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Unser Rundschreiben 5/2002 in Ausschnitten:

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Inhalt:
Editorial

Neu im BDEF: Modelleisenbahner Lüchow-Dannenberg

Buch: Situation und Zukunftsperspektiven des Eisenbahngüterverkehrs

Hübner stellt Modell der 194 vor

Günther Modellbahntechnik unter neuer Regie

BDEF auf der Innotrans 2002

"Partnerland England"

Elementarschaden-Einschluss in die Inhaltsversicherung

MOROP-Kongress 2003

Heidelberger Bergbahn

Modellbautag in der Oberpfalz

AKV: Petition an den Landtag NRW

ÖBB verkauft Loks

Neuer Roco-Katalog

Gartenbahn-Kalender

Buch: Elektronik & Modellbahn

Wir gratulieren: Zehn Jahre Modelleisenbahnfreunde Idar-Oberstein

Neuheiten von "tams elektronik"

Wir gratulieren: Zehn Jahre MEC Pfullendorf

Neue Produktlinie bei Viessmann: Bäume

Neu im BDEF: Eisenbahnfreunde Altenhundem

 

 

Editorial:

Liebe Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn!
Seit dem letzten Rundschreiben gab es Ereignisse, die vielen Mitbürgern/-innen Leid und Verzweiflung brachten. Ich spreche von den verheerenden Hochwasserkatastrophen im August an Donau und Elbe sowie an vielen sonst ganz kleinen Bächlein, die zu reißenden Strömen wurden. Wir wollen hier nicht erörtern, ob diese Naturkatastrophen nun wirklich mit den Abgasen von Industrie, Hausbrand und vor allem den Autos zusammenhängen, obwohl ich manchmal versucht bin zu denken, dass vielleicht der eine oder andere Euro für die Elektrifizierung vielbefahrener Bahnstrecken doch ganz gut angelegt wäre. Mehr elektrisch angetriebene Züge würden bestimmt dem Umweltgedanken zu Gute kommen, soweit der Strom z. B. aus Wasserkraft erzeugt wird. Und die Ungerechtigkeit der Besteuerung von Bahn-Treibstoffen - gegenüber Flug-Treibstoffen - würde auch nicht mehr so stark zu Buche schlagen. Unser eigentliches Mitgefühl gilt aber den Tausenden Geschädigter, die vom Hochwasser betroffen wurden. Mit welcher schier für unmöglich gehaltenen Wucht die Wassermassen ihr zerstörerisches Werk vollzogen, sah man tief betroffen in den Medien. Noch haben wir keine umfassenden Informationen, in welchem Maße Vereine von Eisenbahnfreunden und Modelleisenbahnern betroffen wurden. Die Geschädigten werden erst ihre Wohnungen in Ordnung bringen - bzw. wieder aufbauen - müssen, bevor sie an das Hobby denken. Die dennoch bald eingetroffenen Meldungen von Clubs und vor allem von touristischen oder musealen Schmalspurbahnen ließen bei uns die Idee aufkommen, eine Hilfsaktion ins Leben zu rufen. In einer gemeinsamen Aktion von BDEF - SMV - VDMT - BSW werden wir geschädigten Hobbyfreunden helfen. Durch Veröffentlichung im Internet und direkte Zusendung wurden bereits viele Firmen, Clubs und Privatpersonen auf diesen Aufruf aufmerksam. Die bis heute erhaltenen bzw. zugesagten Spenden reichen von der Überweisung von unterschiedlich hohen Geldbeträgen, über großzügige Materialspenden von Modellbahnherstellern, Bereitschaft ganzer Gruppen zu Arbeitseinsätzen samt Werkzeug bis hin zur leihweisen Überlassung einer Diesellok. Die mit einer derartigen Spendenaktion verbundenen logistischen Aufgaben, wären von uns alleine nicht zu bewältigen. Nur die sehr erfreuliche Zusammenarbeit mit der Sächsische Modellbahner Vereinigung SMV und dem Verband Deutscher Museums- und Touristikbahnen VDMT sowie der Stiftung Bahnsozialwerk lassen uns alle gemeinsam diese Aktion "stemmen". Selbstverständlich sind auch weiterhin Spenden und Hilfsleistungen willkommen. Helfen auch Sie mit, großes Leid zu mindern. Und sagen Sie es auch Ihren Freunden und Hobbykollegen. Sollten Sie Betroffene kennen, die von unserer Aktion noch nichts wissen, sind diese bestimmt dankbar, wenn Sie ihnen davon erzählen, denn wir wollen helfen - einerlei, ob die Betroffenen Mitglied in einem unserer Verbände sind oder nicht!

Mit herzlichen Grüßen 
Ihr Gerhard A. Bayer, Vorsitzender

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Buch: Situation und Zukunftsperspektiven des Eisenbahngüterverkehrs

Wie es sich für das Thema gehört, kommen "Die Güterbahnen" gewichtig daher, fast 1,5 kg bringt der Band auf die Waage. Es handelt sich um eine Sonderausgabe der gleichnamigen Fachzeitschrift "für den Güterverkehr auf der Schiene in Markt, Technik und Verkehrspolitik". Das Buch mit dem etwas umständlichen Untertitel enthält 29 Aufsätze verschiedener Autoren aus unterschiedlichen Bereichen. Es kommen Vertreter von Logistik-Unternehmen, Eisenbahn-Verkehrsunternehmen, der Bahn-Industrie, von Industrie-Kunden, Verbänden, der Regierungen (Bund, Länder und EU) sowie Hochschulen zu Wort. Als Herausgeber fungiert der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Dabei spannt sich der Themen-Bogen von allgemeinen verkehrspolitischen Einschätzungen über eine Vorstellung der Dresdener CarGoTram bis zu technischen Aspekten bei Schienen-Güterfahrzeugen. In einem eigenen Kapitel werden Möglichkeiten von Kooperationen der im Wettbewerb stehenden Bahnen vorgestellt. Der Band ist nicht nur mit den in solchen Werken üblichen Tabellen, Schaubildern und Karten illustriert, er enthält auch Fotos aus dem Betriebsalltag der Güterbahnen. Allerdings darf man nicht die Wiedergabe-Qualität der Hochglanzmagazine erwarten. Ungewöhnlich erscheint auch die zweisprachige Darstellung (Synopse): deutsch in schwarzem Druck auf den linken Seiten, englisch in blauem Druck rechts. Damit soll die zunehmende Internationalisierung dieses Marktes unterstrichen werden. Interessenten am Schienengüterverkehr finden in dem Band einen Querschnitt durch den aktuellen Stand auf diesem Gebiet: Informationen aus erster Hand und zahlreiche Argumentationshilfen für Diskussionen über die nachhaltige Entwicklung des Eisenbahngüterverkehrs.
Die Güterbahnen - Zukunftsfähige Mobilität für Wirtschaft und Gesellschaft, 392 Seiten, 150 überwiegend farbige Abbildungen, Alba Fachverlag, Düsseldorf, 42 EUR.

