs vereint, die insgesamt jedoch mehrere Tausend Mitglieder repräsentieren. Auch dies ein Beweis, dass die Schweiz ein ganz besonderes Verhältnis zur Eisenbahn hat und somit auch die Mitgliederzahl der einzelnen Clubs ungewöhnlich hoch ist. Offizielle Statistiken der Schweiz geben an, dass JEDER Schweizer „statistisch“ 42 mal im Jahr die Eisenbahn benutzt – Zahlen, die für uns wie ein Märchen klingen!

Doch zurück zur DV des SVEA. Von den 90 Clubs waren 66 durch einen oder mehrere Delegierte vertreten, was – zusammen mit den Gästen – die stolze Anzahl von über 160 Teilnehmern im großen Saal des Park Casinos zusammenführte. Umgerechnet auf die Zahlen des BDEF würde dies bedeuten, dass von unseren fast 290 Mitgliedsvereinigungen über 210 Vereine mit insgesamt rund 500 Teilnehmern bei der BDEF-Delegiertenversammlung sein müssten! Man könnte neidisch werden!

Richard Blatter, der Vorsitzende des ausrichtenden, örtlichen Modelleisenbahnclubs EAKS (Eisenbahn Amateur Klub Schaffhausen) richtete als erster seine Begrüßungsworte an die Teilnehmer und übergab dann die Versammlungsleitung an Urban Rüegger, den Präsidenten des SVEA, der die geladenen Ehrengäste zu ihren Grußworten aufrief.

Regierungsrat Herbert Bühl von der Kantonsregierung Schaffhausen outete sich umgehend als Modelleisenbahner, der einst mit einer Märklin-Lok nach deutschem Vorbild angefangen hatte, da die Schweizer Modelle mit seinem Taschengeld nicht finanzierbar waren.

Hans Wägli, Generalsekretär der SBB, berichtete von einer intakten Bahnstruktur, die von der Bevölkerung angenommen wird und die noch weiter ausgebaut wird. Stichworte hierzu waren NEAT, Bahn 2000 und die neuen S-Bahn-Netze mit Doppelstockzügen nach Zürcher Modell. Launig bezeichnete er das vergangene Geschäftsjahr der SBB – in Anspielung auf den neuen Anbieter auf dem Schienenverkehrsmarkt – als „Thurbo-lentes Jahr“.

Vom Schweizer Bundesamt für Verkehr (BAV) aus Bern – vergleichbar mit unserem Eisenbahn-Bundesamt EBA – überbrachte Herr Demichele die Grüße und ließ erkennen, dass zwischen BAV und SBB beste Beziehungen bestehen, was auch in der Duzfreundschaft der Herren Wägli und Demichele erkennbar war.

Peter Hürlimann und Kilian Elsasser vom Verkehrshaus der Schweiz luden mit interessanten Overhead-Folien zur „Bahnexpo 03“ für die Zeit von Ende September bis Mitte Oktober nach Luzern ein.

Auch die anwesenden Vertreter der benachbarten Verbände BDEF, VOEMEC und natürlich vom europäischen MOROP begrüßten die Teilnehmer und brachten ihre Freude über die Einladung zum Ausdruck.

Die eigentliche Delegiertenversammlung wurde in einer rekordverdächtig kurzen Zeit durchgeführt. Sämtliche Beschlussvorlagen hatten die Delegierten bereits im Vorfeld erhalten, so dass durchwegs anstelle einer Diskussion nur noch die Stimmkarten erhoben werden mussten. Selbst die Neuwahl des kompletten Präsidiums und aller Mitglieder der einzelnen Kommissionen (= Arbeitskreise) wurde durch Blockwahl auf nur vier Abstimmvorgänge reduziert, womit rund 30 Personen in ihren Ämtern bestätigt wurden.

Nach insgesamt nicht mal zwei Stunden konnte Urban Rüegger bereits das Ende der Delegiertenversammlung 2003 erklären und den Termin für das Jahr 2004 bekannt geben: 17. und 18. April 2004.

Der verbleibende Nachmittag bot noch genug Zeit für einen Rundgang durch Schaffhausen. Der mittelalterliche Stadtkern Schaffhausens bietet eine Unzahl von verwinkelten Gassen und Plätzen – natürlich autofrei – und lädt zum Bummeln und zum Bestaunen der bestens erhaltenen alten Gebäude und ihrer teils sehr wertvollen Stuckfronten ein.

Um 18.30 Uhr trafen sich alle Teilnehmer auf der hoch über der Stadt gelegenen Festung „Munot“ zu einem Apero und lockeren Gesprächen. Gemeinsam ging man anschließend durch die Altstadt wieder ins Park Casino, wo das große, gemeinsame Abendessen stattfand. Bei gutem Essen und Trinken und vielen netten Unterhaltungen verging die Zeit nur allzu schnell.

Als interessante Exkursion am Sonntag hatten EAKS und SVEA für die Teilnehmer eine Fahrt auf der strategischen Bahn, der sogenannten „Sauschwänzle-Bahn“, organisiert. Mit Autobussen der RVSh, der Nachfolgegesellschaft der legendären Straßenbahn Schaffhausen – Schleitheim, ging es nach Weizen, um von dort mit dem Dampf-Sonderzug die spektakuläre Fahrt nach Zollhaus-Blumberg anzutreten.

Nach dem Mittagessen in Blumberg ging es wieder mit den Omnibussen nach Schaffhausen zurück, diesmal jedoch der Linienführung einer zwar konzessionierten, aber nie gebauten Bahn folgend, der „Randenbahn“.

Mit einem herzlichen „Merci vielmal“ danken wir den Freunden des SVEA für die Einladung nach Schaffhausen und die schönen Stunden.

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46. Verbandstag in Kaufbeuren: Vortrag von Dr. Martin Vieregg

Unmittelbar vor der eigentlichen Jahreshauptversammlung des BDEF wurde den Delegierten und Gästen ein Fachvortrag von Dr. Martin Vieregg (Vieregg-Rössler GmbH, München) zum Thema „Entwicklung im Schienenpersonen-Fernverkehr“ geboten. Bereits während des Vortrages konnte man im Saal vereinzeltes Erstaunen feststellen. Unser Vorsitzender Gerhard A. Bayer bedankte sich am Ende des Vortrags bei Dr. Vieregg und gab der Hoffnung Ausdruck, bei der verkehrspolitischen Diskussion am Abend des gleichen Tages den Vortragenden als Gast begrüßen zu dürfen, um einige der von ihm aufgestellten Thesen ausführlich diskutieren zu können. Leider konnte Dr. Vieregg dieser Einladung aus Zeitgründen nicht folgen, so dass seine Aussagen undiskutiert blieben. Dabei wäre eine Diskussion nötig gewesen, um festzustellen, wie weit sie mit der verkehrspolitischen Zielrichtung des BDEF in Einklang zu bringen sind.

So nimmt es auch nicht Wunder, dass uns nach dem Verbandstag einige Briefe zu diesem Vortrag erreichten.

Wir veröffentlichen anschließend ein Schreiben, das uns von drei verkehrspolitisch engagierten BDEF-Mitgliedern und Mitarbeitern der DB AG zugeleitet wurde. Eine Stellungnahme unserer AKV-Mitglieder Detlev Herzig und Norbert Huppert zu diesem Schreiben fügen wir an.

