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Die Erzeugnisse der bedeutenden europäischen Modellbahn-Hersteller unterschieden sich früher aus entwicklungsgeschichtlichen Gründen in vielerlei Hinsicht. Mit der Ausbreitung des Modellbahnwesens nach 1950 entstanden eine Reihe Betriebe, die Fahrzeuge, Gleismaterial und anderes Zubehör oder Bauteile auf den Markt brachten. Die fehlende Einheitlichkeit in Baugröße, Spurweite, Stromsystem, Kupplungssystem, Gleis- und Radsatzabmessungen machte sich jetzt sehr nachteilig bemerkbar.
Die inzwischen gegründeten nationalen Verbände der Modelleisenbahnfreunde schlossen sich daher 1954 zum Verband MOROP zusammen (zunächst "Verband der Modelleisenbahner Europas", später erweitert zum "Verband der Modelleisenbahner und Eisenbahnfreunde Europas").
Der BDEF hat sich diesem europäischen Dachverband nach Gründung des Bundesverbandes 1958 angeschlossen. Neben den seit langem aktiven Gruppierungen aus der EU gehören inzwischen auch Verbände aus Ungarn, Polen, Rumänien, Slowakei und Tschechien zum MOROP.
Wichtigstes Ziel des Verbandes ist die Ausarbeitung von Normen Europäischer Modellbahnen (NEM). Mit dieser Aufgabe wurde der "Technische Ausschuss" des MOROP betraut, der durch Ergänzung und Revision das Normenwerk ständig dem Entwicklungsstand der Modellbahntechnik anpasst. In diesen Gremien des MOROP arbeiten Repräsentanten des BDEF aktiv mit.
| Hinweis: | Eine interessante Übersicht weltweiter Modellbahn-Normung und der geschichtlichen Entwicklung der Normen findet sich auf der privaten Internetseite www.modellbahnnormen.de. Eine Übersicht für seltene und in Vergessenheit geratene Modellbahnspurweiten bzw. Baugrößen findet sich unter http://SpurF.Modellbahnportal.com |
Die MOROP-Kongresse stehen allen Freunden kleiner und großer Eisenbahnen offen.
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© BDEF
2009
Letzte Änderung: 25. Januar 2010
(BR)