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Günther Modellbahntechnik unter neuer Regie

Ende Dezember 2001 ging mit dem Tod des Firmeninhabers die Geschichte des Modellbahnherstellers Günther in Verigenstadt vorläufig zu Ende. Viele Modellbahner bedauerten, dass die ausgesuchten Modellbausätze dieses Herstellers nun nicht mehr zu beziehen waren. Die Firma Günther hatte von 1968 bis Ende Dezember 2001 Bausätze, Umbausätze und Superungs- bzw. Zubehörteile aus Weißmetall, Messing und Kunststoff gefertigt. Anfang Mai dieses Jahres übernahm nun Modellbau Kastner in Bürmoos (Österreich) die Firma Günther Modellbahntechnik. Derzeit ist Kastner bestrebt, so schnell wie möglich eine kleine Palette an Produkten des Günther-Programms liefern zu können. Die Österreicher übernahmen vollständig das bisherige Artikelnummernsystem von Günther. Folgende Modelle sind bereits lieferbar:
B 145 Umbausatz für ÖBB 1045
Mit diesem Umbausatz lässt sich aus dem Roco-Modell der ÖBB-Baureihe 1045 die Ursprungsvariante (Ende der zwanziger Jahre bis ca. 1957) mit drei Stirnfenstern, E-Bremse, und neuen Seitenwänden herstellen. Zudem liegen dem Bausatz sehr feine Stromabnehmer und zwei verschiedene Beschriftungssätze (1170 und E 45) bei. Der Preis liegt bei ungefähr 80 EUR.
B 701 Bausatz "Kaue"
Mit diesem Bausatz lässt sich eine Kaue in zwei verschiedenen Bauausführungen und in fünf verschiedenen Beschriftungsvarianten bauen. Der Bausatz ist fast zur Gänze aus Weißmetall (ausgenommen Dach) gefertigt. Solche Kauen wurden ab ca. 1942 in einer sehr großen Stückzahl von der Deutschen Reichsbahn unter anderem als Behelfsstellwerke, Unterkünfte, Waschhäuser und ähnliches eingesetzt. Erst in den sechziger Jahren wurden die Bauten entfernt. Dieser Bausatz kostet etwa 15 EUR.
Außerdem vertreibt Kastner auch Ladegüter der Firma Bauer. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Unternehmens. Infomaterial gibt´s auch nach einer kurzen
eMail an: th.kastner@aon.at
Modellbau Kastner, Hopfenstraße 27a, A-5111 Bürmoos;
Tel: (00 43) 0 62 74 - 2 02 65, Fax: (00 43) 0 62 74 - 2 02 65; Internet: www.modellbau-kastner.at 

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"Partnerland England"
Modellbahn Süd: 21.-24. November 2002 in Stuttgart

Bis vor einigen Jahren erfreuten sich die Bewohner des Königreiches ungestört ihres Inseldaseins. Ohne Landverbindung zum europäischen Kontinent lebten sie ihr eigenes Leben und machten ihre eigene Entwicklung.
Was dabei herausgekommen ist, können wir heute beobachten, wenn wir den Shuttle von Coquelles kommend in Folkstone mit dem Pkw verlassen: alle fahren auf der falschen Seite, aber darin sind sich alle einig. Und so fließt der Verkehr im großen und ganzen ziemlich reibungslos! Aus eigener Erfahrung ist man sogar geneigt, festzustellen, dass der Verkehr reibungsloser fließt als in Deutschland: die Lkws fahren deutlich schneller und die Pkws etwas langsamer, und so fließt die Masse ziemlich kontinuierlich.
Sie haben zwar die Eisenbahn erfunden, aber mit welcher Spurweite: 4 Fuß und 8,5 Zoll breit!? Auf solch ein Maß kann nur ein Inselbewohner kommen. Und dann haben sie diese noch in alle Welt exportiert, mit dem Erfolg, dass rund um den Globus fast jedes Land seine Eisenbahn auf dieser spleenigen Spurweite laufen lässt!
Mit derselben Hartnäckigkeit produzieren sie noch heute Modellbahnen im Maßstab "4 mm", was bedeuten soll, dass 1 Fuß im Original 4 mm im Modell entspricht, und setzen diese auf H0-Gleise mit 16,5 mm Spurweite. Ehrlicherweise nennen sie dies "00", um keine Verwechslungsmöglichkeit mit den maßstäblichen H0-Modellen, die wir auf dem Kontinent schätzen, aufkommen zu lassen.
Unserer Betrachtungsweise folgend entspricht 00 einem Maßstab von 1:76, was sich aber nur auf das Rollmaterial, nicht aber auf das Gleis bezieht! So erweckt ein 00-Modell eher den Eindruck einer Schmalspurbahn.
Konsequent, wie sie nun einmal sind, übertrugen sie die uns abenteuerlich anmutende Bezeichnung auch auf andere Spurweiten. Was sich bei uns TT oder N nennt, heißt in England 3 mm bzw. 2 mm. Und die Maßstäbe? Wen wundert es, dass TT im Maßstab 1:100 daherkommt und N mit 1:150!
Aber irgendwann haben es die britischen Modellbahner dann doch gemerkt, dass ihre Modelle etwas merkwürdig aussehen, und bauen nun in Handarbeit (bzw. mit kleinindustrieller Bausatz-Unterstützung) Modelle, die sowohl im Fahrzeug wie im Gleis stimmig sind. Aber auch hier gelang nicht auf Anhieb der große Wurf. Mit 18 mm Spurweite (EM Scale = exakte Abmessungen) kam man dem richtigen Maßstab (1:76) zwar ganz schön nahe, traf ihn aber noch nicht richtig. Im nächsten Schritt gelang dann der Durchbruch mit P4 (= vorbildgerecht 4 mm) und 18,83 mm Spurweite.
Auch in der 2-mm-Spur hat sich eine ähnliche Entwicklung vollzogen: neben dem Standard-2-mm-Material (1:148 auf 9 mm Gleis) hat sich eine fine scale Fraktion herausgebildet, die maßstäblich (1:152 auf 9,5 mm Gleis) arbeitet.
Trotz der skurrilen und für uns teils verwirrenden Maßstäbe werden uns unsere englischen Freunde ein faszinierendes Spektrum des Modellbahnbaus auf höchstem Niveau präsentieren, auf das wir uns alle freuen können.
Wenn es auch der zur Verfügung gestellte Etat nicht zuließ, zumindest je eine Anlage pro Baugröße dieser typisch englischen Modellbahn-Vielfalt anlässlich dieser Sonderschau zu präsentieren, so ist es uns dennoch gelungen, eine beispielhafte Auswahl zu treffen, um den kontinentalen Besuchern einen ersten Eindruck vom "british way of railway modelling" zu vermitteln.
Die Besucher sollten sich die Zeit nehmen, nicht nur die Anlagen in den typisch englischen Spurweiten zu studieren, sondern vor allem auch ihr Augenmerk auf die inseltypische landschaftliche, industrielle und städtische Ausgestaltung rechts und links vom Schienenstrang zu richten: hier treffen sie auf die echte englische Atmosphäre!
Genießen Sie mit uns einen gedanklichen Ausflug über den Kanal, und lassen Sie sich von einer liebenswerten kleinen anderen Welt und dem modellbahnerischen Können auf der Insel begeistern!