Diese Beiträge haben bereits vor Veröffentlichung zu einer lebhaften Diskussion geführt, und wir sind sicher, dass uns nach Erscheinen dieser Ausgabe noch weitere Wortmeldungen aus unseren Mitgliedsvereinen erreichen werden, die die Debatte fortsetzen werden.

BDEF soll sich distanzieren 

Die Unterzeichnenden bitten, dass sich der BDEF von den Ausführungen des Herrn Dr. Vieregg distanziert, da sie zum Teil überholt sind und ohne stichhaltige Begründung und belastbare Fakten dem Auditorium vorgetragen wurden, und nicht den Tatsachen entsprechen.

Die gravierendsten Falschaussagen und Behauptungen möchten wir hier richtig stellen.

1. Es ist vor sieben Jahren, als der Vortragende promoviert hat, richtig gewesen, dass das DB-Netz ein sogenanntes Mischnetz war, dass Güter- und schneller Fernverkehr auf einer Trasse abgefahren wurden. Seit ca. vier Jahren verfolgt die DB mit der konkreten Umsetzung des Netz-21-Gedankens die Entmischung und somit die Harmonisierung der Verkehre mit dem Ziel, die Leistungsfähigkeit zu steigern oder die vorhandene Leistungsfähigkeit mit Einsatz geringerer Infrastruktur kostengünstiger zu halten.

2. Die Aussage, der Regionalverkehr kassiert drei Mal ab, kann nicht nachvollzogen werden. Vermutlich bringt der Vortragende etwas durcheinander. Anscheinend sind Herrn Dr. Vieregg die Begriffe „Eisenbahnverkehrsunternehmer“ (EVU) und Eisenbahninfrastrukturunternehmer (EVI) nicht bekannt. (§ 2 AEG – Allgemeines Eisenbahngesetz) Eisenbahninfrastruktur zu finanzieren ist gesetzlich geregelt (durch den Bund), Schienenpersonennahverkehr zu bestellen ist eine andere Sache, siehe Eisenbahnneuordnungsgesetz (ENeuOG) Artikel 4 und EU-Recht – Richtlinie 91/440/EWG und damit Ländersache.

Beim SNPV müssen z. B. die Beförderungsentgelte von der Aufsichtsbehörde genehmigt werden. Ohne diese Zuschüsse – u. a. auch für Fahrzeuge – könnte kein EVU SPNV betreiben!!! (Siehe auch Bus/Straßenbahn/S-Bahn)

3. Die Aussage, warum die Bahn überhaupt eine Kurve baut (Nantenbacher) und hier nur 14 Züge darauf fährt, ist schlichtweg falsch. Eine Infrastrukturmaßnahme in diesem Umfang ist nur über den Bundesverkehrswegeplan möglich, über den der Bund die für ihn erforderliche Maßnahme auch finanziert. Die Bahn, genauer gesagt der Unternehmensbereich Fahrbahn, ist hier nur ausführendes Organ.

4. Der Fall Stendal, wo Umfahrungen und Überleitverbindungen geplant wurden, die aus Sicht des Vortragenden jeglicher Grundlage entbehren, kann nur mit der konkreten Vorlage eines Betriebskonzeptes objektiv beurteilt werden. Die lapidaren und provokativen Aussagen von Herrn Dr. Vieregg unterlegt ein kompetenter Vortragender mit Zahlen und Fakten. Mit dieser Art der Vortragsweise kann er vielleicht ein Hausfrauenkränzchen beeindrucken, aber nicht engagierte und ernsthaft mit der Materie Eisenbahn sich beschäftigende Modellbahner und Eisenbahnfreunde.

Die zum Teil falschen oder nicht vollständig vorgetragenen Aussagen, haben durch nicht eindeutige Zuordnungen den Zuhörer glauben lassen, dass es sich um Planungsfehler der Bahn handelt. Ingesamt hat es den Anschein gehabt, die Deutsche Bahn in ein schlechtes Licht zu rücken. Salopp ausgedrückt; geht man so mit seinen Kunden um.

Der Vortragende ist sich wahrscheinlich nicht bewusst bzw. kann aus mangelnder Erfahrung dies nicht wissen, dass das Eisenbahnbundesamt Sachbereich 5 im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und Bauwesen den zielgerichteten Einsatz von Investitionsmitteln zu überwachen hat und dies unter Anwendung der Richtlinien und Verordnungen auch akribisch vollzieht. Kurz gesagt, die Ausgaben müssen im Einklang mit den Vorgaben des BVWP sein.

5. Auch die in den Raum gestreuten Bemerkungen, dass eine Strecke mit Oberleitung doppelt so teuer ist als ohne, wurde nicht verifiziert und ist haltlos.

Wir haben absichtlich während und nach dem Vortrag von einer Richtigstellung abgesehen, da wir den sonst so harmonischen Verlauf der Veranstaltung nicht stören wollten und gehofft hatten, dass Herr Dr. Vieregg am Abend zu einer Diskussionsrunde zur Verfügung stehen würde.

Wir sind jedoch gern bereit, uns mit dem Vortragenden über die Thematik auseinanderzusetzen und unsere Standpunkte zu vertreten.

Hartmut Klust, DB Netz AG, Niederl. Süd
Dipl.-Ing. Horst Göbel, DB Netz AG, Niederl. Süd
Dipl.-Ing. Hugo Lesjak, Betriebsingenieur der DB i. R.

Distanzieren – warum?

Sicher war die Abwicklung des Vortrages von Herrn Dr. Vieregg nicht glücklich, weil Thesen vorgetragen wurden, ohne dass – auch wegen der Kürze der Vortragszeit – eingehende Fakten hinterlegt wurden und Gelegenheit zu Gegenthesen bestand. Dass die Vertreter eines Unternehmens, das das Büro von Herrn Dr. Vieregg durch Aufträge mit Arbeit versorgt, nun reagieren, ist verständlich.

Einige der Thesen von Herrn Dr. Vieregg gehören aber gleichwohl in eine politische Diskussion um das System Eisenbahn in Deutschland.

• Von wem und für wen wird das Netz in Deutschland gebaut und unterhalten?

• Erfüllt das Netz seinen Zweck und was ist dieser Zweck?

• Wird bei Neubauten die kostengünstigste und gleichzeitig betrieblich günstigste Lösung für alle möglichen EVU gewählt?

• Kann ein EVU gleichzeitig Netzbetreiber (EIU) sein, subventionierte Verkehre abwickeln und daneben einen kostendeckenden Verkehr auf Strecken anbieten, die die höchsten Investitionskosten hatten?

• Ist eine vielfache Subventionierung des Systems Schiene aus Nahverkehrssicht noch zeitgemäß, wenn Hochgeschwindigkeits- und Güterverkehre keinen Beitrag mehr zu den Kosten bestimmter Strecken leisten?

Die Mehrfachsubventionierung setzt sich zusammen aus Investitionsmitteln nach dem Bundes-Schienenwege-Ausbaugesetz, dem Regionalisierungsgesetz, Zuwendungen zur Fahrzeugbeschaffung (vorrangig aus den so genannten

x-Mitteln der Länder), kommunaler Förderung für Zugangsstellen und Gemeinschaftstarife (Verbünde) und der Entfernungspauschale für Pendlerinnen und Pendler.

Das ist sicherlich nicht alles, bleibt aber Gegenstand weiterer Diskussion im AKV. Wir vertreten auch weiterhin die Interessen der bahnfreundlichen Bürgerinnen und Bürger. Sie müssen mit denen eines – auch in Bundesbesitz befindlichen – Unternehmens nicht identisch sein.

