Arbeitskreis Verkehrspolitik

Pressemitteilung des BDEF
zum Thema "IMAGE DER EISENBAHN"

06. Januar  2003

Der Bundesverband Deutscher Eisenbahn-Freunde (BDEF) betrachtet mit Sorge die Entwicklung des Ansehens der Eisenbahn in der Öffentlichkeit. Zahlreiche Ereignisse bei der Deutschen Bahn in der letzten Zeit waren nicht dazu geeignet, ein positives Image für dieses Verkehrsmittel zu schaffen bzw. zu erhalten. Zu Pannenserien mit neuen Fahrzeugen und der Unzufriedenheit über die Pünktlichkeit kamen hinzu: 

Den bisherigen Höhepunkt bildete die Androhung von juristischen Maßnahmen mit Schadenersatzforderungen gegen den Fahrgastverband ProBahn wegen (überzogener?) Kritik. Nach Ansicht des BDEF kann es nicht im Interesse der Eisenbahn liegen, dass ein Eisenbahnunternehmen gegen einen Interessensverband der eigenen Kunden vorgeht. 

Der BDEF ist vielmehr der Meinung, dass in solchen Fällen nicht der Kritiker mundtot gemacht werden darf, sondern die Ursachen für die Kritik beseitigt werden müssen. Gleichzeitig müssen die Beteiligten zu einer sachlichen Atmosphäre zurückkehren. Dann kann aus einem vordergründigen Schaden ein nachhaltiger Vorteil werden. Die Reisenden müssen wieder das Gefühl erhalten: Die Bahn fährt für uns. 

Der Bundesverband Deutscher Eisenbahn-Freunde e. V. (BDEF) ist mit rund 12.000 Mitgliedern der größte Verband seiner Art in Europa und der zweitgrößte der Welt. 

 

Nach Möglichkeit Belegexemplar oder Hinweis auf Veröffentlichung erbeten.

Bundesverband Deutscher Eisenbahn-Freunde e. V. (BDEF) 
Postfach 1140, 30011 Hannover 
Telefon: (07 00) 23 33 22 55 
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BDEF 2003
Letzte Änderung: 12. Juli 2003 (GB)