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MOROP-Kongress 2003

Trotz Flutschäden hat die Sächsische Modellbahner Vereinigung (SMV) ein vorläufiges Programm für den MOROP-Kongress 2003 vom 16. - 23. August in Dresden aufgestellt. Es kann von den Seiten der SMV und des MOROP aus dem Internet als pdf-Datei heruntergeladen werden:
www.morop.org oder www.smv-aktuell.de 

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Modellbautag in der Oberpfalz

Die Conrad Elektronik GmbH - langjähriges Fördermitglied des BDEF - beschäftigt sich längst nicht mehr nur mit der Versorgung der Elektronikbastler, sondern ist bereits seit längerem Provider für ein breites Spektrum von Artikeln aus allen Modellbausparten. Der neue, diesem Rundschreiben beiliegende Modellbahnkatalog 2003 zeigt die Vielfalt der angebotenen Artikel im Bereich Modellbahn, die sowohl in den firmeneigenen Ladengeschäften in vielen Städten Deutschlands erhältlich sind, als auch auf dem Versandweg, direkt aus der Oberpfalz. Entsprechend umfangreiche Angebote bietet CONRAD auch in den Modellsparten Flug, Schiff und Auto in eigenen Spartenkatalogen. Selbstverständlich können alle Artikel - wie heute schon Standard geworden - auch im Internet unter der Adresse www.conrad.de bestellt werden.
Für die meisten unter uns ist im Zusammenhang mit dem Namen CONRAD die Oberpfälzer Gemeinde Hirschau als Firmensitz ein Begriff. Dort befindet sich unverändert die Geschäftsleitung, während in dem Ort Wernberg-Köblitz, direkt an der Autobahn Regensburg - Hof gelegen, ein völlig neues Logistikzentrum entsteht.
Um das Unternehmen, das neue Logistikzentrum und das Engagement im Bereich Modellbau konkret vorzustellen, waren Vertreter der relevanten deutschen Verbände und die "zugehörigen" Pressevertreter zu einem "1. Modellbau- und Modellbahntag bei Conrad" am 6. September nach Wernberg eingeladen worden. Während der Einladung die Repräsentanten der Verbände für Modelleisenbahn, Flugmodellbau, Automodellbau, Plastikmodellbau usw. und bekannte Redaktionsmitglieder der Fachpresse folgten, glänzten die Hersteller durch Abwesenheit, obwohl ein nicht unerheblicher Teil der Produkte über Conrad verkauft wird. Lediglich Tamiya war erschienen und erfreute die Gäste mit der Möglichkeit, sich bei Modellrennen mit funkferngesteuerten Flitzern zu messen. Gernot Balcke, Modellbahnredakteur und Senior der Szene, konnte bei den Ausscheidungsrennen um die Tamiya-Pokale den dritten Platz belegen, während der Herausforderer Hans-Joachim Stuck nicht auf den Gewinnplätzen landete!
Professor Rainer-Bernd Voges hatte für den späten Vormittag zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema "Wohin geht der Modellbau- und Modellbahnmarkt" eingeladen, bei der auch der BDEF-Vorsitzende zu den Podiumsmitgliedern zählte. In dieser Diskussion wurden verschiedene Probleme wie Nachwuchsförderung, Preisentwicklung, Image der Modellhobbys und natürlich auch eventuelle Lösungsmöglichkeiten angesprochen. Besonders deutlich wurde dabei die Imageproblematik. Während in der Gesellschaft Hobbys wie Golf, Schach, Tennis und andere Ballspiele durchaus als "ehrenwert" betrachtet werden, haben Modellbauer und -bahner stets ein mitleidiges Lächeln zu erwarten, wenn sie sich gegenüber Dritten "outen". Selbst ein Hobbygärtner wird mehr Anerkennung erfahren als ein Modelleisenbahner, der in einer großen Anzahl von "Gewerken" fit sein muss (Fahrwegplanung, Gebäudemodellbau, Landschaftsbau, Elektrik/Elektronik, Fahrzeugkunde, Feinmechanik, Lackierung, usw.).
Einen Patent-Ausweg aus dieser Situation konnte die Podiumsdiskussion leider auch nicht vermitteln. Betont wurde jedoch, dass nur intensive, positive Öffentlichkeitsarbeit in allen Ebenen Erfolg versprechen kann. Berichte und Imageartikel in der jeweiligen Fachpresse sind zwar begrüßenswert, wenden sich aber ausschließlich an die ohnehin schon "infizierten" Modellbahner. Das öffentliche Image kann nur verbessert werden, wenn auch in den "öffentlichen" Medien - Presse, Funk, TV - unsere Hobbys ausreichend erwähnt werden. Die Industrie könnte TV-Werbespots senden, der einzelne Modellbahner oder Modellbahnclub kann versuchen, die örtliche Presse zu Berichterstattungen über Veranstaltungen zum Thema zu bewegen.
Andererseits hat der Bereich der Modell-Rennsportszene kaum mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen, während dies gerade für die Modellbahn ein erhebliches Problem ist. In der Podiumsdiskussion wurde dazu erkannt, dass ein Idol wie Michael Schumacher mit zahlreichen Weltmeistertiteln die Jugend deutlich mehr fasziniert als ein Hartmut Mehdorn.....!
Ein besonderes Erlebnis war die Besichtigung des neuen Logistikzentrums, ein Gebäudekomplex von 250 x 150 Metern auf zwei Ebenen. Herzstück ist das vollautomatische Hochregallager, in dem Tausende von Paletten ausschließlich computergesteuert gelagert und entnommen werden. Wie von Geisterhand gesteuert rasen die Palettenförderer durch die Regalreihen und stellen angelieferte Ware in freie Plätze oder holen in einem Arbeitsgang jeweils zwei Paletten heraus und übergeben sie an die Förderbänder zum Auffüllen der Kommissionierlager. Bei durchschnittlich 15.000 täglichen Kundenbestellungen nimmt es nicht Wunder, dass nur mit Technik "vom Feinsten" und einer weitgehenden Automatisierung zuverlässig und korrekt ausgeliefert werden kann. Die Besichtigung war hochgradig beeindruckend!
Beim gemeinsamen Abendessen mit Mitgliedern der Geschäftsführung im firmeneigenen Hotel Burg Wernberg verabredeten sich die Teilnehmer auf ein Wiedersehen in rund einem Jahr.