Meines Erachtens hat der BDEF Herrn Dr. Vieregg ein Forum gegeben, seine Meinung zu vertreten. Der BDEF tritt seinen Äußerungen nicht bei, er eignet sie sich nicht an. Er wird aber ebenso wenig Äußerungen des Unternehmens DB AG ungeprüft zu seinen eigenen machen.

Ziel des Vortrages war es doch, die Diskussion zu beleben. Das ist offenbar (sehr stark) gelungen.

Die Prüfung der Aussagen ist doch nur einem besonders sachkundigen Kreis möglich: Es kann doch durchaus sein, dass der Bundesrechnungshof zur Umfahrung Stendal die gleiche Meinung vertritt wie Herr Dr. Vieregg: fehlerhaft und zu teuer. Die DB ist (oder nur einige Bahningenieure sind?) anderer Meinung.

Deshalb: Relativieren ja, distanzieren warum?

Detlev Herzig

Unbestrittene Thesen

Es sollte einmal dargestellt werden, an welcher Stelle die DB es geschafft hat, grundsätzlich und für mehr als 5 bis 8 km Verkehre wirklich zu entmischen. Es ist eine Tatsache, dass (von mir geschätzt) 90 bis 95 Prozent des DB-Netzes immer noch Mischverkehrsstrecken sind. Die Forderung nach Entmischung besteht daher vollkommen zu Recht. Sie deckt sich auch mit der DB-Meinung.

2. Es ist bereits mehrfach – insbesondere auch in Horb und von der DB Regio übrigens unbestritten – festgestellt worden, dass der Nahverkehr mehrfach kassiert. Einerseits über die Ausgleichsabgabe (sogenannte Regionalisierungsmittel), über die Fahrgelderlöse sowie über Zuschüsse für Investionsmaßnahmen (Fahrzeuge). Das ist eigentlich ein alter Hut und sollte nicht mehr bestritten werden. Warum hier (übrigens falsch) EVU und EIU definiert werden, bleibt das Geheimnis der Autoren. Ich habe es nicht verstanden.

Und der Konzern (das hat Dr. Vieregg sogar noch vergessen) kassiert über DB Netz noch Zuschüsse für den Bau der Infrastruktur. Das gilt allerdings für alle EIU. Die Genehmigung von Tarifen ist einerseits nur eine Formsache, andererseits hat das nur am Rande mit dem dreifachen Abkassieren zu tun.

3. Natürlich wurde die Nantenbacher Kurve über den BVWP mitfinanziert, aber auf Antrag der DB. „Ausführendes Organ“ ist Quatsch, die DB war Antragsteller!

4. Stendal: Da reichen meine Ortskenntnisse nicht aus, das zu widerlegen. Es ist schon sehr bemerkenswert, wenn die Autoren vergessen haben, dass der Bundesrechnungshof und das EBA selbst mehrfach die Gebaren der DB, die Finanzierung von Großvorhaben betreffend, gerügt haben und die DB (angeblich) Millionen Euro zurückzahlen musste.

5. Oberleitung: Wer die Literatur beobachtet hat und die von DB-Experten (Rudolf Breimeier!, Eberhard Happe!) schon vor Jahren geäußerte Meinung kennt, der weiß, dass Elektrifizierungen sich nicht immer rechnen. Besonders krasse Beispiele waren insbesondere die Strecken in Schleswig-Holstein, die nur deswegen gebaut wurden, weil der Staat (Land Schleswig-Holstein) sehr kräftig mitgeholfen hat, und kleinere Maßnahmen wie Horrem – Quadrath-Ichendorf. Hier wurde die Oberleitung sogar nach wenigen Jahren wieder abgebaut, weil sie sich nicht rechnete.

Außerdem würde ich gerne wissen, ob die Meinung der DB-Herren eine DB-abgestimmte Meinung ist oder die Privatmeinung der Autoren. Löblich finde ich, wenn DB-Mitarbeiter ihren Arbeitgeber verteidigen.

Norbert Huppert

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Ende für einen Gleisanschluss  

Die Bundesmonopolverwaltung fuer Branntwein (BfB) wird die Nutzung ihres Privatgleisanschlusses an das Netz der DB in Neu-Isenburg zum 31. Dezember 2003 aufgeben und den Gleisanschlussvertrag zum obigen Datum kuendigen.

Die BfB bietet dem BDEF und dem VDMT bzw. deren Mitgliedsvereinen ca. 300 m Gleisanlage und zwei Betondrehscheiben im Durchmesser von ca. 8,00 m und 10,00 m an. Gegen Ausbau der Anlagen ist die BfB gerne bereit, sie kostenlos zu überlassen.

Natürlich gibt die BfB ihren Gleisanschluss, auf dem jährlich einige hundert Gefahrgut-Kesselwagen abgefertigt werden, nicht aus eigenen Stücken auf, sondern die Ursache ist MORA C.

E-Mail: juergen.boos@bfb.bfinv.de

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01 1531, 03 001 und 44 1093 bleiben kalt 

Mit Wirkung zum 1. Juni 2003 hat die Firma Dampf-Plus die Loks 01 1531, 03 001 und 44 1093 aus dem bestehenden Kooperationsvertrag mit dem DB-Museum gekündigt.

Ursprünglich war geplant, neben der 18 201, die weiterhin im

Kooperationsvertrag verbleibt, die 01 1531, 03 001 und 44 1093 nach und nach aufarbeiten zu lassen und dann durch Dampf-Plus zu betreiben.

Aus Sicht von Dampf-Plus haben sich aber viele Rahmenbedingungen, die nicht durch Dampf-Plus verursacht sind, seit Beginn des Kooperationsvertrages vom 5. September 2001 drastisch verschlechtert.

So entstand auch mehr und mehr das Gefühl, dass der eigene

Kooperationspartner, DB Nostalgiereisen, Dampf-Plus als Konkurenz zu seinen Nostalgiefahrten betrachtet und danach handelt.

Auch jetzt im zweiten Jahr seit der Aufarbeitung von 18 201 wurde diese attraktive Lok im Programm von DB Nostalgie nicht berücksichtigt. Daher liegt es nahe, dass auch weitere durch Dampf-Plus-Mittel aufgearbeitete Dampfloks in Zukunft vom DB-Museum im Nostalgie-Fahrtenprogramm unberücksichtigt bleiben, obwohl der DB ein Kontingent von Einsatztagen pro Lok zur Verfügung stünde. Nach langer interner Beratung kam es zu der Entscheidung, weitere „DB-eigene“ Dampfloks nicht mehr aufarbeiten zu lassen und dem DB-Museum wieder zurückzugeben.

Christian.Goldschagg@t-online.de

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25 Jahre Modeleisenbahnclub Bruchsal 1978 e. V. 

Angefangen hat alles im Jahr 1977 mit monatlichen privaten Treffen von Modelleisenbahnern, die ihre Kenntnisse, Ideen und Erfahrungen austauschen wollten. Dabei konnten die eigenen Modellbahnanlagen kennen gelernt werden.

Bald danach kamen weitere Gleichgesinnte dazu, so dass der Wunsch entstand, einen Modelleisenbahnclub zu gründen, um in eigenen Vereinsräumen dem gemeinsamen Hobby nachzugehen.