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ÖBB verkauft Loks

Wenn auch nicht gleich jeder BDEF-Club eine echte Lok kaufen will, ist es zumindest interessant, wie die ÖBB mit gebrauchten Fahrzeugen umgeht. Seit der Generaldirektor der ÖBB aus Deutschland "importiert" wurde (Rüdiger vorm Walde), haben sich die ÖBB in vielen Punkten dem großen deutschen Bruder angeglichen. Neues Farbschema für Reisezugwagen und neues Logo der ÖBB seien hier nur als Beispiel genannt. Bei der Verschrottungspolitik der DB AG für gebrauchte Loks haben die ÖBB Gott-sei-Dank noch den eigenen (besseren) Weg.
Die Österreichischen Bundesbahnen beabsichtigen, Ende 2002 bzw. Anfang 2003 eine Reihe Elektro- und Dieseltriebfahrzeuge zum Verkauf freizugeben. Ausdrücklich aufgelistet sind Fahrzeuge der Baureihen 2043, 2143, 2048, 2050, 2060, 2062, 2067 und 2068. Diese Fahrzeuge boten die ÖBB unter anderen auch den Mitgliedsvereinen des BDEF an. Sollte jemand Interesse am Kauf eines oder mehrerer dieser Triebfahrzeuge haben, kann er sich an die folgende Adresse wenden.
ÖBB, Ing. Erhard Brugger, OEBB Management Services, Einkaufsmanagement Fahrpark, Operngasse 24, A-1040 Wien,
Tel.: (00 43) 1 - 9 30 00-3 32 71, Fax: (00 43) 1-9 30 00 -2 52 37, eMail: erhard.brugger@em.oebb.at 

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Gartenbahn-Kalender

Auch für das Jahr 2003 erscheint der Bildkalender Gartenbahn - im Format von 345 x 245 mm - mit neuen Fotos aus dem Gartenjahr. Live-Steam und Elektrofahrzeuge, Produkte aus dem Hause LGB, aber auch von Kleinserienherstellern und Modellbauern sind auf 13 großformatigen Farbfotos zu sehen.
Der Kalender wird im Bahnhofsbuch- und Modellbahnhandel zum Preis von 8,- EUR angeboten. Wo er nicht erhältlich ist, liefert der Verlag auch gern (auf Rechnung) direkt an den Kunden.
KartenHaus-Verlag, Postfach 140120, 67021 Ludwigshafen

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Wir gratulieren: Zehn Jahre Modelleisenbahnfreunde Idar-Oberstein

Ursprung der Modelleisenbahnfreunde e. V. war ein wöchentliches Treffen von Modelleisenbahnern, die ihre Kenntnisse, Ideen und Erfahrungen austauschten. Nach einiger Zeit fanden sich immer mehr Gleichgesinnte zu diesen Treffen ein, so dass man den Versuch unternahm, einen Club oder Verein zu gründen. Ein kleines Haus an der Struthbrücke wurde das erste Domizil.
Am 13. September 1992 war es dann so weit. Die Modelleisenbahnfreunde luden zur Gründungsversammlung ins Vereinsheim ein. Am 27. September 1992 wurde dann von insgesamt 14 Personen die Gründungsurkunde unterschrieben. Es erfolgte dann anschließend der Eintrag ins Vereinsregister der Stadt Idar-Oberstein. Seit diesem Tag, dem 27. September 1992 gibt es die Modelleisenbahnfreunde Idar-Oberstein e. V.
Die Mitgliederzahl wuchs stetig an, und geplant war eine Modelleisenbahnanlage H0 im Vereinsheim. Mit jedem weiteren Mitglied wurde klar, dass die Räumlichkeiten zu klein waren. Es begann erneut die Suche nach einer passenden Unterkunft. Durch Zufall stieß man Anfang Juli 1994 auf ein zum Abbruch freigegebenes Objekt des Eisenbahnsozialwerkes am Güterbahnhof von Idar-Oberstein. Direkt von der Eingangstür aus blickt man auf die Gleisanlagen und das Bahnhofsgebäude. Nach dem Motto "Modelleisenbahner gehören an die Bahn", war die Anmietung eine schnell beschlossene Sache.
Ein Teil der Mitglieder blieb jedoch im alten Vereinsheim an der Struthbrücke. Aus dieser Gruppe entstand dann die "Interessengemeinschaft Modelleisenbahn".
Bereits im August wurde das neue Vereinsheim eingeweiht. Die erbärmliche Bausubstanz des ehemaligen Werkstattgebäudes am Güterbahnhof beschäftigte die Vereinsmitglieder volle zwei Jahre, um das Gebäude in Ordnung zu bringen. Die Holzöfen wurden gegen eine Zentralheizung getauscht, Strom- und Wasserleitungen wurden komplett neu installiert. Die vorhandenen Räumlichkeiten wurden vereinsgerecht umgebaut. Es entstanden zunächst ein Aufenthaltsraum, eine kleine Küche sowie eine Toilettenanlage. Die Eisenbahn ist bestimmend im Gebäude. Selbst durch Küche und Aufenthaltsraum führen die Gleise.
Im Oktober 1994 wurde die 1. Modelleisenbahnbörse im Stadtteil Algenrodt ausgerichtet. Der Erfolg machte Mut. Bereits im Januar 1995 folgte die zweite Börse. Seit dieser Zeit werden zwei Börsen im Jahr abgehalten, jeweils eine im Januar und eine im Oktober.
So wie die Umbauarbeiten am Gebäude weniger wurden, wuchsen die Planungen für eine Modulanlage. Nach langer Vorbereitungszeit wurde schließlich 1996 eine 21-teilige Modulanlage begonnen, die bis zum heutigen Tag weiter angewachsen und als fest eingebaute Vereinsanlage zu werten ist. Inzwischen sind auch andere Nenngrößen angesagt wie N und Spur 1.
An Ostern, Pfingsten und besonders an den Adventsonntagen werden Schaufahren veranstaltet. An den Veranstaltungstagen ist auch immer für das leibliche Wohl gesorgt.
Die Modelleisenbahnfreunde treffen sich jeweils am Freitag ab 20 Uhr und sonntags ab 10 Uhr. Besucher sind zu diesen Terminen stets herzlich willkommen. Auch Ratsuchende in Sachen Modelleisenbahn finden immer ein offenes Ohr.
Kontakt: Modelleisenbahnfreunde Idar-Oberstein e. V., Am Güterbahnhof, 55743 Idar-Oberstein. Tel.: (0 67 81) 7 00 87 (im Vereinsheim).

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Wir gratulieren: Zehn Jahre MEC Pfullendorf

Während die Vorzüge der Modulanlage - Flexibilität, Transportfreundlichkeit sowie die Möglichkeit, mit wenigen Teilen anzufangen und diese dann Stück für Stück zu einer Großanlage zu ergänzen - in Fachkreisen allgemein bekannt sind und sie zu einer bei Vereinen beliebten und verbreiteten Anlagenform machen, ist die Modulidee bei den meisten "normalen" Modelleisenbahnern noch weitgehend unbekannt.
Insofern bewiesen die "Väter" des MEC Pfullendorf einen erstaunlichen Weitblick, als sie vor zehn Jahren mit der Gründung eines Modelleisenbahn-Vereins auch den Bau einer Modulanlage beschlossen - denn die Vereinsgründer waren keineswegs "alte Modellbahnhasen", sondern allesamt blutige Anfänger. Unbekümmert und durch modellbahnerische Vorkenntnisse weitgehend unbelastet gingen sie frisch ans Werk, und schon bald war ein großer Modulbahnhof aus der Taufe gehoben. Die Streckenmodule steuerten zunächst die Eisenbahnfreunde (EF) Saulgau bei, so dass von Anfang an eine komplette, wenn auch nicht fertige Anlage auf den Ausstellungen präsentiert werden konnte.
Wie unfertig die Anlage tatsächlich war, stellte sich allerdings erst mit der Zeit heraus: Nicht sicher schaltende und häufig defekte elektromagnetische Weichenantriebe, lose Weichenzungen, verklebte und verhakte Weichenmechaniken sorgten in Verbindung mit der recht provisorischen Verdrahtung immer wieder für Störungen und Ausfälle während der Ausstellungen, vom unbefriedigenden Zuglauf ganz zu schweigen. Auch die "freihändig" gefertigten Modulstöße waren immer für Schwierigkeiten beim Aufbau gut. Nach Jahren chaotischen Fahrbetriebs keimte schließlich die Erkenntnis, dass ein befriedigender Betrieb letztlich nur durch einen harten Schnitt zu erreichen ist. Konsequent und vollständig wurde die Anlage überarbeitet, wobei die Sanierung in weiten Teilen einem völligen Neubau gleichkam. Nur noch wenige Abschnitte aus den Anfangsjahren sind im Originalzustand erhalten. So präsentiert sich unsere Anlage heute kaum größer als vor Jahren, aber betriebssicher und mit sehenswerter landschaftlicher Geschlossenheit.
Gebaut wird nach dem Modulsystem des MEC Barsinghausen, dem sogenannten NORD-Modul. Diese Modul-Norm erlaubt den Einsatz von Märklin-K-Gleisen und bietet damit die (auch gern genutzte) Möglichkeit, sowohl im 3-Leiter-Wechselstrom- als auch im 2-Leiter Gleichstrom-System zu fahren. Natürlich stellt das K-Gleis nicht das Nonplusultra des Gleisbaus dar; dennoch haben wir die Entscheidung für das NORD-Modul noch nie bereut.
Herzstück der Anlage ist noch immer der vor zehn Jahren begonnene Modul-Bahnhof, der momentan - gerade rechtzeitig zum zehnjährigen Jubiläum - seiner endgültigen Fertigstellung entgegensieht. Er ist als sechsgleisiger Personenbahnhof konzipiert und insgesamt bis zu 9,5 m lang. Mit zwei abzweigenden Nebenstrecken, einer bescheidenen Ortsgüteranlage und einem Mini-Bw für die lokal stationierten Lokomotiven bietet der Bahnhof nicht nur vielfältige Betriebs- und Rangiermöglichkeiten, sondern auch Gelegenheit für zahlreiche liebevoll ausgestaltete Szenen. Umgebaute Roco-2,5-mm-Weichen mit motorischen Selbstbau-Antrieben sorgen inzwischen für sicheren Betrieb und ruhigen Zuglauf. Die Streckenmodule befinden sich weitgehend in Privatbesitz; Jahr für Jahr kommen neue Teile hinzu. Ohnehin wird darauf geachtet, den Modulgedanken zu schützen und zu pflegen; Joker-Module und unterschiedliche Kurvenstücke sorgen dafür, dass immer wieder neue, spannungsvolle Aufbauvarianten entstehen.
Selbst die Vereinsjugend ist dem Modul verfallen; ihre eingleisige Strecke (abgewandelter NORD-Modulstoß) kann als Nebenbahn an die Abzweige des Vereins-Bahnhofs angeschlossen werden, ist jedoch auch autark betriebsfähig.
Unser Vereinsheim befindet sich in zwei ehemaligen Schulräumen im Herzen der Stadt Pfullendorf. Seit das Domizil vor knapp zwei Jahren bezogen werden konnte, floriert auch das Vereinsleben, kann hier doch ungestört und zu jeder Zeit gebaut, gefahren oder einfach nur gequatscht werden.
Wie schon das Sprichwort sagt: aus Kindern werden Leute, aus Modellbahn-Anfängern "alte Hasen", und manchmal auch aus einem Modellbahnerstammtisch ein ausgewachsener Verein mit einer durchaus betriebssicheren und sehenswerten Anlage.
Kontakt: Modell-Eisenbahn-Club Pfullendorf e. V., Postfach 1327, 88619 Pfullendorf, c/o Gottlieb Knoll, Zum Eichberg 16, 88630 Pfullendorf, Tel.: (0 75 52) 52 89, eMail: Gottlieb-Knoll@t-online.de

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Neu im BDEF: Eisenbahnfreunde Altenhundem

Der stark vernachlässigte Zustand des Aufsichtsgebäudes an Gleis 3 im Bahnhof Altenhundem war der Auslöser für die Gründung eines Vereins im Juni 2001. Noch im gleichen Monat packten die Mitglieder bei den Modellbahntagen im Bahnhof Kreuztal fleißig mit an und machten sich fortan auch bei Veranstaltungen anderer Vereine nützlich.
Im Oktober erhielten die 15 Eisenbahnfreunde den Schlüssel für das genannte Aufsichtsgebäude, das sie seitdem wieder herrichten. Ende des Jahres 2002 hoffen sie, im Inneren mit dem Bau einer Modellbahnanlage in der Baugröße N beginnen zu können.
Der Verein dankt allen aktiven Helfern, den zuständigen Personen der DB, dem Personal der Fahrkartenausgabe im Bahnhof Altenhundem für ihre Unterstützung und vorbeikommenden Reisenden für die aufmunternden Worte.
Kontakt: Eisenbahnfreunde Altenhundem c/o Martin Heckel, Postfach 1411, 57344 Lennestadt, Tel: (01 60) 99 50 66 57 oder (01 75) 8 30 12 21

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Neu im BDEF: Modelleisenbahner Lüchow-Dannenberg

Aus dem zufälligen Treffen zweier Eisenbahnfreunde beim Zeitschriftenhändler entstand die Idee, sich mit gleichgesinnten zum Erfahrungsaustausch zu treffen. Es wurde ein Plakat gedruckt, um Modelleisenbahner aus der Region anzusprechen. Das erste Treffen fand am 10. Januar 1993 im überfüllten Clubraum des Hotels "Alte Post" in Dannenberg statt.
Überrascht durch die große Resonanz wurde aus dem Treffen eine feste Einrichtung, und seit nun fast zehn Jahren treffen sich die Modelleisenbahner des Landkreises Lüchow-Dannenberg an jedem 2. Mittwoch im Monat zum Stammtisch. Es sollte von Anfang an kein Verein gegründet werden, und es wird auch kein Beitrag erhoben. Jeder am Hobby Modelleisenbahn Interessierte ist herzlich willkommen.
Aus den anfänglichen Klönrunden entwickelte sich dann ein kleines Programm mit Videovorführung, Probefahrten von Lokomotiven, Pflege und Reparaturtipps und eine kleine Tauschbörse. Am Stammtisch sind alle Spurweiten und Systeme vertreten. Natürlich entstand auch der Wunsch nach einer Modellbahnanlage, und als dann ein Fremo-Kopfbrett in der Runde auftauchte, machte sich sofort einer der Modelleisenbahnfreunde an die Arbeit und präsentierte das erste Modul. Danach ging das Bauen los, und nach und nach entstanden so weitere Strecken-Module, Bahnhöfe und Ausweichstellen. Inzwischen verfügen die Modelleisenbahner Lüchow-Dannenberg über 31 Module mit einer Baulänge von insgesamt 48 m und einer Gleislänge von 112 m.
Gebaut wurde in Anlehnung an die Fremo-Norm, aber in einigen Teilen vereinfacht oder abgewandelt. Von Anfang an sollte sowohl Gleich- als auch Wechselstrombetrieb durchgeführt werden können. Die Module befinden sich im Privatbesitz der Erbauer und werden zu Hause gebaut. Zu den Fahrtagen wird dann aus den Modulen der beteiligten Aktiven eine kleine Anlage zusammengestellt. So entstand mit der Zeit eine ansehnliche Modellbahnanlage, die an kleinen Fahrtagen, am Stammtischabend und zu öffentlichen Sonderführungen präsentiert wird. Hier wird auch mit Modelleisenbahnern aus den benachbarten Landkreisen Salzwedel und Ludwigslust zusammengearbeitet.
Traditionell ist der Aufbau am "Kartoffelsonntag" Anfang November in Dannenberg und zum Lokschuppenfest in Salzwedel Ende Juni und Ende August.
Ziel des Modelleisenbahner-Stammtisches ist es, die Kommunikation zwischen Modelleisenbahnern zu fördern, den Modellbahner aus dem "Keller" zu holen. Es wurden auch schon Exkursionen zur großen Bahn unternommen. Regelmäßige Treffen sind einmal im Monat am 2. Mittwoch im Hotel Alte Post. Zusätzlich kommen die aktiven Modulbauer noch zum Arbeitstreffen, wo dann spezielle Probleme des Modulbetriebes besprochen werden.
Kontakt: Modelleisenbahner Lüchow-Dannenberg, c/o Carsten Bauer Marschtorstr. 29a, 29451 Dannenberg, Tel.: (0 58 61) 43 84; Internet: www.wendland-modellbahn.de, eMail: cbauerdan@t-online.de 