Am 17. April 1978 war es endlich soweit. Die Gründungsversammlung fand im Gasthaus „Graf Kuno“ in Bruchsal statt, bei der neun Mitglieder die Gründungsurkunde unterschrieben haben. Danach erfolgte der Eintrag ins Vereinsregister. Der Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft begann.

Die Mitgliederzahl wuchs stetig und liegt im Durchschnitt bis heute bei 30 Personen. Die Suche nach geeigneten Clubräumen bei der Bahn in Bruchsal verlief ohne Erfolg. Endlich im Spätjahr 1979 zeichnete sich eine Lösung ab. Von einem Vorstandsmitglied bekamen wir eine Wohnung in seiner inzwischen stillgelegten Fabrik zur Verfügung gestellt. Die Bedingungen waren äußerst günstig. Nach eingehender Instandsetzung Anfang 1980 fand die Einweihungsfeier – verbunden mit einem Tag der offenen Tür – im Juni des selben Jahres statt.

Regelmäßige Clubtreffen am 1. Freitag im Monat belebten das Vereinsgeschehen. Eine neu gegründete Jugendgruppe musste leider bald wieder mangels Interesse eingestellt werden. Es begann der Aufbau einer Vereinsanlage, die wegen Aufgabe dieser Vereinsräume durch Nutzungsänderung des Grundstücks wieder aufgegeben werden musste. Die Suche nach geeigneten Clubräumen begann von Neuem. Diese konnten 1989 im Oktober wiederum bei einem Vereinsmitglied gefunden werden, der seinen Getränkemarkt an einen anderen Standort verlegt hatte. In diesen kleineren Räumen war der Weiterbau der begonnenen Clubanlage leider aus Platzgründen nicht mehr möglich. Die Vereinsführung beschloss daraufhin eine Modulanlage in H0 zu erstellen, deren Teile von den Vereinsmitgliedern in Anlehnung an die FREMO-Norm erstellt und auch privat untergebracht werden. Eine Besonderheit stellt dabei eine Winterlandschaft dar, die auf Ausstellungen bei den Besuchern großen Anklang fand.

Neben Vereinsausflügen, Familienwandertagen und Clubabenden, die dem geselligen Teil dienen, wurden in der Vergangenheit viele eigene Modellbahnausstellungen durchgeführt. Ebenso beteiligte man sich bei Ausstellungen befreundeter Vereine. Einen Höhepunkt bildete die große Jubiläumsausstellung zum zehnjährigen Bestehen des Vereins 1988 im Bürgerzentrum Bruchsal zusammen mit einigen befreundeten Modelleisenbahnclubs. Dort wurde zum ersten Mal die clubeigene Modulanlage, die inzwischen über mehr als 50 Teile verfügt, der Öffentlichkeit vorgestellt.

Zum 25. jährigen Jubiläum findet in diesem Jahr vom 29. bis 30. November (1. Advent) wieder eine große Modellbahnausstellung im Bruchsaler Bürgerzentrum statt.

Ein großes Problem ergibt sich für den Verein im Jubiläumsjahr. Durch Betriebsaufgabe verlieren wir erneut unsere Clubräume in der Werner-von-Siemens-Straße. Es ist derzeit überhaupt noch nicht abzusehen, ob ein Ersatz gefunden werden kann. Die clubeigenen Einrichtungsgegenstände müssen bei Clubmitgliedern zwischengelagert werden. Clubtreffen finden künftig wieder privat oder in unserer Vereinsgaststätte statt. Besucher und Ratsuchende in Sachen Modelleisenbahn finden bei uns immer ein offenes Ohr.

Kontakt: Modelleisenbahnclub Bruchsal 1978 e. V.
Liebigstr. 2a, 76646 Bruchsal,
Telefon: 07251 84310,
Fax: 07251 301670

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25 Jahre Eisenbahnfreunde Friesland e. V. 

Am 27. April 1978 trafen sich 14 eisenbahnbegeisterte Männer zur Gründungsversammlung des Vereines „Eisenbahnfreunde Friesland e. V.“ im Kaffeehaus Rahrdum in Jever. Seit 1. Januar 1979 ist der Verein Mitglied im Bundesverband deutscher Eisenbahnfreunde (BDEF).

Im März 1979 mietete der Verein von der DB im Bahnhof Jever die ehemalige Bahnhofsgaststätte. Bis Ende 1979 war der Raum in einen respektablen Zustand versetzt, so dass mit dem Aufbau der geplanten Großanlage (ca. 50 m2 große Anlage in E-Form, ca. 420 m Gleislänge) begonnen werden konnte. Themen der Anlage waren der Nachbau des Bahnhofsbereiches Jever in den fünfziger Jahren (linker Flügel), eine Gebirgslandschaft im Mittelteil und ein Hauptbahnhof mit Stadt (rechter Flügel).

Von der Stadt Wilhelmshaven wurde im Oktober 1980 die Dampflokomotive 043 606-3 von der DB erworben, die EFF unterstützten bis heute die Stadt bei Aufstellung und Konservierung der Lokomotive.

Am 17. Oktober 1982 fand auf Initiative der EFF ein Bahnhofsfest unter dem Motto „111 Jahre Eisenbahn Sande – Jever“ statt. Erstmals wurde die im Bau befindliche Vereinsanlage mit großem Erfolg der Öffentlichkeit vorgestellt.

1985 baute der Verein eine transportable „Fahrdienstleiter-Testanlage“ in Spur N. Sinn dieser Anlage ist, zwei unterschiedlich schnelle Züge so zu steuern, dass der schnellere Zug den langsameren im Bahnhof überholt und nicht zum Stehen kommen muss. Die Anlage wurde zum ersten Mal bei der Firma Karstadt unter dem Motto „150 Jahre Deutsche Eisenbahnen“ öffentlich präsentiert. Sie wurde in den nächsten Jahren häufig eingesetzt (u. a. 1997 „100 Jahre Inselbahn Wangerooge“) und war vor allen Dingen für Kinder vorgesehen.

1987 wurde Verbindung mit holländischen Modellbahnvereinen aufgenommen. Der erste Besuch beim „Friese Modelbaanclub Leeuwarden“ fand im Oktober 1987 statt. Daraus entwickelte sich ein freundschaftliches Verhältnis, das bis heute anhält.

Die Mitgliederzahl hatte 1988 mit 97 Mitgliedern ihren bisherigen Höchststand erreicht.

1992 kaufte die Stadt Jever den Bahnhof und will kommerzielle Betriebe dort ansiedeln. Es gab erste Planungen für den Neuaufbau der Anlage im Güterschuppen. 1993 erhielten die EFF einen weiteren Raum im Bahnhofsgebäude, der zu einem Aufenthaltsraum umgebaut wurde.

1996 kaufte die Firma Bruns den Bahnhof und wollte besonders die vom Verein belegten Räume selber nutzen. Nach einer ergebnislosen Suche nach geeigneten und bezahlbaren Räumen in Jever hatten die EFF in Wilhelmshaven Erfolg:

Noch im Herbst 1996 begannen die Renovierungsarbeiten der neuen Räume und bereits im Sommer 1997 der Wiederaufbau der Anlage. Das Konzept ist ähnlich wie in Jever, Anlage in E-Form (80 m², 526 m Gleislänge), ein Hauptbahnhof, der Bahnhof Jever (einziger geretteter Teil der alten Anlage!) und ein Geländeteil.