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Hübner stellt Modell der 194 vor

Noch frischer, aktueller und schneller präsentiert sich ab dem 1. Oktober 2002 die Hübner-Homepage unter der Internet-Adresse www.huebner-modellbahn.de . Um vor allem die schnellere und aktuellere Information über Messen und Ausstellungen, über Vereinsaktivitäten und auch über die neuesten Pressestimmen sicherzustellen, wurde ein "Content-Mangement-System (CMS)" entwickelt. Noch im Laufe des Jahres wird es auch ein neuprogrammiertes "Forum" geben, das bereits heute mit mittlerweile fast 7000 Einträgen sicherlich das umfangreichste Spur-1-Forum in der Branche ist. Ferner ist im gleichen Zeitraum noch die Einbindung eines "Online-Shops" geplant, der direkt an das Hübnersche Warenwirtschaftssystem angekoppelt sein wird.
Highlight in Vöklingen - Vorbild trifft Modell
Da staunten Groß und Klein, Alt und Jung: Am Sonntag, dem 22. Septemebr 2002 gab es auf dem Bahnhof Völklingen ein ungewöhnlich "tierisches" Treffen. Denn das "Deutsche Krokodil" 194 158-2 traf sein Ebenbild im Maßstab 1:32.
Solche Vorbild-Modell-Treffen sind vor allem bei älteren Modellbahn-Epochen eher selten, und so fand diese Präsentation auf dem Bahnsteig sehr viel Resonanz. Am meisten freute sich wohl die "Tierschützerin" Barbara-Birgit Pirch, die zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Historische Eisenbahnfahrzeuge e. V. die Lok vor dem sicheren Ende gerettet und wieder auf die Gleise zurückgestellt hat. Aber auch viele Väter und ihre Sprösslinge waren von der Gegenüberstellung begeistert und überzeugten sich von der vorbildgerechten Umsetzung ins Modell.

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BDEF auf der Innotrans 2002
Internationale Messe für Verkehrstechnik Berlin 24. 9. - 27. 9. 2002

Erstmalig in der Geschichte des BDEF präsentierten wir uns auf einer großen Fachmesse, die sich ausschließlich mit unserem großen Vorbild Bahn beschäftigt.
War auch unser Ansinnen, als ideeller Aussteller auf diese Messe kommen zu dürfen, aus Sicht der Messeleitung erst einmal etwas ungewöhnlich, so konnten wir dennoch die Verhandlungen im Vorfeld zu einem sehr erfreulichen Abschluss bringen - die Messe Berlin GmbH war bereit, unsere Präsentation sehr entgegenkommend zu unterstützen.
Schon im Vorfeld hatten wir erkennen können, dass sich eine Fachmesse, wie die InnoTrans, in ihrer Kommerzialität doch wesentlich von den uns sonst bekannten Publikumsmessen unterscheidet - im Marketing, in den PR-Maßnahmen, und letztendlich in der präzisen und kraftvollen Projektleitung.
In diesem Umfeld war es nun besonders attraktiv, erstmalig unser neues, erweitertes BDEF-Messeportal aufzubauen. Die Anschaffung des dazu nötigen Materials war schon lange überfällig, um dem BDEF bereits als Standfront ein noch repräsentativeres Erscheinungsbild zu geben. Das ausgeklügelte Bausystem Oktanorm und die optimale Planung unseres Messereferenten ermöglichten einen zügigen und fehlerfreien Aufbau.
Beinahe auf die Minute genau lieferte die Messespedition Schenker auch die großen Rollcontainer mit der von ROCO bereitgestellten Ausstellungsanlage an. Auch hier hatten wir erst ein wenig Sorge, ob es uns gelingen wird, diese Anlage problemfrei zu montieren und in Betrieb zu nehmen. Es gelang ohne jegliches Problem, so dass bereits am späten Nachmittag des Aufbautages unser kompletter Stand - samt Modellbahnanlage - fix und fertig aufgebaut und funktionsfähig war.
Mit dem Präsentieren einer hübschen Modellbahnanlage - es handelte sich um die vom MEC Osnabrück gebaute Anlage "Donaueschingen" - wurde voll und ganz die Idee der Messeleitung bestätigt. Die Anlage sollte "einen Ruhepol für die gestressten Manager" bilden. Mit viel Freude beobachteten wir vielfach, wie Herren in dunklen Anzügen und mit dicken Aktentaschen mit ernsten Mienen den Gang heraneilten, bei einem flüchtigen Blick auf die Modellbahn innehielten und mit fröhlich lächelndem Gesicht einige Minuten verweilten. Mehrfach wurde uns dabei auch mitgeteilt, dass sie früher auch eine Modellbahn besessen hätten, aber jetzt keine Zeit mehr erübrigen könnten. Nach dem kurzen Ausflug in Jugend und Hobby verfinsterten sich die Mienen der Manager wieder, und ihre Träger hasteten weiter zu irgendwelchen Terminen. Vielleicht waren sie ja auf dem Weg zu einem großen Hersteller und kauften dort einige neue Lokomotiven - im Maßstab 1:1?
Die auf unserem Stand während der InnoTrans geführten Gespräche zeigten uns deutlich, dass wir mit unseren Zielen, unseren Angeboten und unseren Aktivitäten auch auf einer der größten Fachmessen für Schienenverkehr am richtigen Platz waren. Wir werden in zwei Jahren, vom 21. bis 24. September 2004, wieder auf der InnoTrans zu finden sein. Die Vor-Anmeldung haben wir dem Projektmanagement gegenüber bereits geäußert.
Das Ausstellungsgelände verfügt über mehr als zwei Kilometer Gleis auf dem Freigelände. Darauf zeigten die ausstellenden Schienenfahrzeughersteller über 50 neue Lokomotiven, Triebwagen und Wagen.