Neu bildete sich die Sparte „H0-Module“. Die ersten nach Nordmodul-Norm erstellen Module wurden gleichzeitig mit den ersten Anlagenteilen im Advent 1997 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Im Jahr 2000, dem Jahr der EXPO, machten auch die Eisenbahnfreunde Friesland von sich reden:

H0-Lokomotiven sollten einen echten Schlepper „abschleppen“: 250 Lokomotiven der BR E 94 der Firma Roco tauten den Hafenschlepper „Knechtsand“ an und setzten ihn in Bewegung. Damit stehen die EFF zum ersten Mal im Guinness Buch der Rekorde.

Im Jahre 2001 entwickelte sich aus zaghaften Anfängen die Sparte „N-Module“, die nach einer eigenen Norm Module baut und damit, wie auch die H0-Moduler, erfolgreich an verschiedenen Messen (u. a. in Bremen) teilnahmen.

Im Jahr 2002 wurden je eine H0- und N-Lokomotive der Firma Roco, angetrieben alleine durch Strom aus Fahrrad-Dynamos, auf einem Rundkurs 24 Stunden in Bewegung gehalten. Ein weiterer Rekord der EFF.

Neben den beschriebenen Aktivitäten und dem ständigen Ausbau der stationären Anlage sind einige Mitglieder in der Sparte „Verkehrspolitik“ tätig. Sie kümmern sich um regionale und überregionale Aspekte der Verkehrspolitik, u. a. in der Arbeitsgruppe des BDEF; andere sind aktiv in der Arbeitsgruppe „Elektrik/Elektronik“ im BDEF oder organisieren Vereinsfahrten, die mit angemieteten Fahrzeugen vor Ort durchgeführt wurden oder zu Museen und Modellbahnherstellern in Deutschland und Österreich

führten.

Der Verein hat 2003 knapp 70 Mitglieder.

Kontakt: Eisenbahnfreunde Friesland e. V.
Glettkauer Weg 8
26388 Wilhelmshaven
Tel.: 04421 569652

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Zum 50-jährigen Jubiläum der HAMBURGER BLÄTTER 

Die „Hamburger Blätter“ gingen 2003 in ihr 50. Jahr. Zur Jubiläumsausgabe verfasste der BDEFVorsitzende Gerhard A. Bayer ein Grußwort, das wir hier wiedergeben: 

„Für alle Freunde der Eisenbahn“ – Untertitel und Programmaussage der HAMBURGER BLÄTTER seit nunmehr 50 Jahren. Klein, fein und trotz des Alters immer noch jugendlich frisch – dies sind die HAMBURGER BLÄTTER in ihrer schon zweiten Generation.

Als die HAMBURGER BLÄTTER das erste Mal erschienen, war es gerade vier Jahre her, dass der damals noch zaghafte Versuch unternommen wurde, einen deutschlandweiten Verband zu gründen. Der VDMEC – Verband Deutscher Modelleisenbahnclubs – sollte die Keimzelle des erst 1958 gegründeten Bundesverbandes Deutscher Eisenbahn-Freunde (BDEF) werden. Während die Verbandslandschaft in all den Jahren durchaus Hochs und Tiefs durchlief, waren die HAMBURGER BLÄTTER seit 1953 irgendwie Felsen in der Brandung, und dies nicht nur an der norddeutschen Waterkant. Schon die ersten Vorstandsmitglieder und die ersten Mitgliedsvereine des BDEF konnten aus den HAMBURGER BLÄTTERN ihr bahn- und verkehrspolitisches Wissen genau so beziehen, wie auch heute – 50 Jahre später – der derzeitige Vorstand und viele BDEF-Mitglieder.

Neben den stets fachlich fundierten Beiträgen aus allen Bereichen des Eisenbahnwesens – geschrieben von den Redaktionsmitgliedern oder von bekannten Publizisten der Bahnszene – fasziniert immer wieder die „unendliche“ Recherchearbeit und Akribie, mit denen die „Kurzmeldungen“ ihren unverwechselbaren Wissenstransfer realisieren. Selbst wenn man ein halbes Dutzend oder mehr Publikationen der einschlägigen Fachliteratur liest, die HAMBURGER BLÄTTER bringen immer noch ein wenig mehr Information.

Ebenso unverwechselbar und liebenswert ist die schlichte Darstellung. Es ist wohltuend, dass die Herausgeber sich nie dem allgemeinen Trend zum Bombastischen, wie der Darstellung in DIN A4, der Verwendung von hochglänzendem, satiniertem Edelpapier und dem Vierfarbendruck anschlossen. Dies ermöglicht auch den Verzicht auf kommerzielle Anzeigen, bei weiterhin günstigen Bezugsgebühren. Die HAMBURGER BLÄTTER sind Information pur. Es wäre schön, wenn dies noch lange so bleiben könnte. Der „Bundesverband Deutscher Eisenbahn-Freunde“ und die „HAMBURGER BLÄTTER für alle Freunde der Eisenbahn“ haben nicht nur in Ihren Namen den Bezug zur selben Zielgruppe, sondern sind auch stets Hand in Hand durch die Geschichte der letzten fünf Jahrzehnte gegangen.

Vielen Dank für die HAMBURGER BLÄTTER – und bitte weiter so!

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News aus dem Miniatur-Wunderland 

Die Sommerferien stehen vor der Tür und damit auch wieder eine „heiße Phase“ für uns. Auf Grund der Erfahrungen der letzten Sommerferien haben wir folgende, verlängerte Öffnungszeiten für Sie festgelegt, gültig vom 1. Juli 2003 bis 22. August 2003:

Montag bis Freitag von 9-19 Uhr (statt 10-18 Uhr)

Dienstag entsprechend von 9-21 Uhr (statt 10-21 Uhr)

Samstag und Sonntag weiterhin von 9-20 Uhr

Sollte typisches Hamburger Schmuddelwetter vorherrschen, könnten sich die Öffnungszeiten noch verlängern.

Wir merken es an den Temperaturen draußen: Der Sommer hat uns fest in der Hand. Nach den letzten Wochenenden (Samstag und Sonntag keine Wartezeit!!) können wir Ihnen nur immer wieder den Tipp geben: Sollten es Ihnen egal sein, ob es draußen schön oder schlecht ist, suchen Sie sich einen möglichst heißen Tag aus, denn je schöner das Wetter, desto leerer ist es bei uns.

Ab sofort sind bei uns sowohl im Internetshop als auch vor Ort folgende Artikel erhältlich:

• Das Miniatur Wunderland Sonderheft Teil 2

• Roco Sonderwagen (mit dem Motiv des Siegers des Gestaltungswettbewerbes)

• Märklin Sonderwagen 2003 „Kesselwagen St. Michelbräu“

• Märklin Sonderwagen 2003 „Kühlwagen Gletschereis aus St. Wendel“

In den nächsten Wochen erscheint auch noch der Jahreswagen in Spur N sowie der dritte Märklin H0-Jahreswagen mit einem Bild der Anlage.

Veranstaltungstipp: Vom 28. November bis 30. November 2003 findet zum sechsten Mal die riesengroße Messe „Modellbauwelt 2003“ in Hamburg statt. In sechs Hallen präsentiert die „Modellbauwelt Hamburg“ alle Sparten des Modellbaus. Weit mehr als 120 Aussteller und rund 100 Modellbau-Vereine aus dem In- und Ausland zeigen auf dieser größten Modellbau-Ausstellung Norddeutschlands alles rund um den Modellbau, ob Auto, Eisenbahn, Flugzeug, Schiff, Panzer oder U-Boot. Das Angebotsspektrum beinhaltet auch Spezialbereiche wie Karton-, Plastik-, Dampf- und Raketen-Modellbau. Erstmals widmet sich die Ausstellung dem Thema Flugdrachen.

Selbstverständlich wird es sich das Miniatur Wunderland nicht nehmen lassen, auf der Modellbauwelt 2003 eine ordentliche Präsentation zu organisieren. Wir haben da so ein paar Ideen, die aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ausgereift sind. Wir werden Sie in jedem Fall auf dem Laufenden halten, wollten Sie nur schon mal vorab informieren, dass wir „vor Ort“ sein werden...

Es werden wieder über 50.000 Besucher erwartet und Sie können im Mittelpunkt stehen. Die Messe Hamburg sucht für die Modellbautage noch schöne Club- und Vereinsanlagen. Sämtliche Bewerbungsunterlagen haben wir auf einer Extraseite auf unserer Homepage bereitgestellt:

http://www.miwula.de/messe 

Es stehen im Moment keine verbindlichen TV-Termine fest. Zur Zeit sind langfristige Filmaufnahmen für folgenden Themen im Gange:

• Eisenbahnromatik (30 Minuten)

• Galileo (30 Minuten Special)

• ZDF (Zwei kürzere Berichte)

• Und demnächst starten die Aufnahmen für ein weiteres Spiegel TV Special (ca. 45 Minuten)

Alle Beiträge sind voraussichtlich für die Zeit November 2003 bis Februar 2004 geplant. Lediglich bei den ZDF- Beiträgen könnte einer schon eher zur Ausstrahlung kommen.

gänzlich verloren ging.

Zu guter Letzt mal eine kleine Bestandsaufnahme des Bauschrittes beim Amerikaabschnitt. Wir haben diesmal in einer komplett anderen Reihenfolge gebaut. Bei den ersten beiden großen Abschnitten haben sowohl die Techniker als auch die Modellbauer gleichzeitig angefangen und standen sich teilweise auf den Füssen. Diesmal haben die Modellbauer im hinteren Bereich der Ausstellung ganz bequem am Tisch angefangen, bestimmte Szenarien vorzubereiten, die später spurlos in die Anlage eingebaut werden. Denn die ersten sechs Monate des Baus gehörten erst mal den Technikern. Die haben nun einigermaßen planmäßig Ihre Arbeiten teilweise schon abgeschlossen, so dass in den nächsten Wochen endlich damit begonnen werden kann, dem Holzgerippe eine Haut, nämlich die Landschaft zu verpassen. Das geht nun wesentlich schneller als in den vorangegangenen Abschnitten, da ja schon viel vorgearbeitet wurde. Wenn Sie sich in den Wochenberichten der letzten Monaten also manchmal gewundert haben, warum es nicht so richtig vorangegangen ist, haben wir sie gut getäuscht! Denn nun wird es in den nächsten Wochen Schlag auf Schlag gehen. Wir werden weiterhin keinen verbindlichen Termin nennen, wann der Amerikateil fertig wird, da wir uns nicht noch einmal so einem unglaublichen Druck wie bei der Fertigstellung des Hamburgabschnittes aussetzen wollen. Damals mussten wir so an die Grenze der Belastbarkeit gehen, dass der Spaß teilweise gänzlich verloren ging. Daher bauen wir so schnell wir können, und sagen Ihnen gaaaaaanz unverbindlich, dass unser Ziel eigentlich November ist...

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Leser-Reaktion 

Zum Beitrag „Die geschenkte Stunde“ in der letzten Ausgabe (Seite 3) erhielten wir die folgende Zuschrift aus der Schweiz:

Sie prangern zu Recht die Art und Weise des Umgangs der DB AG mit ihren Kunden an. Wir brauchen uns aber nicht zu wundern, ist dies doch eine logische Folge des ausschliesslich betriebswirtschaftlichen Denkens und Handelns:

Die Betriebswirtschaft sucht nach Kosten, um diese eliminieren zu können. Der Kunde kostet!

Hans Hug

EISENBAHN AMATEUR, Redaktor „Neues in Kürze“

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VDMT feierte zehnjähriges Jubiläum 

Der „Verband Deutscher Museums- und Touristikbahnen“ hätte sich wohl kaum einen attraktiveren Ort als Wernigerode aussuchen können, das sich seIbstbewusst als die „bunte Stadt am Harz“ bezeichnet. Anlass der Festveranstaltung vom 4.-6. April 2003 war neben der 44. (!) Museumsbahntagung das zehnjährige Bestehen des VDMT, der am 27. Februar 1993 als Dachverband für 47 Vereine in Bochum-Dahlhausen gegründet worden war – inzwischen vertritt der VDMT fast 100 Gruppierungen. Das sind nicht nur Museums- und Touristikbahnen, sondern auch Eisenbahnmuseen, Straßenbahnvereine, Sachverständige und einige BahngeselIschaften.

Bei der Eröffnung der Tagung konnte Heimo Echensperger, der den Verband seit seiner Gründung führt, einige Ehrengäste begrüßen, die die besten Wünsche ihrer Gremien zum Jubiläum überbrachten. Dazu gehörten natürlich der Oberbürgermeister der Stadt Wernigerode und der Aufsichtsratsvorsitzende der Harzer Schmalspurbahnen HSB genauso wie der Geschäftsführer der HSB, Matthias Wagener, der vielen Eisenbahnfreunden durch sein Engagement für den Fortbestand und den Ausbau des Schmalspurnetzes bestens bekannt ist.

Die HSB kann übrigens auch auf ihr zehnjähriges Jubiläum hinweisen, da sie am 1. Februar 1993 als eigenständige GmbH aus dem Bereich der damaligen Deutschen Reichsbahn ausschied. Der Erhalt aller drei Streckenabschnitte ist im Interesse des so wichtigen Wirtschaftsfaktors „Tourismus“ oberstes Ziel der Gesellschaft, wobei im Jahr 2002 nicht weniger als 1,1 Millionen Fahrgäste befördert wurden, die meisten von ihnen natürlich auf den Brocken.

Vom „Verband Deutscher Verkehrsunternehmen“ ergriff dann Dr. Martin Henke, Geschäftsführer des Bereichs Güterverkehr im VDV, das Wort. Er überbrachte die Glückwünsche des Verbandes, verwies auf die gute Zusammenarbeit zwischen VDV und dem VDMT sowie dessen Vereinen und outete sich dann selbst als „bekennender Eisenbahnfreund“ – was bei den rund 160 Mitgliedern und Gästen große Begeisterung auslöste. Der BDEF hatte sein Ehrenmitglied Wolfgang Schacht nach Wernigerode entsandt, der schon vor zehn Jahren als damaliger stellvertretender Vorsitzender des BDEF bei der Gründung des VDMT dabei war. Er überbrachte die Glückwünsche im Namen des leider verhinderten Vorsitzenden Gerhard A. Bayer und verwies auf das von Anfang an freundschaftliche Verhältnis der beiden Dachverbände miteinander. Schließlich sei der VDMT aus dem Arbeitskreis Museumsbahn des Bundesverbandes hervorgegangen. Jedoch deutete sich auf Grund verschiedener Entwicklungen in den Jahren 1991 bis 1993 an, dass ein eigenständiger Dachverband besser in der Lage sein würde, die komplizierte Situation der betreffenden Clubs auf dem Museumsbahnsektor in den Griff zu bekommen. Das sei im vollen Umfang gelungen, und der BDEF freue sich immer wieder über die Erfolge von Museums- und Touristikbahnen und über das Zusammentreffen mit Freunden aus dem VDMT. Starker Beifall aus dem Auditorium zeigte, dass man sich der gemeinsamen Wurzeln beider Verbände immer noch bewusst ist.