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Elementarschaden-Einschluss in die Inhaltsversicherung

Ab sofort ist es möglich, die Elementarschadensabsicherung bei der Inhaltsversicherung (nur über InterRisk) abzusichern. Die Erweiterung kostet zusätzlich zu der bestehenden Versicherung einen Beitrag von 0,35 pro Mille plus Versicherungssteuer.
Beispiel: Es besteht eine Inhaltsversicherung über eine Versicherungssumme von 100.000.- EUR. Die Erweiterung würde dann 35,- EUR pro Jahr plus 16 % VS-Steuer 5,60 EUR kosten. Also würde sich der Beitrag um insgesamt 40,60 EUR erhöhen.
Vereine, die an einer Erweiterung oder am Neuabschluss einer bei der InterRisk bestehenden Inhaltsversicherung interessiert sind, wenden sich bitte an den Beauftragten des BDEF für Versicherungen:
Peter Briegel, Tel: (0 81 91) 4 69 29, Fax: (0 81 91) 2 23 85, eMail: Versicherungen@BDEF.de 

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Heidelberger Bergbahn

Das Landesbergamt Baden-Württemberg hat verfügt, dass in Heidelberg die Obere Bergbahn aus dem Jahr 1907 aus Sicherheitsgründen bis spätestens 30. April 2003 stillgelegt werden muss. Die Bergbahn war Bestandteil des Rahmenprogramms des letztjährigen Regionaltreffens Südwest. Freunde von Bergbahnen sollten daher möglichst bald einen Besuch am Neckar einplanen, wenn sie die Bahn noch einmal in Betrieb erleben möchten. Die Eisenbahnfreunde Heidelberg berichten auf ihrer Website ständig über die aktuelle Entwicklung.
Internet: http://www.ef-heidelberg.de

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AKV: Petition an den Landtag NRW

Nach dem Beschluss der nordrhein-westfälischen Landesregierung zur Errichtung einer Bahnflächen-Entwicklungsgesellschaft (BEG) richtete der BDEF auf Initiative seines Arbeitskreises Verkehrspolitik (AKV) eine Petition an den NRW-Landtag. Im Folgenden eine gekürzte, sinngemäße Wiedergabe:
Ziel der Eingabe ist die Verabschiedung eines Gesetzes, das den Bedarf an Eisenbahninfrastruktur des Bundes wie anderer Betreiber im Bundesland Nordrhein-Westfalen als Landeseisenbahnbedarfsplan beschreibt. Es soll enthalten, welche Eisenbahnstrecken kurz-, mittel- und langfristig benötigt werden. Im Detail sollen auch der Ausbaustandard und die Infrastrukturanlagen genannt werden, kurz alle Bahnhöfe, Ausweich- und Überholstellen, Abstell-, Rangier- sowie Verladeflächen, die notwendig sind, um dem politisch unbestrittenen Ziel auch der Landesregierung von NRW, mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene zu lenken, endlich zum Durchbruch zu verhelfen.
Bisher war sowohl auf Bundes- wie auf Landesebene politisch zwischen den Fraktionen unumstritten, der Schiene als ökologisch leistungsfähigeres Verkehrsmittel gegenüber der Straße in der weiteren Entwicklung Vorrang einzuräumen, auch um die drohende Verkehrszunahme zumindest zum Teil auffangen zu können.
Die Deutsche Bahn AG als größter Anbieter von Verkehrsleistungen zeigt jedoch nach eigener Aussage und eigenen Einschätzungen infolge ihrer wirtschaftlichen Größe nur an der nach heutigem Bedarf unumgänglich notwendigen Infrastruktur Interesse. Alle Anlagen sowohl der freien Strecke als auch der Zugangsstellen im Personen- wie im Güterverkehr werden ausschließlich nach dem gegenwärtigen Bedarf berechnet. Mögliche Änderungen des Bedarfs, ob nun durch staatliche Eingriffe oder durch Änderungen des Verkehrsmarktes, werden weder kurz- noch langfristig berücksichtigt. Damit kann Wettbewerbern der DB AG ein diskriminierungsfreier Zugang zum Netz nicht mehr in ausreichendem Maße zugesichert werden.
Ein Landeseisenbahnbedarfsplan würde für alle Bahnen im Lande Nordrhein-Westfalen - und nicht nur dort - aus übergeordneter Sicht die Vorhaltung der Infrastruktur auch für die Zukunft sichern und hierdurch dem Willen der Politik zur Stärkung der Schiene zur Realisierung verhelfen. Dabei macht ein solcher Plan jedoch nur dann Sinn, wenn er nicht nur die freien Strecken mit ihrem jeweiligen wünschenswerten Ausbaustandard beschreibt, sondern auch und insbesondere die über die freie Strecke hinausgehenden, zusätzlichen Flächen.
Der finanzielle Aufwand für die Beibehaltung von Anlagen, die die DB AG nicht für notwendig hält, würde durch die enorme Einsparung von Mitteln kompensiert, die notwendig wären, wenn bereits stillgelegte, entwidmete oder verkaufte Infrastrukturflächen für den späteren Betrieb zurückgekauft und dem Eisenbahnbetrieb neu zur Verfügung gestellt werden müssten.

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Neuer Roco-Katalog

Seit zwei Wochen nerven mich in unserem Club schon einige Mitglieder mit der Frage "Wo bleibt denn der neue ROCO-Katalog? Der müsste doch etwa so um diese Zeit erscheinen!" Auch dem Hinweis, dass ich als BDEF-Vorsitzender doch den genauen Liefertag wissen müsse, konnte ich bis heute nur ein bedauerndes Lächeln abgewinnen. Nun hat sich die Situation schlagartig geändert: Als Pressesendung erhielt ich heute in einem Riesenkuvert das Objekt der Begierde, den ROCO-Katalog H0 - H0e - N für die Saison 2002/2003. Dieses Objekt hat nun den beachtlichen Umfang von sage und schreibe 436 Seiten (!). Da meine Briefwaage nur bis 500 Gramm anzeigt, kann ich nur feststellen, dass der neue Katalog weit darüber liegt - eine wahrhaft gewichtige Informationsquelle. Das Titelblatt zeigt - fast erwartungsgemäß - die von ROCO gesponserte, rot lackierte Schnellfahr-Dampflok 18 201 unseres Fördermitglieds "Dampf-Plus".
Die große Anzahl von Seiten wäre noch nicht Indiz für viel Information. Man könnte ja für jedes Güterwägelchen und jedes halbe Gleisstück eine einzelne Seite nehmen, und schon gäbe es einen dicken Katalog. Weit gefehlt beim ROCO-Katalog, der in bewährter Weise jeweils mehrere Modelle auf einer Seite darstellt. Die Dicke des Katalogs wird also von der erneut gestiegenen Vielfalt der Produkte bestimmt.
Sehr erfreulich ist auch, dass - im Gegensatz zum jährlichen Neuheitenblatt - bei sehr vielen Artikeln wichtige und informative Erläuterungen zum Vorbild enthalten sind.
Man ist fast geneigt, diesen neuen Katalog als eine Art "Zweileiter-Bibel" zu bezeichnen, wenn es nicht fast alle Loks auch in der Ausführung für Dreischienen-Wechselstrom gäbe und die Radsätze von Wagen kostenlos gegen unisolierte getauscht werden könnten. Also ist dieser Katalog gleichermaßen für 2- und 3-Leiter-Freunde wichtig.
Viel Freude beim Lesen und Entdecken wünscht - genauso wie die Katalogredaktion im Vorwort - auch der BDEF.
PS: Übermorgen kann ich meinen Clubkameraden endlich zeigen, dass der neue Katalog erschienen ist. Hergeben werde ich ihn nicht!