Ein ausserordentiich interessanter Fachvortrag von Dr. Gerd Placke unter dem Titel „Freiwilliges Engagement – ein aktueller Bericht zu einem vermeintlich bekannten Thema“ brachte eine Fülle von Informationen über ehrenamtliche Tätigkeiten, über Motivationen, über die beeindruckende Zahl von etwa 22 Millionen Menschen in der Bundesrepublik Deutschland, die in ihrer Freizeit für andere Menschen tätig sind und über das Erfolgserlebnis, wenn man in seinem Engagement Anerkennung findet. Im Durchschnitt sind ehrenamtlich Tätige übrigens monatlich 14 Stunden aktiv.

Nach einem Fachvortrag über die Einführung des Zugfunksystems GSM-R traf man sich dann am frühen Abend am Bahnhof der HSB, um mit dem Traditionszug auf den Brocken zu fahren. Der unangenehm böige Wind bei nur etwa fünf Grad Celsius verhieß nichts Gutes, aber die Fahrt in freundschaftlicher Runde und bei bester Betreuung durch die HSB-Service-Damenriege verlief recht kurzweilig – allerdings fielen ab Schierke bereits größere Schneeverwehungen auf. Als es dann galt, auf dem Brocken den Zug zu verlassen, machte das bei Windstärke 9 und feinem Schnee (wie Nadelspitzen) wenig Spaß – die gefühlte Kälte lag bei etwa minus 20 Grad Celsius, und darauf war man Anfang April ja nun gar nicht eingerichtet. Ein herrliches warmes und kaltes Harzer Büffet im Goethe-Saal der „Brockenherberge“ entschädigte für die „frostige Atmosphäre“ bei der Ankunft. Als dann gegen 21.30 Uhr die Heimfahrt angetreten wurde, war der Sturm etwas abgeklungen, und die Wolken hatten sich auch verzogen. Die Lichter von Wernigerode und Ilsenburg boten einen wunderschönen Anblick und die Reisegesellschaft erreichte Wernigerode in bester Stimmung, woran das liebenswürdige Serviceteam wieder seinen Anteil hatte.

Der nächste Tag begann mit der 11. ordentlichen Mitgliederversammlung des VDMT und den entsprechenden Regularien. Nach dem Rechenschaftsbericht des Vorstandes und dem Bericht der Kassenprüfer nutzte Burkhard Ehien seinen Antrag zur Entlastung des Führungsgremiums zu einem amüsanten Rückblick auf die Geschichte des Verbandes und auf das Verhältnis zwischen BDEF und VDMT. Er wünschte auch weiterhin viel Spaß am gemeinsamen Hobby und überreichte den Vorstandsmitgliedern Heimo Echensperger, Bernd Dohrmann, Klaus Schulte und Günther Steinhauer als Dank für ihr Engagement je eine Flasche Wein. Mit Ausnahme von Günther Steinhauer, der erst später gewählt wurde, sind die anderen Herren bereits seit Gründung 1993 im Verbandsvorstand aktiv tätig.

Danach besichtigten vier Arbeitskreise Einrichtungen der HSB bzw. beschäftigten sich mit internen Fragen, ehe im Plenum über die Ergebnisse der Beratungen berichtet wurde – die 44. Museumsbahntagung fand damit ihren Abschluss.

Wir bedanken uns für die Einladung zur Tagung und für die freundschaftliche Betreuung während der Tage im schönen Wernigerode. Wir wünschen dem VDMT und allen seinen Mitgliedern weiterhin gute Erfolge und vor allem recht viel Spaß bei der Beschäftigung mit einem der schönsten Hobbys. 

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Spur F - die unbekannte Spurweite 

Jeder Modellbahner kennt die Nenngrößen H0, TT, N und Z. Viele kennen auch die Spuren 2, 1 und 0, aber die wenigsten haben schon mal was von der Spur F gehört. Dabei feiert sie dieses Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum. Gemeint ist aber nicht etwa die amerikanische Nenngröße F in 1:20,3 sondern die britische F im Maßstab 1:55.

1963 begann GEM Model Railways (GB) mit der Produktion von Schmalspurmodellen aus Weißmetall im Maßstab 1:55 mit einer Spurweite von 12 mm. Das heißt, sie lief auf TT-Gleisen, dem damals kleinsten kommerziell hergestellten Schienenmaterial. Richtig wäre die Bezeichnung Fn2’3’’ entsprechend 686 mm. Eine Spur, die im Original auf der Insel sehr häufig anzutreffen ist. (Unterschiedlichen Angaben zufolge wurde die Nenngröße damals auch mit IOM bezeichnet.) Später folgten Modelle in Fn3 (16,5 mm).

Nachdem die N-Spur mit 9 mm auf den Markt gekommen war, wurden aus vielen Fn2’3’’-Modellbahnern 00-9-Fans, so dass GEM die Produktion Anfang der siebziger Jahre einstellte. Doch auch noch heute gibt es in England Modellbahner, die sich mit dieser seltenen Baugröße beschäftigen. Die meisten davon haben sich in der von Malcolm Savage Mitte der achtziger Jahre gegründeten 5.5mm Association zusammengeschlossen. Mittlerweile gibt es auch Mitglieder in Deutschland und Frankreich.

1991 produzierte die 5.5mm-Association in Zusammenarbeit mit GEM eine Neuauflage der englischen Lokomotive „Linda“. Weitere Modelle folgten in den nächsten Jahren. 1996 übernahm Malcolm Savage die Formen von GEM und baute die Produktion nach und nach aus. So sind heute verschiedene Lokomotiven, Waggons und Zubehör in Fn2’3’’ und Fn3 lieferbar.

Seit 1999 bietet die Firma SIKU, bekannt durch ein Riesensortiment an Modellautos, die seit 1975 im Maßstab 1:55 produziert werden, eine Straßenbahn (ohne Antrieb) in diesem Maßstab an. Die Spurweite beträgt 22,5 mm, so dass z. B. von Roco-Alpin-Line (exFama/Utz) die 0m-Gleise verwendet werden können. Umgerechnet (55 x 22,5 = 1237,5) entspricht dies der Originalspurweite von 1220 mm = 4 Zoll, also Fn4.

Eine sehr seltene, aber dennoch vorhandene Spur. So findet sich in der Schweiz (Rheineck-Walzenhausen) eine Bahn in 1200-mm-Spur, in England die Padarn Railways (North Wales) und in Russland, Schweden und Spanien diverse 1220-mm-Bahnen.

Preiser bietet einige Figuren in 1:50 an. Diese lassen sich problemlos verwenden, ohne dass der Größenunterschied zu sehr auffällt. Vor allem die sitzenden Figuren lassen sich sehr gut in die SIKU-Straßenbahn „setzen“. Neuerdings gibt’s von Walter-Siebert-Modellbau Feuerwehrautos und Figuren (Feuerwehrmänner) im Maßstab 1:55.