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Buch: Elektronik & Modellbahn

Endlich widmet sich ein Verlag der Elektronik für Modellbahnen, und das recht ausführlich. Insgesamt vier Bände sind vorgesehen, der erste mit dem Untertitel Grundlagen ist inzwischen erschienen. Auf den ersten Blick vermisst der Modellbahner zwar den klaren Zusammenhang mit seinem Hobby. Erst auf Seite 70 stößt der Leser auf die erste Erwähnung der Modellbahn. Und auch dann geht es spärlich weiter. Aber wer wirklich Elektronik sinnvoll auf der Modellbahn einsetzen will, sollte das Buch in Ruhe durcharbeiten. Dann wird er die Folgebände mit den Themen Grundschaltungen (Bd. 2), Analoge Schaltungen (Bd. 3) und Digitale Schaltungen (Bd. 4) besser verstehen. Im ersten Band führt der Autor, selbst Modellbahner seit Kindesbeinen, in der Abfolge eines Lehrbuchs in das physikalische Basiswissen der Elektrotechnik ein. Dann stellt er die Bauelemente mit ihren Eigenschaften vor. Ein ganzes Kapitel widmet er den verschiedenen Typen der Modellbahnmotoren. Er schafft es auch, durch Bezüge zur realen Welt die eigentlich trockene Materie verständlich darzustellen. Zeichnungen und Fotos lockern das Seitenbild auf. Auch einfache Prinzipschaltungen zum Verständnis der Funktionen sind den Bauelementen zugeordnet. Die Theorie der Formelwelt wird immer wieder aufgelockert durch persönliche Anmerkungen und Erfahrungen des Autors.
Jürgen Köhler: Elektronik & Modellbahn, Band 1: Grundlagen, Elektor-Verlag GmbH, Aachen, 224 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 19,90 EUR.

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Neuheiten von "tams elektronik"

Von unserem Fördermitglied "tams elektronik" sind einige attraktive Neuheiten zu vermelden: Bereits im Frühjahr 2002 sind die ersten Decoder für das DCC-Format erschienen: der kleine Lokdecoder LD-G-S, der auch in viele N-Loks passt, und der Funktionsdecoder FD-S mit fünf schaltbaren Funktionen. Der für den Herbst angekündigte Lokdecoder LD-G-6 wird auf einen Motorstrom von max. 3 A ausgelegt und dürfte daher sicher auch Besitzer von Großbahnen interessieren.
Die ohnehin schon preisgünstigen Lokdecoder für das Motorola-Format LD-W-l und LD-G-l haben noch mehr Funktionen, und die unverbindlichen Preisempfehlungen wurden sogar gesenkt. Der Funktionsdecoder FD-4 für das Motorola-II-Format hat wie der DCC-Funktionsdecoder FD-S fünf schaltbare Funktionen.
Ein Highlight ist sicher der neue Motorola-Lokdecoder LD-W-Z für Allstrommotoren: lastgeregelt (!), 27 (!) Fahrstufen, frei programmierbare, zuschaltbare Anfahr- und Bremskennlinie, individuell einstellbare Geschwindigkeitskennlinie, im analogen Wechselspannungsbetrieb einsetzbar, und das zu günstigem Preis.
Neu ist ebenfalls eine Schattenbahnhofsteuerung, die modular aufgebaut ist und die Überwachung und Steuerung von 2 bis 32 Abstellgleisen und einem Durchfahrgleis ermöglicht. Als Betriebsarten stehen zur Auswahl: Zufallssteuerung, First-in/First-out oder manueller Betrieb. Die Steuerung ist einsetzbar für Wechsel- und Gleichstrom sowie im Digitalbetrieb. Wie bei tams üblich wird die Schattenbahnhofsteuerung als Bausatz oder fertig aufgebaut angeboten. Mit dem uns bekannten Preisen und den angegebenen Leistungsmerkmalen dürfte diese Steuerung von tams eine ernstzunehmende Alternative zum "Urvater Lauer" werden.
Beachtlich erweitert wurde auch die Serie der verschiedenen Light-Computer, mit denen sich vorbildgerechte Lichteffekte auf der Modellbahn realisieren lassen.
Die Beschäftigung mit dem reinen Technikprodukt "Elektronik" fördert allem Anschein nach die Liebe zur Natur. Wie auch bei anderen Elektronikherstellern sind für tams als zweites Standbein von Mutter Natur gelieferte Materialien für den Gelände- und Gleisbau. Die Gleisschottersorten Basalt, Granit und Gneis und weitere diverse Materialien für den Geländebau sind allesamt reine Naturprodukte.
Mit einer Preisreduzierung für viele Produkte bedankt sich tams bei seinen Kunden. Da sich im vergangenen Jahr so viele Modellbahner für tams-Produkte entschieden, kann tams aufgrund höherer Stückzahlen jetzt günstiger einkaufen und produzieren. Schön ist, dass dies an die Kunden weitergegeben wird.

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Neue Produktlinie bei Viessmann: Bäume

Die Devise: "Wir nehmen uns eine lange bestehende Produktkonstruktion vor und konstruieren sie neu: besser, aber billiger!" hat Viessmann schon einige Male angewandt, hierzu sollen die Stichworte Signale und Fahrleitung genügen. Auf die neue Produktlinie des Modellbahn-Zubehör-Herstellers passt dies nicht ganz. Weder gibt es keine neueren Baummodelle anderer Anbieter, noch kann man die Bäume aus Naturmaterialien als Neukonstruktion betrachten. Immerhin haben die Produktmanager in Hatzfeld ein besonders geeignetes pflanzliches Material gefunden, dass die Baumstrukturen eindrucksvoll wiedergibt. Und auch in der Größe der Modelle haben sich die Viessmänner am Vorbild orientiert, wie die abgebildete Säulenpappel zeigt. Das für H0 gedachte Modell besitzt stattliche 25 cm Höhe. Vergleichen Sie doch einmal natürliche Pappeln mit den Häusern in der Nähe! Die Größenverhältnisse stimmen.
Es geht aber auch eine Nummer kleiner. In der gleichen Produktlinie bietet Viessmann junge Bäume mit charakteristischem Schutzgerüst an, gut geeignet für den Bestand an Landstraßen.

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© BDEF 2002
Letzte Änderung: 28. August 2005 (
GB)