Weitere Informationen zur britischen Spur F und anderen exotischen Spurweiten (Z0, L, J, ....) finden Sie im Internet unter http://SpurF.Modellbahnportal.com  bzw. unter www.BernhardRieger.de 

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In den zurückliegenden Wochen reihten sich drei neue Firmen und Organisationen als Fördermitglieder in den BDEF ein, die wir an dieser Stelle kurz vorstellen möchten.

Neues Fördermitglied: ESU 

Die ESU electronic solutions ulm GmbH wurde 1994 gegründet und hat sich die Entwicklung und Produktion innovativer Produkte für die Modellbahn und den Modellbau zum Ziel gesetzt. Was 1994 mit dem Soundmodulen für Schiffe und Autos im Modellbaubereich begann, setzte 1998 seinen Siegeszug mit dem LokSound Decoder für die Modelleisenbahn fort. Die Idee Lokdecoder und Soundbaustein auf einer Platine zu vereinigen, revolutionierte die digitale Modellbahn. Mit der Vorstellung des LokSound Decoders auf der Spielwarenmesse in Nürnberg gelang auf Anhieb der Einstig in diesen sehr anspruchsvollen Markt. Diese Digital-Innovation rief ein großes Medienecho hervor. 1999 wurde dieses Konzept mit dem LokSoundXL auch für die großen Spurweiten vorgestellt.

Mit dem LokPilot Decoder wurde dann ein weiterer Meilenstein entwickelt. Der LokPilot Decoder ist der erste Multiprotokolldecoder mit Lastregelung. Dieser Decoder erkennt automatisch die Betriebsart, ob analog Gleich- oder Wechselstrom, das Motorola oder das DCC Format an der Schiene anliegt. Mit der Lastregelung der zweiten  Generation wurde dieser Decoder auf Anhieb Testsieger bei dem Vergleichstest in den Digital-Heften 2 und 3 der Modellbahnzeitschrift MIBA.

Diese optimierte Lastregelung wurde dann auch bei den LokSound Decodern eingeführt.

Dank der ausgezeichneten Qualität werden heute bei den meisten wichtigen Modellbahnherstellern der LokPilot und LokSound Decoder ab Werk eingebaut.

Auf der Spielwarenmesse 2003 in Nürnberg wurde die Top-Neuheit mobile control vorgestellt. Diese erste bidirektionale Funkfernsteuerung für Modelleisenbahnen ist zu den wichtigsten Digitalzentralen kompatibel. Mobile control erlaubt dem Benutzer eine noch nie da gewesene Freiheit. Die klare Menuführung erleichtert die Bedienung. Mobile control unterstereicht die Bemühungen, auch in Zukunft viele innovative Ideen rund um die digitale Modellbahn zu entwickeln. 

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Neues Fördermitglied: ZeitscHieneN 

ZeitscHieneN ist ein Museum über Modelleisenbahnen und Modellautos. In einem extra für dieses Museum konzipierten Rahmen zeigt ZeitscHieneN einen Querschnitt der wertvollen Sammlung der verstorbenen Gebrüder Ulf und Falk Haase aus Füssen – eine der größten privaten Sammlungen überhaupt.

Diese enthält neben Serienprodukten nahezu aller bekannter Modellbahnhersteller auch eine große Zahl seltenster Kleinserien- und Handarbeitsmodelle. Im Bereich der Serienprodukte der Modellbahnen sind vor allem die Namen der Firmen Märklin, Fleischmann, Trix, Roco, Rivarossi und Liliput zu nennen. Im Kleinserienbereich treten Marken wie smf, Metropolitan, Fulgurex, Merker & Fischer, Günther, Fuchs und Lemaco hervor. Die Sammlung umfasst auch Handarbeitsmodelle, die zum Teil von Ulf Haase oder Freunden gebaut wurden.

Neben den Modelleisenbahnen sammelten Ulf und Falk Haase auch eine beachtliche Zahl an Modellautos. Darunter fallen Modelle von Wiking, Herpa und Kibri.

Außerdem beinhaltet die Sammlung bis ins Detail ausgearbeitete Dioramen, Modell-Gebäude und Zubehör. Besonders hervorzuheben sind die Nachbildungen von Menschen und Tieren, da es sich dabei teils um handgeschnitzte Figuren der Firma Preiser handelt.

In der Dauerausstellung, die chronologisch nach Eisenbahn-Epochen einen Querschnitt der Sammlung zeigt, stößt man immer wieder auf die Themen Zeit und Eisenbahn (Schienen), sei es durch die Exponate, die Innenausstattung, die Beschriftungen oder verschiedene Multimedia-Elemente. ZeitscHieneN bietet außerdem eine 30 m² große Modelleisenbahnanlage der Firma Märklin, eine Kinder-Spielanlage, ein begehbares Schau-Depot, eine jährlich wechselnde Sonderausstellung, einen Video-Vorführraum und einen großen Museums-Shop. ZeitscHieneN ist ein Museum für jedermann, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Kontakt: ZeitscHieneN, Modellbahn-Museum Füssen
87629 Füssen, Kemptener Straße 7

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Neues Fördermitglied: MO-Miniatur

MO-Miniatur ist ein Kleinserienhersteller exquisiter Nutzfahrzeuge für die Baugrößen H0 bis 1:16. Die Modelle eignen sich hervorragend für die Ausgestaltung von Modellbahnanlagen oder als Ladegut für Güterwagen.

Kontakt: MO-Miniatur
Frau Hildegard Brunner
Gustl-Waldau-Straße 42
84030 Ergolding
Internet:
http://www.mo-miniatur.de       eMail: mo-miniatur@web.de

 

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Brückenfest in Altenbeken

Mit groß angelegten Feierlichkeiten würdigt Altenbeken den Geburtstag seines eisenbahntechnischen Wahrzeichens, des Eisenbahnviadukts über das Flüsschen Beke. Vom 11. bis 21. Juli 2003 feiert die Stadt, die ihre Bekanntheit nicht zuletzt der Eisenbahn und dem imposanten Bauwerk verdankt, dessen 150-jähriges Jubiläum.

Seit dem 3. Dezember 2002 erstrahlen die drei markantesten Brückenbögen des Altenbekener Viaduktes weit sichtbar in gelb und weiß. Sowohl die Altenbekener Bevölkerung als auch alle Besucher Altenbekens sind begeistert von diesem Lichtkunstwerk und der Meinung, dass damit der Grundstein für eine Gesamtbeleuchtung des Viaduktes gelegt wurde.

Das offizielle Festprogramm finden Sie auf der Internet-Seite zum Fest: www.viadukt-altenbeken.de 

Aus Anlass des Jubiläums bauten die Eisenbahnfreunde Altenbeken e. V. ein H0-Modell des Viaduktes. Zu den Feierlichkeiten wird das 38 cm hohe und 5 m lange Viadukt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Am ersten Festwochenende ist es in der Sparkasse Altenbeken zu bewundern. Dort werden Aushänge mit Fotos vom Bau gezeigt.

Danach findet das Modell seinen endgültigen Standort im Eggemuseum. Weitere Informationen zum Viadukt sowie zu der seit 25 Jahren vor dem Eggemuseum aufgestellten Lok 44 389 finden sich auf der anclickenswerten Internetseite der Eisenbahnfreunde Altenbeken e. V. unter: www.altenbekener-eisenbahnfreunde.de 

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© BDEF 2003
Letzte Änderung: 28. August 2005 (
GB)